| Oberschulreform: Fehlende Schulhoheit Südtirols Nachteil! |
| Samstag, 23. Januar 2010 | ||||||||||||||||||
Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, erinnert die Landesregierung in Zusammenhang mit der anstehenden Oberschulreform an die Verpflichtung, sich nachdrücklich dafür einzusetzen, dass Südtirol endlich die Schulhoheit bekommt. Mit einem von großer Mehrheit getragenen Beschluss hatte der Südtiroler Landtag 2008 die Landesregierung dazu verpflichtet!Die Schulhoheit ist eines der wesentlichen und wichtigsten Elemente echter Autonomie, bis heute ist es aber nicht gelungen, diese dem Staat Italien abzutrotzen. Es wird also größerer Anstrengungen bedürfen als bisher! Eva Klotz befürchtet, dass mit der Oberschulreform, welche auch Südtirol infolge des Fehlens der Schulhoheit mitzutragen hat, nicht nur in der Allgemeinbildung Einbrüche erfolgen werden, sondern dass auch die praktisch - handwerkliche Ausbildung an Qualität verliert. Wenn man an Oberschulen das Fach Rechtskunde streicht und den technisch – praktischen Unterricht so, wie geplant, auch fast eliminiert, wird das den jungen Menschen in Südtirol insgesamt nicht von Nutzen, sondern zum Schaden sein. Eva Klotz erinnert daran, dass Abgänger der Südtiroler Gewerbeoberschulen und Fachlehranstalten gerade wegen ihrer gediegenen technisch- praktischen Ausbildung in Handwerks- und Industriebetrieben sehr gute und hoch qualifizierte Arbeitsplätze gefunden haben. Lt. Abg. Dr. Eva Klotz 23. 1. 2010 Aufgerufen: 1193 | Drucken
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