Energiepolitik: Gemeininteresse vor Gewinnmaximierung!
Dienstag, 23. März 2010
eva_klotz_500_002.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, warnt davor, in der Energiepolitik die Gewinnmaximierung in den Mittelpunkt zu rücken. Oberstes und wichtigstes Ziel sollte Land und Gemeinden die Sicherung der Stromversorgung in unserem Land sowie die Erhaltung einer intakten Umwelt sein und nicht, wie man möglichst viel Kapital daraus schlagen kann.

Es darf nicht zu einem Verteilungskampf um Dividenden kommen, sondern es sollte gemeinsam danach getrachtet werden, in absehbarer Zeit auch in diesem Bereich völlige Unabhängigkeit vom Staat Italien und dessen Gesellschaften zu erreichen. Je mehr Land und Gemeinden gegeneinander arbeiten und wirtschaftlichen Eigennutz in den Vordergrund stellen, desto einflussreicher werden die staatlichen Gesellschaften bleiben.

Die Wasserkraft, unser weißes Gold, gehört allen Südtirolern und nicht einigen wenigen, und schon gar nicht, damit diese große Gewinne machen!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
23. 3. 2010

 

 


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Kommentare (2)
1. 28-03-2010 22:33
 
Kapitalmaximierung bei der Energie ?
Liebe EVA,Ziel der Südtiroler Energiewirtschaft muss es sein der Bevölkerung faire Strompreise zu gewährleisten. Und ganz wichtig die Normale Absicherung von lediglich 3 KW um den niedrigsten Preis zu bekommen ist absolut lächerlich ,denn das gibt es sonst in keinem Industrieland Europas. Wenn man bei mir 3 Geräte gleichzeitig benutzen will so fliegen schon die Sicherungen raus,ja wie soll das gehen wenn man eine Ferienwohnung vermietet und die Gäste sich frei entfalten wollen?Ich bezahle bei den Etschwerken einen KW-Preis von ca. 0,325 €,meine Tochter bezahlt im Salzburgerland bei der Salzburg AG ledigich ca. 0,15 € und wohlgemerkt da kann man 10 Geräte einschalten und es läuft alles !!! Obendrein bezahlt man im Ausland überall einen niedrigeren Preis wenn man mehr oder gar viel verbraucht , nur in Südtirol wird man regelrecht abgezockt wenn man mehr verbraucht obwohl wir das Stromreichste Land in Europa sind ,aber da müssen ja die staatlichen Konzerne wie ENI Enel und Edison nach wie vor mit 40 % bedient werden.Obwohl diese uns seit 50 Jahren masslos ausgebeutet und die schönen Täler mit Betonstaudämmen verunstaltet und dabei die Strassen und vieles andere zerstört haben !!! Also es gäbe noch vieles zu schreiben aber mich regt das wahnsinnig auf ,vor allem weil Frau und Herr Südtiroler sich das alles so einfach gefallen lassen obwohl sonst für alles und jedes nach italienischem Muster gestreikt wird. Es ist 5 nach 12 für unsere schöne Heimat wenn wir sie im Sinne unserer Väter erhalten wollen müssen wir aufstehen und für Sie mit allen legalen Mitteln kämpfen ,denn Sie gehört uns nicht: WIR HABEN SIE NUR GELIEHEN und eine Verantwortung unseren Nachkommen gegenüber.
 
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2. 23-03-2010 18:47
 
Gewinnmaximierung
im Magazin Panorama wurden diesen Monat die 100 Top Steuerzahler gezeigt. Auf Platz 1 und 3 sieht man 2 Südtiroler Energiekonzerne, auch aufgeführt ist jedoch der Gewinn vor und nach Steuern. Vor allem diese Zahlen zeigen, dass es ganz offensichtlich vor allem um den Gewinn geht. Bei der Höhe der Gewinne (ist nicht auch das Land an den Energiegesellschaften beteiligt?) sollte man meinen, dass doch einerseits die energiepolitische Unabhängigkeit vom Staat Italien angestrebt werden sollte, aber auch vielleicht eine Energiekostensenkung gegenüber dem Bürger überdacht werden könnte, statt hier immer weiter die Kosten anzuziehen um dann wieder von Seiten des Landes Zuschüsse bei Bedürftigen zu gewähren.
 
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