29. Jänner 2010: Einladung zum Informationstreffen in Strassen (Pustertal/Ost-Tirol)
Mittwoch, 20. Januar 2010

strasserwirt.jpgNach dem erfolgreichen Treffen in Nord-Tirol möchte die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT auch in Ost-Tirol ein Informationstreffen abhalten. Als nächstes planen wir ein Treffen in der Gemeinde Strassen. Dieses findet am Freitag, 29. Jänner 2010 um 20 Uhr beim Strasserwirt statt. Dazu laden wir Dich herzlich ein.

Wir organisieren dieses Treffen bewusst im Ost-Tiroler Teil des Pustertales, um somit das Zusammenwachsen der Tiroler Landesteile zu fördern. Herzlich eingeladen sind daher alle Mitglieder und Freunde des Hochpustertales, sowie aus Ost-Tirol.

Mit dabei sein werden die Landtagsabgeordneten der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Dr. Eva Klotz und Sven Knoll. Sie werden über die Tätigkeit der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT berichten und anschließend für Fragen oder Anregungen zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Abends wird auch der neue Kurzfilm über die Selbstbestimmung gezeigt.

Im Anschluss an die Veranstaltung werden Werbemittel der SÜD-TIROLER FREIHEIT (Feuerzeuge, Schlüsselanhänger, Aufkleber, Broschüren usw.) verteilt.

Es würde uns freuen, Dich bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Da die Versammlung allen Interessieren offen steht, sind auch Nicht-Mitglieder gerne willkommen! Nimm deshalb auch Deine Freunde mit.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Knoll
Landtagsabgeordneter der
SÜD-TIROLER FREIHEIT

Eva Klotz
Landtagsabgeordnete der
SÜD-TIROLER FREIHEIT

Wegbeschreibung nach Strassen:

Strassen liegt auf der Ost-Tiroler Seite des Pustertales, ca. 10 Fahrminuten von der Unrechtsgrenze in Winnebach entfernt:


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Kommentare (5)
1. 26-01-2010 14:06
 
Tiroler Freiheit
In Europa der EU wird schon seit Jahren die Frage der einen ungeteilten Europäischen Staatsbürgerschaft für alle Bürger der EU in den Grenzen der Nationalstaaten alter Prägung in den dafür zuständigen Gremien diskutiert. Vielleicht sogar in zehn Jahren wird es diese eine Staatsbürgerschaft schon realpolitisch in der EU für uns alle in Tirol in Italien wie auch in Österreich geben. Die Frage der Zugehörigkeit der Regionen, z.B. wie in Südtirol, wird in Italien mit der Zeit in diesem neuen geeinten Europa so einen politischen Stellenwert bekommen, wie ein Provinzwechsel von Cortina von Belluno zu Bozen. Bis dahin ist aber noch viel Zeit und die offizielle Landespolitik mit der Landesregierung müsste daher schon jetzt klare Politik der Wiederherstellung der Landeseinheit in Tirol machen, wäre ihr das ein Anliegen von übergeordneter Bedeutung. Eine fremdbestimmte Ethnie wie die Süd-Tiroler müsste mit ihrer offiziellen Politik in allen Zeiten nicht nur in Monaten, sondern in Jahren und Jahrzehnten und sogar in Generationen denken!  
 
In Tirol südlich und nördlich der Teilunggrenze wird gerade über die Frage der doppelten Staatsangehörigkeit für Süd-Tiroler, also für die Alt-Österreicher und ihre Nachkommen auf höchster Ebene des Staates nachgedacht. Wird sich gerade in dieser Frage in den nächsten Jahren in Österreich nicht viel bewegen, dann kann es leicht passieren, dass dieses Vorhaben der Politik durch die allgemeine Politik der Europäischen Einigung und die Einführung einer neuen Europäischen Sammel-Staatsbürgerschaft politisch überholt und damit obsolet wird. Die Entfremdung zwischen den geteilten Tiroler Landesteilen wird aber munter weitergehen, trotz feierlicher Versprechen und Zusammenarbeit Beschwörunggen aus der Politik auf beiden Seiten der Brennergrenze. In der offiziellen Landespolitik in Innsbruck und in Bozen ist der Geist zur Landeseinheit vielleicht sehr willig sogar, nur das Fleisch ist schwach, da dieses Vorhaben sehr viel Mühen und vor allem politischen Mut zum Neuen jede Seite kosten würde. Dabei bietet schon heute das Regelwerk der EU des Lisabonvertrages großartige neue Instrumente der Zusammenarbeit auch im geteilten Land Tirol, man muss sie im Sinne der Arbeit an der Wiederherstellung der Landeseinheit nur klar erkennen und politisch handeln wollen, aber das ist wiederum mit Mühen verbunden. Daher ist die Versuchung sehr groß, alles beim Alten zu belassen, um nur ja nicht am Ego mancher Verteidiger des vorgestrigen Potemkinschen Konstruktes des Alto Adige in Italien zu rühren. In den letzten 90 Jahren haben gerade die Süd-Tiroler von der Seite der Fremdbestimmung alles nur erdenkliche über sich ergehen lassen müssen, da Italien dieses kleine Land mit seinem Volk gegen seinen ausdrücklichen willen über lange Strecken der Geschichte auf eine politische Geisterbahn im wahrsten Sinne des Wortes geschickt hat. Nur Dank der Opferbereitschaft des patriotischen Widerstandes, ein wenig Glück, Zufall und Mühen der eigenen Schutzmacht hat das Land die Irrungen der Geschichte mehr oder weniger unbeschadet bis heute überstanden. Auf die noch so ausgefallenen Launen der Verteidiger der Italianità des Alto Adige werden hingegen meistens ohne Rücksicht auf Verluste im eigenen Lager permanent Rücksichten genommen. Es ist daher für viele Menschen sehr frustrierend zuschauen zu müssen, wie überall in Europa seit 20 Jahren eine Selbstbestimmung nach der anderen Realität wird, nur in Süd-Tirol scheinen diesbezüglich die Uhren anders zu gehen.  
 
Gäbe es die großartige patriotische Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit gestern wie heute und morgen nicht, dann gäbe es wahrscheinlich überhaupt keinen Fortschritt in Richtung der friedlichen und demokratisch legitimierten Beantwortung der Frage der Selbstbestimmung in diesem Land. 
 
Die STF gibt es als politische Kraft bis jetzt in der Autonomen Provinz Bozen, aber nicht in Nord-, Ost- oder in Welsch-Tirol, bzw. in und um alt-tiroler Gemeinde Cortina d.A. im Belluno. Zumindest aber in Innsbruck oder in Lienz würde es politisch Sinn machen, eine Landesgruppe zu gründen, vielleicht als Teilorganisation der Liste Tirol.  
 
Die ethnische Selbstbestimmung der Landsleute in Süd-Tirol und damit verbundene Landeseinheit betrifft alle Tiroler, daher sollte es theoretisch auch eine gesamt-tiroler politische Bewegung geben, die dieses Ziel auch in allen Bereichen der Politik vertritt und auch vorantreibt. Der Name wäre auch leicht gefunden, nämlich TIROLER FREIHEIT in Süd-, Nord-, Ost- Welsch- und Alt-Tirol.
 
Markus Anton
2. 25-01-2010 12:15
 
Tiroler Freiheit
Vielleicht könnte man die Präsenz der STF in Ost-Tirol ja verstärken oder eine eigene Bezirksgruppe gründen, etwa mit der Liste Tirol. Wirtschaftlich gesehen würde Ost-Tirol einen großen Vorteil haben wenn Süd-Tirol wieder bei Österreich ist.
 
h
3. 21-01-2010 10:16
 
Tiroler Freiheit
Osttirol hat unter der Teilung Tirols besonders gelitten, da es auch wirtschaftlich ins Abseits gedrängt wurde. Hier wäre von Süd-Tirol aus Tiroler Solidarität gefragt, um für bessere Verkehrsverbindungen, gemeinsame Werbeaktionen usw. zu sorgen. Der Süd-Tiroler Freiheit ist das ein Anliegen.
 
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4. 20-01-2010 13:56
 
Innsbruck
Der Info Abend in Innsbruck war super muss ich sagen auch meinen Freunden hat es gut gefallen! Ich hoffe das wir in Zukunft in ganz Tirol so einen ansturm wie in Innsbruck sehen werden. Da das für mich ein gutes zeichen ist das die Nord-Tiroler Süd-Tirol schon am Herzen liegt nicht so wie machne Schwarze Zeitungen schreiben. Hoff auch das wir mal in Wörgl so einen Info Abend machen könnten. Wenn ihr da mal was machen würdet könnt ihr euch bei mir melden! Weil ich wüsste da einige Plätze. 
 
Mit Tiroler Grüßen 
 
Manuel Maier
 
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5. 20-01-2010 13:46
 
Ost-Tirol
Das Land Ost-Tirol ist im geografischen Sinne ein Teil von Süd-Tirol, da es auf der Südseite des Alpenhauptkamms liegt. Diesem Teil des Landes ist es die tragische Geschichte der Abtrennung von Tirol wegen der absurden Zuordnung der Tiroler Landesteile nach dem Ersten Weltkrieg in Adria-Po-Strom oder Donau-Bettfluss-Gebiet erspart geblieben. An diesem Beispiel sieht man es ganz deutlich, wie absurd und geisteskrank diese Idee des italienischen Nationalisten und Faschisten Ettore Tolomei seinerzeit war, das Land Süd-Tirol, damals noch zu 99% deutschsprachiges und ladinisches Sprachgebiet, unter eine fremdnationale Souveränität zum ersten mal der Geschichte überhaupt zu stellen. Daher auch heute kann sich nicht nur weiter ein jeder Süd-Tiroler als Tiroler im sprachlichen, ethnischen und kulturellen Sinne definieren, sondern auch ein jeder Ost-Tiroler als Süd-Tiroler fühlen. Gemeinsam ergibt das die große Tiroler Familie, mit Platz auch einmal für Welsch-Tiroler, wenn sie am gemeinsamen Familientisch Platz nehmen wollen würden. Diese Bereitschaft ist auch im Trentino und in den drei Gemeinden um Cortina im Belluno in immer größeren Maße vorhanden, Gott sei Dank!
 
Markus Anton

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