Staatsanwaltschaft bagatellisiert die Verbrechen Mussolinis
Freitag, 21. September 2007

sven_knoll_200_05.jpg
Als ungeheuerlichen Akt der Ignoranz und besorgniserregende Verharmlosung eines verbrecherischen Terrorregimes durch eine staatliche Institution, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Ankündigung von Staatsanwalt Cuno Tarfusser, nicht gegen den im Umlauf befindlichen Mussolini-Wein vorgehen zu wollen, da er im Gegensatz zu den Verbrechen des Hitler Regimes, bei Mussolini keinen Handlungsbedarf sehe, und diesen lediglich als Fall für Historiker bezeichnete.

 

Offensichtlich scheint der tägliche Blick vom Landesgericht in Bozen, auf das gegenüberliegende Mussolini Relief, den Blick der Staatsanwaltschaft getrübt zu haben, denn anders ist die Tatsache nicht zu erklären, dass eine solch unglaublich ignorante und verantwortungslose Aussage von einem Staatsanwalt geäußert wird.

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass das faschistische Regime unter Benito Mussolini schreckliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat.

Von den in Süd-Tirol begangenen Verbrechen einmal abgesehen, wurden allein im Äthiopien Krieg Hunderttausende von Zivilisten grausam niedergemetzelt und durch die illegale Verwendung von Giftgas gezielt ausgerottet. Die Bombardierung von Rot-Kreuz Lazaretten und die willkürliche Ermordung Einheimischer, sind dabei ebenso als nicht zu leugnende Verbrechen einzustufen.

Auch der Besetzung Jugoslawiens fielen Tausende von Zivilisten zum Opfer, die teilweise gezielt von den Truppen Mussolinis exekutiert wurden.

Gegner des Regimes ließ Mussolini mit Brutalität verfolgen und die Koalition mit Hitler stürzte Europa in den schrecklichsten Krieg, den die Menschheit je erlebt hat.

Von namhaften Historikern wird bestätigt, dass das faschistische Regime Mussolinis Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid begangen hat.

Dass die Staatsanwaltschaft die Augen vor diesen Tatsachen verschließt und diese Verbrechen durch derartig unqualifizierte Aussagen sogar noch bagatellisiert, ist äußerst besorgniserregend und sinnbildlich für den Zustand der italienischen Justiz, da damit das geltende Gesetz zum Verbot der Verherrlichung von Verbrechen, von der Staatsanwaltschaft einfach ignoriert wird.

Einige Bilder der von Italien begangenen Kriegsverbrechen:

 001_mussolini.jpg

1) Äthiopische Widerstandskämpfer wurden hingerichtet und geköpft, mit den Köpfen ließen sich die ital. Soldaten dann photographieren.

 002_mussolini.jpg

2) Die abgetrennten Köpfe wurden dann zur Abschreckung der Bevölkerung auf Galgen gehängt.

 003_mussolini.jpg

3) Jugoslawische Zivilisten vor der Exekution....

 004_mussolini.jpg

4) ....nach der Exekution

 

Sven Knoll,
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna


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Kommentare (30)
1. 20-11-2007 07:41
 
das Wort " WALSCH" kommt aus dem germanischen " Walch Walche " und bedeutet der Fremde der Andere. So gesehen sind die Walschene in Südtirol Fremde.Fremde kann man akzeptieren solang sie sich anständig benehmen und nicht wie in Südtirol 51 % der Bevölkerung und damit die Mehrheit erreichen wollen.Wenn ein großer Teil der Süd- Tiroler so weiter macht , spricht man im südlichen Tirol in 15 Jahren nur mehr über 600 m ü.M. deutesch.Dami ginge eure Identität verloren und die Neofaschisten hätte ihr Ziel erreicht. Dies wollen wir doch nicht hoffen ! Dagegen haben auch etwas Nor- und Ost-Tiroler
IP: 195.3.113.72
 
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2. 03-10-2007 23:39
 
An alle
@Back to future und Markus A. 
Um eure Fragen zu beantworten: Nein, ich stamme weder aus Südtirol, noch aus dem Trentino/Welschtirol. 
Ich wurde vor 30 Jahren in Florenz geboren, bin dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. 
Da mein Vater Italiener ist und meine Mutter Deutsche war, bin ich zweisprachig aufgewachsen und seit 9 Jahren lebe ich in Frankfurt am Main und bin mittlerweile 4sprachig. 
Südtirol und seine Geschichte, sowie die Südtirolfrage, haben mich immer sehr interessiert, da dieses Land, geographisch wie kulturell, eine Brücke zw. den zwei Kulturen bildet, mit denen ich aufgewachsen bin. 
Ich kann euch sagen, daß ich mich sehr gerne mal eine Zeitlang bei euch niederlassen möchte, ich liebe euer Land sehr und habe dort mehrmals Urlaub gemacht. 
Fürderhin, habe ich einen jungen Cousin, der an der FU Bozen studiert und den ich besuchen werde. 
Klar, Bürgerkriegszustände wie in NOrdirland einst, oder Korsika, oder Baskenland oder Kosovo später habt ihr nicht, und das ist auch gut so, um den Berliner OB zu zitieren. 
Man sollte die Seiten von Orfino und Frau Failla nicht verteufeln oder des Antigermanismus bezichtigen, das wäre falsch. 
Ich äußere dort oft meine Meinung und führe schon heftige Diskussionen mit dem einen oder anderen User. 
Ich bin übrigens ein regelmäßiger Besucher dieser Seite, insofern bin ich bestens informiert und im Bilde. 
Ich bin grad dabei, sowohl den deutschen als auch den italienischen "disagio" zu analysieren. 
Vielleicht kann man ja als neutraler Beobachter auch für ein besseres Verständnis zwischen den beiden Kulturen beitragen.
IP: 84.176.25.182
 
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3. 03-10-2007 13:57
 
An alle
@ Matteo G.C. Ich weiss nicht wo Sie Zuhause sind, aber sollten Sie in Südtirol wohnhaft sein, oder in Trentino, dann es ist vollkommen unangebracht von "ihr in Südtirol" zu sprechen oder schreiben. Falls Sie durch Abstammung oder Wohnort einen direkten Bezug zu diesem Land haben, dann sind Sie auch ein Teil davon, unbeachtet dessen, ob das allen passt oder nicht. Daher in diesem Fall würde ich nicht zwischen "ihr Südtiroler" und "wir Walsche" unterscheiden,(was für mich kein schlechtes Wort ist --> Welsch-Tirol), sondern das gemeinsame betonen und sich dafür auch einsetzen und nur in "wir-Form" denken. Dieses Land ist die Heimat von allen, die mit Südtirol etwas anfangen können. Alto Adige zusammen mit "siamo in Italia" ist für mich nicht dasselbe und das muss man auch so akzeptieren, denke ich.
IP: 195.3.113.173
 
Markus A.
4. 03-10-2007 13:07
 
An alle
Ja, stimmt. Diese Tat MUSS verurteilt werden! Du hast vollkommen Recht. 
 
Ich glaube nur, dass die italienischen Südtiroler genauso gerne übertreiben und sich als Opfer sehen als auch der Rest. Natürlich ist es nicht einfach mit verschiedenen Kulturen und Sprachen zusammenzuleben. Aber ich würde dir, Matteo, empfehlen, dich hier selbst mal niederzulassen. Es ist hier nicht so schlimm wie behauptet wird. Wir leben friedlich zusammen. Irgendwelche radikale gibt es überall! Natürlich bilden die Tiroler eine Einheit und auch die Italiener bilden ihre Einheit, aber es gibt hier keine Unterdrückung oder Bürgerkrieg usw. Also, langsam mit den Pferden, so schlimm siehts nicht aus und wenn man muss jeden einzelnen Fall suchen gehen, damit man was zum vorbringen hat, ist das ziemlich einseitig. 
Selbst ich wurde einst von Italienern bedrängt endlich hinterm Staat und: noi siamo in Italia - parla l\'italiano! 
Solange auf beiden Seiten gegeneinander vorgegangen wird, wird sich dies nie bessern! Im Gegenteil, es wird stets ein Kampf werden! Ich glaube (jetzt nicht bös gemeint) Matteo du solltest nicht nur die Seiten von Orfino, Failla & Co. besuchen, denn ansonsten wirst du zu stark beeinflusst. Komm her und schaff dir selbst eine Meinung. 
 
Und, ehrlich gesagt, die Natur selbst verlangt einem jeden ab, seine Heimat zu beschützen und verteidigen (natürlich NIE mit Gewalt) und diese Rivalitäten wird es eben leider immer wieder geben! 
 
SVP hin oder her... wäre z.B. AN an der Macht, dann hätten wir deutschsprachigen Mitbürger sicher 1000 Mal mehr das nachsehen als die italienischsprachigen jetzt haben.
IP: 82.186.98.150
 
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5. 03-10-2007 12:52
 
@matteo
ich gebe dir in vielen punkten recht, aber nicht in diesem Punkt: Italien ist immer noch in Südtirol präsent. Freistaat bzw keine Präsenz des Staates würden folgende Vorussetzungen haben: Kein italienisches Heer, keine Carabinieri usw - eigene Landespolizei! Steuerhoheit! Eigene Briefmarken! kein Regierungskommissär! Eigene Rechtsprechung! diese Liste könnte man beliebig fortsetzen. Du siehst, in Süd-TIROL ist Italien immer noch sehr präsent.  
Wegen der Frau in Meran: Mit den italienischen Kriegsverbrechen hat dies überhaupt nix zu tun, was soll das Thema hier? Aber meine Meinung dazu: dieser Übergriff ist schärfstens zu verurteilen. Aber richtig verurteilen kann man das erst, wenn die Täter ausfindig und das wirkliche Motiv ausfindig gemacht werden kann. Mann muss vrsuchtig mit Verdächtigungen und Vorverurteilungen sein. Dies muss die Justiz klären.
IP: 213.198.84.193
 
Mirko
6. 03-10-2007 11:37
 
@matteo
@Back to future 
Der italienische Staat ist de facto in Südtirol schon lange nicht mehr präsent, ihr seid schon fast so etwas wie ein Freistaat, und in diesem "Freistaat" sind die Italiener eine ethnische Minderheit, die für die Schuld ihrer Väter jetzt büßen muss, obwohl sie nichts getan haben. 
Ich kann die Italiener in Südtirol sehr gut verstehen, und verstehe, daß sie sich benachteiligt fühlen. 
Die SVP tut ja auch alles mögliche, um sie aus der Autonomie rauszulassen, daß möglichst wenige von ihnen Deutsch lernen, daß sie sich unwohl in der eigenen Hiemat fühlen. 
Ihr Südtiroler habt unter dem Faschismus und bis in die 60er Jahre gelitten, jetzt leiden die Italiener. 
Was der alten Dame in Meran passiert ist, sollte von allen aufs Schärfste verurteilt werden, man vergreift sich nicht an wehrlose Menschen.
IP: 84.176.44.160
 
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7. 03-10-2007 09:22
 
Anti-italianismo.... & Co.
Lieber Davide, Mario & Co., 
 
ich finde, dass, wie du richtig sagst, es notwendig ist den Opern zu gedenken, die damals unter diesem Regime gefallen sind. 
 
Natürlich dürfen auch heutzutage solche Vorfälle auf keinen Fall mehr passieren und es soll auch darauf hingewiesen werden, da ansonsten weitere Zwischenfälle passieren können, die vielleicht aufzuhalten wären. 
Aber der, der sich im Glaushaus befindet soll nicht mit Steine schmeißen! 
 
Davide, ich kenne deinen Blog seit kurzem und habe viele Kommentare eurerseits gelesen. Z.B.: ein Aufruf sich auf den Kampf zu wappnen oder eine Huldigung an den italienischen Staat: VV l'Italia. Italia per sempre.... 
 
Du/ihr müsst endlich verstehen, dass ein deutschsprachiger Südtiroler NICHT stets die gleiche Meinung mit euch darüber teilt. Viele von uns können sich überhaupt nicht mit dem italienischen Staat identifizieren. Viele fühlen sich teilweise staatenlos. 
Natürlich ist es keine Ausrede für das, was der Frau aus Meran zugestoßen ist, Gewalt ist nie ein Ausweg. 
 
Aber du/ihr schimpft darauf, dass deutsche Südtiroler euch Walsche nennen: 
1. ist Walsch kein Schimpfwort - informiere dich, woher dieses Wort kommt, denn es ist ein historischer Name und steht in keinem Zusammenhang mit einer Bleidigung. 
2. Sogar auf den Mauern können wir "cruchi di merda" lesen. Sollten wir uns da nicht auch angegriffen fühlen. Oder das beste Bsp. war bei der Fussball-WM. Damals wurde in meinem Heimatort das Ausscheiden der Deutschen Nationale gefeiert und lauthals: Chrucchi di merda - chruchi del cazzo.... 
gerufen. Also wenn das keine Provokation ist...? 
Also stellt euch nicht immer als vittime dar und versucht gemeinsam eine Lösung zu finden.  
 
Auch ihr seid keine Unschuldsengel und solltet euch nicht hier als armselige Minderheit darstellen. Ihr vergesst dass die Minderheit Italienweit wir Deutschsprachigen sind und nicht ihr Italienischsprachigen.
IP: 82.186.98.150
 
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8. 02-10-2007 17:28
 
Anti-italianismo.... & Co.
@Alex 
I "signori" responsabili dei crimini analizzati dai citati storici sono stati riconosciuti come criminali contro L' umanità, non andare a cercar l' uovo nel pagliaio. 
Se vuoi averne un' impressione, guarda sotto http://www.criminidiguerra.it 
http://www.ecn.org/ponte/guerra/crimini.php 
http://www.ecomancina.com/criminali.htm 
http://muceniskapot.nuovaalabarda.org/ 
http://ilblogdilameduck.blogspot.com/search/label/crimini%20di%20guerra%20italiani 
http://www2.polito.it/strutture/rsu/r4magg.htm 
http://www.chiesadimilano.it/or4/or?uid=ADMIesy.main.index&oid=490181 
http://www.carmillaonline.com/archives/2007/02/002141.html 
http://www.gfbv.it/2c-stampa/04-1/040113it.html
IP: 141.2.191.21
 
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9. 02-10-2007 15:01
 
Ricordo vittime
é giusto ricordare tutte le vittime di dittature del passato. Ma anche quelle del presente. Così come tutte le vittime del razzismo anti-italiano!
IP: 82.54.91.104
 
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10. 02-10-2007 13:34
 
Fascismo-crimini di guerra
Grazie Mirko e Matteo Gesualdo Corvaja, però io proprio per questo ho chiesto i nomi, perché questi storici parlano 'solamente' di crimini di guerra, mentre l'articolo di Sven Knoll parla di crimini contro l'umanità.
IP: 82.56.40.27
 
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11. 02-10-2007 10:44
 
Fascismo-crimini di guerra
@Alex 
Rochat, Mimmo Franzinelli, Gianni Oliva, F. Focardi, Lutz Klinkhammer, Tone Ferenc, A. Del Boca sono alcuni degli storici che si sono occupati dell' analisi dei crimini di guerra perpetrati dall' Italia fascista nelle colonie e nelle terre occupate durante la seconda guerra mondiale.
IP: 141.2.191.11
 
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12. 02-10-2007 07:29
 
Grazie
Vi ringrazio per aver pubblicato il testo di quell'articolo sull'inncendio della Panda della signora Livia Del Treppo. Vi informo che ho invitato i giovani commentatori del sito di Davide Orfino di AG Vipiteno a visitare questo post sulle vittime del fascismo. Penso che sia gli orrori del passato sia quelli del presente devono servire ad evitari orrori nel futuro, se li condanniamo fermamente. Ancora grazie
IP: 78.154.83.226
 
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13. 02-10-2007 06:21
 
Sareste capaci di condannare anche quest
Riporto quello che ha scritto il quotidiano Alto Adige: 
 
LUNEDÌ, 01 OTTOBRE 2007 Pagina 13 - Provincia 
di Giorgio Pasetto 
 
Bruciata l’auto alla “ walsche” di Maia Alta  
 
Dopo i cani avvelenati, la professoressa Del Treppo si è ritrovata la Panda incenerita  
 
MERANO. Anni di intimidazioni e azioni criminali, dai cani avvelenati ai pneumatici tagliati e i lunotti della Panda in frantumi, fino al rogo dell’altra notte in cui si è rischiato grosso con le fiamme che hanno lambito il contatore del gas metano fondendone parzialmente l’armadio. Livia del Treppo, insegnante in pensione malferma sulle gambe per via di un malanno alla caviglia, non ha dubbi sulla matrice etnica dei vergognosi episodi: “Sono la walsche, e più d’uno mi ha apostrofata così, che ha osato inquinare Maia Alta acquistando terreno e maso per insediarvisi”. 
Un boato nella notte, le sirene dei pompieri, rogo pericolosamente vicino al contatore del gas domato in pochi minuti. A distanza di una settimana dall’incendio di probabile matrice dolosa che ha divorato la Panda della professoressa Livia Del Treppo, in Via Macello Vecchio a Maia Alta è ancora visibile la carcassa incenerita dell’autovettura, testimonianza dell’ultimo criminale episodio di una lunga serie di vergognosi gesti intimidatori ai danni dell’insegnante in pensione, messi in atto da mani anonime sulla cui identità la dottoressa Del Treppo ha più certezze che sospetti, anche se non suffragate da prove concrete. Un nome, infatti, è da tempo nelle mani degli investigatori, è quello di un vicino da sempre particolarmente acido nei confronti dell’insegnante in pensione, ma al momento a carico vi sono solo voci alimentate dal suo comportamento particolarmente sgarbato e offensivo. Quello avvenuto nella notte tra venerdì e sabato della scorsa settimana fa è solo l’ultimo episodio di una serie iniziata quattro anni fa quando qualcuno prese di mira i due cani della professoressa lanciando in giardino bocconi avvelenati: Misha, pastore tedesco di nove anni, morì dopo una breve ed atroce agonia, mentre il “gemello” Brutus che oggi di anni ne ha tredici si salvò grazie alla sua diffidenza verso il cibo offerto da estranei. 
«Misha e Brutus erano le mie guardie del corpo, vivo da sola in questa casa e oltretutto mi muovo con difficoltà per via di un malanno ad una caviglia - racconta Livia Del Treppo - ovviamente abbaiavano, come tutti i cani, e in quell’occasione pensai che l’avvelenamento fosse opera di qualcun infastidito dai latrati». 
Ad essere presa di mira, invece, era proprio lei, l’insegnante istriana di Pola, arrivata a Merano fresca di laurea e andata in pensione due lustri fa dopo quarant’anni di insegnamento in riva al Passirio. Se ne rese conto poco dopo, quando si ritrovò i pneumatici della sua Panda rossa devastati a colpi di coltello. Intervenne la polizia, ma poco il caso venne archiviato come danneggiamenti ad opera di ignoti. Poi il lunotto, mandato in frantumi per ben quattro volte sotto i lanci di grosse pietre. Si disse che si sarebbe trattato di una ritorsione contro la consuetudine di parcheggiare l’automezzo in sosta vietata davanti a casa. 
«Ma tutti in zona sanno che mi muovo con difficoltà, sono invalida e devo quotidianamente sottopormi a sedute di fisioterapia, non sono certamente in grado di percorrere lunghi tratti a piedi e da tempo ho fatto richiesta e sono in attesa che i vigili urbani mi “disegnino” una piazzola riservata davanti a casa - spiega l’insegnate in pensione - la realtà, invece, è che da sempre sono considerata un “walsche”, e me l’hanno più volte detto in faccia. Il mio torto è quello di avere acquistato casa e terreno in zona “proibita” per una italiana come me, se fossi venuta in affitto non ci sarebbero stati problemi».
IP: 78.154.83.226
 
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14. 30-09-2007 06:54
 
ITALIEN = KRIEGSVERBRECHER
Alex: schau dir diese seite an: 
da sind ein paar schöne Filme mit ein paar Historikern. 
http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/121/38/
IP: 213.198.84.193
 
Mirko
15. 28-09-2007 14:29
 
Domanda
Si potrebbe citare gli storici che sono dell'opinione che il regime fascista abbia perpetrato crimini contro l'umanità? Grazie.
IP: 87.2.105.194
 
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16. 26-09-2007 12:41
 
Lieber Tirolensis
Normalerweise (so kannte ich es in Italien, zumindest) ist "apologia del fascismo" ein Straftatbestand. 
Wie es mit verniedlichung des Faschismus aussieht, weiss ich nicht, mir fehlen jetzt die juristischen Kenntnisse, inwieweit man in so einem Fall das Mancino-Gesetz benutzen kann. 
Es wundert mich allerdings sehr, daß ein Staatsanwalt, also ein hoher Beamter des Staates, Mussolini aus irgendwelchen Gründen verniedlicht, gerade in einem Land, wo es bekannt ist, daß die meisten Richter und Staatsanwälte alles andere als rechts sind.
IP: 141.2.191.28
 
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17. 26-09-2007 12:31
 
Lieber Markus ,
ich kann dir nur recht geben , und ich es eigentlich gar nicht fassen , wie oft ich mit diesen Problem konfrontiert werde . Und ich war auch lange in der Politik tätig - habe sogar bis in den Landtag geschafft , wenn auch nur kurz . Ich habe auch heute noch Kontakt mit vielen Politikern , aber die Ereignisse um den Tag der Tiroler Einheit vom 2. Juni , machen es einem schwer , sich mit diesen fragwürdigen Tirolern zu befassen . Es ist auch das Verhalten der Nordtiroler Schützen eine Schande , es gibt nur wenige erfreuliche Ausnahmen , aber es ist schwer , sehr schwer mit solchen Personen zu diskutieren . Du hast recht , wir leben in Freiheit , und diese Freiheit macht wohl das erste mal in der Geschichte die Tiroler faul und bequem ...............sie glauben nicht einmal mehr an die Landeseinheit !
IP: 213.162.66.182
 
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18. 25-09-2007 23:34
 
Südnordostwest Tirol
Ich würde dem treuen Tiroler aus dem Zillertal gerne empfehlen, er möge sich bei der Landespolitik in Innsbruck und in der breiten Öffentlichkeit nördlich des Brenners dafür einsetzen, dass auch dort das Thema der Tiroler Einheit mit gleicher Intensität behandelt wird, wie gerade in den letzten Jahren in Südtirol geschehen und weiterhin auch Dank der politischen Bewegung der SF weiterhin hier passiert. Die Nord- und Ostiroler sitzen im Trockenen und müssen keine Fremdbestimmung, Assimilierung und andere Demütigungen über sich ergehen lassen, die Südtiroler schon und das seit fast 90 Jahren, einmal mehr einmal weniger. Auch wenn heute scheinbar in ganz Tirol von Salurn bis Kufstein politisches Schönwetter herrscht, heisst es doch nicht, dass es so immer bleiben wird. Auch die Tiroler und damit die Österreicher sind ein Volk und haben ein unveräusserliches Menschenrecht auf Selbstbestimmung und auf ein Leben in einer ungeteilten Gemeinschaft. Man muss das immer wieder und überall unermüdlich wiederholen, damit die Welt das endlich kappiert und damit vor allem die italienische Staatsmacht dies nicht so bald vergisst! Daher auch die Tiroler aus dem Bundesland Tirol sollen ihren Pflichtteil zu einer friedlichen und demokratisch legitimierten Selbstbestimmung der Tiroler im südlichen Teil dieses Landes beitragen. Die Südtiroler Selbstbestimmung geht alle Tiroler und damit alle Österreicher in allen Bundesländern etwas an, wenn man ein vollwertiges Mitglied der Völkergemeinschaft sein wird!!! Die Tiroler sind keine Minderheit in Südtirol, sondern eine 3/4 Bevölkerungsmehrheit und allein aus diesem Grund sollte man die Menschen hier endlich einmal zum ersten Mal seit fast 90 Jahren über diese Frage der eigenen Selbstbestimmung und die Frage der Tiroler Einheit bei entsprechender Gelegenheit abstimmen lassen. Die Landtagswahlen 2008 z. B. und die Bürgerinitiativen wären so eine Möglichkeit, die man in Südtirol, aber auch in Bundesland Tirol dazu nutzen könnte.
IP: 195.3.113.166
 
Markus A.
19. 25-09-2007 19:09
 
An Matteo
Es ist angenehm auf diese Weise seine Meinung auszutauschen wie es nun passiert . 
Ich möchte nur noch einmal darauf hinweisen , dass es eine unverschämte Aussage von Tarfusser ist , wie er sie in Bezug auf den Faschismus geäussert hat . da ist mir deine Feststellung bei weiten zun wenig , als sie dich nur unglücklich macht ! . Meine Bezeichnung gegenüber Tarfusser bekräftige ich nochmals , sie ist weder gewagt noch ungerechtfertigt . Sie ist eines Staatsanwaltes unwürdig und stellt den Tatbestand der Verniedlichung des Faschismus dar . Er gehört mit sofortiger Wirkung von dieser Position suspendiert , nesser noch abgegsetzt . Übrigens wünsche ich Dir zu deinen runden Geburtstag nachträglich alles Beste , zu meiner person , bin ich bereits 52 und mit der Gechichte Tirols bestens vertraut und vertrete fest die Meinung , dass die Trennung Tirols ein Verbrechen gegen das Völkerrecht erfüllt. Und werde immer gegen dieses Unrecht mein Wort erheben . Liebe Grüsse aus dem Zillertal .
IP: 80.121.103.118
 
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20. 25-09-2007 14:19
 
Lieber Tirolensis
Du darfst ruhig fragen, wie alt ich bin, ich habe am kommenden Samstag Geburtstag und werde 30 Jahre alt. 
Ich bin ein passionierter Leser, vor allem Geschichte, englische Literatur und Philosophie, und habe mih immer für Politik interessiert (sonst würde ich nicht hier und anderswo schreiben). 
Mit der Südtirolfrage, sowie mit dem italienischen Irredentismus, habe ich mich sehr beschäftigt, es hat mich immer sehr interessiert, und ich würde Dir auch keine Büchertipps geben, da ich denke, daß Du über genug Material verfügst, diesbezüglich. 
Wie man in anderen Foren (Failla und Orfino) lesen kann, bin ich alles andere als ein Bagatellisierer des Faschismus und habe niemals behauptet, daß das ine schlechter oder besser sei als das Andere. 
Nur um es klarzustellen. 
Ich bin mit Tarfussers Entscheidung auch nicht glücklich, un dies sollte ihm klargemacht werden. 
Ihn aber als antideutsch oder als ein "Volksverräter" abzustempeln, fände ich äußerst gewagt.
IP: 84.178.251.221
 
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21. 24-09-2007 14:17
 
Lieber Matteo !
Ich weiss nicht wie alt du ( hoffentlich erlaubt ) bist , und wieviel du von der Geschichte Südtirols kennst - und versuch mir ja nicht wieder irgendwelche Bücher zu empfehlen !! - du hast nicht mal soviele im Haus wie ich gelesen habe - aber vielleicht beschäftigst du dich mit Mario Martin und dessen Nachfolger Cuno Tarfusser eingehender um zu erfahren wie sie es mit dem Grundsatz : Vor dem Gesetz sind alle gleich ! - halten . Du kannst nicht ständig mit deinen ewigen "Spagat" diskutieren um beide Seiten gleichmässig zu bedienen . Geht nicht - wer den Nationalsozialismus verurteilt muss auch den Faschismus verurteilen ! - und dies tut Tarfusser nicht ......... 
Also ist eine sehr subjektive Auslegung eines Staatsanwaltes und kann daher der Aufgabe - Diener der Justitia - gerecht zu werden nicht erfüllen , ist also falsch am Platz !. 
Tarfusser ist völlig falsch !! er entspricht eher einen Scharfrichter mit eindeutiger antideutscher Prägung.
IP: 62.47.206.200
 
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22. 24-09-2007 12:55
 
Aus Mücken Elefanten machen
@Tirolensis 
Du übertreibst maßlos. 
Die Südtiroler befinden sich weder in Gefahr, noch ist Tarfusser ein Justiztyrann. 
Ich sage, man sollte entweder beide Weine verbieten oder beide weiterhin verkaufen lassen. 
Und ich sage es nochmal: Selbst wenn man den öffentlichen Handel rechtsradikaler Devotionalien verbietet, gibt es genug Internetseiten, wo man sich solchen Scheiß bestellen kann. 
Also ist es egal, ob jemand in Bozen am Siegesplatz sich beim Markt einen Mussolini- oder Hitler-T-Shirt kauft oder es sich im Internet bestellt, er wird weiterhin den Scheiß anziehen und zur Schau tragen, so schlecht es auch ist. 
 
@LosVonRom 
Wir leben in einer Demokratie und es gibt deswegen Meinungsfreiheit, deswegen werden wir wohl auch Rechtsextremisten und rechtsextremistische Parteien in unserer Gesellschaft dulden müssen, ob es uns gefällt oder nicht. 
Ich finde es auch eine Schande, daß so viele Italiener in Bozen immer noch dem Faschismus huldigen, genauso wie ich es eine Schande finde, daß immer noch viele deutschsprachige Südtiroler dem Nationalsozialismus huldigen, und es sind nicht wenige.
IP: 141.2.191.15
 
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23. 22-09-2007 20:37
 
Tommi e Silvia grazie
Vi ringrazio per il vostro commento breve ma carico di contenuti e sono d\'accordo che si debba sempre ricordare tutte le ingiustizie, ma spero che anche voi possiate capire che sul fuoco non si dovrebbe mai soffiare benzina, perche\' si rischia, demonizzando un brutto passato, di non costruire un bel futuro.
IP: 217.99.89.212
 
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24. 22-09-2007 15:56
 
Duce-Wein und Kalender
Wenn man sich diese Bilder ansieht fragt man sich wo Herr Tarfusser mit seinen Gedanken in seiner Schulzeit war?!? Es ist eine Schande für Süd-Tirol wenn Mussolini-Artikel und rechtsextreme Faschisten (vor allem in Bozen) geduldet werden. Sind wir denn immer noch vor 1945? Stoppt den Verkauf solcher Schandwaren!
IP: 82.60.44.244
 
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25. 21-09-2007 21:57
 
Ein Mann der Justiz !
Es gibt auch ein bezeichnendes Bild wieder , welche Personen in Italien für die Justiz arbeiten und die vor allem in Südtirol eingesetzt sind . Es ist das Bild des Unrechts . Tarfusser , Ehemann einer Tochter vom Südtiroler Freiheitskämpfer Luis Amplatz provoziert die Südtiroler , die er mit aller Schärfe nach dem Faschistengesetz verfolgt , während er selbst die Verbrechen Mussolinis negiert . Es wird immer deutlicher ,in welcher Gefahr sich die Südtiroler befinden , wenn sie in die Fänge des Tarfusser geraten . Und ganz EUROPA schweigt!! - zu den Ergüssen eines solchen Justiztirannen .
IP: 62.47.220.60
 
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26. 21-09-2007 12:08
 
Öl ins Feuer? Aufarbeitung der Geschciht
Mario, du scheinst wohl zu vergessen, dass der FAschismus in Italien immer noch verherrlicht und die Geschichte nie richtig aufgearbeitet wurde . . .  
 
 
Stai dimenticando che gli italiani minimizzano il fascismo e che la storia non è mai stata trattata in Italia. E questo dopo 62 anni
IP: 80.104.14.88
 
Tommi
27. 21-09-2007 12:08
 
Ducewein, Führerwein
Ich kann Tarfusser nicht verstehen: Wenn man konsequent sein will, sollte man entweder den Verkauf beider Weine verbieten, oder es einfach sein lassen. 
Der Faschimus hat in erster Linie Verbrechen dem italienischen Volk gegenüber verübt, bevor er auf imperialistische Züge zog. 
Eins ist sicher: Bei uns in Deutschland wäre der Verkauf solcher Weine nicht erlaubt, deswegen kaufen sich gewisse Damen und Herren aus Deutschland, die von einer Wiederbelebung des tausendjährigen Reiches träumen, solch edle Tröpfchen im Land des ehemaligen Achsenpartners Mussolini, wobei ich mir vorstellen kann, daß diese mehr an die Etiketten als an dem Inhalt der Flaschen interessiert sind.
IP: 141.2.191.14
 
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28. 21-09-2007 11:56
 
Mussolini = Kriegsverbrecher wie Hitler
eben, man muss nicht historiker sein, um es zu verstehen, dass Mussolini ein Kriegsverbrecher und Kriegstreiber war. Man kann und darf nicht darüber schweigen, wie es viele Italiener tun. Tarfussers verhalten ist wieder Beweis dafür, dass südtirol ein eigenes, unabhängiges Justizsystem braucht!
IP: 87.8.18.92
 
mirko
29. 21-09-2007 11:37
 
unsere heimat
signor costa. ci diamo solo pace quando la gustizia sarra fatta... cioé adnare di nuovo con la nostra patria, l´austria. 
spero che ci capisci.
IP: 87.14.52.116
 
silvia
30. 21-09-2007 10:38
 
A che scopo ancora benzina sul fuoco?
Signor Knoll, quando ha cinque minuti di tempo, si legga come la penso modestamente anch'io ed altri su questo argomento cliccando su http://www.enotime.it/zoom/default.aspx?id=2722 
Le assicuro che il regime fascista e' finito nel 1945 e versare ancora benzina sul fuoco come fa lei non fa nemmeno onore alla sua stessa causa 
Ci sono ben altri reali problemi di cui occuparsi che le etichette o i plakat... 
In ogni caso, la ringrazio per lo spazio che mi ha concesso.
IP: 78.154.77.200
 
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