SÜD-TIROLER FREIHEIT informiert die Mitglieder des österreichischen Nationalrates
Freitag, 15. Januar 2010
parlament_wien.jpgIn diesen Tagen erhalten alle Nationalratsabgeordneten im österreichischen Parlament ein Informationsschreiben der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT über die derzeitigen politischen Entwicklungen in Süd-Tirol. Damit will die Bewegung den im Oktober zwischen der SÜD-TIROLER FREIHEIT mit den österreichischen Parlamentsparteien vereinbarten Informationsfluss über Süd-Tirol Themen umsetzen.

Weitere Schreiben sind in den nächsten Wochen geplant, so Eva Klotz und Sven Knoll von der SÜD-TIROLER FREIHEIT, welche dieses wichtige Schreiben mitunterzeichnet haben.

Im Schreiben betont die SÜD-TIROLER FREIHEIT, dass es für Süd-Tirol von essentieller Bedeutung ist, dass in der österreichischen Bundespolitik vorurteilsfrei und überparteilich über Süd-Tirol diskutiert wird.

In Bezug auf die Verankerung der Schutzmachtfunktion in der neuen österreichischen Verfassung verweist die Bewegung im Schreiben an die Abgeordneten im hohen Haus, dass die Notwendigkeit einer solchen Verankerung zum Schutze der Süd-Tiroler gegeben ist.

Nicht zuletzt die sich häufenden Angriffe und Androhungen der italienischen Regierung, die eine gesicherte Zukunft Süd-Tirols ernsthaft in Frage stellen, geben auch für die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT Anlass zu großer Sorge über die Zukunft für Süd-Tirol.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT bittet daher die Abgeordneten, sich in Vorbereitung auf die Debatte zur Schutzmachtverankerung, eingehend über die Notwendigkeit für Süd-Tirol zu informieren und eine Verankerung derselben wohlwollend zu unterstützen.

Weitere im Schreiben angesprochene Themen sind die faschistischen Relikte in Süd-Tirol bzw. die Renovierung des Siegesdenkamles und die Wiedereinführung der faschistischen Ortsnamen in Süd-Tirol.

SÜD-TIROLER FREIHEIT

 

 


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Kommentare (4)
1. 17-01-2010 10:56
 
Südtirol-Feind oder SVP-Freund?
Khol ist mittlerweile vom Südtirol-Freund zum Südtirol-Feind mutiert. 
Was soll an einer Staatsbürgerschaft 'gefährlich' sein? 
'gefährlich' für Südtirol und für die Demokratie in Österreich ist, wenn Hr. Khol der österreichischen Minderheit in Süd-Tirol partout seine Rechte nicht zugestehen will. 
Wenn er die Südtiroler mit einem Nachkriegsvertrag und einer Schein-Autonomie unter die Fremdherrschaft Italiens zwingen will.  
 
Er schürt willkürlich Angst und unterteilt die Süd-Tiroler im Jahr 2010 noch immer in Vertreibungsobjekte wie zur Nazi-Zeit. Es gibt nicht Optanten und Dableiber. Es gibt Tiroler, die ein Recht auf eine Heimat und Vaterland (Staatsschutz) haben und in ihrer Heimat frei über ihre Zukunft entscheiden müssen.
 
So
2. 15-01-2010 22:17
 
Südtirol-Feind oder SVP-Freund?
Die Aussagen von Khol sind eine bodenlose Frechheit - er soll sich lieber um seine Pensionisten kümmern!!!
 
Daniel Weber
3. 15-01-2010 14:40
 
doppelte Staatsbürgerschaft
Es ist absolut wichtig und richtig, dass die Abgeordneten in Wien richtig informiert werden, da die SVP hier wohl mehrmals nachlässig war. 
 
Andererseits besteht aber auch und gerade beim Thema der doppelten Staatsbürgerschaft ein großer Informationsdefizit (siehe Khols unsinnige Aussagen in der heutigen TT).
 
Thomas
4. 15-01-2010 11:28
 
Parlament - Schreiben
Bitte schreibt Ihnen auch, dass unser Kohl gleich wenig reform- und änderungsfreudig ist, wie der bereits ebenfalls in die Jahre gekommene Pariser Vertrag. 
 
Schreibt Ihnen daher bitte, dass die Geschichte durch stetige Änderung lebt und durch stetige Änderung definiert wird ... und dass man daher Herrn Kohl besser politisch nach Hause schicken sollte.
 
homunculus

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