Nicht Autonomiegeschwätz und "maßvollere Kontrollen", sondern Los von Rom!
Donnerstag, 25. Oktober 2007

eva_klotz_004.jpgImmer deutlicher zeigt sich, dass die Autonomie uns nicht vor zunehmender Fremdbestimmung im täglichen Leben schützt! Der Kammerabgeordnete Karl Zeller hat in Erfahrung gebracht, dass es in Südtirol um ein Viertel mehr Finanzkontrollen gibt als in den anderen Regionen. Dies ist eine längst bekannte Tatsache. Vor mehreren Jahren hat Landeshauptmann Durnwalder im Landtag die offiziellen Angaben der staatlichen Behörden verlesen: in Südtirol kommt auf 500 Einwohner ein Polizeibeamter, im Trentino hingegen einer auf 700 Einwohner.

Die SVP- Abgeordneten in Rom kündigen an, sie werden sich für "massvollere Kontrollen" einsetzen! Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, bezeichnet dies als reine Alibi- Aktion, denn die italienischen Ordnungskräfte in Südtirol werden damit bleiben. In Frage zu stellen ist die italienische Poilizeipräsenz in Südtirol als solche! Einzige wirklich zielführende Lösung ist der Abzug der italienischen Polizei und das Los von Rom, weil Südtirol nicht Italien ist!

Aber nicht nur die Parlamentarier und Senatoren in Rom, sondern auch der SVP- Obmann sollte über die Autonomie hinaus denken und die Weichen stellen, damit diese nicht in eine Sackgasse führt. Seine hilflos wirkenden Autonomie- Lobpreisungen sind nämlich keine angemessene Antwort auf die gegen die römischen Entscheidungen aufgebrachten Südtiroler!

Eva Klotz ist davon überzeugt, dass sich die Südtiroler nicht dauernd mit  politischen Halbheiten und Ablenkungsmanövern werden abspeisen lassen, sondern dass immer mehr erkennen, dass sie in diesem Staat und mit diesem Staat keine Zukunft haben!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
25. 10. 07

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