Atomkraftwerke- Wasserliberalisierung- Helmpflicht: In drei Tagen drei Zumutungen- Los von Rom!
Donnerstag, 29. April 2010

roland_lang_gemeindewahl_bozen.jpgInnerhalb von nur drei Tagen hat Rom mit der Ankündigung vom Bau von Atomkraftwerken, der Privatisierung des Trinkwassernetzes und der Helmpflicht für Radfahrer gezeigt, welche Schnapsideen und Schikanen italienischen Politikergehirnen entspringen können. Mitgehangen, mitgefangen sind dabei leider auch wir Südtiroler, so Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT. 

Dass Südtirol nicht imstande ist, Berlusconis Atomkraftwerke zu verhindern, ist auch der SÜD-TIROLER FREIHEIT klar. Dass aber bei einem Reaktorunfall in einem italienischen Atomkraftwerk auch wir, da wir zu Italien gehören, bei Schadenersatzzahlungen wegen atomarer Verseuchung in anderen Staaten zur Kasse gebeten werden, sollte den Südtirolern klar sein. So zahlen wir Südtiroler mit jedem Liter Benzin, das wir kaufen, noch heute für den Angriffskrieg Italiens in Abessinien brav mit.
 
Die Wasserliberalisierung hat in anderen Ländern gezeigt, dass sie in die Sackgasse führt. Kaputte Leitungen werden überhaupt nicht oder mangelhaft repariert, dass Wasser wird teurer und alles wird dem Profitdenken geopfert. Wasser ist ein Menschenrecht, es gehört allen und muss vor Ort von den Gemeinden verwaltet werden. Deshalb unterstützt die SÜD-TIROLER FREIHEIT die Unterschriftenaktion gegen die Privatisierung des Wassers.
 
Die letzte Errungenschaft italienischer Regelungswut und Einschränkung der individuellen Selbstbestimmung ist die Helmpflicht für Fahrradfahrer. Ziel dieses Gesetzesvorschlages kann nur sein, möglichst viele Menschen vom Fahrradfahren abzuhalten. Besonders im innerstädtischen Bereich und in den Dorfzentren mit  Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie auf den Fahrradwegen ist dieses Gesetz Nonsens pur, so Roland Lang.
Rom macht Gesetze, die in Süditalien unbekannt bleiben, in Mittelitalien geschaffen und in Norditalien gelesen werden, um in Südtirol angewendet zu werden. Um dieses Spiel nicht mehr mitmachen zu müssen, muss Südtirol sich endlich vom italienischen Staat lösen. Denn Südtirol ist nicht Italien.
 
Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

 


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Kommentare (4)
1. 03-05-2010 08:50
 
Atomkraft
Eine Technologie, die niemals versagen kann gibt es nicht. Wer nachdenkt kommt darauf, daß es dergleichen technisch garnicht geben kann. Denn es gibt in der Technik keine 100-%. Es verbleibt immer ein Restrisiko. 
 
Bei Atomkraft handelt es sich jedoch letztlich um eine Technologie, die niemals versagen darf. 
 
Für einen gläubigen Menschen formuliert sich das so: Die Behauptung der Menschen, eine vollkommene Technologie erschaffen zu können: das grenzt an Gotteslästerung. 
 
Aus den genannten Denkansätzen ergibt sich, daß Atomkraft nicht verantwortbar, und nicht hinnehmbar ist.  
 
EEkat
 
E.Ekat
2. 30-04-2010 17:34
 
Atomkraft
Menschen können grundsätzlich nicht langfristig vorausdenken. Damit meine ich bspw. 100 oder 150 Jahre. Berlusconi und dernen Mitläufer können offensichtlich nicht einmal 5 oder 10 Jahre vorausdenken. Niemand, keine Mensch auf dieser Welt weiß wo man den Atommüll sicher über mehrere Jahrhunderte bzw. Jahrtausende lagern kann, dass eine 100%ige Sicherheit gegeben ist. Wir müssen ein Zeichen setzen gegen diesen korrupten Staat wo nun die Menschen vor den Fernsehbildschirmen auch noch manipuliert werden sollen, dass die Atomkraft die Wunderenergie der Zukunft ist. Geschweigeden von den anderen Ideeen, die Roland im obrigen Beitrag aufzeigt. Los von Rom!
 
Florian
3. 30-04-2010 10:23
 
Italy News
Auf Atomenergie zu setzen halte ich für einen völligen Unsinn, zumal auch die Uranreserven in absehbarer Zeit fertig sind. Ganz zu schweigen von dem Atommüll. Wo soll der hin? Die Mafia hat es ja vorgemacht. Lernen gewisse Leute nie etwas? Zuallerletzt: wozu Atomanlagen bauen bauen wenn es bald billigen Atomstrom aus dem Iran gibt (Obacht Ironie)
 
Leeroy
4. 29-04-2010 16:52
 
Wahnsinn
Diese Regierung verzapft nur mehr Blödsinn.  
Atomkraftwerke: Geschäftemacherei mit Putin, weil er Silvio immer schön zu Hilfe eilt, wenn die EU wieder mal schallend über ihn lacht! 
Liberalisierung des Trinkwassers: Zuschlag des grossen Geschäfts an liebdienernde Freunderln, zum Schaden der Allgemeinheit! 
Helmpflicht für Radfahrer: Im Autoland Italien ein probates Mittel, diese schreckliche Öko- Mentalität im Norden einzudämmen; für den Süden gelten solche Gestze ohnehin nicht.  
Fazit: Weg von diesem verrückten Staat!!
 
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