Jugendstudie gegen Extremismus: Feindbild Tirol
Montag, 21. Juni 2010

sven_knoll4.jpgAls nicht zielführend und politisch voreingenommen bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die nun veröffentlichte Jugendstudie gegen Extremismus in Süd-Tirol.
Mit teils haarsträubenden Argumenten wird darin eine regelrechte Hetzkampagne gegen ein offensichtlich bewusst konstruiertes Feindbild Namens Tirol-Patriotismus betrieben, anstatt sich objektiv mit der Thematik Rechtsextremismus auseinanderzusetzen.

In Form von pauschalen und völlig subjektiven Behauptungen wird folgende Schlussfolgerung präsentiert:

Extremismus = politischer Extremismus = Rechtsextremismus = Tirol-Patriotismus

Einige der in der Studie wiedergegebenen Aussagen müssen sogar als bösartige Hetze bezeichnet werden:

- „...nur weil einige Jugendliche sich mit bedruckten Leibchen zeigen, und Mitglieder bei den Schützen sind, heißt das noch lange nicht, dass alle Jugendlichen schlecht, oder gewalttätig seien...“.

- „Einen Beitrag zur Radikalisierung leisten auch die Vermittlung eines übertrieben propagierten Heimatgefühls,...., und idyllisch jugendgerecht verpackte Zukunftsphantasien, die Südtirol nicht mehr bei Italien sehen“.

- „Extremismus hat seine Wurzeln in der Erwachsenenwelt... beobachten wir... dass oft schon in der Elterngeneration extremes Gedankengut vorhanden ist und die Väter z.B. stolz sind auf die Heimattreue ihrer Kinder und sie unterstützen.“

 


Es ist schon auffallend, wie einfach gestrickt die Welt für manche dieser Kommentatoren sein muss. Demnach wäre nämlich jeder, der sich zur eigenen Sprache und Kultur bekennt, sowie das in Artikel 1 der UNO-Menschenrechtspakte verankerte Selbstbestimmungsrecht für Süd-Tirol einfordert, schlichtweg politisch rechtsextrem.

Wie absurd derartige Einschätzungen sind, zeigt sich, wenn man mit derselben Schlussfolgerung auch die Wiedervereinigung Deutschlands als rechtsextremes Gedankengut abstempelt und somit all jene die dafür auf die Straße gegangen sind, als Nazis brandmarkt.
 
Als absoluter Tiefpunkt der „Studie“ muss jedoch die Aussage bezeichnet werden, mit der das Anbringen von Abbildungen des Tiroler Adlers, oder der Tiroler Fahne auf den Arbeitsunterlagen einiger Schüler als offene Provokation bezeichnet wird.

Es darf in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass diese Symbole die offiziellen Insignien des Landes sind und daher weder rechtsextrem, noch verboten sind!!!
Vielmehr hat Süd-Tirol viele Jahre darum kämpfen müssen, um die Abbildung des Tiroler Adlers, sowie die Tiroler Fahne überhaupt wieder verwenden zu dürfen.
Wenn dies nun von einigen selbsternannten Gesellschaftsexperten kriminalisiert wird, wird Süd-Tirol schon in wenigen Jahren an einem Punkt anlangen, an dem allein schon die Verwendung der eigenen Muttersprache als offene Provokation aufgefasst wird, so Sven Knoll.

Was von dieser Studie zu halten ist, zeigt aber auch die Tatsache, dass mit keinem einzigen Wort die Problematik der faschistischen Relikte und den damit zusammenhängenden rechtsradikalen Auswüchsen der Italiener zur Sprache kommt. Das Phänomen Rechtsradikalismus wird, aus welchen Gründen auch immer, fast ausschließlich auf die deutschsprachige Bevölkerung projiziert.

Dies ist eine völlig einseitige und realitätsfremde Betrachtung der Süd-Tiroler Gesellschaft.


Bezeichnend für die mangelnde Objektivität der Studie ist aber auch die Tatsache, dass lediglich 35 der 116 Süd-Tiroler Gemeinden überhaupt eine Stellungnahme abgegeben haben.

Selbst Gemeinden wie Schenna, die in den letzten Jahren durch rechtsextreme Auswüchse aufgefallen sind, haben sich nicht an dieser Studie beteiligt.

Da sich diese Studie offensichtlich mehr darum bemüht, eine Hetze gegen alles Tirol-Patriotische zu betreiben, anstatt sich ernsthaft mit politischem Rechtsextremismus auseinanderzusetzen, wird sie letztlich in ihrer Wirkung auch ergebnislos bleiben.

Die Bewegung SÜD-TIROELR FREIHEIT hat daher eine eigene Kampagne gegen Rechtsextremismus initiiert, die unter dem Motto „TIROL-PATRIOTEN SIND KEINE NAZI-IDIOTEN“ läuft.

Nachdem eine erste Aufkleber-Aktion bereits sehr erfolgreich von den Jugendlichen aufgenommen wurde, wird bereits in wenigen Wochen die dazugehörige Informationsbroschüre veröffentlicht.


Im Gegensatz zur politisch voreingenommenen Jugendstudie, die keine Probleme löst, sondern vielmehr Hetze betreibt, wird die SÜD-TIROLER FREIHEIT mit der Aktion „TIROL-PATRIOTEN SIND KEINE NAZI-IDIOTEN“ einen echten Beitrag zur Bekämpfung von Rechtsextremismus leisten.

L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

 

tirol_partrioten_2010.jpg


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Kommentare (25)
1. 28-06-2010 14:28
 
"Studie" "Rechtsextremismus"
@ Nick: Ja, natürlich geht es in der Studie nicht nur um die bedruckten Leibchen und den Tiroler Adler - aber das ist ja genau das Schlimme - hier werden Dinge vermengt und unter einem großen Begriff subsummiert, die nichts miteinander zu tun haben! 
 
Tatsächlicher Rechtsextremismus, in Form von Hakenkreuztattos, Gründen einer Hitlerjugend etc. (die ebenfalls genannt werden) - das ist strikt zu verurteilen, aufzudecken und derartigen Entwicklungen unbedingt entgegenzuwirken. - Keine Frage!!!! 
 
Aber diese "Studie" stellt verschiedene Dinge wie "Mitglied bei den Schützen sein", Trinken, Gewalt und Neonazitum unkommentiert nebeneinander, quasi auf eine Stufe - ja, die Aussagen Einzelner werden von den Erhebern der Studie nicht nochmal reflektiert, sondern 1:1 ins Ergebnisprotokoll übernommen! Sowas geht nicht!!!! So ein Vorgehen grenzt an Orwellsches "Doublethink" und erinnert mich an Methoden in totalitären Staaten.
 
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2. 28-06-2010 08:31
 
"Studie" "Rechtsextremismus"
wer die Studie gelesen hat weiß, dass es nicht um die bedruckten Leibchen geht oder um den Tiroler Adler.
 
Nick
3. 27-06-2010 23:54
 
"Studie" "Rechtsextremismus"
Ich persönlich finde das Erhebungsverfahren der "Studie" in diesem Zusammenhang sehr problematisch. Es handelt sich hierbei, wie eingangs erwähnt, um die sog. "Grounded Theory", ein qualitatives Verfahren, das nicht mit Hypothesen an den Forschungsgegenstand herangeht, sondern diese erst im Laufe der Erhebung aus dem vorgefundenen Material bildet.  
Hm.  
Einerseits könnte man jetzt natürlich sagen – wunderbar! Alles, was wir rausgefunden haben ist empirisch untermauert. Dass Rechtsextremismus herrscht, das sagen die Leute doch selber! –  
 
Aber wie repräsentativ sind Aussagen einzelner Mitarbeiter bestimmter Südtiroler Organisationen wirklich? (Und: Sind alle Sprachgruppen korrekt repräsentiert?) Wie kompetent sind diese einzelnen Leute und wie gewichtet im Gesamtbild? Kann man wirklich rein empirisch an das Thema „Extremismus“, „Rechtsextremismus“ oder was auch immer rangehen? Kann man aus den Beobachtungen Einzelner wirklich eine Theorie generieren, die dann universelle Gültigkeit beansprucht?!  
 
Bei mir sträubt sich da extrem was. Ich bin zwar kein Soziologe, aber ich halte die Studie für unseriös. Extremismus ist eben nicht nur „Rechtsextremismus“, auch wenn es manche Leute anscheinend sofort damit assoziieren. (Man könnte durchaus mal erforschen, warum das eigentlich so ist…). In einer seriösen Studie wäre es in der Tat wichtig, die verschiedenen Formen von (politischem) Extremismus im Vorfeld explizit zu definieren, und zwar nicht durch irgendwelche Leute von der Straße, sondern durch Historiker oder Politologen. Im österreichischen und deutschen Verfassungsschutzbericht finden sich dann auch Linksextremismus und Islamismus aufgelistet, als bedenkliche und vorhandene (!!!!) Strömungen. Außerdem: Rechtsextremismus (bes. im Falle Südtirol) ist ja nicht nur Verherrlichung des (deutschen) National-Sozialismus - sondern eben auch der (italienischen) faschistischen Mussolini-Diktatur. Letztere wird in der „Studie“ gar nicht erwähnt. 
 
Einfach einen Satz wie „Nicht alle Jugendlichen sind gleich, und nur weil sich einige mit bedruckten Leibchen zeigen, und Mitglieder bei den Schützen sind, sind sie noch lange nicht schlecht oder gewalttätig“ o.ä. zum Maßstab nehmen und daraus eine allgemeingültige Theorie entwickeln – geht das eigentlich?!?! Ich empfinde dies im höchsten Grade unwissenschaftlich, und ja, gemeingefährlich. Diese „Studie“ selbst ist eine Gefahr für die Demokratie!
 
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4. 26-06-2010 02:03
 
quak
ich habe die studie nicht selbst gelesen, doch den auszug in diesem artikel(das Anbringen von Abbildungen des Tiroler Adlers, oder der Tiroler Fahne auf den Arbeitsunterlagen einiger Schüler als offene Provokation bezeichnet wird.). demnach folgere ich und stemple diese studie als rechtsextrem ab, da sich auch in dieser gleich auf ersten seite der rechtsextreme tiroler adler befindet  
*ironie aus*  
Es isch zun plären.
 
freedom for all people
5. 22-06-2010 22:40
 
quak
ja genau, ing. Matuella, alles Faschisten, gell.
 
Nick
6. 22-06-2010 18:51
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Das Phänomen Extremismus in Südtirol 
Eine Erhebung im Auftrag des Runden Tisches gegen Extremismus in Südtirol Juli 2009-Mai2010 
 
Petr Kohler, Lukas Schwienbacher, Maria Moser Lothar Böhmisch (Wissenschaftliche Begleitun) 
 
Forum Prävention , Freie Universität Bozen 
 
Im Auftrag der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol 
 
Impressum Redaktion 
Dr. Peter Kohler, Direktor Forum Prävention, Bozen 
Dr. Lukas Schwienbacher, Forum Prävention, Bozen 
Dr. Maria Masoner 
 
Wissenschaftliche Begleitung 
Prof.Dr. Lothar Böhmisch, Freie Universität Bozen 
 
Mitgearbeitet haben die Mitarbeiter des Runden Tisches: 
Dott. Claudio Andolfo,  
Dott. Eugenio Bizotto 
Dr. Peter Duregger 
Dr. Petra Frei 
Dr. Peter Höllrigl 
Dott. Bruno Marcato 
Dott. ssa. Nicoletta Minnei 
Klaus Notdurfter 
Florian Prinoth 
Dr. Wilma Rungaldier Boggio 
Oswald Schiefer 
Dr. Karl Tragust 
Dr. Roland Verra 
Dott. Claudio Vidoni 
 
Es wird auch folgenden Personen für die Teilnahme gedankt 
 
Mag. Christian Albert 
Dott. Luca Bizzarri 
Dott.ssa. Silvia Casazza 
Franco Clemens 
Dott.ssa Elisabetta Chini 
Dr. Simonetta Col 
Dott ssa. Antonella Fava 
Prof.ssa Annalisa Gallegati 
Christof Gufler 
Dr. Lois Kastlunger 
Dott.ssa Rosella Li Castri Rosamilla 
Christof Gufler Bgm. Lana 
Dott.ssa Donatella Masera 
Dr. Sara Tanja Obergofer 
Dr. Renate Unteholzer 
Dr. Stefan Walder 
Alfred Walzl 
 
Wie immer man über diese "Studie" denkt, die vor angeführten Personen und Institutionen tragen die Verantwortung.
 
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7. 21-06-2010 22:00
 
Mobbing Studie
Diese Studie ist nicht unparteisch, im höchsten Grade befangen, positioniert sich dem Inhalt nach ganz links oder grün alternativ und betreibt eindeutig Mobbing gegen politisch Andersdenkende in Süd-Tirol, die die Meinung der Linken zum Thema Tirol-Patriotismus nicht teilen, obwohl sie einen seriösen Anti-Mobbing Ansatz dem Leser suggerieren will. Wahrscheinlich ist diese Suppe des Rechtsextremismus gerade in Süd-Tirol bei der deutschsprachigen Jugend so dünn, dass die Autoren um jeden Preis an den Haaren herbeigezogene Argumente vorbringen müssen, um überhaupt irgendein Resultat liefern zu können, bzw. den in diese Studie gesetzten Erwartungen zu entsprechen. Es ist dazu eine Schande, dass diese Studie mit den Geldern der Landesregierung in Bozen, also mit dem der Steuerzahler finanziert wurde. Die normalen Menschen müssen sich hier aus dem Elfenbeinturm der linken Weltverbesserer in einer pseudo-wissenschaftlichen Studie fürs eigene Geld noch dazu verunglimpfen lassen. Diese Studie ist vielleicht der Form nach eine wissenschaftliche Arbeit, den Aussagen und Schlussfolgerungen nach zu urteilen, ganz sicher nicht.
 
Markus Anton
8. 21-06-2010 20:08
 
Eine solche Studie ...
... disqualifiziert sich von selbst! Man braucht ja nur mit wachem Geist und offenen Augen durch die Gegend spazieren, um zu sehen, wer sich rechtsextrem verhält und wer nicht. Hochgradig bedenklich ist nur, wer aller sich in Süd-Tirol und auch in Österreich von der faschistischen Stimmungsmache instrumentalisieren lässt bzw. wer diesen Torheiten aufsitzt. Klar, schon allein deshalb muss man was gegen solchen Stumpfsinn unternehmen!
 
HE
9. 21-06-2010 20:04
 
Etwas läuft schief
So etwas muss man sich einmal vorstellen. Das offizielle Landeswappen der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol ist die Abbildung des alten Tiroler Adlers von Schloss Tirol. Soweit ich weiß hat sich Silvius Magnago sehr für diesen ursprünglichen Tiroler Adler eingesetzt. Eine Internet-Recherche ergibt folgenden Satz von Silvius Magnago 1984: "...dass Tirol unzerstörbare Einheit ist und bleibt. Diesen Geist müssen wir der Jugend weitergeben, denn Jugend ist unsere Zukunft und die Zukunft heißt ein Tirol."  
26 Jahre später ist man soweit, dass bei einer "Studie" das Tiroler Wappen und Tirolpatriotismus diskreditiert und mit Rechtsextremismus gleichgesetzt werden. Gehts noch tiefer? 
Ist der SVP und den Südtirolern die diese Sachen in eine Studie packen eigentlich gar nichts heilig und nichts mehr zu blöd?
 
Maultasch
10. 21-06-2010 18:56
 
@ Andreas
Die Studie wurde ins Netz gestellt. 
Hier der Link:  
http://www.provinz.bz.it/sozialwesen/download/Erhebung_Extremismus_in_St_0406.pdf
 
Tobias
11. 21-06-2010 18:42
 
Studie
Habe die Studie inzwischen im Netz gefunden, hier der Verweis sofern ihn jemanden ganz lesen möchte. 
http://www.forum-p.it/de/news/106.html
 
Andreas
12. 21-06-2010 18:09
 
Studie
@ Andreas 
 
Die Studie kann unter nachfolgendem Link angesehen werden: 
 
http://www.provinz.bz.it/sozialwesen/download/Erhebung_Extremismus_in_St_0406.pdf 
 
Man beachte besonders Seite 15! Eine Frechheit!!!
 
Hannes I.
13. 21-06-2010 17:54
 
Studie
Hallo Herr Knoll, 
 
wenn Sie zu einer Studie Stellung beziehen, dann sollten (müssen) Sie auch deren Verfasser und Auftraggeber eindeutig benennen. Für den Leser wäre das sehr Hilfreich.
 
wolfgang
14. 21-06-2010 17:07
 
Keine Beachtung
Eine Verteidigungskampagne gegen so verzerrte Darstellungen erscheint mir aussichtslos. Gegen Hass, Neid und Böswillligkeit ist kein Kraut gewachsen. Ich bin nicht der Meinung, daß man so etwas besonders beachten sollte. Jeder vernünftige Mensch kann erkennen, daß eine solche „Studie“ Bockmist ist — und mit Leuten, die der Vernunft entbehren, ist ohnehin nichts zu machen. Einfach mit Überzeugung, Lauterkeit, Entschiedenheit, Geduld, Fleiß, Energie, Ausdauer, Ehrlichkeit und was sonst es noch an Tugenden gibt weitermachen!
 
Jörg
15. 21-06-2010 16:31
 
Hetze= Angst vor Abwahl
Der SVP schwimmen zunehmend die Felle davon, vom Staat und seinen Ministern kommen täglich neue faschistoide Befehle, das Volk wird immmer unzufriedener und aufgebrachter, und die "Partei" gibt eine Studie gegen "Rechtsextremismus" in Auftrag.  
 
Das nenne ich ziel- und ergebnisorientiertes Handeln: Jene, die zu Recht von diesem Lotterstaat weg wollen, und zukunftsfähige Politik machen, mundtot zu machen.  
 
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen.“ 
Jean-Paul Sartre (1905-1980)
 
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16. 21-06-2010 15:45
 
Inhalt der Studie
Warum wird nicht der gesamte Inhalt der Studie ins Netz gestellt damit in jeder lesen kann? So erfährt man nur Details.
 
Andreas
17. 21-06-2010 14:08
 
Studie ?
E.Ekat hat recht. 
 
Die Hintergründe für diese Studie dürfte wohl der gezielte Versuch der Verunglimpfung des politischen Gegners (S-TF, Freiheitliche) sein.  
 
So etwas muss wirklich ernst genommen werden. 
 
Wer dahinter steckt mag sich jeder selbst ausdenken. 
 
Es gibt viele Möglichkeiten politische Wahlen zu gewinnen und politischen Vorteil zu ziehen und den politischen Gegner zu diskreditieren. Eine Möglichkeit ist die Verunglimpfung des politischen Gegners und dessen Ziele - mit fast schon kriminellen Mitteln. 
 
Es gilt jetzt die richtige politische Antwort auf diese Hetze zu finden und vorallem ohne Hetze und in Ruhe - mit Hirn - zu reagieren und zu replizieren. 
 
So eine Studie kann nämlich bei weitsichtiger Reaktion auch zum Bummerang für deren Verfasser werden. 
 
Es gilt daher auf der Hut zu sein und die richtigen Reaktionen in Ruhe zu finden. 
 
Grüße aus IBK
 
homunculus
18. 21-06-2010 13:58
 
"Studie" "Rechtsextremismus"
Welche Leute stehen hinter dieser sogenannten Studie? Welches Parteibuch haben sie denn? Sind sie verbittert, unsicher, voller Minderwertigkeitskomplexe oder mögen sie sich selber nicht, daß sie derart haßerfüllt gegenüber ihrer Tiroler Mitmenschen auftreten? Um etwas klarzustellen: Wir Menschen sind alle gut, aber auch alle böse; und niemand ist nur gut, niemand nur böse, unabhängig von Rasse, Klasse, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung und Parteibuch! Wenn wir betrachten, wie sich Menschen im Deutschen Sprach- und Kulturraum bekämpfen, erinnern wir uns an die Aussagen Napoleons des I. über die Deutschen, u.z. soll er gesagt haben: Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwietracht brauchte ich unter ihnen nicht zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein.Untereinander haben sie sich gewürgt, und meinten, damit ihre Pflicht zutun.Törichter ist kein Volk auf der Erde. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre eigenen Landleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.
 
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19. 21-06-2010 11:48
 
"Studie" "Rechtsextremismus"
Danke für diese ausführliche Analyse, Sven! 
 
Zumindest wird manchen hier klar werden, dass sich die italienische Hetze vergangener Jahrzehnte inzwischen schon in den Köpfen mancher Landsleute eingenistet hat, ich kenne das zu gut aus eigener Erfahrung. 
 
Ich persönlich glaube, es handelt sich dabei um eine Art Minderwertigkeitskomplex, bei dem alles großgeschrieben wird, was italienisch ist, aber alles als rückständig betrachtet wird, was Österreichisch-Tirolisches anbelangt; wie ansonsten erklärt man sich, die Landesinsignien als Provokation zu verstehen? 
 
Ich finde, unsere Bewegung hat große Chancen, ein neues Gleichgewicht zu schaffen, und das gesunde Bewusstsein in den Köpfen der Landsleute wiederherzustellen. 
 
Das sollte unsre primäre Aufgabe werden: Aufklärung. Sind sich die Leute erst mal mancher Fakten bewusst, beginnen sie selbstständiger zu denken und zu handeln. Wir erkennen das ja an den Wahlergebnissen. 
 
Lei weiter so!
 
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20. 21-06-2010 11:31
 
"Studie" "Rechtsextremismus"
Die Entwicklungen im Land Süd-Tirol sind schlicht beschämend, zum davonlaufen!
 
h
21. 21-06-2010 10:59
 
Pauschale Vorwürfe
Ja so ist es Sven ,man muss nur die Beiträge lesen die auf unserer Seite  
durch die Initiative von unserer Gemeinderätin Myriam Atz Tammerle in Schenna veröffentlicht werden . 
Das grenzt teilweise schon an Rufmord . 
Ich hoffe der Gemeinderat in Schenna 
wird sich bald mit diesem Thema befassen und zielführende Vorschläge machen wie dem Problem zu begegnen ist. 
HT
 
Hermann Taber Schenna
22. 21-06-2010 10:52
 
Freilichtmuseum Alto Adige
Das Land Süd-Tirol ist bekanntlich seit seiner Annexion durch Italien zu einem Freilichtmuseum des italienischen Nationalismus und Duce-Faschismus von diesem neuen Staat gemacht worden, obwohl die Bevölkerung selbst zu keinem Zeitpunkt der Geschichte damit einverstanden war. Diese permanente Vergewaltigung des angestammten kulturell-ethnischen Charakters und Erbes des Landes findet bis zum heutigen Tage immer noch statt.  
 
Der Duce-Jurassicpark und Freilichtmuseum der Marke Alto Adige kann man jede Zeit besichtigen, wenn man will. Die obszönen Bauten aus der Zeit des italienischen Faschimus stehen bekanntlich bis heute noch, falls sie seinerzeit in den 60er Jahren nicht von Süd-Tiroler Patrioten beseitigt oder wenigstens "verkleinert" worden sind.  
 
Der Duce-Tempel in Bozen am "Siegesplatz" für einen Sieg im Ersten Weltkrieg, den es in der Geschichte am Süd-Tiroler Boden nie gegeben hat, Relief an einem Amtsgebäude in Bozen, wo der Duce mit erhobener Hand hoch zu Roß in Glanz und Gloria in der Nacht hell beleuchtet mit Saluto Romano grüsst, dazu noch mit deutlich lesbaren faschistischen Parolen versehen, das Alpini-Denkmal in Bruneck, das an die Divisione Pusteria erinnert sollte, die an unzähligen Kriegsverbrechen in Afrika, wie Waffen SS anderswo, verwickelt war, die vielen Beinhäuser aus der Faschistenzeit, wo man die Kriegsgefallenen anderswo in Italien asgebuddelt hat, um sie in diesen neuen Beinhäusern der Faschisten in einer bewussten Inszinierung zur Schau zu stellen, sowie unzählige in Stein gemeißelte Symbole des Faschismus überall in Süd-Tirol zeugen davon auch heute, dass diese verbrecherische Ideologie niemals hier von Italienischer Seite gewollt aufgearbeitet worden ist, gerade in Süd-Tirol bewusst nicht. Vor diesen Denkmalen der Schande werden wie vor Jahr und Tag immer noch Kränze niedergelegt oder offizielle Paraden abgehalten. Man stelle sich bloß etwas ähnliches nördlich des Brenners vor! Dazu kommen noch all die faschistischen erfundenen Orts- und Flurnamen in der Provinz Bozen, die bis zum heutigen Tage nicht abgeschafft worden sind, obwohl sie größtenteils in erster Linie für Gegenden gelten, wo es so gut wie keine italienische Minderheit in diesem Land gibt und wo sie keine überregionale Bedeutung haben.  
 
Das Land Süd-Tirol mit seiner nicht italienischer Bevölkerung wird also wie vor Jahr mit diesen sichtbaren Zeichen des Italienischen Faschismus überall traktiert sowie bewusst beleidigt und gedemütigt. Dass das mit demokratischen Grundprinzipien einer normalen Gesellschaft in Europa von heute, mit Völkerverständigung und Geschichteaufarbeitung nichts im Geringsten etwas zu tun hat, das ist scheinbar diesem Staat und seinen Protagonisten in Alto Adige egal. Hauptsache die Süd-Tiroler vergessen nie, wer der Herr in diesem Land ist und wer sich wie in einer klassischen Kolonie oder in einem Indianerreservat zu fügen hat. Dafür sorgen auch schon die Neofaschisten, die in Rom zusammen mit dem Taschenformat Napolen dieses Land mitregieren dürfen.  
 
Auf der anderen Seite erdreisten sich die Verteidiger des Potemkinschen Konstruktes der Italianità des Alto Adige allen Tirol und Österreich patriotischen Kräften in Süd-Tirol totalitäre Tendenzen pauschal zu unterstellen. Die das Land regierende SVP schweigt dazu oder macht sogar bei diesem Spiel mit. Um nicht missverstanden zu werden, der Kampf gegen Nazitum ist legitim, aber auf der anderen Seite sollte man sich vielmehr gerade in Süd-Tirol dem Kampf gegen den lebendigen Duce-Faschismus endlich einmal zuwenden. Bevor man also einen Staubkorn im Auge der Tiroler in der Provinz Bozen sieht, sollte man viel eher den Balken im Auge der Italienischen Seite wahrnehmen, um frei nach der Bibel zu argumentieren.  
 
Abgesehen davon, viele dieser Neonazis in Süd-Tirol werden, laut unabhängigen und glaubwürdigen Berichten der Zeugen, von bestimmter Seite in Bolzano ganz gezielt in diese Richtung geführt und instrumentalisiert, um sie später bei Gelegenheit als Nachweis der Rechtslastigkeit des patriotischen Lagers in Süd-Tirol auf dem Tablett der Öffentlichkeit medienwirksam zu präsentieren. Das sind aber Methoden, die man am ehesten aus dem verbliechenen Totalitarismus des Osblocks vor 1989 gut kennt. Vielleicht ist das auch kein Zufall, da Italien gerade für Alto Adige etliche ideologische Gastarbeiter in den späten 60er Jahren in Ost Berlin Pankow bestellt und auch geliefert bekommen hat, um sie dann mit ihrem sonderbaren verbrecherischen und antidemokratischen "Know-how" auf die Süd-Tiroler zu hetzen. Diese eigenartige antidemokratische Zusammenarbeit zum Schaden der Interessen der Süd-Tiroler hat in Italien bekanntlich bis zum Untergang der Munsterkolchose des Sozialismus im November 1989 angedauert, wie man entsprechenden historischen Quellen entnehmen kann. Ob die Protagonisten von damals beretis in die Pension geschickt worden sind, oder ob sie weiter den Gestank des Totalitarismus auch immer noch in Süd-Tirol verbreiten dürfen, das entzieht sich meiner Kenntnis. Alles andere entspricht der historischen Wahrheit und ist einem jedem Menschen zum Studium frei zugänglich. Gibt man bei Google das Stichwort "Stasi und Südtirol", dann bekommt man heute tausende Querverweise und mit der Zeit werden es immer mehr. Das konnte auch nicht ohne Grund einfach so geschehen, sondern hat eindeutig mit einem der abscheulichsten Kapitel der Geschichte dieses Landes zu tun.  
 
Auf jedem Fall die Methode ist nicht neu, wenn es um die Verunglimpfung der patriotischen Seite in Süd-Tirol und darüber hinaus geht. Man möge nur einige Wirrköpfe in eine bestimmte ideologische Ecke leiten, sie später medienwirksam auffliegen lassen und später über Bildersprache der Medien gezielt Symbole zeigen, die allen Tirolern heilig sind und mit dem Nazitum aber schon gar nichts zu tun haben. Dabei unterschätzen die Urheber solcher Machenschaften die Intelligenz der Menschen in diesem Land, aber das war auch anderswo in einer anderen Musterautonomie und Musterkolchose vor dem Mauerfall 1989 auch nicht anders gewesen. Es bleibt noch die Frage offen, was macht gerade die demokratische gewählte Landesregierung in Bozen, die eigentlich sogar mit ihrer bescheidenen Macht dennoch couragiert verhindert müsste, dass derartige Machenschaften immer noch hier stattfinden dürfen. Gerade die eigene politische Führung müsste ganz genau darauf achten, dass der Patriotismus der Süd-Tiroler nicht aus einer bestimmten Ecke permanent mit Dreck beworfen wird. Eine offene demokratische Gesellschaft darf derartige Machenschaften nicht dulden, sonst gleitet sie immer mehr in Totalitarismus ab. Ein Blick nach Rom heute reicht, um festzustellen, dass diese Befürchtung mehr als berechtigt ist.
 
Markus Anton
23. 21-06-2010 10:40
 
Fragen
Wer bitte ist denn der Initiator dieser Studie?  
 
Wer hat sie in Auftrag gegeben und zu verantworten? 
 
Es scheint mir hier um ein Lehrbeispiel politischer Agitation zu gehen. Man sollte diese Art des Vorgehens nicht unterschätzen. Unliebsame Strömungen als rechtsradikal zu markieren, das ist in Europa gang und gäbe.  
 
Dem kann sehr schnell auch eine Bewegung wie die STF zum Opfer fallen. Ziele und Symbole nicht nur der STF jedenfalls werden hier offen diffamiert.  
 
Man sollte sowas sehr ernst nehmen. 
 
EEkat
 
EEkat
24. 21-06-2010 10:28
 
Der K(r)ampf gegen Rechts
Bei dieser "Studie" handelt es sich eindeutig um rot-grün gefärbte politische Propaganda! Es geht in keinster Weise um einen Kampf gegen Extremismus, sondern um einen ideologischen "Kampf gegen rechts". "Rechts" wird nicht mehr als ein Teil des politischen Spektrums gesehen, sondern als größtes Feindbild. Patrioten, Nationalisten, Nazis, Rechtsextremsten und Rechtsradikale werden alle in einen Topf geworfen, um das ultimative Böse zu kreieren. Jedem Menschen der ein wenig im Geschichtsunterricht in der Mittelschule aufgepasst hat müsste z.B. verstanden haben dass Nationalismus (18. Jh. Napoleonische Kriege, Einigung der Nationalstaaten) nichts mit Nationalsozialismus (20. Jh. Nazi-Diktatur in Deutschland) zu tun hat!  
Weiters werden in der Studie abwechselnd die Begriffe Rechtsextremismus und Rechtsradikalismus verwendet. Dies ist aber nicht das gleiche. Nach dem deutschen Bundesamt für Verfassungsschutz, "werden Bestrebungen die gegen den Kernbestand unserer Verfassung gerichtet sind als extremistisch bezeichnet. Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz. Auch wer seine radikalen Zielvorstellungen realisieren will, muss nicht befürchten, dass er vom Verfassungsschutz beobachtet wird"  
Quelle: http://www.verfassungsschutz.de/de/FAQ/
 
Tobias
25. 21-06-2010 09:40
 
Der K(r)ampf gegen Rechts
Lächerlich, lächerlich und noch einmal lächerlich!! 
 
Aber was war anderes zu erwarten bei den verschiedenen Streetworkern und Gutmenschen am Runden Tisch, die sowieso sehr linksextrem angehaucht sind und für die jeder "Tirol"-Schriftzug einen Nazi-Bezug hat?!? Die einzigen, die in dieser Position klar und deutlich waren, war die Süd-Tiroler Freiheit. Sie hat mit einer Aufkleber-Aktion darauf aufmerksam gemacht, dass man positiv verstandenen Patriotismus nie mit Nationalsozialismus zusammen bringen soll, weil diese Ideologie schlimmes über unser Land gebracht hat. Und was macht das Land mit Streetworkern, Forum Prävention und Co? Sie rollen das Vorurteil gegenüber patriotisch gesinnten Jugendlichen einmal wieder neu auf ohne sich nur im geringsten mit der Materie zu befassen. Denn ein normaler Tirol-Schriftzug oder ein Tiroler Adler ist doch niemals mit Aufschriften wie "Landser", "Ein Volk, ein Reich, ein Führer" etc zu vergleichen!! Dann würde doch in Süd-Tirol vor jedem öffentlichen Gebäude auch eine Nazi-Fahne wehen, oder? Ich rate deshalb den Teilnehmern am Runden Tisch: Kopf einschalten! 
 
TIROL-PATRIOTEN SIND KEINE NAZI-IDIOTEN!
 
Hannes I.

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