SÜD-TIROLER FREIHEIT kandidiert in Meran - Vorstellung der Liste sowie des Bürgermeister-Kandidaten
Dienstag, 30. März 2010
gemeindewahl_2010_meran_gruppenfoto.jpgBei der kommenden Gemeinderatswahl wird die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT mit einer eigenen Liste zur Wahl antreten, um den Meranerinnen und Meranern eine heimatbewusste, konsequente Alternative und eine starke Stimme für die Heimat zu bieten.
Obwohl die SÜD-TIROLER FREIHEIT zum ersten Mal antritt, war sie bereits in den vergangenen Jahren im Meraner Gemeinderat durch Reinhild Campidell vertreten. Es hat sich gezeigt, dass auch eine „Ein-Frau-Fraktion“ etwas erreichen kann – mit Ausdauer und Konsequenz. Die Fortsetzer dieser Arbeit wäre umso schöner, wenn es uns gelingen würde, noch ein Mandat zu erringen.
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat:
 


Reinhild Campidell, Mitarbeiterin der Lebenshilfe Südtirol

Georg Karl Hofer, Selbständiger Vertreter

Magdalena Frei Lun, Hausfrau und Landwirtin

Arnold Pöhl, Angestellter

Sigrid Klotz, Schülerin

Walter Alber, Landwirt

Dagmar Vigl, Büroangestellte

Werner Bordon, in der Gastronomie tätig



Bürgermeisterkandidat: Sven Knoll

Um alle deutschen Stimmen auf einen einzigen Bürgermeisterkandidaten zu bündeln und diesen damit zu stärken, hat die SÜD-TIROLER FREIHEIT der Volkspartei angeboten, deren Kandidaten, Günther Januth, bereits im ersten Wahlgang zu unterstützen. Die SVP hat jedoch abgelehnt.

Aus Verantwortungsgefühl, einen deutschsprachigen Bürgermeister zu stärken, haben wir dieses Angebot gemacht. Die SVP hat jedoch anscheinend kein Interesse an Stimmen von Nicht-SVP-Wählern und stellt somit Parteiinteressen vor jenes der Bürgerinnen und Bürger von Meran. Aus diesem Grund hat sich die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT entschlossen, mit einem eigenen Bürgermeister-Kandidaten anzutreten.“ so Sven Knoll.

Wir Gemeinderatskandidatinnen und –Kandidaten sind sehr froh, Sven Knoll als Bürgermeisterkandidaten zu haben! Wenn man schon jemanden stellen muss, so soll diese Person auch die Fähigkeit und Kompetenz haben, Meran gut und verantwortungsvoll zu verwalten. Sven Knoll ist diese Person für uns, da er vielfach bewiesen hat, dass er ein kompetenter und konsequenter Politiker ist“  erklärt Reinhild Campidell.


Unsere Schwerpunkte


Das Ortsbild von Meran - Denkmalschutz

Die Schönheit der Stadt geht vor Allem von ihrer Geschichte und dem damit verbundenen Ortsbild aus. Historische Bauten machen den Reiz und die Atmosphäre Merans aus. Deshalb darf nicht zugelassen werden, dass unsere Stadt weiter ihr Gesicht verliert und damit unpersönlich wird. Die Zerstörung historischer Bausubstanz wie beim Abriss der Villa Immansruhe oder des Bayrischen Hofes darf nicht weitergehen. Auch die Umgestaltungen des Sandplatzes und des Brunnenplatzes sind nicht gerade vorteilhaft gelungen.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT setzt sich deshalb mit ganzer Überzeugung für den Erhalt erhaltenswerter, historischer Gebäude ein.

Eine Stadt für Jung und Alt

Kindern und Jugendlichen muss etwas geboten werden. Neue Spielplätze, Treffpunkte für Jugendliche im Stadtzentrum oder ein Kino sind nur einige Vorschläge. Die Verwirklichung einer Naherholungszone könnte als Treffpunkt von Jung und Alt dienen. Auch architektonische Barrieren, die es leider noch zuhauf gibt, müssen abgebaut werden. Das ist nicht nur für Menschen mit Beeinträchtigung, sondern auch für ältere Mitmenschen und Eltern mit Kinderwägen notwendig.

Der Umgang mit der Geschichte

Auch in Meran gibt es noch unaufgearbeitete Relikte aus der Zeit des Faschismus. Wir erinnern nur an die Armando-Diaz-Tafel am Eingang zur Gemeinde, an das Alpini-Denkmal vor dem Kaiserhof oder an den Pflasterstein in der Freiheitsstraße. Diese Spuren einer wohl schrecklichen Zeit müssen beseitigt, zumindest jedoch dokumentiert werden, damit sie nicht alltäglich werden.

Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann

Die Liste der SÜD-TIROLER FREIHEIT ist bisher die einzige, die die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau tatsächlich umsetzt. Die Liste besteht aus 4 Frauen und 4 Männern in alternierender Reihenfolge.

Bis heute sind Frauen in der Politik unterrepräsentiert. Deshalb ist es uns ein Anliegen, zumindest dieselben Voraussetzungen für den Zugang zum Gemeinderat zu schaffen.

Mehr Einsatz für Muttersprache, Tradition und Kultur


Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT unterstützt das Erlernen von Fremdsprachen. Je mehr Sprachen man beherrscht, desto besser. Allerdings muss in erster Linie die Muttersprache erlernt und gepflegt werden, um darauf aufbauen zu können.
Meran als ehemalige Landeshauptstadt Tirols hat eine lange und sehr bewegte Geschichte und war von jeher eine Stadt, in der sich verschiedene Kulturen trafen. Gerade deshalb ist es wichtig, die eigene Geschichte zu kennen und das Brauchtum zu pflegen.

Umweltschutz

Zum Schutz der Heimat gehört unweigerlich der Schutz der Umwelt. Meran ist im Vergleich zu anderen Städten mit mehr Grünfläche ausgestattet. Diese muss unbedingt erhalten bleiben!
Alle Jahre wieder gibt es das Feinstaubproblem. Die Bevölkerung muss überzeugt werden, Sorgfalt zu tragen. Aber auch die Wirtschaftsbetriebe müssen bereit sein, ihren Beitrag zu leisten.

Qualitätstourismus statt Massentourismus


Der Tourismus war und ist wichtig für Meran. Es muss allerdings vermehrt auf Qualitätstourismus gesetzt werden, damit Meran nicht überrannt wird, weil es das nicht vertragen würde.

Pferderennplatz Meran

Der vom Gemeinderat einstimmig gefasste Beschluss zur Öffnung des Pferderennplatzes für die Bürgerinnen und Bürger muss baldmöglichst umgesetzt werden. Der Pferderennplatz ist wichtiger Teil Merans und böte viele Möglichkeiten für unsere Bevölkerung, die auch genutzt werden sollten.

Wohnen

Es gibt in Meran sehr viele leerstehende Wohnungen, andererseits aber müssen immer wieder neue Wohnbauzonen ausgewiesen werden. Besonders im Steinachviertel gäbe es Wohnungen für viele Menschen - mitten im Herzen der Stadt! Also ist auch in diesem Punkt die Gemeindepolitik gefordert.

gemeindewahl_2010_meran_gruppenfoto.jpg


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Kommentare (6)
1. 07-04-2010 10:38
 
GRW
warum sollte die svp mit einer opositionspartei ihren bm kandidat zu stimmen verhelfen u nachher in der gemeindestube doch keine hilfe von den eventuellen räten bekommen?
 
alex
2. 02-04-2010 18:10
 
@Staffler
Es scheint mir doch recht sinnvoll, wenn ein Bürgermeister auch einige Gemeinderäte hinter sich hat, oder wie sollte er sonst eine Gemeinde verwalten? 
Und wenn man realistisch ist; befürchtet eine Liste keine zwei Räte durchzubringen, dann hat sie wohl auch keine allzu großen Chancen den Bürgermeister zu stellen, oder? Sollte der unwahrscheinliche Fall doch eintreten, muss auf das eine oder andere Amt verzichtet werden. Also doch Scheinkandidaten!
 
Waschtl
3. 02-04-2010 08:05
 
Wahlgesetz
@ Waschtl: 
Die sogenannten Scheinkandidaten treten nicht zum Spass an, sondern weil kleinere Parteien in den Gemeinden mit mehr als 15.000 Einwohnern durch das regionale Wahlgesetz (das die SVP mit zu verantworten hat) praktisch dazu gezwungen werden. In diesen Gemeinden zieht der Bürgermeisterkandidat nur dann in den Gemeinderat ein, wenn die betreffende Liste mindestens zwei Sitze erringt. Kleinere Listen können es sich daher nicht leisten, einen ernsthaften Anwärter auf einen Gemeinderatssitz als Bürgermeisterkandidat zu opfern. Sobald die SVP nicht mehr sicher ist, in einer Gemeinde mindestens zwei Sitze zu erobern, wird auch sie Durnwalder, Berger & Co als "Scheinkandidaten" aufstellen, oder vorher schnell wieder das Wahlgesetz nach ihren Bedürfnissen ändern, sofern sie dazu noch eine Mehrheit hat...
 
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4. 01-04-2010 09:36
 
GRW
Ich finde es gut, dass die Süd-Tiroler Freiheit in so vielen Gemeinden an tritt. 
 
Viel Glück für die Wahl an die Kandidaten in Meran. 
 
Grüße aus Brixen
 
Thomas85
5. 31-03-2010 15:50
 
GRW
Ich persönlich finde es nicht gut, wenn Landtagsangeordnete wie Ulli Mair, Pöder oder Seppi bei Gemeinderatswahlen antreten und dann mit ziemlicher Sicherheit ihren gewählten Posten gar nicht wahrnehmen. Das sind eigentlich nur Scheinkandidaturen. 
GRW sind immer auch Personenwahlen und ich wähle jemanden, weil ich glaube er könnte gute Arbeit in meiner Gemeinde leisten. Aber wenn er nur antritt um Stimmen zu sammeln und dann jemand anderes nachrückt der sonst gar nicht zum Zuge käme, ist nicht das Wahre. 
Welcher Aufschrei würde wohl von der Opposition kommen wenn Durnwalder, Berger und Co. in ihren Heimatgemeinden antreten würden?
 
Waschtl
6. 31-03-2010 12:02
 
GRW
Die SVP interessiert sich doch nur um die eigene Macht nicht um die deutsche Volksgruppe.
 
h

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