| 25. Oktober: 30 Jahre Ratifizierung Menschenrechtspakte Italien |
| Mittwoch, 24. Oktober 2007 | ||||||
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Seitdem Italien die Menschenrechtspakte als rechtliche Verbindlichkeit festgeschrieben hat, kann Südtirol die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes konkret einfordern. Diesbezügliche Schritte sind jedoch bis heute von Seiten der offiziellen Südtiroler Politik nicht eingeleitet worden, wohl aber hat der frühere italienische Staatspräsident Francesco Cossiga die Initiative ergriffen.
Eva Klotz verweist auf die Entwicklung in anderen europäischen Ländern, wo die Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes zu Normalität geführt hat und endlich zu Befriedung führen soll: Montenegro ist Kraft Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes ein unabhängiger Staat mit aufstrebender Wirtschaft geworden. Der Landeshauptmann des Baskenlandes hat einen konkreten Zeitplan zur Abhaltung des entsprechenden Referendums vorgestellt. Auch Schottland und Katalonien setzen seit Jahren politische Schritte zur Einleitung von Volksabstimmungen, mit dem Ziel, die Unabhängigkeit zu erreichen. Die regierenden Parteien in diesen Ländern machen sich zu Fürsprechern der Freiheit ihrer Völker. Daran sollte sich die SVP ein Beispiel nehmen und die nächsten Jahre konsequent für die Selbstbestimmung nutzen. Die Zeit dafür ist in Südtirol längst reif, und immer mehr Südtiroler sind davon überzeugt, dass sie im Staat Italien keine Zukunft haben! Aufgerufen: 514 | Drucken
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