Informationskampagne: Tirol-Patrioten sind keine Nazi-Idioten
Donnerstag, 4. März 2010
tirol_partrioten_2010.jpgEs ist leider festzustellen, dass sich die Politik in Süd-Tirol immer nur dann mit dem Thema Rechtsextremismus beschäftigt, wenn die Öffentlichkeit durch eine Gewalttat oder eine Verhaftungswelle aufgeschreckt wird. Nach den Verhaftungen des letzten Jahres hat die Landespolitik große Aktionen, ja sogar einen runden Tisch angekündigt. Geschehen ist aber gar nichts.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT sieht sich daher verpflichtet, selbst eine Kampagne gegen rechtsradikales Gedankengut zu initiieren und hat heute Vormittag die neue Kampagne „TIROL-PATRIOTEN SIND KEINE NAZI-IDIOTEN“ vorgestellt.

Als volkstumspolitische Bewegung steht man in der Verantwortung, eine klare Trennlinie zwischen positivem Patriotismus und menschenverachtendem Nationalismus zu ziehen.

Gezielt versucht man immer wieder, das Selbstbestimmungsanliegen als rechtsradikal abzustempeln, um diesem damit zu schaden.

Junge Menschen müssen über die Geschichte des Landes aufgeklärt und somit vor derartigen Ideologien bewahrt werden. Wer die eigene Geschichte kennt, weiß, dass Tirol-Patriotismus und Nationalsozialismus nicht vereinbar sind.

Als unverständlich bezeichnet die SÜD-TIROLER FREIHEIT daher auch die Untätigkeit des Landes und der Gemeinden. Am 27. Juli 2009 hat die Landesregierung die Einführung eines runden Tisches beschlossen, der bis heute untätig geblieben ist. Auch haben alle Jugendreferenten der Gemeinden einen Fragenkatalog zum Thema Rechtsradikalismus vor Ort erhalten, um in der Folge Projekte auszuarbeiten. Bis heute hat aber fast niemand darauf geantwortet.

Die Jugend zu verurteilen, ohne die Beweggründe zu erforschen und dagegen zu steuern, ist sicher der falsche Weg.

Auch muss die ungleiche Beurteilung von deutschsprachigen und italienischsprachigen Nationalismus beanstandet werden, die für Jugendliche nicht nachvollziehbar ist und zu Radikalisierungen führt.

Wie soll jungen Menschen verständlich gemacht werden, dass übersteigerter Nationalismus etwas Schlechtes ist, wenn von Politikern und Behörden vorgelebt wird, wie faschistische Relikte in Süd-Tirol verteidigt werden und man ganz selbstverständlich davor aufmarschiert?

Große Worte und Willensbekundungen reichen hier nicht aus, es braucht Taten.

In den kommenden Wochen wird die SÜD-TIROLER FREIHEIT daher im ganzen Land Aufkleber mit der Botschaft „TIROL-PARITOEN SIND KEINE NAZI-IDIOTEN“ verteilen, sowie eine Infobroschüre erstellen, die in einer jugendgerechten Sprache kurz über die Verbrechen von Nationalsozialismus und Faschismus in Tirol aufklärt. Darin soll auch über die Bedeutung von Symbolen, Tätowierungen usw. informiert werden, mit denen, oft unwissentlich, nationalistische Botschaften vermittelt werden.

Um die Jugendlichen selbst in die Gestaltung dieser Broschüre einzubinden, schreibt die SÜD-TIROLER FREIHEIT in ganz Tirol ein Gewinnspiel aus, mit dem die vier besten Stellungnahmen zum Thema „Ich bin Tirol-Patriot, aber kein Nazi-Idiot“ gesucht werden, die dann in der Broschüre veröffentlicht werden.

Mit dieser Kampagne übernimmt die SÜD-TIROLER FREIHEIT aus Überzeugung eine politische Vorreiterrolle in der Aufklärung junger Menschen, die notwendig ist, um diese vor nationalistischem Gedankengut zu bewahren und das Selbstbestimmungsanliegen sauber zu vertreten.


SÜD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol

 tirol_partrioten_2010.jpg


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Kommentare (25)
1. 10-04-2010 02:17
 
Tirol patrioten
Hallo Tomas warum sollte Süd-Tirol keinen Freistaat gründen dürfen ? wenn uns das offizielle Östereich nicht haben will gibt s nur diese Alternative! Ausserdem wer meint dass Österreich eine Minderheit von ca. 100.000 Italiener im Land haben möchte ? Und diese Italiener die w erden wir sicher nicht davon überzeugen können Österreicher zu werden,aber für den Freistaat können wir sicher die meisten gewinnen .Denn ein Blinder sieht und weiss schon lange dass Süd-Tirol bei Italien keine Zukunft hat und immer weiter in den Strudel dieses politischen und wirtschaftlichen Chaos gezogen wird .Je schneller wir uns über die Selbstbestimmung diesem Ziel nähern desto Besser ,denn Süd-Tirol ist nicht Italien!!!
 
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2. 07-03-2010 11:29
 
@ Tobias
Es tut mir Leid, wenn du dich bei meiner Kritik angesprochen fühlst, da ich sicherlich nicht dich gemeint habe. Über alles kann man zivilisiert diskutieren, aber bestimmte Werte wie Heimat und Vaterland stehen sicherlich nicht dabei zur Disposition, und das scheinen manche Forumteilnehmer vergessen zu haben. Wir sind nördlich und südlich der Brennergrenze als Gesellschaft keine amorphe Masse im ethnischen Sinne, die keine Heimat und kein Vaterland kennt. Das versuchen nämlich immer wieder manche Mitdiskutanten in ihren Beiträgen zu suggerieren. Wir leben in einer freien Gesellschaft mit Meinungsfreiheit, aber auch hier gibt es Grenzen, nämlich dort, wo es um identitätstiftende Begriffe eines ganzen Landes und seines Volkes geht.  
 
Wie damit gerade in Süd-Tirol auf der Seite der Fremdbestimmung verfahren wird, das ist hinlänglich aus der Geschichte aber auch aus der Gegenwart bekannt, ich erinnere an den großartigen Film "Die verkaufte Heimat", der diese Thematik aufgreift. Was die Sprache betrifft, so hat meiner Meinung nach niemand ein Monopol auf bestimmte oder zusammengesetzte Wörter wie "Kellernazis", und wer zuerst irgendwann in grauer Geschichte dieses Wort benutzt hat, darüber kann man hier kein Urteil abgeben. Ich habe dieses Wort schon viel früher gelesen und gehört, und zwar während meines Studiums, vor allem in Publikationen gegen Nazismus, die noch vor dem Krieg erschienen sind. Es ist auch in diesem von mir aufgezeigten Zusammenhang irrelevant, ob irgendwo in der Welt in Interessenvertreter dieses Wort bei einem anderen Anlaß benutzte, das hat mit meiner Wortwahl nichts zu tun. Eine lupenreine demokratische Gesinnung muss sich dennoch ein jeder Volksvertreter/In immer wieder neu erarbeiten, wenn man in einer Demokratie als Politiker/In glaubwürdig bleiben möchte.  
 
Wie absurd die Lage in dieser Hinsicht in der Provinz Bozen ist, das müsste auch allgemein bekannt sein. In einem Land wo tagtäglich dem Duce-Faschismus vor den Denkmälern der Schande auch bei offiziellen Anlässen von offizieller Seite von ganz oben gehuldigt wird, verlangt man von den einheimischen Menschen und von den politischen Parteien der Süd-Tiroler, dass sie sich stets von einer Ideologie distanzieren, mit der sie in den nach 1945 geborenen Generationen so gut wie nie etwas am Hut gehabt haben. Auf der Seite der heutigen Staatsmacht in Süd-Tirol zelebriert man wie vor Jahr und Tag, dazu gezielt auf eine sehr provokante und für die Süd-Tiroler verletzende und beleidigende Art und Weise, die Erinnerung an den verbrecherischen Duce Faschismus, wie z.B. bei Paraden des Militärs und dgm., bei Kranzniederlegungen im Namen der Regierung in Rom vor dem Duce-Tempel in Bozen oder bei offiziellen Kundgebungen aller Art vor dem Mussolini-Relief, bei den die Geschichte des Landes Süd-Tirol grob verfälschenden Beinhäusern, bzw. vor dem "Wastl-Denkmal", errichtet vom Duce im Jahre 1938 als "Anerkennung" für Kriegsverbrechen im italienischen Eroberungskrieg in Afrika, verübt von "Divisione Pusteria", der man damit für immer ein Denkmal setzen wollte. Der amtierende Landeshauptmann von Südtirol nannte unlängst diese Denkmäler bei einem offiziellen Anlass "Denkmäler der Lüge" und forderte deren Entfernung zum wiederholten tausendsten mal aus dem öffentlichen Bild des Landes, aber das lässt dieser Staat aus ihm bekannten Gründen nicht zu. Gestern wie heute sind das keine Zeugnisse der Italianità des Alto Adige, da Süd-Tirol ethnisch, sprachlich und kulturell nie Italien war und heute auch nicht ist, sondern höchstens Zeugnisse einer gestörten Beziehung zur Geschichte Italiens und Denkmäler der Schande für diesen Staat in Süd-Tirol, mit dem sich die meisten Menschen in der Provinz Bozen zu keinem Zeitpunkt der Geschichte identifiziert haben. Warum das so war und weiterhin so ist, die liegt auf der Hand und ist auch im Umgang des Staates mit seiner faschistischen Vergangenheit und deren aufwendigen Pflege in heutigen Zeiten zu suchen. Auch das ist ein Grund für die Landespolitik in Bozen, um lokal, regional in Tirol und international die Beantwortung der Selbstbestimmungfrage für das Land politisch anzustreben.
 
Markus Anton
3. 06-03-2010 14:01
 
...
@Markus Anton 
 
Ich habe keineswegs unser Vaterland Österreich in den Dreck gezogen. Weiters bin ich der Meinung Süd-Tirol sollte wieder ein Teil Österreichs und nicht ein eigener Staat werden, da für mich die Legitimation für einen solchen fehlt. Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, das der Begriff "Österreichische Nation" streitbar und zu diskutieren ist. Wenn aber in einem Kommentar mit dem Titel "auf den Wortlaut aufpassen" national denkende Menschen als Kellernazis beschimpft werden, finde ich das euserst bedenklich.Der Begriff "Kellernazis" stammt nähmlich von Ariel Muzicant, von der israelitischen Kultusgemeinde und beleidigt von östereichischen Staatsbürgern gewählte Volksvertreter.
 
Tobias
4. 05-03-2010 23:43
 
Patriotismus
1. So ernst meinen diejenigen es doch garnicht, wenn Sie jemanden als Nazi bezeichnen. 
 
2. Diese Unsitte der Belegung mit Nazi- Vergleichen ist nicht auf Südtirol beschränkt. 
Sie ist beispielsweise in Deutschland gang und gäbe, und jeder, der sich um Deutschland sorgt, wird schnell als Nazi bezeichnet. 
 
Die meisten wissen garnicht, was Nazi sein tatsächlich bedeutet. Die verwechseln dies mit der Deppentruppe heutiger Neo-Nazis.  
 
Aber die meisten wollen mit der Verwendung dieses Begriffes ohnehin nur diffamieren, beleidigen, ausgrenzen, mundtot machen. 
 
Denn: stünde ein anderer Begriff auf der untersten Sprosse der Leiter aller politisch verächtlichen Begriffe, dann würde man diesen auf Euch anwenden. 
 
Ich finde es lächerlich, gerade einem Südtiroler vorhalten zu wollen, er könne ein Nazi sein, bei der Geschichte Süd Tirols. Bei dem Leid, das gerade den Südtirolern zugefügt wurde, auch durch die Nazis.  
 
Für mich fällt dies auf denjenigen zurück, der mit solchen Begriffen rumfuchtelt. Ich weiß dann, das demjenigen nicht an einem offenen Austausch liegt.  
 
Kein guter Umgang.  
 
Vorsicht: es muß möglich sein, als Südtiroler Patriot dem gesamten demokratischen (!) Spektrum angehören zu können. Laßt die Südtiroler nicht auseinanderdividieren, und tragt nicht selber dazu bei. 
 
Denn zuoberst muß das gemeinsame Streben der Süd-Tiroler nach Freiheit für Südtirol stehen. Das schließt auch national fühlende Menschen ein und ist nicht beschränkt auf Menschen, die eher ein soziales Herz haben. 
 
Erst dann, und erst anschließend können die Süd Tiroler es sich leisten, sich auf ein normales politisches Spektrum zu verteilen.  
 
Es bedarf einer gewissen Einigkeit, um die Freiheit für Süd Tirol erlangen zu können. Dies erfordert Prioritäten.  
 
Dies erfordert zunächst Patrioten. 
 
Freiheit für Süd Tirol 
 
E.Ekat
 
E.Ekat
5. 05-03-2010 19:24
 
Mal ne frage
"Es ist leider festzustellen, dass sich die Politik in Süd-Tirol immer nur dann mit dem Thema Rechtsextremismus beschäftigt, wenn die Öffentlichkeit durch eine Gewalttat oder eine Verhaftungswelle aufgeschreckt wird." 
 
Zählt ihr euch eigentlich nicht zur Politik in Südtirol?
 
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6. 05-03-2010 12:08
 
Auf Wortlaut aufpassen!
Wer im Zusammenhang von Süd-Tirol immer wieder unermüdlich das Vaterland der Tiroler, auch der Süd-Tiroler, nämlich das Land Österreich ständig angreift, die Bande zwischen dem südlichen Tirol und seiner international anerkannten Schutzmacht infrage stellt, bzw. die Existenz der Österreichischen Willensnation leugnet, der stellt sich für alle Beobachter und vor allem für jeden Kenner der Situation in diesem Land unter der italienischen Fremdbestimmung eindeutig selbst ein Zeugnis aus, wessen Geisteskind er/sie ist. In Österreich tun das gerne diverse Ewiggestrige aus dem Keller heraus, die damit sogar gegen Verbotsgesetze verstoßen. In Südtirol tun das auch seit dem Beginn der Annexion alle Kräfte in Alto Adige und ihre Protagonisten in der Politik, die immer noch an einer italienischen "Besitzurkunde" für dieses Land arbeiten wollen. Mit großer Vorliebe tun das aber auch die italienischen Neofaschisten. All diese Kräfte handeln nach einem Prinzip aus der psychologischen Kriegsführung gegen ein besetztes und fremdbestimmtes Land und sein Volk, nämlich trenne ein annektiertes Land von seiner patriotischen und geistigen Bindung an sein historisches Vaterland, leugne dessen Existenzberechtigung über Verneinung des Nationbegriffs ständig ab, versuche eine Bindung an die Macht der Fremdbestimmung mit allen Mitteln zu konstruieren, dann wirst du irgendwann leichtes Spiel bei der ethnischen Umfärbung eines ganzen Volkes haben. Wie man seit über 90 Jahren besser wissen müsste, diese Strategie ist bis heute nicht aufgegangen. Den Tirol und Österreich Hassern sollte man daher die Worte vom "Vordenker" des italienischen Faschismus Ettore Tolomei ins Stammbuch schreiben, der bereits Mitte der 20er Jahre in Hinblick auf die Kolonialisierungspolitik in Südtirol resignierend festgestellt hat, dieses widerspenstige tiefgläubige deutschsprachige Bergvolk südlich der Brennergrenze lehnt Italien als Staat und Zivilisation dermaßen stark ab, das es auch in 100 Jahren uns nicht gelingen wird, dieses Land auf die Dauer zu italianisieren. Man möge also auf ihn auch in den Kreisen der ewigen Verweigerer der Realität in diesem Land hören und endlich einmal nach fast 100 Jahren aufhören, andauernd Blödsinn in Hinblick auf die ethnische Identität dieses Landes zu verzapfen!  
 
Für das Vaterland der Süd-Tiroler das Land Österreich ist es heute unerheblich, ob es irgendwo in der Nachbarschaft in Altklo Adige oder in Germania irgendwelche ewiggestrige Gestalten, Kellernazis und sonstige Subjekte gibt, die die Existenz der eigenen Österreichischen Willenstation leugnen. Das tut heute auch ein bekannter Potentat im arabischen Raum im Falle der Schweiz. Das ist diesem Land oder beiden Ländern so egal, als wie in Bolzano vor der Zentrale der Unitalia ein Fahrrad umfallt. Für die Süd-Tiroler aber hat das Festhalten, dazu ohne Zeitlimit, an der ethnischen Definition der eigenen Volksgruppe in diesem fremdnationalen Staat als ein Teil der Tiroler Volksgruppe und damit der gesamten und unteilbaren Österreichischen Nation, aber auch der Deutschen Kulturnation eine übergeordnete Bedeutung für das eigene ethnische Überleben. Das ist auch die Sichtweise des amtierenden Landeshauptmanns von Südtirol, wenn es um ethnische Definition der Südtiroler geht. Ein Festhalten daran sichert nämlich das politische und damit ethnische Fortbestehen der Österreichischen Minderheit in Italien in der Autonomen Provinz Bozen, wie die deutschsprachigen und ladinischen Süd-Tiroler unisono von allen Parteien des Landes Tirol südlich des Brenners bezeichnet werden, also von der SVP, STF, FP und Union. Gibt man vor in einem Forum wie diesem, ein deutschsprachiger Bürger/In zu sein, dann ist das eine Frechheit sondergleichen gerade auf der Seite der Österreich und Tirol patriotischen Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit immer wieder und bereits seit langer Zeit das Vaterland der Süd-Tiroler auf eine sehr raffinierte Art und Weise mit Schmutz zu bewerfen, wohl mit der Berechnung verbunden, irgendwas bleibt schon dabei picken. In Wirklichkeit aber erreicht man dabei nur ein Bumerang-Effekt. Diese Strategie ist nämlich für jedermann leicht durchschaubar, wessen Geisteshaltung da zum Vorschein kommt. Die kommt mir persönlich bekannt vor, ohne jetzt einen direkten Zusammenhang herstellen zu wollen, und zwar ähnliches kann man stets auf der Leserbriefe-Seite des italienischensprachigen Hetzblattes Alto Adige aus Bolzano tagtäglich nachlesen, die stets von neuen Ergüssen von zugereisten Italienern gespeist wird, die über Hochschulbildung verfügen und die Deutsche Sprache in Wort und Schrift perfekt beherrschen, dazu auch oft genug politisch aktiv sind.  
 
Abschließend sollte man vielleicht noch an die ethnische Definition der Süd-Tiroler, einer immer noch 3/4 starken ethnischen Mehrheit trotz 90 Jahre Italianisierung, in der Geschichte bis in die späten 70er Jahre oft genug auch der brutalsten Sorte, in der AP Bozen erinnern, die vom patriotischen Traditionsverband nämlich von den Süd-Tiroler Schützen stammt: "Unsere Heimat ist Süd-Tirol, unser Vaterland ist das Land Österreich, wir sind zusammen ein Teil der Deutschen Kulturnation in Europa". Dem ist nichts zuzufügen. Verlässt man diesen für das Land Süd-Tirol und sein Volk schmalen Weg, landet man früher oder später in Nirvana oder im Schoss der Italianità, damit spekulieren vielleicht manche Verteidiger dieses Potemkinschen Konstruktes in Alto Adige. Noch ein Link dazu, wo es um die Österreichische Identität und auch als Teil davon die Süd-Tiroler geht. Das Foto mit dem rot-weiss-roten Schild der STF mit dem Spruch "Süd-Tirol ist nicht Italien" ist dort auch zu sehen. Den weiteren Weg der ethnischen Selbstdefinition bestimmen noch sehr lange in der AP Bozen die deutschsprachigen und ladinischen Süd-Tiroler selbst, diese muss nicht für alle gelten, aber es reicht, wenn die überwiegende Mehrheit davon überzeugt ist: 
 
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Identit%C3%A4t 
 
http://bar.wikipedia.org/wiki/%C3%96stareicha_(Voik)
 
Markus Anton
7. 04-03-2010 20:08
 
deiner meinung
sissi, i bin ganz deiner meinung. die freundelei mit der fpö des taugt mir gar nit.
 
cb
8. 04-03-2010 18:58
 
Österreich
@Tobias 
 
Nation leite ich (für mich) von lat. „natio“ = Geburt ab. Eine Nation verstehe ich daher als eine Abstammungsgemeinschaft. Da die Abstammung für die österreichische Staatsbürgerschaft keine Rolle spielt, kann ich in Österreich als politischem Gebilde auch keine Nation in diesem Sinne sehen. Frankreich z. B. würde einer Nation dadurch näher kommen, daß die Staatsbürgerschaft durch Geburt auf Staatsboden erlangt wird.
 
Jörg
9. 04-03-2010 17:37
 
@Jörg
Bin ganz deiner Meinung. Hier wird mit Begriffen gespielt, die für alle eine andere Bedeutung haben! 
Ein weiterer interressanter Aspekt der genauer zu beleuchten wäre, ist der der österreichischen Nation! Ist die Republik Österreich eine eigene Nation, oder Teil der deutschen Kulturnation?
 
Tobias
10. 04-03-2010 16:46
 
@Jörg
Danke für diese gelungene Aktion! Wer will uns da noch mit der "Nazi-Keule" kommen? 
 
Und jetzt auf Richtung Freiheit!! ;-)
 
Hannes
11. 04-03-2010 16:12
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Was ist Patriotismus ? 
Unter Patriotismus (vom lat. patria Vaterland, bzw. vom gr. patrios, von einem Vater stammend), auch Vaterlandsliebe genannt, wird eine Haltung verstanden, die eine emotionale Verbundenheit mit der eigenen Nation (oder dem eigenen Land Süd-Tirol) auf Grund ethnischer, politischer, kultureller oder anderer Merkmale beschreibt.Patriotismus unterscheidet sich in seiner in der Gegenwart allgemeine verbreiteten Wortbedeutung von Nationalismus und Chauvinismus (übersteigerte völkische Gesinnung) dadurch, dass die Indifikation mit dem Land zum Ausdruck gebracht wird, ohne dadurch eine Abwertung anderer Väölker und Nationen implizieren zu wollen. 
 
Der ehemalige deutsch Bundespräsident Johannes Rau hat diesen in der deutschen Umganssprache allgemein verbreiteten Unterschied folgendermaßen formuliert. 
 
"EIN PATRIOT IST JEMAND, DER SEIN VATERLAND LIEBT. EIN NATIONALIST IST JEMAND, DER DIE VATERLÄNDER DER ANDEREN VERACHTET.
 
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12. 04-03-2010 15:54
 
Begriffe
Danke für die Erläuterungen. Bin kein Freund terminologischer Definitionen und ihnen gegenüber mißtrauisch. Begriffe sind für mich individual- und kontextabhängig. Externe (fremdbestimmte!) Begriffsdefinitionen verbreiten für meine Nase einen diktatorischen, freiheitswidrigen Geruch (Gestank).
 
Jörg
13. 04-03-2010 15:33
 
Herr
Jawohl, punktgenau. Sehr gut diese Initiative, die der Wahrheit ans Licht verhelfen soll, denn die Masche, immer wenn es darum geht für die Heimat, Werte und Gesamttirol einzutreten ins rechte Eck gestellt zu werden, erfordert einen Gegenpart, und der heißt Aufklärung. Aufklärung aber nicht nur in Südtirol, sondern vor allem im Bundesland Tirol, denn das Wissen in punkto Geschichte Tirols ist meiner Meinung nach als gering einzustufen. Leider. Weiter so, nit lugg lassen! 
Peter aus Nord- Tirol
 
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14. 04-03-2010 15:11
 
Herr
ad Begriffserklärung: Zitat aus wikipedia "Nationalismus bezeichnet eine politische Ideologie, die auf ein Zusammenfallen zwischen einer Nation und einem Staatsgebilde abzielt. Nach herrschender Meinung liegt Nationalismus dem Entstehen moderner Nationen zugrunde. 
Alltagssprachlich wird Nationalismus häufig mit nationalem Chauvinismus, der Überhöhung der eigenen Nation gleichgesetzt. Diese Bedeutung von Nationalismus wird oft vom Patriotismus abgegrenzt, der sich für die Werte und Symbole seines Volkes einsetzt und dies auch anderen Nationen zubilligt. 
Patriotismus wird heute allgemein von Nationalismus und Chauvinismus unterschieden, insofern Patrioten sich mit dem eigenen Land und Volk identifizieren, ohne dieses über andere zu stellen und andere Völker implizit abzuwerten. 
Im Unterschied zum Patriotismus erhebt die Ideologie des Nationalismus ein „Loyalitäts- und Deutungsmonopol“: Das Individuum soll nicht mehr seine Religion, seine Heimatregion oder die dort herrschende Dynastie als identitätsstiftenden Fokus des Denkens und Handelns ansehen, sondern allein die Nation. Dieser Anspruch kann in einem integralen Nationalismus bis zur Relativierung oder gar Abwertung des Individuums führen: „Du bist nichts, dein Volk ist alles“.Daher wird der Nationalismus unter die Politischen Religionen eingeordnet. Zudem ist Nationalismus - ebenfalls im Unterschied zum Patriotismus - mit einer angstbesetzten oder hasserfüllten Abgrenzung gegen die Fremden, das Ausland, den Feind verbunden - die Nation konstituiert sich nicht zuletzt dadurch, dass sie bestimmt, wer nicht dazu gehört (Othering). In abgemilderter Form zeigt sich die Verachtung alles Fremden im Nationalismus häufig durch ein Sendungsbewusstsein und einen Auserwähltheitsglauben. Sozialpsychologische Studien haben in jüngster Zeit gezeigt, dass sich Nationalismus und Patriotismus empirisch nicht sauber trennen lassen; beides geht im Individuum vielmehr oft Hand in Hand." 
 
Und genau hierin liegt meiner Meinung nach die Herausforderung des süd-tiroler Patriotismus. Ein süd-tiroler Patriot ist jemand, der seine Heimat liebt, der sich gegen das Unrecht einsetzt, welches seiner Heimat widerfahren ist und immer noch widerfährt, stets mit Respekt für den anderen und ohne selbst anderen Unrecht anzutun.
 
Ein Patriot
15. 04-03-2010 14:45
 
???
@Mario 
Welschtirol ist nicht Italien? — Freut mich zu hören! Aber nun zu anderem: Viele Schlagwörter, wenig Klarheit! Ist national und nationalistisch dasselbe? Nein? was ist der Unterschied? Sozial und sozialistisch ist ja auch nicht dasselbe. Oder? Was ist „extrem“, was gemäßigt? Rechtsextrem, linksextrem. Was ist faschistisch? Mussolini? Wohl nicht nur. Für Anarchisten ist jede staatliche Ordnung faschistisch. Wer setzt die Maßstäbe? Es scheint vieles relativ zu sein. Was ist ein „Nazi“? Ein „Nazionaler“? Ein „Nazionalist“? Oder gar ein NAtionalZIonist? (Welch eine Mißdeutung!) Warum fällt bei dieser Abkürzung das sozialistische Element weg? Müßte ein Nationalsozialist nicht „Naso“ heißen? Muß ein „Nationalsozialist“ ein „Hitleraner“ sein? Wohl kaum, denn Hitler trat einer bereits bestehenden nationalsozialistischen Partei bei, wenn ich mich recht erinnere, so wie einst Marx einer bereits bestehenden kommunistischen. Sind nationale Interessen abzulehnen? Sind sozialistische Bestrebungen zu verwerfen? Vielleicht ja, vielleicht nein. Sozialisten dürfen jedenfalls keine nationalen Interessen vertreten, denn sonst wären sie ja „Nationalsozialisten“. Deshalb braucht sich in Österreich niemand aufzuregen, wenn Fischer, Faymann oder sonst ein Sozialist keine österreichnationalen Interessen vertritt. Das sozialistische Ziel ist ja von jeher nicht nur die klassenlose Gesellschaft, sondern auch das Verschwinden („Absterben“) der nationalen Gebilde, auch Staaten genannt. 
Da sind die Tiroler fein aus dem Schneider; denn sie sind „einfach nur Patrioten“.
 
Jörg
16. 04-03-2010 13:40
 
???
Man muss auch zwischen Nationalismus und Nationalsozialismus unterscheiden!! 
 
Nationalismus bezeichnet eine politische Ideologie, die auf ein Zusammenfallen zwischen einer Nation und einem Staatsgebilde abzielt. Der Nationalismus liegt auch dem Entstehen moderner Nationen zugrunde und ist nichts negatives 
z.B.die Einigung Deutschlands gegen Napolenon und die Unterdrückung des Adels.
 
Tobias
17. 04-03-2010 13:24
 
Patriot
Super Super Super, des brauchts mol!!! 
Entlich weart des mol in die Medien bekonnd gebm und klor gstellt, sobold i über den Thema heind im Radio - Mittogsnochrichtn keart hon, bini sofort begeisterd gwesn! :-) 
Ein Tirol!
 
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18. 04-03-2010 13:09
 
Siamo Tirolesi! Austriaci!
Bravo!!! 
 
TIROLER SIND ÖSTERREICHER! 
TIROLESI SONO AUSTRIACI! 
 
Es gibt ein Land, unser Vaterland und es heisst Österreich! 
c'è una terra, nostra patria, che si chiama AUSTRIA! 
 
Südtirol ist nicht Italien! 
Welschtirol ist nicht Italien!
 
Mario Demattio
19. 04-03-2010 13:06
 
Ein Gutes zeichen
Super sache was ihr da jetzt macht! Weil ich kann es nicht mehr hören wenn man für seine Heimat ist sagt jeder gleich ihr rechten Nazi usw. Ich hoffe das sich da wircklich was rührt! Weil keiner der sein Land liebt und schützen versucht in meinen Augen ein Nazi ist und auch kein rechter sondern Ein Patriot mit Leib und Seele. 
 
Mit Tiroler grüßen 
 
Manuel Maier
 
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20. 04-03-2010 13:05
 
Ein Gutes zeichen
Hut ab!!!
 
fabivS
21. 04-03-2010 12:35
 
Ein Gutes zeichen
Ich finde die Kampagne echt super und ich hoffe, dass jetzt auch einigen Personen die Augen auf gehen, welche bei jeder Gelegenheit versuchen mit der Nazikeule auf uns einzudreschen. 
 
Kein Mensch braucht Nazis und Faschisten... Tiroler Patrioten sind keine Nazi Idioten. Die Aussage steht für sich.  
 
Thomas
 
Thomas85
22. 04-03-2010 12:10
 
Ein Gutes zeichen
Sehr gute Aktion! Hier wird in Sachen Aufklärung und Bekämpfung rechtsradikaler Ideen endlich einmal gehandelt und nicht nur gross angekündigt. Es ist an der Zeit sogenannten deutschnationalen Möchtegernpatrioten zu erklären, dass menschenverachtende nationalistische Ideologien nichts mit Heimatliebe und tiroler Patriotismus zu tun haben! Im Gegenteil: Der Rechtsnationalismus, in welcher Form auch immer, hat auch uns Süd-Tirolern immer nur geschadet und wird uns auch in Zukunft immer nur schaden! 
Es ist an der Zeit jeden deutschsprachigen Jugendlichen, der mit solchen Ideologien liebeugelt, unmissverständlich klar zu machen, dass er seiner angeblich geliebten Heimat einen Bärendienst erweist und sich in gleicher Weise gegen sie wendet wie es die Faschisten tun. Süd-Tirol braucht heimatliebende Patrioten, nicht Idioten!
 
Ein Patriot
23. 04-03-2010 12:05
 
Ein Gutes zeichen
Ein sehr gute Kampagne. 
Das Bild zeigt, wo Nazis und Faschos hingehören.
 
Thomas
24. 04-03-2010 12:02
 
Ein Gutes zeichen
ich bin in dem Alter in dem man Ratschläge erteilen darf,......... Ich kann euch nur sagen, haltet euch fern von der FPÖ, von allen orangen oder sonst wie gefärbten rechtsangehauchten komischen Haiderparteien, bei deren Programm, sollten sie je eines gehabt haben, niemand mehr durchblickt und wo das Finanzielle das einzige Motiv zu sein scheint, warum dieser Farbenwechsel zustande kam. Distanziert euch von den BLAUEN, das tut euch nicht gut,.... und das meine nicht nur ich.
 
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25. 04-03-2010 11:15
 
www.moonstruckgreendaisy.blogspot.com
Obwhol ich eure Ideen nicht nachvollziehe... finde ich diese Kampagne super TOLL! Bravo! Eine klare Botschaft gegen alle Rechtsradikalen. 
Sorry für eventuelle Fehler! :-) 
K
 
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