Durnwalder bestbezahlter gewählter Politiker der Welt
Sonntag, 21. März 2010
stefan_zelger_001_2009.jpgDer Vergleich war nicht neu, aber vielen hat er die Augen geöffnet. Vor kurzem war zu lesen, dass Landeshauptmann Luis Durnwalder mehr verdient als US-Präsident Barak Obama. Spätestens mit dieser Gegenüberstellung sollte klar werden, wie überzogen die Politikergehälter (auch die der Landtagsabgeordneten) hierzulande sind. Doch anstatt sich in Demut zu üben, verteidigt der Landeshauptmann sein üppiges Salär. Für seine Verantwortung sei dieses drin, und Obama habe eh einen riesen Stab hinter sich. Nun stellt sich mir die Frage, ob ein Obama, Merkel, Sarkozy oder Brown wirklich zu wenig verdienen, oder unser Landeshauptmann vielleicht doch zu viel?

Auch scheint der Landeshauptmann vergessen zu haben, dass auch in Süd-Tirol, mit knapp 12.000 Landesbediensteten, ein erheblicher Verwaltungsapparat zur Verfügung steht. Nicht zuletzt vergab die Landesregierung in den letzten Jahren zehntausende externe Berateraufträge. Soviel zum Apparat, auf den auch Durnwalder zurückgreifen kann.

Ich stelle mir einen Samstag in Süd-Tirol und Washington vor; da ist ein Obama, der für eine Krankenversicherung für 32 Millionen Amerikaner kämpfen muss, der Abrüstungsverträge, das iranische Atomprogramm und die Weltwirtschaft im Kopf hat. Und da ist ein Durnwalder, der ein Preiswatten eröffnet, einen Maturaball besucht oder einen neuen Geräteschuppen der Feuerwehr einweiht. Und letzterer verdient mehr als der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Erklärt mir diese Logik, ich verstehe sie nicht!


Stefan Zelger,

Hauptausschussmitglied
und Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Tramin

 


Aufgerufen: 1436 | Drucken

Kommentare (13)
1. 27-03-2010 20:27
 
Komentar
Danke Herr Zelger nicht schlecht ,aber die Zahl 12.000 Landesbedienstete muss man relativieren. Als Raiffaisenpräsident Palla in Pension ging hat er in einem Grossen Leitartikel in den Dolomiten behauptet und er muss es ja wissen: Das Land und die Gemeinden haben einen Wasserkopf an Personal von 52.000 Personen das könnte sich unser Land nicht auf Dauer Leisten!Nach meiner Schätzung sind das ca 15 % der arbeitenden Bevölkerung .Daher auch der grosse Stimmenanteil des Herrn LH ,denn die öffentlich Bediensteten wissen genau solange er LH ist laufen die guten Gehälter munter weiter.Ausserdem ist sein Anspruch auf sein fürstliches Salär absolut unanständig solange er duldet dass man sogar Mini-Renten von 460,00 € pfänden kann . Ich verweise da auf meinen Leserbrief in den Dolomiten von Ende Januar.
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
2. 27-03-2010 09:40
 
Bei der roten Laterne.......
....vor dem großen Tor......... Best ´bezahlter´ Politiker der Italiener. Ich hoffe die Südtiroler wissen bald mal, was in nächsten Wahlen, von Italien an Millionen von Schulden bezahlter somit ahängiger SVP samt Oberguru zu tun ist!Freiheit geht immer vom Volke aus oder auch nicht!........ mehr muß man da nicht mehr hinzu fügen!
 
3. 23-03-2010 15:52
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Je weniger Bedürfnisse der Mensch hat, desto freier ist er. 
 
So gesehen haben die Südtiroler und ihr Landeshauptmann große Bedürftnisse.  
 
Es gibt da ein Musterbeispiel von einem Politiker - ein ausgewandeter Österreicher - Arnold Schwarzenegger. Er kündigte vor seine Wahl an, jeden Dollar, den der amtierende Gouverneur Gray Davis zur Verhinderung seiner Abwahl ausgebe, mit einem eigenen Dollar zu kontern. Das zeichnete von ihm als ehemaligen Schauspieler ein volksnahes und sympathischen Bild. Dazu trug auch seine Ankündigung bei,(die er später verwirklichte) auf sein Gehalt als Gouverneur verzichte zu wollen. 
Der Goouverneut von Kalifornien bezieht also kein Gehalt. Dem LH von Südtirol sei natürlich ein angemesenes Gehalt gegönnt.
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
4. 23-03-2010 13:03
 
"Zufriedene Sklaven sind …
… die größten Feinde der Freiheit!“ Wie sehr dieses bereits unten verwendete Zitat der Marie von Ebner Eschenbach doch stimmt! Ob das nun Italien, (Süd-)Tirol, Österreich oder sonst eine Gegend betrifft. Dennoch muss man für Süd-Tirol auch sagen: Irgendwer hat die SVP ja gewählt, zuletzt vor eineinhalb Jahren. Irgendwer hat sich von dieser SVP ja hinters Licht führen lassen. Das ist immer noch die Mehrheit der Bevölkerung. Ähnlich war das bei Bush, und so ist das auch immer noch bei Berlusconi. In den USA gibt es mittlerweile (gilt wieder seit dieser Woche) eine Aufbruchsstimmung. Italien und Tirol warten noch darauf. Das einzige Argument, das Durnwalder und seine SVP angesichts ihrer materiellen Übersättigung noch verstehen, ist es, abgewählt zu werden. Die in die Irre geführte Bevölkerung verdient jedenfalls volle Aufklärung und Informtion. Der Wandel („Yes, we can!“) kann auch bei uns erst gelingen, wenn die Bevölkerung reif dafür ist. Dann werden auch die Anhängerschaft und die Wahlerfolge der STF, die die ehrlichste Politik macht, weiter wachsen. Und dann erst steht der positiven, auf das Zusammenfinden ausgerichteten Weiterentwicklung des ganzen Tirols nichts mehr im Wege!
 
HE
5. 23-03-2010 08:08
 
Gehälter, Gagen, Geld ...
Dahinter verbirgt sich das schon bekannte und bewährte System "Wohlstand erstickt Ideale und Freiheitsdrang": 
 
"Zufriedene Sklaven sind die größten Feinde der Freiheit (M. v. Ebner Eschenbach)". 
 
Nicht nur Durnwalder, sondern alle SVP´ler verdienen sehr, sehr viel. Warum sollte sich von denen einer für wahre politische Ziele und Ideale, wie Freiheit, etc. einsetzen wollen ... und in eine vielleicht, ungewisse oder schlechtere, finanzielle Zumunft abtriften wollen ??? 
 
Geld vor Ideale! Bequemlichkeit vor Änderung! Status quo vor Freiheit! Lüge vor Wahrheit? 
 
So lassen sich die gewählten Volksvertreter leichter steuern - niemand ist bereit DAS aufzugeben, denn wer Ideale riskiert, risikiert seinen fürstlich dotierten Job. 
 
Un danmit reden die wenigsten aus der SVP in weiterer Folge über die Freiheit, oder sonstige fundamentale Probleme. 
 
Geld, Macht, politische Nebenschauplätze, Unwahrheiten oder Halbwahrheiten, ... zufriedene Sklaven, Aufgabe von Idealen, ... es lebe der umzäunte Zuckerstollen Südtirol. 
 
Etwas ironische Grüße und guten Morgen aus IBK!
 
homunculus
6. 22-03-2010 20:25
 
Gehälter, Gagen, Geld ...
mich würd mal interessieren, was der doch von uns allen so heiß geliebte silvio in rom aus dem steuersäckel für die eigene brieftasche bekommt... 
 
gibts da informationen?
 
Karl
7. 22-03-2010 19:47
 
Obama?
Ob Durnwälder tatsächlich viel verdient hängt davon ab, mit wem man ihn vergleicht. Für mich ist dabei wichtig wer seine Gegenspieler sind. So ein vergleich ist auch in der Wirtschaft überaus üblich. Also seinen Gehalt sollte man dann tatsächlich vergleichen mit Politikern wie Berlusconi und Berlusconi’s Kumpel Obama. Es stellt sich die Frage ob die Südtiroler sich von Kirchturmpolitikern vertreten lassen wollen, oder ob sie etwas für den Ausbau der Autonomie übrig haben. Vielleicht würde man sich sogar einen Obama leisten, wenn der Südtirol loslösen könnte. Der Zweck heiligt die Mittel.
 
Karlk
8. 22-03-2010 19:46
 
Süd-Tirol ist keine Demokratie
Eine Demokratie ist wo das Volk entscheidet. Aber in Süd-Tirol wird das Volk nur betrogen und für dumm verkauft.  
Süd-Tirol besitzt die größten diktatorischen Denkmäler und die höchsten Politikergehälter Europas. 
Die Verantwortung Durwalders beinhaltet das Bewahren der faschistischen Symbole und die Annexion Süd-Tirols durch das Festhalten an der Scheinautonomie. Einfach nur arrogant und verantwortungslos.
 
ff
9. 22-03-2010 12:09
 
Erklärung
Das ist nun mal so: Durnwalder hat den Sicherheitsapparat Obamas gemeint, der wesentlich größer ist als der seine. Seiner besteht höchstens aus dem Portier im Landhaus 1 oder seimem Chauffeur. Die 12.000 Landesangestellten haben meines Wissens nach weder eine Nahkampfausbildung noch sind sie im Scharfschützentum unterrichtet.  
Das ist mal ein Punkt. Der andere ist, dass ALLE Politiker in unserem Lande fürstlich entlohnt werden. Das ist die Logik um der es geht.
 
Leeroy
10. 22-03-2010 11:54
 
Durnwalder hat kein Schamgefühl
Vor Kurzem polterte unser LH noch: "Wir Südtiroler haben oft kein Schamgefühl mehr. Wir wollen immer das Beste vom Besten, ohne zu fragen, ob uns das überhaupt zusteht." 
 
Wahre Worte, gerade wenn man Durnwalders Gehalt betrachtet.
 
Thomas
11. 22-03-2010 10:28
 
Politikergagen in ST
Die Tatsache, dass die Politiker in der Autonomen Provinz Bozen so viel verdienen, wie allgemein behauptet wird und bekannt ist, die hängt in erster Linie damit zusammen, dass das südliche Tirol ein Bestandteil dieses Staates ist. Hier lässt bekanntlich seit Urzeiten die La Casta aus Rom die auf ihre Bedürfnisse zugeschinttenen Gesetze beschliessen, auch in dieser Frage der Entlohnung ihrer Dienste am Volk. Aus diesem Grund allein wurde es möglich, dass die Politiker in diesem Staat am meisten in der ganzen Welt verdienen. Von solchen Privilegien wie sie La Casta in Italien besitzt, davon können die Politiker anderswo nur träumen. Der Stiefelstaat ist im Laufe der Zeit zu einem Selbstbedienungladen für die Politoligarchen der herrschenden Schicht geworden. Davon profitieren auch die Exponenten der die Provinz Bozen regierenden Politiker der SVP, mit dem Landeshauptmann voran. Ob derartige Privilegien in Zeiten der Krise noch weiterhin angebracht sind, dass müsste schon die Polititkaste in diesem Staat schon selbst besser wissen. Der einfache Bürger kann da wenig mitbestimmen, außer man wählt bei der nächsten Wahl die Kandidaten einer Oppositionspartei. Dass das in Italien immer schwieriger wird, dafür sorgt schon der große Anführer-Capo (wie er sich jetzt schon ungeniert selber nennt) mit seiner Machtfülle, die er nicht zuletzt den von ihm direkt kontrollierten Massenmedien und der Verbreitung eines Kults um seine Person verdankt. Das einfache Volk durschaut und beachtet die gegenwärtige für die Demokratie bedrohliche Entwicklung in der inneritalienischen Politik viel zu wenig. Das trifft auch für Südtirol zu, so lange die AP Bozen zu diesem Staat widerwillen gehört und daher gerade die Edelweißpartei lässt uns alle eine demokratisch legitimierte Alternative zum Status quo vermissen. Sie wird diese Versäumnisse in der Selbstbestimmungpolitik der Süd-Tiroler auch irgendwann vorm eigenen Land und seinem Volk politisch verantworten müssen. Sie scheint auch permanent autistisch vergessen zu wollen, dass die Zeiten in Italien sich einmal sehr zu Ungunsten der Autonomie ändern können. Der große "Anführer/Capo" strebt bekanntlich bereits nach mehr. Wie man den Medienberichten der letzten Tage entnehmen konnte, strebt er eine Direktwahl auch des Staatspräsidenten in Italien an. Das würde bedeuten, dass in einiger Zeit die ganze Macht in diesem Staat als Ministerpräsident und Staatspräsident in den Händen einer einzigen Person liegen würde. Die Opposition auch in Italien kann vor dieser Entwicklung alle nur nachdrücklich warnen, aber sie kann keine Wunder bewirken, weil sie die entsprechenden Massenmedien nicht auf ihrer Seite hat. Abgesehen schon von der verheerenden Politik der regierenden La Casta droht noch dem Land eine sehr bedenkliche Entwicklung in Richtung eines autoritären Staates. Die das Land Südtirol regierende SVP trämt aber weiter selbstzufrieden ihren autistischen Traum von der allerbesten Autonomie der Welt und vergisst wieder einmal eine wichtige Mahnung aus der Geschichte, nämlich, wer zu spät kommt, den bestrafft das Leben, bzw. den Schaden wird rgendwann das ganze Land Süd-Tirol für ihre Versäumnisse in der Politik mittragen müssen.
 
Markus Anton
12. 22-03-2010 10:02
 
LH Gehalt
Bravo Herr Zelger, 
 
genau richtig beschrieben und kommentiert!  
Dies ist zweifellos ein öffentliches Ärgernis für viele Südtiroler/Innen die an der untersten Armutsgrenze leben müssen.  
 
Wie kann unser Landesvater Luis Durnwalder mehr verdienen als US-Präsident Barak Obama!  
UNGLAUBLICH! Hat Südtirol mehr Einwohner als Amerika?  
Ach ja…es gibt ein Gesetz, welches sein Gehalt festschreibt. Er lege die Politikergehälter ja auch nicht fest.! 
 
Dies ist zweifellos ein Skandal und gleichzeitig meiner Meinung nach für viele Südtiroler/Innen eine Demütigung.  
 
LG. Lix59
 
Lix59
13. 22-03-2010 07:33
 
LH Gehalt
Sie dürfen dabei aber nicht die Verantwortung Durnwalders gegenüber Italien vergessen. Es ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe dafür zu sorgen, daß der Weg der längst antiquierten Autonomie fortgeführt und Südtirol somit Italien bleibt!
 
h

Kommentar schreiben
  • Bitte orientieren Sie Ihren Kommentar am Thema des Beitrages.
  • Die hier veröffentlichten Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol wieder.
  • Die Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol distanziert sich in jedem Fall von ehrverletzenden, jugendgefährdenden, rassistischen und extremistischen Inhalten.
  • Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben laden Sie diese Seite bitte neu damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicken Sie bitte auf den 'Senden' Button.
  • Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
Name:
E-mail:
Titel:
BBCode:Web AddressEmail AddressLoad Image from WebBold TextItalic TextUnderlined TextQuoteCodeOpen ListList ItemClose List
Kommentar:

Sicherheitscode:* Code
Ich möchte NICHT per e-Mail über weitere Kommentare zu diesem Artikel informiert werden.

Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.6
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze - www.mamboportal.com
All right reserved

 
< zurück   weiter >
Advertisement

Aktueller Hinweis

  • Aktuelle Aktion!

Kontakt

  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Bewegung
St. Josef am See 74 | 39052 Kaltern
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 338 33 448 39

   
  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Landtag
Südtirolerstraße 13 | 39100 Bozen
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 0471 98 10 64

 

Aktionen

E-Mail - Verteiler

Pressemitteilungen
Wöchentliche Zusammenfassung



PayPal Spenden

Ihre Online Spende für den
Werbekatalog der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Summe
Währung