Kulturverbrechen Ortsnamen: Italien zeigt wahres Gesicht!
Mittwoch, 16. Dezember 2009
eva_klotz_neumarkt_500.jpgDie Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT bedauert, dass die Aktion der Abg. Karl Zeller und Siegfried Brugger zur Abschaffung der faschistischen Ortsnamendekrete nicht gelungen ist und spricht ihnen Dank dafür aus, dass sie sich darum gekümmert haben.
Italien zeigt damit, dass es nicht gewillt ist, dieses Kulturverbrechen zu beenden, sondern im Gegenteil, daran festhält. Das ist nicht nur eine Ungeheuerlichkeit im demokratischen Europa, sondern ein weiterer Beweis dafür, dass wir Südtiroler von Italien keine Änderung der langfristigen Auslöschungspolitik betreffend  unsere Identität zu erwarten haben.


Landtag, Landesregierung und alle anderen demokratischen Institutionen , auch italienische, sind daher aufgefordert, gegen diese Festschreibung faschistischen Unrechts zu protestieren und vorzugehen.

Die Landtagsabgeordneten Eva Klotz und Sven Knoll haben dazu auch folgenden Beschlussantrag eingebracht, der im Rahmen der Haushaltsdebatte im Landtag verabschiedet werden soll:
 
Beschlussantrag zu den Gesetzentwürfen 49/ 50  09 (Haushalt)
 
Anfechtung der Wiedereinführung der faschistischen Dekrete zur Toponomastik
 
Angesichts der Tatsache, dass die Abschaffung jener Dekrete aus der Faschistenzeit, mit welchen die in Jahrhunderten natürlich gewachsenen Ortsnamen ausgelöscht wurden, in Rom in letzter Minute vereitelt wurde,
 
beschließt der Südtiroler Landtag,
 
das Präsidium des Landtags und die Landesregierung damit zu beauftragen,
 
alle nötigen Maßnahmen zu setzen, damit die Wiedereinführung genannter faschistischer Dekrete beim Verfassungsgerichtshof angefochten werden und bei Bestätigung der weiteren Gültigkeit durch diesen Gerichtshof die Befassung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vorbereitet wird.
 
Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
 
Lt. Abg. Sven Knoll
16. 12. 09
Aufgerufen: 1593 | Drucken

Kommentare (11)
1. 17-12-2009 20:51
 
Medien
Auch "die presse" und "der standart" haben nun über die Ortstafelfrage berichtet, die "TT" im Übrigen ausführlich - dort wurde und wird auch ungemein viel gepostet und über entsprechende "links" zu diesem Thema aufgeklärt. 
 
Österreichs Presse kann diese Sachen nicht mehr übergehen, totschweigen oder verharmlosen. 
 
Irgendwie gibt das etwas Hoffnung. 
 
Grüße aus IBK
 
homunculus
2. 17-12-2009 19:21
 
Ruf Italiens...
.. werte Südtiroler/Innen, 
nicht Italien ist ansich schlecht, auch die Menschen die dort Leben nicht, meine ich, sondern die gewählten Politiker aller Couleur. 
Nun wenn schon Euer Landtag, sprich Grün und SVP, das torpedieren, gibt es nur eins 
werdet einig- dann klappts!
 
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3. 17-12-2009 19:02
 
Das Schweigen im Walde
Bei uns ist Süd-Tirol leider kein Thema, außer es geht um Wintersport oder Volksmusik. Absicht oder Ignoranz ? 
 
Ist den Damen und Herren Journalisten das Geschehen im Alpenraum zu unwichtig oder hat man, auf dass ja kein schlechtes Licht auf Europa falle, einen Maulkorb verhängt. Dritte Möglichkeit: Im Interesse des Hauptstadt-Hype gilt es zu verhüten, dass man in München, Stuttgart und Wiesbaden auf dumme Gedanken kommt...
 
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4. 17-12-2009 12:33
 
Das Schweigen im Walde
Sogar in Österreich wird Südtirol immer mehr zum Thema. In der heutigen Salzburger NAchrichten war ein Artikel über die wiedereingeführten faschistischen Gesetze in Südtirol zu lesen! 
Sowas kommt aber leider nicht oft vor, dass man in einer österreichischen Tageszeitung etwas über Südtirol ließt. 
 
Schönen Gruß aus Salzburg
 
Stierwoscha
5. 17-12-2009 10:58
 
Das Schweigen im Walde
Bin hier auf ein interessantes Bild gestossen: 
http://oernen2020.blogspot.com/2009/12/von-schlangenbeschworern-und-damonen.html
 
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6. 16-12-2009 21:17
 
Das Schweigen im Walde
Jetzt wird´s interessant. Ich appeliere aber diese Partei nicht zu schnell (natürlich ansprechen usw. aber nicht wieder für Italien provokante Kundgebungen usw. starten) an das Thema heranzugehen. 
Dies ist Verfassungswidrig und der Verfassungsgerichtshof wird das schon machen. Und sonst gibt es immer noch den europäischen Gerichtshof. Und bei dem schlechten Ruf den Italien jetzt schon hat werden sie sich es nicht noch mit Minderheitenbekämpfung verschlimmern. 
 
Abschließender Satz der alles sagt: 
Südtirol ist in Italien ,aber hat die Autonomie die nicht so schnell (wie oft philosophiert wird) genommen werden kann. Und auch dort schreitet noch die EU ein.
 
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7. 16-12-2009 20:24
 
Brüssel
Italien zeigt aus welchen Geist diese "Demokratie" erschaffen wurde. Gar nichts hat sich geändert. Die letzte Konsequenz kann nur Straßburg sein: dann wird endlich Schluß mit diesen faschistoiden Spielchen in Rom gemacht und Italien wird endlich sein wahres GEsicht aufgezeigt.  
Danke an die SF für ihren Einsatz.
 
stefan
8. 16-12-2009 20:21
 
Barbarisches Rom!
Das kommt davon, wenn man Rom so wenig die Stirn bietet wie derzeit der LH. Rom treibt ihn vor sich her, und er traut sich fast nichts mehr. Nun setzt Rom noch nach und ist sich nicht zu blöd für eine barbarische Aktion wie diese. Es ist allerhöchste Zeit, dass sich die GESAMTE SVP auf eine Politik im Sinne unseres Landes und auf das Selbstberstimmungsrecht rückbesinnt. Unsere Spitzenpolitiker dürfen nicht länger Marionetten von Frattini, den Faschisten und sonstigen Anti-Tirolern und Ani-Österreichern sein.
 
HE
9. 16-12-2009 12:54
 
Barbarisches Rom!
wehren wir uns! Setzen wir taten. Es ist di zeit gekommen, eine neue massenkundgebung zu organisieren! Die stunde der selbstbestimmung hat geschlagen! Süd-tirol ist auf einen todesmarsch und unter italien geht süd-tirol unter. Los von rom! Jetzt!
 
mirko
10. 16-12-2009 11:58
 
Berichterstattung
Es ist geradezu erstaunlich - in der TT ist doch tatsächlich ein Bericht über dieses Thema zu lesen. Und noch erstaunlicher ist, dass einige postings dazu durchgekommen sind. 
 
Wird Südtirol gar wieder bekannter ... ???
 
homunculus
11. 16-12-2009 10:48
 
Berichterstattung
Jetzt wird`s richtig spannend. Die Stunde der Wahrheit faengt so langsam an zu schlagen..
 
EM

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