09. Jänner 2010: Podiumsdiskussion zum Thema: „Gedenkjahr 2009 – Was bleibt?
Montag, 4. Januar 2010

podiumsdiskussion_gsies_2010.jpgAm 9. Jänner 2010 findet mit Beginn um 20 Uhr eine Podiumsdiskussion in Vereinshaus Pichl/Gsies zum Thema Thema: „Vergangenheit trifft Zukunft“ – Gedenkjahr 2009 – Was bleibt? statt. Anlass für die Veranstaltung ist das Gedenkjahr 2009 und der 200-ste Todestag von Nikolaus Amhof, Freiheitskämpfer aus Pichl/Gsies.

 




Diskussionsteilnehmer:

Andreas Pöder – UfS
Elmar Pichler Rolle – SVP
Eva Klotz – Süd-Tiroler Freiheit
Hans Heiss – Grüne/verdi
Pius Leitner – Freiheitliche

Moderation: Eberhard Daum

Gedanken zum Thema:
Das Jahr 2009 hindurch liefen zahlreiche Veranstaltungen im Gedenken an den Aufstand der Tiroler im Jahr 1809.

Das Thema „Vergangenheit trifft Zukunft“ galt sicher bei vielen dieser Veranstaltungen und Feiern als Leitfaden. Trotzdem dürfte wohl die Vergangenheit und das Gedenken im Vordergrund gestanden sein, obschon im Vergleich zu früheren Gedenkjahren die Aufarbeitung der Geschichte dieser Zeitepoche insgesamt etwas tiefgründiger, vielschichtiger und ausgewogener war. Man hat sich kritischer, sachlicher und weniger emotionsgeladen mit den Ereignissen dieses Geschichtsabschnittes auseinandergesetzt und auch die weniger glorreichen und rühmlichen Seiten beleuchtet.

Die Frage ist aber: Was hat es gebracht? Waren der große Einsatz, die viele Arbeit und auch der beträchtliche finanzielle Aufwand berechtigt? Vor allem: Was bleibt? Und – vielleicht noch wichtiger - was lernen wir für die Zukunft? Wie geht es weiter? Konnten sich damalige Wertvorstellungen in die heutige Zeit herüberretten? Für welche Werte, für die man damals sogar in den Krieg zog, setzen wir uns auch heute noch mit friedlichen Mitteln ein.
Wie sieht man heute die Zukunft Tirols dies- und jenseits des Brenners? Welche sind die Zukunftsperspektiven? Wie weit darf gedacht werden, um nicht als Utopist oder ewig Gestriger zu gelten? Was ist uns heute noch „heilig“ - oder weniger pathetisch - noch schützenswert. Wie gelingt es uns, alt und neu, Tradition und Fortschritt, Bewahrung und Entwicklung in Einklang zu bringen?

Darüber soll in dieser Diskussionsrunde debattiert werden. Also, das Gewicht liegt diesmal weniger in der Vergangenheit, sondern mehr im Heute und Morgen.

Ablauf: Geplant ist zunächst ein kurzes Einstiegsreferat der einzelnen Diskussionsteilnehmer, dann die eigentliche Podiumsdiskussion. Es sollte auch noch etwas Zeit für Fragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum bleiben.

podiumsdiskussion_gsies_2010.jpg

 


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