Basken auf dem Weg in die Unabhängigkeit! Und Süd-Tirol?
Dienstag, 2. Oktober 2007

reinhild_campidell_200.jpgDer baskische Regierungschef Juan José Ibarretxe hat für den 25. Oktober nächsten Jahres eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit der nordspanischen Region angekündigt. Die Meraner Gemeinderätin der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Reinhild Campidell, welche verschiedene Beziehungen zum Baskenland unterhält, begrüßt diese Entscheidung. Daran muss sich Süd-Tirol ein Beispiel nehmen!
 

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT wird die Unabhängigkeitsbestrebungen des Baskenlandes mit Aufmerksamkeit verfolgen. Der Weg des Baskenlandes in die staatliche Unabhängigkeit von Spanien ist nur zu begrüßen und für Süd-Tirol wünschenswert.

Auch Süd-Tirol muss sich in den nächsten Jahren verstärkt mit der Frage auseinandersetzen, wie das Selbstbestimmungsrecht umgesetzt werden kann, so Reinhild Campidell. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT wird ihren Beitrag dazu leisten.

Im Baskenland wird der baskische Regierungschef Juan José Ibarretxe versuchen, mit der spanischen Zentralregierung ein Abkommen über das Selbstbestimmungsrecht des Baskenlandes auszuhandeln und die Basken darüber entscheiden zu lassen. Sollte es keine Einigung mit Madrid geben, werde die Bevölkerung über einen - nicht bindenden - Unabhängigkeitsplan abstimmen können.

Reinhild Campidell
Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Meran

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Kommentare (10)
1. 02-12-2008 20:55
 
Grüße aus Österreich
Ich bin nicht einmal Tiroler, sondern Oberösterreicher und trotzdem würde ich es sehr begrüßen, wenn ihr wieder zurück kommen würdet. Hört doch auf mit der Autonomie-Geschichte! In Wahrheit seit ihr doch alle (im Herzen) Österreicher. 
 
Liebe Grüße aus der Heimat
IP: 91.128.13.114
 
Lukas K.
2. 16-11-2008 13:13
 
Wozu eine Veränderung?
Was wären denn die wirklichen Vorteile eines Südtiroler Anschlusses an Österreich? Südtirol hat ein Autonomiestatut, das, wohl abgesehen von der DG Belgiens ihresgleichen in Europa sucht. Die "Fremdbestimmung" noch dazu in einem immer stärker zusammenwachsenden Europa lässt sich damit meiner Meinung nach in Frage stellen. Geschichte hin oder her. Wo will man die historischen Grenzen ziehen? Sollte damit Irland Teil des UK werden? Sollten Schottland und Wales vielelicht doch lieber wieder unabhängig werden? Sollten Pommern und Schlesien an Deutschland rückgegliedert werden? Sollten Tschechien, Slowenien und Dalmatien wieder Österrreich angegliedert werden? Was hat es für einen Sinn Geschichte bis zu dem Punkt zurückzuführen, der einem passt? Genauso gut könnte man argumentieren, dass Südtirol italienisch ist, weil es irgendwann mal zum Römischen Reich gehört hat, dessen Amtssprache dem Italienischen vielleicht näher wahr als dem Deutschen. Auch wenn es damals noch nicht als territoriale EInheit existierte. Aber die alten Römer, genauso wie die Habsburger gibt es heute nicht mehr, und Tiroler Fürsten (von Kufstein bis Burghetto) auch nicht. Trentino ist italienischsprachig, Südtirol bi-/trilingual. Die Tatsachen haben sich geändert. Die Geschichte wurde neu geschrieben. Man bedenke, dass die Karten vor rund 90 Jahren neugemischt wurden. Dazwischen liegen Generationen. Damit haben sich auch Einstellungen und Zugehörigkeitsgefühle geändert. Und ich glaube, dass es viel wichtiger für die Menschen ist, demokratisch vertreten zu werden mit einer weit reichenden Autonomie, als um jeden Preis territoriale Zugehörigkeiten zu ändern. Vor allem sollten alle Nicht-Südtiroler überlegen, zu welchem Zweck und mit welchen Mittel sie argumentieren. Am Ende können nur die deutsch, italienisch und ladinischsprachigen Südtiroler entscheiden.
IP: 88.74.250.42
 
Patrick
3. 28-07-2008 12:15
 
jugend
fiele jugendlichen kenen die geschichte nicht und schreien italien und wiesen nicht was unseren land basiret ist in den schulen müste es mehr aufklerung geben und nicht nur in geschichtr über anderen kriegen in anderen landern erzält werden
IP: 82.58.56.4
 
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4. 06-10-2007 11:47
 
Tirol Rotweissrot
Genau, die neutrale Schweiz wartet nur darauf, dass dieses Land Tirol mit allen seinen Problemen die Eidgenossenschaft in die politischen Auseinandersetzungen um die Tiroler Einheit vieleicht einmal verwickelt. Wer solchen Unsinn glaubt, der soll lieber schweigen, sonnst ist das nur peinlich. Im Jahre 1919 hat die Schweiz ein ähnliches Ansinnen von Vorarlberg in Österreich nach dem Zerfall der Monarchie bereits eindeutig abgelehnt und das, obwohl die Vorarlberger auch Schwizerdutsch als Muttersprache haben! An alle Ignoranten der tiroler Identität Südtirols noch einmal zur Erinnerung!!! Die grösste Partei des Landes, die SVP mit dem Landeshauptmann Luis Durnwalder bezeichnet bei jeder Gelegenheit die Südtiroler als österreichische Minderheit in Italien. Die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit wirbt im ganzen Land und auf der eigenen Seite hier mit einem rot-weiss-roten Logo "Süd-Tirol ist nicht Italien", die FP-Südtirol ist de facto eine Landes-Teilorganisation der Bundes-FPÖ in Österreich, die Union f.ST hat unlängst eine Briefmarke bei der österreichischen Post herausgebracht, auf der es steht "1809 - 2009 Dem Land Tirol die Treue, Tirol von Salurn bis Kufstein", oder so ähnlich. All diese Parteien zusammen bezeichnen Österreich als das Vaterland der Südtiroler. Warum es noch solche Ignoranten hier und anderswo gibt, die das nicht zur Kenntnis nehmen wollen, das weiss ich nicht. Vieleicht hat die Gehirnwäsche in Italien bei bestimmten schwachen Menschen ihre Wirkung mit der Zeit nicht verfehlt, oder diese Meinungen stammen nicht von Südtirolern selbst, bzw. nicht von ihren Freunden. Derartige Argumentationen ist man hier meistens von zwei Seiten gewöhnt: Von den Italienern, die Österreich in Südtirol aus bekannten Gründen im wahrsten Sinne des Wortes wie der Teufel das Weihwasser scheuen und vieleicht von den alten Ewiggestrigen und von den Deutschnationalen, die aus anderen Gründen Österreichertum in Südtirol und im Vaterland selbst hassen. Auch auf der Seite der Südtiroler Schützen www.schuetzen.com (glaube ich) kann man sich ein Bild davon machen, welches Land die meisten Menschen in Südtirol als ihr Vaterland betrachten. Ich würde das allen empfehlen, die in allen Foren mit solchen geschmacklosen und beleidigenden Unterstellungen aus bestimmten Gründen agieren! Sie müssen sicher ihre Gründe haben, ein geteiltes Land und Volk bei Versuchen die Einheit wieder zu erreichen, mit allen Mitteln zu behindern und zu verunsichern. Österreich, bzw. Südtirol gehört heute nicht den Habsburgern und das Grossdeutsche Reich gehört auch der Geschichte an und das ist viel besser so. Was noch nicht eindeutig geklärt ist, das ist die Frage der Tiroler Einheit. Die Frage der Identität der Südtiroler ist längst schon für die meisten Menschen hier beantwortet, falls sie jemals in den letzten 60 oder noch mehr Jahren beantwortet werden müsste und die ist süd-tirolerisch auf der Grundlage der unzertrennlichen ethnischen Einheit mit deutschsprachigen Tirolern aus dem Bundesland Tirol in Österreich. Alle Tiroler sind zuerst natürlich nur Tiroler aber sie sind auch gerne ein Teil des rot-weiss-roten Vaterlandes und das seit Menschengedenken, egal ob das bestimmten Kreisen der Verweigerer der Selbstbestimmung für Südtirol in Italien oder anderswo passt oder nicht!
IP: 195.3.113.173
 
Markus A.
5. 05-10-2007 10:13
 
Tirol Rotweissrot
Das ist schon klar, Welschtirol sollte in einem vereinten Tirol auch dabei sein. Denn: Ein Tirol, von Kufstein bis Borghetto! 
 
Was dann mit einem wiedervereinten Tirol geschehen soll, das ist dann ein zweiter Schritt. Es wäre wirklich nicht so abwegig, sich der Schweiz anzuschließen.
IP: 89.190.168.217
 
Andi
6. 05-10-2007 09:55
 
Die Marschroute des Lehendakari
Siehe auch: http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=816
IP: 82.54.118.45
 
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7. 03-10-2007 21:07
 
Die Marschroute des Lehendakari
Österreich? Was ist Österreich? Die Vorliebe meiner tirolischen Vorfahren für Habsburg war von Anfang an fragwürdig, um das einmal gelinde auszudrücken. Die Schweizer zeigten eine gesündere Einstellung zu den Habsburgern und gaben ihnen beizeiten den Laufpaß. Wir sollten uns lieber einmal ernsthaft überlegen, warum uns die Schweizer nicht für besonders intelligent halten. Was hat es denn für einen Sinn gehabt, als Tiroler diesem Fälschergeschlecht (privilegium maius) treu in alle möglichen Kriege zu folgen, wenn dann das, was von Habsburg übrig war, 1919 aus dem Land verwiesen worden ist? Da muß man schon unterscheiden zwischen dem Habsburgerreich, an das Tirol leider seine Freiheit verspielte, und der Bundesrepublik Österreich. Südtirol war nie ein Teil des heutigen Österreich, auch nicht der ersten Bundesrepublik von 1920. Was soll denn das emotionale Getue von der Treue zu Österreich? Was gibt es denn für eine Grundlage dafür, daß Südtirol an Österreich angeschlossen würde? Ist das Nachkriegsösterreich etwa durch Selbstbestimmung der Österreicher erstanden? Wer wollte denn diesen Staat Deutschösterreich? 
Der Freiheitskampf Andreas Hofers und seiner Mitstreiter richtete sich gegen den Bruch des Tiroler Landlibells 1511 von Kaiser Maximilian I. und gegen die atheistischen Refomen, die Napoleon den von ihm unterworfenen Gebieten aufzwingen wollte. Das heute als Treue zu Österreich auszugeben heißt eine Nebensache zur Hauptsache zu machen — ganz abgesehen davon, daß damals Österreich ein Herrscherhausbegriff war und kein nationaler Begriff. 
Es gibt ein höheres Anliegen als Landeseinheit und Wiedervereinigung, und zwar in diesem Land überleben zu können. Eine Wiedervereinigung muß ein Konzept für ein solches Überleben bieten können, sonst bleibt sie eine romantische Schwärmerei. Ein solches Konzept muß wesentlich weiter reichen als nur über zwei oder drei Legislaturperioden — und in der Politik fehlt ein solches Konzept vollständig, ob in Österreich oder in der EU. Da läuft alles nur nach dem Wachstumsdogma, das vom Kapitalmarkt diktiert wird. Dieser Weg wird Europa in eine Katastrophe führen, und Tirol, ob geteilt oder vereint, wird mit hineingerissen. Es geht darum, daß unsere Enkel und Urenkel hier in Frieden leben können, trotz den in 50 bis 80 Jahren zu erwartenden Zusammenbrüchen von Resourcen und Geldsystemen.
IP: 80.109.167.201
 
Georgus
8. 03-10-2007 13:31
 
Tiroler Einheit
Das Land Tirol von Kufstein bis Roveretto in Trentino haben seinerzeit im Jahre 1919 nicht die Tiroler geteilt, sondern nach dem I.Weltkrieg Italien zusammen mit den Siegermächten und sie tragen auch die Verantwortung dafür. Aus der Sicht eines Tirolers, der die Welschtiroler als Landsleute betrachtet, ist das natürlich tragisch und bedauerlich, dass das Land Trentino sich heute mit dieser Teilung eher abgefunden zu sein scheint. Seit damals schon war und ist auch die Idee der Tiroler Einheit südlich der Salurner Klause nicht besonders verbreitet gewesen. Die Hoffnung lebt noch, solange es in Trentino überzeugte Welsch-Tiroler gibt, auch als eine Minderheit in diesem Land. Die deutschsprachigen Südtiroler haben weder Italienisch als Muttersprache noch wünschen für sie sich eine Zukunft in diesem Staat der Fremdbestimmung und der Verweigerung des Rechts auf Selbstbestimmung. Das Bundesland Tirol in Österreich ist seit cirka 650 Jahren ein Teil dieses Landes und die Tiroler in Süd Nord und Ost sind natürlich zuerst Tiroler, aber sie sind auch treue Österreicher und das waren sie schon immer und sie sind das auch zum heutigen Tag geblieben. Die Idee von einem eigenen Land Tirol ist für mich daher ein Hirngespinnst und ich glaube das sollte nur dazu dienen gerade die Südtiroler auf ihrem Weg der Selbstbestimmung zu verunsichern. Einen eigenen Süd-Tiroler Staat ohne Italien kann es meiner Meinung nach nur als Übergangslösung geben, als erste Voraussetzung für die Einheit der Tiroler in einem Bundesland in unserem Vaterland und das war und ist Österreich. Für dieses Vaterland haben die Tiroler überall und bei jeder Gelegenheit die grössten Opfer gebracht, ich denke da an die Volkserhebung des gemeinsamen Landesvater, auch der Welsch-Tiroler Andreas Hofer gegen Fremdbestimmung und für Landeseinheit mit Österreich, oder an die Tiroler Front des I. Weltkrieges, wo kein Zentimeter des Südtiroler Bodens damals an Italien verloren ging, bzw. an die "Los von Trient und Rom" Bewegung in Südtirol der 50er und der 60er Jahre mit allen damit verbundenen Konsequenzen bis heute. Nicht zu vergessen die Petition der Südtiroler Gemeinden von 1918 an US-Präsident Wilson mit dem Wunsch nach Selbstbestimmung und Landeseinheit zwischen Süd- und Nord-Ost-Tirol, die Petition der Südtiroler "Für ein Tirol" von 1946 an Österreich, fast von allen erwachsenen Bürgern unterschrieben und die Petition der südtiroler Bürgermeister an den österreichischen Nationalrat von 2006 (!), auch so gut wie von allen unterschrieben, mit einem klaren Wunsch nach der Selbstbestimmung der Südtiroler und Landeseinheit der geteilten tiroler Landesteile überall dort, wo Tirolerisch und Deutsch gesprochen wird. Auch die Tiroler und damit die Österreicher sind ein Volk und sehnen sich nach einer Zukunft ohne Fremdbestimmung in Südtirol und ohne die Teilung in Tirol, auch wenn die Autonomie diese Problemlage weitgehends etschärft hat, das Land Tirol ist immer noch geteilt. Man darf eines nicht vergessen, wenn man dieses Ziel der Einheit mit der Zeit einmal aufgibt, dann wird Südtirol dort ankommen, wo man sich das in Italien schon immer gewünscht hätte. Die Österreicher und die Tiroler freuen sich für die deutschen Nachbarn, dass sie ihre Teilung überwunden haben und diese eigene Einheit schon seit 17 Jahren leben dürfen. Auch wenn wir heute in einem Europa ohne sichtbare Grenzen leben, das Land Tirol ist immer noch geteilt und fast alle Tiroler von Salurn bis Kufstein wollen einmal diese Teilung des Landes überwinden. Das Selbstbestimmungrecht ist das erste Menschenrecht, gerade heute am 3.Oktober sollte man daran hier und anderswo erinnern, dass es in Europa noch andere geteilte Länder gibt, die auf dieses Recht der Landeseinheit für Menschen gleicher ethnischer Herkunft nicht verzichtet haben und die Selbstbestimmung als ein unveräusserliches Menschenrecht betrachten. Man kann daher der politischen Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit nicht genug dafür danken, dass sie trotz der widrigen politischen Umstände in Italien dieses Ziel der Tiroler Einehit weiterhin hochhält und dafür sorgt, dass der Staat, der den Südtirolern diese schon immer geforderte Selbstbestimmung verweigert, dies nicht so bald vergisst. Der Teilung muss man immer widersprechen, damit man nicht zur Tagesordnung übergeht. Eine Widervereinigung ist immer möglich, wenn man es in einem Volk kompromisslos auch will, dass zeigen all die gelungenen Selbstbestimmungen überall in Europa, sowie der Werdegang von neuen Selbstbestimmungen wie z.B. in Schottland, Belgien oder Baskenland von heute. Dank der politischen Bewegung der Frau Dr. Eva Klotz bleibt der Traum von der Einheit der Tiroler in einem Land nicht nur ein frommer Wunsch mancher Politiker bei diversen Sonntagsreden, sondern dieser Traum bekommt auch eine klare politische Zielsetzung, einen Weg dorthin und eine sichtbare Perspektive der Verwiklichung der Tiroler Wiedervereinigung und Einheit in einem Land! Die Verwirklichung der Deutschen Einheit machten seinerzeit die Perestroika in Moskau und die mutige Politik des Helmut Kohl, zusammen mit all den entschlossenen Menschen auf der anderen Seite der innerdeutschen Grenze. Auf unsere Lage übertragen heisst es für mich, Europa sei Dank und mutigen Politikern in Südtirol und in unserem Vaterland Österreich in Innsbruck und in Wien, kommer wir diesem Ziel näher, worauf wir schon so lange warten, nämlich die Möglichkeit der freien Abstimmung zu bekommen, ob man in Südtirol die Landeseinheit mit dem Bundesland Tirol leben will und ob es auch eine Zukunft für dieses Land nach der Selbstbestimmung ohne die Teilung geben wird.
IP: 195.3.113.165
 
Markus A.
9. 02-10-2007 22:19
 
Tiroler Einheit
Wie reimt sich die Unabhängigkeit Deutschsüdtirols mit einer Wiedervereinigung Tirols zusammen? Ist das Bundesland Tirol etwa nicht abhängig? Ich bin auch für ein unabhängiges Tirol — aber dann das ganze Tirol; und was dabei nicht zu vergessen ist: Tirol hat seinen Namen von einem Grafengeschlecht, das vom Trienter Bischof eingesetzt war. Genau dort hat nämlich 1004 durch Heinrich II. und 1027 durch Konrad II. das „Land im Gebirge“ seinen Anfang genommen — in Trient! Das Trentino ist Urtirol, und ein wiedervereinigtes Tirol ohne Trentino ist für mich undenkbar und inauthentisch.
IP: 80.109.167.201
 
Georgus
10. 02-10-2007 13:59
 
Toll!
Wow, die Basken wollen es wissen! 
Bei uns wird sowas ja durch die nach Geld und Posten lechzenden "Volks"partei verhindert.
IP: 89.190.168.217
 
Andi

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