Heimatbund für Doppelstaatsbürgerschaft: Über Parteigrenzen hinweg Unterschriften sammeln!
Donnerstag, 7. Januar 2010
logo_shb_350.jpgDer Südtiroler Heimatbund begrüßt die Idee der doppelten Staatsbürgerschaft für Südtiroler und ist erfreut über den Vorschlag des Abgeordneten Dr. Siegfried Brugger, über alle Parteigrenzen hinweg Unterschriften für dieses Ziel zu sammeln, so Bundesobmannstellvertreter Roland Lang.

Die Fremdbestimmung Südtirols betrifft jeden Südtiroler, deshalb war es längst an der Zeit, dass solche Aktionen abgesprochen und überparteilich durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit aller Tiroler Kräfte im Land garantiert auch den Erfolg dieser Aktion!
 
Den Mitgliedern der österreichische Minderheit in Italien muss die Möglichkeit geboten werden, sich zu seinem Vaterland Österreich offen zu bekennen, so wie es auch Auslanditaliener mit einem italienischen Pass machen können.
 
Roland Lang
Bundesobmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes

 


Aufgerufen: 414 | Drucken

Kommentare (4)
1. 10-01-2010 13:27
 
Zustimmung
der Vorschlag einer Doppelstaatsbürgerschaft ist gut und sollte von ALLEN Parteien in Südtirol vorangetrieben werden und die österreichischen Partner überzeugt werden.  
Natürlich kann nicht jeder diese Doppelstaatsbürgerschaft bekommen, da es eine Abgrenzung bei der VErgabe braucht: wer bis 1918 in Südtirol geboren und gewohnt hat soll Anrecht darauf haben. Natürlich haben dann die 2,7% Italiener, die zu der Zeit in Südtirol waren auch das Anrecht, jedoch nicht jene die erst ind er Zeit des Faschismus zugezogen sind. Ist ja auch klar: Österreich hat sicher kein Interesse soviel Italiener als neue sTaatsbürger aufzunehmen, da man dann keine Begründung zur Vergabe mehr hätte. Und es soll ja ein Minderheitenschutz sein und deshalb kommt dies auch nur für die deutsch- udn ladinischsprachige Minderheit in Frage.  
Und wer es nicht will kann es ja einfach lassen, ich jedenfalls nehme sofort den österr. Pass an und das nicht ohne Stolz!
 
stefan
2. 08-01-2010 19:12
 
Doppelstaatsbürgerschaft für alle
Sehr begrüssenswert. Allerdings sollte man klar machen, dass eine solche Doppelstaatsbürgerschaft ein Angebot und keine Verpflichtung ist. Übrigens auch ein Angebot an ALLE Südtiroler, auch an die italienischer Muttersprache und nicht nur an die österreichische Minderheit. Die können es nehmen oder auch lassen. Ein österreichischer Pass hätte auch für sie Vorteile, nicht nur aber vor allem sozialpolitische und würde ihnen etwas die Angst vor einem wiedervereinten Tirol nehmen, weil man darin ich für sie vorab einen Platz schaffen würde, den sie freiwillig einnehmen können.  
 
Wir hatten und haben in Österreich anerkannte slowenische. kroatische und ungarische Minderheiten. Ja sogar ein Bundeskanzler kam aus einer dieser Minderheiten und wir haben es überlebt. Das war und ist nicht immer ganz problemlos, aber das würden wir schon verkraften.
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
3. 07-01-2010 16:00
 
Umfrage
Sehr geehrter Herr Markus Anton! 
 
Die TT-Umfrage von heute kam nicht von ungefähr. Wenn sie festgestellt haben, wieviel zu den einzelnen Artikeln in der TT in letzter Zeit auf der online-plattform der TT gepostet wurde - aus meiner Sicht sehr viel positives zur Doppelstaatsbürgerschaft, Schutzmachtklausel und Südtirol überhaupt, so werde ich das Gefühl nicht los, dass hier von offizieller Seite nunmehr der Versuch einer bewußten Gegensteuerung unternommen wird. 
 
Ich denke, dass seitens der offizielen Politik in Österreich eine EUREGIO in Richtung Landeseinheit nicht gewollt ist, um die guten Beziehungen zu Italien nicht zu gefährden. Die TT-Umfrage stellt sich vor diesem Hintergrund als Gegenmaßnahme zu einem gesamttiroler Gedanken dar. 
 
Auf der anderen Seite ist die Euregio nur soweit gut, um den Menschen das Gefühl zu geben, dass es eine Quasilandeseinheit gibt - mehr aber auch nicht. 
 
Daher: Euregio als Beruhigungstablette aber nicht mehr. 
 
Vor diesem Hintergrund kann man glaube ich nicht viel Zuspruch von offizieller Seite erwarten - ganz im Gegenteil.
 
homunculus
4. 07-01-2010 13:00
 
Umfrage
Eine gerade im Bundesland Tirol kolportierte Meinungsumfrage will aufzeigen, dass eine Mehrheit von 52% der Nord-und Ost-Tiroler gegen die Landeseinheit mit Süd-Tirol ist. Auch wenn dieser Umstand den Tatsachen entsprechen würde, müsste man doch darauf hinweisen, dass die Bevölkerung in diesem so sensiblen Thema von den Parteien und Medien des Bundeslandes Tirol auf eine Entscheidung aus reifer Überlegung heraus nicht vorbereitet wurde und weiterhin nicht vorbereitet wird. Erst wenn das einmal gegeben ist, kann man von einem ausgewogenen und objektiv nachvollziehbaren Meinungsbild der Bürger zu diesem Thema der Landeseinheit in Tirol sprechen. Die Landespolitik-en in Innsbruck, Bozen und Trient wollen bei allen sich bietenden Gelegenheiten die Landeseinheit in Tirol fördern und ausbauen. Dabei müssten sie sich zuerst die Frage stellen, ob die davon direkt betroffene Bevölkerung in die Prozesse der Wiederherstellung der Landeseinheit bereits ausreichend einbezogen worden ist, wenn sie derarige Umfragen lesen. Man kann nicht glaubwürdig die Landeinheit in Tirol in seinem deutschsprachigen und ladinischen Teil fordern, wenn diese nicht von der überwiegenden Mehrheit der Bürger mitgetragen wird. Die Landespolitik-en haben gerade jetzt die Wahl zwischen einer echten Euregio Tirol oder einer Wischi Waschi Alibiaktion, die weiterhin das Anliegen der ethnischen Selbstbestimmung der Süd-Tiroler auf die lange Bank der Geschichte schieben wird, bis sich diese Frage aus natürlichen Gründen einmal erübrigt. Die Südtiroler Landespolitik hat die politische Aufgabe dieser Entwicklung gerade jetzt entgegenzuwirken. 
 
Die Lösung der Selbstbestimmungfrage der Südtiroler kann es auch dann geben, wenn die AP Bozen Aufgrund der ethnischen Charakters des Landes irgendwann den Status eines assoziierten Bundeslandes Südtirol im Vaterland Österreich erhalten würde. In diesem Land gibt es die Bundesländer Nieder- und Ober-Österreich, warum daher nicht einmal auch Nord- und Süd-Tirol? Die Frage der eigenen Selbstbestimmung in Süd-Tirol ist aber ohne jeden Zweifel in der Tiroler Landeseinheit und in einem wiedervereinten Land Tirol vor der eigenen Geschichte und vor der Welt am schnellsten und nachhaltigsten zu beantworten. Vielleicht ist diese aktuelle Meinungsumfrage dennoch ein Grund darüber nachzudenken, welche Aufgaben die Politik über alle politischen Grenzen hinaus nicht zufriedenstellend erfüllt hat. Dass so eine Umfrage gerade jetzt, vorbehaltlich ihres tatsächlichen Wahrheitnachweises, öffentlich gemacht worden ist, das war mit Sicherheit im Vorfeld der geplanten Südtirol-Gesprächen in Wien von der Politik im Bundesland Tirol sicher so gewollt gewesen. Es war vielleicht auch die richtige Entscheidung auch unangenehme Meinungsumfragen zu veröffentlichen, damit das Lager der Befürworter der Landeseinheit in Tirol auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt wird. Erst dann würde man wissen, was die Sache ist und keine Luftschlösser bauen wollen. Auch erst dann nämlich, wenn die Bevölkerung in allen Teilen des Landes Tirol die institutionelle Einheit des Landes will, erst dann kann man diese auch in der Politik glaubwürdig genug anstreben, in diesem Fall für ein deutschsprachiges und ladinisches Land Tirol in zwei verschiedenen Nationalstaaten alter Prägung. Die Landespolitik trägt dafür die Verantwortung und kann auch die entsprechenden politischen Weichen stellen. Die Zukunft aber kann nur der Klärung der Frage der Selbstbestimmung in Südtirol angehören, da diese Frage zu keinem Zeitpunkt der bisherigen Geschichte glaubwürdig genug geklärt werden konnte. Erst in unserer Zeit erscheint eine Antwort auf diese Frage in einem neuen Europa der EU am politischen Horizont immer konkreter möglich zu sein. Diese Chance gilt es für alle politischen Kräfte in Tirol zu nutzen.
 
Markus Anton

Kommentar schreiben
  • Bitte orientieren Sie Ihren Kommentar am Thema des Beitrages.
  • Die hier veröffentlichten Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol wieder.
  • Die Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol distanziert sich in jedem Fall von ehrverletzenden, jugendgefährdenden, rassistischen und extremistischen Inhalten.
  • Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben laden Sie diese Seite bitte neu damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicken Sie bitte auf den 'Senden' Button.
  • Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
Name:
E-mail:
Titel:
BBCode:Web AddressEmail AddressLoad Image from WebBold TextItalic TextUnderlined TextQuoteCodeOpen ListList ItemClose List
Kommentar:

Sicherheitscode:* Code
Ich möchte NICHT per e-Mail über weitere Kommentare zu diesem Artikel informiert werden.

Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.6
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze - www.mamboportal.com
All right reserved

 
< zurück   weiter >
Advertisement

Aktueller Hinweis

  • Aktuelle Aktion!
 

youtubelogo.jpg

flickr_logo.jpg

facebook-logo-289-751.jpg

 

Film "Selbstbestimmung"

weitere Videos online - Link
 

Aktionen

Kontakt

 

SÜD-TIROLER FREIHEIT - Bewegung

St. Josef am See 74
39052 Kaltern
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 333 30 24 111
   
  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Landtag

Südtirolerstraße 13
39100 Bozen
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 0471 98 10 64

 

Online-Broschüren

E-Mail - Verteiler

Pressemitteilungen
Wöchentliche Zusammenfassung
tooltip



Seiten durchsuchen

PayPal Spenden

Ihre Online Spende für den
Werbekatalog der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Summe
Währung