NEU! Der Film zur Kundgebung am Brenner – 91 JAHRE UNRECHTSGRENZE
Dienstag, 10. November 2009
Vergangenen Sonntag fand am Brenner die Kundgebung gegen 91 Jahre Unrechtsgrenze statt.
Aus allen Teilen Tirols waren Menschen zur Kundgebung gekommen, um gegen das Unrecht der Teilung Tirols zu demonstrieren:
Für alle, die die Kundgebung verpasst haben, oder die besten Momente noch einmal sehen möchten, hier der Film zur Kundgebung:
Dazu muss aber jeder einen Beitrag leisten. Zum Beispiel zu organisierten Veranstaltungen zu gehen und nicht nur meckern, dass zu wenige gekommen sind oder überall und bei jeder Gelegenheit bei Freunden, etc. das Thema ansprechen und Überzeugungsarbeit leisten bzw. die Menschen zu motivieren wählen zu gehen, etc... - sonst klappt das nicht und nocheinmal 91 Jahre warten ist auch eine schlechte Aussicht ...
2. 12-11-2009 20:09
Gedenken am Brenner
Helfen wir doch alle zusammen, damit wir einaml am Brenner auch so feiern können wie die Menschen in Berlin vor 20 Jahren.
Mein größter Wunsch wäre, dass einmal der Grenzstein am Brenner fällt.
3. 10-11-2009 21:24
Gedenken am Brenner
Ich kenne Sven Knoll nicht persönlich, kenne seine Reden nur aus dem Internet und muss sagen, dieser Mann hat Charisma und eine super Rhetorik - er kann etwas bewegen und spricht sicher die Jugend an - WEITER SO!!!
4. 10-11-2009 16:59
Selbstbestimmung
Das Zeitalter der Selbstbestimmungen in Europa in Ost, Süd, Nord und West ist noch lange nicht zu Ende. Seit dem Fall der Berliner Mauer am 09.November 1989 vor genau 20 Jahren ist in Europa eine Fremdbestimmung nach der anderen, wie Dominosteine in einer Kettenreaktion, gefallen. Dem einmaligen Mut der ost-deutschen Bevölkerung von damals, die bereit war unter Androhung von drakonischen Strafen für die Freiheit und die eigene ethnische Selbstbestimmung in Massen auf den Strassen zu demonstrieren, verdankt Europa die heute bereits erreichte politische und wirtschaftliche Einheit. Diese geschichtlich gesehen einmalige Volkserhebung der Deutschen unter schwierigsten Bedingungen einer menschenfeindlichen Diktatur war ein Startschuss für weitere Bewegungen der Selbstbestimmung der fremdbestimmten Völker, in Ost-Europa, im Baltikum, in den heutigen GUS-Staaten, am Kaukasus, bis hin zum Balkan im Jahre 2006 in Montenegro und 2008 im Kosovo. Diese Bewegung ist sicher noch nicht zum Stillstand gekommen. Es wird mit ziemlicher Sicherheit noch weitere Selbstbestimmungen mit der Zeit in Europa noch geben, es ist nur die Frage der Zeit. In einem Jahr im Herbst 2010 kann es so weit sein mit einer Autonomie der alten EU in Schottland. Sollte diese diesem Land gelingen, werden dann andere als Reaktion darauf in anderen nach Selbstbestimmung strebenden Autonomien diesem Beispiel folgen. Die Aufgabe der EU-Gremien wird es sein, dass jede dieser neuen Selbstbestimmungen in geordneten, demokratisch legitimierten und friedlichen Bahnen verläuft. Die Liste der Kandidaten ist auch schon bekannt. Ob auch das Land Südtirol darauf einmal zu finden sein wird, darüber hat die einzig legitime Vertretung der Süd-Tiroler die Landesregierung in Bozen und der Bozner Landtag zu befinden. Das würde heißen, das davon betroffene deutschsprachige und ladinische Volk in der Autonomen Provinz Bozen darf über die eigene Zukunft einmal selbst entscheiden.
Seit der Teilung des Landes Tirol sind bis heute 91 Jahre vergangen. Aus der Geschichte gibt es Beispiele von Ländern, die ebenfalls so lange oder noch länger fremdbestimmt worden sind. Sie haben dennoch zu ihrer alten politischen und ethnischen Einheit irgendwann zurückgefunden. Früher oder später wird es daher auch für das Land Süd-Tirol ein Zeitfenster der eigenen Selbstbestimmung geben. Das ist so sicher, wie Amen in der Kirche. Man kann auch aus der Geschichte der Selbstbestimmungen in ganz Europa in den letzten 20 Jahren lernen, dass diese oft genug aus einer ziemlich aussichtslosen Situation heraus gelungen sind, wenn man z.B. an Estland, Litauen, Slowenien oder Kosovo denkt.
Im Fall Süd-Tirol geht es in erster Linie darum, dass die Frage der Selbstbestimmung einmal demokratisch glaubwürdig vom Volk selbst geklärt wird. Diese Forderung gibt es in den Parteiprogrammen der meisten Parteien der Süd-Tiroler. Die entsprechende Verpflichtung dazu hat Italien bereits in verschiedensten völkerrechtlichen Akten, wie UNO-Menschenrechtscharta oder Helsinki-Schlussakte unterzeichnet und ratifiziert. Auch all die oben genannten Selbstbestimmungen in Europa der letzten 20 Jahre von 1989 bis 2008 hat Rom ohne Vorbehalte umgehend anerkannt. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass auch die Süd-Tiroler die eigene Frage der Selbstbestimmung und Landeseinheit mit Bundesland Tirol auf einem demokratischen Wege einmal in 100 Jahren in einer freien Abstimmung beantworten wollen, und das auch dürfen, wenn es den politischen Willen dazu in der gesamten Landespolitik der Süd-Tiroler geben wird. Der Glaube an eine Idee und an ein Ziel kann bekanntlich Berge versetzen. Das war so 1989 beim Fall der Berliner Mauer, das war so bei all den anderen erfolgreichen Selbstbestimmungen der letzten 20 Jahre und das kann auch in Südtirol einmal so sein, denn auch die Süd-Tiroler sind Ein Volk.
5. 10-11-2009 16:31
Selbstbestimmung
Wenn es nicht gelingt, die Masse der Tiroler für die Wiedervereinigung Tirols zu gewinnen, ist das Unterfangen aussichtslos. Gott-sei-Dank gibt es einige qualifizierte und glaubwürdige Aktivisten wie Sven Knoll, die daran arbeiten. Jeder sollte sie auf seine Art unterstützen!
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