Die SÜD-TIROLER FREIHEIT nimmt Abschied von Pietro Mitolo, der bis zu seinem Tode klar und deutlich zu seiner faschistische Einstellung stand. Sein Bild im Parteisitz der faschistischen Alleanza Nazionale, heute Sitz des PdL, mit dem Duce Benito Mussolini im Hintergrund waren Ausdruck seine politische Meinung, zu der er immer offen stand! Seine Aussagen zu Mussolini, Tolomei, erfundene Ortsnamen, aber auch seine Stellungnahmen zu den Südtiroler Freiheitskämpfern, die er als Neonazi und Terroristen beschimpfte, bleiben uns in Erinnerung, so Roland Lang. Wo immer es ging, hetzte er gegen alles Tirolerische und Deutsche!
Sein letztes offenes Bekenntnis zum Faschismus war am 4. November 2009,
da legte der ehemalige AN-Faschist Pietro Mitolo (heute
Regionalkoordinator der PdL) zusammen mit Gleichgesinnten in Montan
einen Kranz vor dem Grabmal des faschistischen Senators Ettore Tolomei
nieder, welcher seinerzeit den Südtirolern die bis heute geltenden
erfundenen italienischen Orts- und Flurnamen aufgezwungen und die
gewaltsamen Entnationalisierungsmaßnahmen konzipiert hatte.
Am Abend des 4. November 2009 legten Mitolo und der frühere AN- und
jetzige PdL-Landtagsabgeordnete Alessandro Urzi zusammen mit dem
neofaschistischen Bozner „Unitalia“-Landtagsabgeordneten Donato Seppi
mehrere Kränze vor dem faschistischen Bozner „Siegesdenkmal“ nieder.
Pietro Mitolo wird aber als ehrlicher Politiker in die Geschichte
eingehen, er war ehrlich und hat aus seiner Gesinnung niemals einen Hehl
gemacht und er hat als einer der wenigen italienischen Politiker sich
niemals mit Schmiergeldern und Ähnlichen seinen Namen und seine Ehre
beschmutzt.
Seiner Familie und seinen Verwandten spricht die SÜD-TIROLER FREIHEIT
ihr Beileid aus, seinen Parteikollegen nicht!
Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT
Pietro Mitolo am Grab von Ettore Tolomei in Montan am 4. November 2009:
Lieber Markus Wieser danke für deinen Kommentar dem schliesse ich mich vollinhaltlich an und habe nichts hinzuzufügen.
2. 03-03-2010 21:04
Tod von Mitolo
ich trauere ihm keine Träne nach, im Gegenteil...einer der ärgsten Faschisten der Nachkriegszeit hat nun Zeit sich vor Gott zu rechtfertigen.... und kann sich jetzt ja mit Mussolini wiedervereinigen den er ja so verehrt hat. Überall in Europa käme man in den Knast mit einem Foto von Hitler in der Parteizentale....hier in Italien ist man noch Vorbild. Man soll keinem Toten was schlechtes wünschen, aber wenn es eine Hölle gibt dann gehört ein solch menschenverachtender Mensch dorthin...zusammen mit Mussolini, Tolomei, HItler und wie sie alle heissen....
3. 26-02-2010 14:16
Tod von Mitolo
@Markus: Du schreibst: "Bei allem Respekt: Die von Bernhard Wieser gefundene "Größe" und den "Anstand" in diesem Artikel kann ich nirgends wiederfinden."
Lieber Markus, Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den vorletzten Absatz der Stellungnahme des Herrn Roland Lang verweisen. Hier wird z.B. erwähnt, dass sich Herr Mitolo niemals, als einer der wenigen italienischen Politiker, mit Schmiergeldern oder Ähnlichem seinen Namen und seine Ehre beschmutzt hat.
In der Erwähnung dieser einen, positiven Eigenschaft über dem Grab des politischen Gegners neben aller berechtigten Kritik, die richtig ist, kann ich keine "subtile pseudosarkastische Art" des Herrn Roland Lang erkennen.
Sondern Anstand.
Schöne Grüße.
4. 26-02-2010 12:08
???
Ich sehe das ganz emotionslos und trocken: Ein Faschist weniger ist ein Faschist weniger.
5. 26-02-2010 08:11
Andreas Hofer Bund Tirol
Es ist schon erstaunlich wie man in Süd-Tirol einem Faschisten Rosen streut wenn man bedenkt, was der italienische Faschismus den Süd-Tirolern angetan hat.Tolomei wird fast von allen Süd-Tirolern verflucht - dem, der einen Krenz an seinem Grab niederlegt, wird gelobt Eigenartige Zustände herrschen in der Autonomen Provinz Süd-Tirol.Könnte mir nicht vorstellen, dass man in Österreich einem Alt-Nazi soche Lobeshymnen singt.
6. 26-02-2010 07:41
Peter(Pietro) Mitolo
Um es mal auf den Punkt zu bringen: Mitolo wurde als Peter Mitolo in Gries geboren (damals noch freie Maktgemeinde). Erst nach 1945 hatte er die Moeglichkeit seinen Vornamen in Pietro umzunennen. Aus Peter wurde Pietro. Man kannnur etwas hassen, was man selbst ist!
7. 25-02-2010 21:26
Abschied
@): wie tief ist der Hass, auch wenn er ein Faschist war und dazu stand, solte vor dem Tod Respekt und Toeranz vorstehehen. Auch wenn ich es verstehe, den Unmut, lasst mich wass sagen. Italien hat Angst Euch zu verlieren, das Geld, die Ferienregion etc. Doch das brauchen sie nicht, sie haben Südtirol schon verloren. Räumt mal die STVP weg, das sind die Geld und Raffgierigen Wendehälse in Eurem hoffentlich bald freien Land! Bhüeti
8. 25-02-2010 20:08
sehr ungut!
Diese Person war ein glühender Hasser gegen alles deutsch-tirolerische. Finde er war für Südtirol schädigernd als Mussolini u.Tolomei zusammen...
9. 25-02-2010 19:10
Keine Trauer
Einem Menschen, der mir, meiner Familie, meinen Freunden und meiner Heimat am liebsten den Tod wünscht, kann ich nicht nachtrauern.
Soviel Selbstwertgefühl sollte jeder Süd-Tiroler haben.
10. 25-02-2010 17:57
Es bleiben nur noch sechs ...
Für 2010 bleiben dann nur noch 6 zum Kranzniederlegen.
11. 25-02-2010 13:19
Sarkastischer Bericht?
Bei allem Respekt: Die von Bernhard Wieser gefundene "Größe" und den "Anstand" in diesem Artikel kann ich nirgends wiederfinden.
Es scheint mir eher so, als würde sich Roland lang hier auf eine subtile pseudosarkastische Art und Weise über den verstorbenen Politiker lustigmachen.
12. 25-02-2010 09:26
Zeichen wahrer Kultur
@Alexander Kirchler: Die Kritik an Herrn Mitolo ist berechtigt. Als politischer und ideologischer Gegner der Tiroler und deren Rechte muss er auch damit rechnen und hat es immer in Kauf genommen. Natürlich bleibt ihm dies auch nicht über seinem Grab als Nachruf erspart, dazu hat er bis zum Lebensende zu viel Schaden angerichtet.
Dennoch einen kleinen Kern des Positiven und des Respektes in der Stellungnahme zum Tod des politischen Gegners zu finden, zeigt eine Größe und einen Anstand innerhalb der "Süd-Tiroler Freiheit", den man in der Politk lange suchen muss. Ich möge hier nur an den Tod des Herrn Dr. Jörg Haider in Österreich erinnern. Viele politische Gegner haben über sein Grab hinweg nichts als Worte der Ungnade gefunden.
Ich ziehe vor dem hohen Anstand und des Zeichens wahrer Kultur von Herrn Roland Lang und der STF meinen Hut.
13. 25-02-2010 09:10
Goldmünzen aufs Auge
Alles was recht ist. Na servus. Am besten gleich neben dem Tolomei beerdigen und jährlich Kränze niederlegen. Legts ihm doch auch sein geliebtes Mussolini-Portrait mit ins Grab.
Good riddance würden die Engländer sagen.
14. 25-02-2010 07:24
„Ehrlicher Faschist“ ?
Wahrscheinlich erklärt er gerade dem Teufel, dass er zum „Heer der Guten“ gehört. Ein „ehrlicher Deutscher“ mit der selben Gesinnung wäre längst im Gefängni, in Italien hingegen sitzen sie in den höchsten Ämtern. Was für ein bescheuerter Staat, noch bescheuerter sind jene Südtiroler die sich zu einem von Maffia und Faschisten regierten Haufen dazugehörig fühlen.
Umerziehungsanstalt Südtirolerwunderland! Südtirols Autonomie ist die Hausordnung einer Umerziehungsanstalt, mit dem einäugigen König als gut bezahlten Anstaltsleiter.
ES LEBE DIE FREIHEIT !
15. 24-02-2010 21:53
„Ehrlicher Faschist“ ?
? Typisch Österreichisch: jene die uns nur geschadet haben legen wir noch goldmünzen aufs auge...
Kommentar schreiben
Bitte orientieren Sie Ihren Kommentar am Thema des Beitrages.
Die hier veröffentlichten Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol wieder.
Die Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol distanziert sich in jedem Fall von ehrverletzenden, jugendgefährdenden, rassistischen und extremistischen Inhalten.
Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
Bei Fehleingaben laden Sie diese Seite bitte neu damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicken Sie bitte auf den 'Senden' Button.
Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
SÜD-TIROLER FREIHEIT - Bewegung St. Josef am See 74 | 39052 Kaltern
Mail:
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 338 33 448 39
SÜD-TIROLER FREIHEIT - Landtag Südtirolerstraße 13 | 39100 Bozen
Mail:
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 0471 98 10 64