Kundgebung am Brenner: 91 Jahre Unrechtsgrenze
Sonntag, 8. November 2009
img_4140.jpgTrotz widriger Wetterverhältnisse sind am Sonntag-Vormittag viele Menschen dem Aufruf zur Kundgebung auf den Brenner-Pass gefolgt, welche unter dem Motto „91 JAHRE UNRECHTSGRENZE“ stand. Aus Nord-, Ost- und Süd-Tirol, aber auch aus dem restlichen Österreich, aus Deutschland und sogar aus Italien strömten vorwiegend junge Menschen herbei, um für die Beseitigung der Brenner-Unrechtsgrenze zu demonstrieren.

Unter großem Beifall wurde von den Organisatoren bereits vorab unmissverständlich die Ausrichtung der Kundgebung mitgeteilt und dabei ein klares Bekenntnis für Patriotismus, aber gegen Nationalismus abgegeben. Gerade für die patriotischen Kreise ist diese Positionierung wichtig stellte Sven Knoll fest, da immer wieder versucht wird, das Selbstbestimmungsanliegen als rechtsradikal abzustempeln. Wer die Geschichte kennt, weiß dass nichts Tirol so sehr geschadet hat, wie Faschismus und Nationalsozialismus. Stolz könne man daher darauf sein, dass man dafür gesorgt habe, dass das Hakenkreuz, das bis vor wenigen Jahren noch immer am Grenzstein am Brenner eingemeißelt war, entfernt wurde, so Sven Knoll. Umso unverständlicher sei es daher aber, dass in wenigen Tagen in Bozen mit der Renovierung des faschistischen Siegesdenkmals begonnen werde.

Zu Beginn der Kundgebung wurden die Grußworte des Süd-Tiroler Freiheitskämpfers Siegfried Steger verlesen, der bis heute von Italien politisch verfolgt wird und deswegen noch immer nicht nach Süd-Tirol zurückkehren darf. Er konnte daher auch nicht zur Kundgebung kommen, da die Gefahr zu groß ist, so wenige Meter vor der Grenze von italienischen Beamten verschleppt zu werden. Seine 9jährige Tochter Katharina Steger war aber zur Kundgebung gekommen und ließ es sich nicht nehmen, auf dieses Unrecht hinzuweisen.

L.-Abg. Sven Knoll erinnerte in seiner Rede daran, dass nun schon seit 91 Jahren eine Unrechtsgrenze mitten in Tirol stehe, die gegen den Willen der Bevölkerung gezogen wurde und die auch heute noch ein Unrecht sei, das es endlich zu beseitigen gelte. Er führte dabei auch aus, dass nicht jene Menschen Ewiggestrige seien, die an eine gesicherte und freie Zukunft des Landes denken, sondern vielmehr jene Politiker, deren Vorstellungsvermögen nicht über die Tagespolitik hinausreicht, und die daher glauben, dass im Stillstand der Autonomie die Zukunft liege. In diesem Zusammenhang erinnerte Sven Knoll auch daran, dass am 9. November 1989, vor genau 20 Jahren, die Mauer in Berlin gefallen ist. Mit denselben Argumenten wie heute in Süd-Tirol, wurde das noch kurz zuvor als Unmöglich bezeichnet und jene Menschen die eine Wiedervereinigung forderten, als realitätsfremd und Unruhestifter abgestempelt. Doch die Mauer fiel und das Unmögliche wurde möglich, weil das Volk nicht mehr bereit war, das Unrecht der Teilung noch länger hinzunehmen. Sven Knoll schloss daher mit den Worten: „So wie die Mauer in Berlin gefallen ist, so wird auch die Unrechtsgrenze am Brenner eines Tages fallen“.

L.-Abg. Dr. Eva Klotz ermahnte in ihrer Rede, dass die Unrechtsgrenze noch immer nicht Geschichte, sondern bittere Realität sei, die man tagtäglich spürt, wenn man noch ein Gespür für Recht und Unrecht hat. Viele Politiker hätten sich inzwischen aber einfach an das Unrecht gewöhnt. Umso wichtiger sei es daher, immer wieder darauf hinzuweisen, dass Süd-Tirol nicht Italien ist. All jenen muss daher aufrecht gedankt werden, die sich trotz aller Widerstände nicht länger von der Selbstbestimmung und der Freiheit abbringen lassen. Eva Klotz erinnerte auch daran, dass es in der Verantwortung jedes einzelnen Bürgers liege, die eigene Zukunft mitzugestalten und für die Freiheit des Landes einzustehen. Nur wer seinen Weg unbeirrbar weitergeht, wird sich später einmal nicht den Vorwurf machen müssen, nichts getan zu haben, als man noch die Möglichkeiten dazu hatte. Für Süd-Tirol kann und wird es nämlich nur eine Zukunft ohne Italien geben.

plakat_unrechtsgrenzen_halten_nicht.jpgPlakataktion: Im Rahmen der Kundgebung wurde auch die neue Plakataktion der SÜD-TIROLER FREIHEIT vorgestellt, welche in den kommenden Wochen in allen Gemeinden in Süd-Tirol zu sehen sein wird. Auf den Plakaten ist ein Photo vom Fall der Berliner Mauer abgebildet, mit der Aufschrift: „SO SIEHT FREIHEIT AUS – UNRECHTSGRENZEN HALTEN NICHT“.

Mit dieser Plakataktion soll die Bevölkerung daran erinnert werden, dass in der Politik alles möglich ist, wenn das Volk nur will. Eine Zukunft Süd-Tirols ohne Italien ist nämlich nicht weniger realistisch, als der Fall der Berliner Mauer, oder die Wiedervereinigung Deutschlands.

Gleichzeitig wird damit aber auch eine unmissverständliche Botschaft an den italienischen Staat gerichtet, der kein Anrecht auf Süd-Tirol hat. Italien wird Süd-Tirol nicht ewig die Freiheit vorenthalten können, denn früher oder später kommt auch für Tirol die große Stunde. Die Geschichte zeigt es nur zu deutlich: Unrechtsgrenzen halten nicht!

L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Kommentare (11)
1. 12-11-2009 20:38
 
Gummiert im wahrsten Sinne
Ich stehe für alle Wurzeln der Völker. Wenn ich für EIN TIROL bin, bin ich sicher auch für die Freiheit Deutschlands. Deutschland im Prinzip Südtirols wäre ausgenommen Bayern noch größer um die Grenzzonen. Aber die Mauer im Vergleich zu Südtirol meine ich. In Südtirol sagt man immer:´Ihr habt doch eine Freiheit, es gibt doch keine Grenzen mehr, was wollt Ihr überhaupt´. In der DDR war die Mauer ein Symbol der Trennung. Es geht nur um den Vergleich. Natürlich braucht man keine Mauer aber oft gibt es scheinbar Deutsche die sich zu vorschnell und unrecht angesprochen fühlen. Oder war es nur der ´auf einem Berg steht ein Gummi, Gummi Zwerg´?
IP: 85.127.237.166
 
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2. 12-11-2009 19:11
 
Berlino Ladrona
Betreffend der Mails von Seeland und Herrn Eisele 
 
Ich bin froh, dass die Mauer und das Unrechtsregime, dass sie errichten ließ (im Auftrag der UdSSR, vergessen wir das nicht). 
Dennoch: Berlin-Zentralismus NEIN DANKE ! 
Jahrhundertelang lagen einem Bauern aus Garmisch einer aus Sterzing, einem Fischer aus Husum einer aus Ribe, einem Bergmann aus dem Saarland der Kollege aus Lothringen näher als 'DIE HAUPTSTADT'. Lieber Regierender Partymeister u. Co., bitte verinnerlicht das endlich. Berlin als Hauptstadt geht in Ordnung, Zentralismus a la Romana,en estilo madrileno oder à la parisienne, nein Danke !
IP: 79.218.207.106
 
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3. 09-11-2009 23:50
 
"Zum Glück hatte Deutschland eine Mauer
@ Eisele Siegfried: 
Ihr Beitrag  
"Zum Glück hatte Deutschland eine Mauer" - ist mehr als zynisch!!! 
Sind die an der Mauer, der innerdeutschen Grenze und europäischen Ostgrenze erschossenen Menschen für Sie auch ein Glück?! 
Oder sehen Sie da einfach drüber hinweg. 
Ferner zerrissene Familien und das Eingesperrtsein im eigenen Land. 
Überdenken Sie mal Ihre Äußerungen ein bisschen, Danke.
IP: 87.162.109.17
 
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4. 09-11-2009 23:23
 
spontane demonstration
wie wärs mit einer spontanen demo gegen die restaurierung des siegesdenkmals mit steutergeldern. wäre dabei.
IP: 212.186.38.240
 
david
5. 09-11-2009 15:42
 
spontane demonstration
Wann gibt es eigentlich die nächste Schützengroßkundgebung wie die Male in Bozen und Bruneck? 
Leider waren wir am Wochenende auch verhindert und konnten nicht kommen. 
Aber beim nächten mal 
 
Schöne Grüße aus Salzburg
IP: 91.115.91.87
 
Stierwoscha
6. 09-11-2009 13:53
 
Veranstaltung Brennergrenze
Liebe Süd-Tiroler Freiheit! 
 
Ungeachtet der Bemühungen auf EU-Ebene, welche es anzugehen und kräftig zu verfolgen gilt, sollte bereits für das komemnde Jahr die nächste Veranstaltung - und zwar eine Großveranstaltung - ins Auge gefasst und zusammen mit anderen Organisationen geplant und durchgeführt werden. Die Demos in Bruneck und Bozen sollten nicht das Ende darstellen. Vielmehr heißt es weitermachen, gleichsam nach dem Motto "Jetzt erst recht".  
 
1 Jahr des "Nichtsgeschehens" und der "Lippenbekenntnisse" sind genug. Die Menschen stehen hinter Euch - viele trauen sich nur nicht, andere wiederum werden mit gutem Beispiel vorangehen. In Summe kann etwas bewegt werden. 
 
Grüße aus IBK
IP: 188.21.24.218
 
homunculus
7. 09-11-2009 13:12
 
Gummierte Lügen
Tradition ok. Zu viel Tradition kann auch ins Gegenteil führen. Wenn gestern ein Traditionstag war, wäre kein Zahn gebrochen wenn man das Treffen am Stamstag Nachmittag organisiert hätte. Viele Kompanien, Müsikvereine und Feuerwehren rücken am Sonntag zur Kriegerehrung aus, auch Schwarzes Kreuz etc. Auch finde ich, wäre es vielleicht möglich, da oben in Sonnigem Ambiente im Frühjahr auf Sommer mit einer Traditionspoppgruppe ein Openair zu veranstalten mit dem Motto: Los von Rom. 
Leider wird in Österreichs Massenmedien; Rundfunk, Fernsehen und Zeitung, Tage lang, jede Stunde an die Mauerbeseitigung vor 20 Jahren erinnert. Was sich die Medien nicht alles an Ideen und Kraftanstrengung leisten um diesen Aktionstag des Mauerfalls in den Hirnen der Menschen zu erhalten. Freiheit, Freiheit tönt es überall, auch in Österreich. Die Brennerkundgebung aber, die hat die eigene führende Zentralistengang der Waeanar in allen Dingen ignoriert. Zum Glück hatten die Deutschen eine Mauer. Bei der hatte man einen objektiven Grund, diese generell komplett zu entfernen. So gesehen ist es schade dass Südtirol nie eine objektive Mauer der Trennung hatte. So hat man offensichtlich auch keinen Grund diese gesamtheitlich abzubrechen und zu vereinen, was 90 Jahre getrennt ist. Und zum Patriotismus als Österreicher, besonders die in Wean zentralistisch agirenden Wiener Medien und Politzaren nur mehr ein Satz! Offensichtlich ist denen ein Deutscher Gummibärenpops lieber als ein fruchtiges Südtiroler Lutschbonbon? Hm, hm.
IP: 85.127.29.205
 
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8. 09-11-2009 12:14
 
Vergleich zur DDR
In Ost-Deutschland in der seit 1945 bis 1990 russisch besetzten Zone haben sicher mehr als 100.000 Russen oder Sowjetbürger gelebt. Davon bin ich überzeugt, wenn man zu den Besatzungsoldaten noch die Familienangehörigen mit Frauen und Kindern, ihre ganze eigene Infrastruktur mit dazugehörigen Menschen und alle möglichen "Berater" aus der Heimat der Oktoberrevolution, die den Genossen in Ost-Berlin den Weg in die "strahlende Zukunft" gewiesen haben. Sie lebten sogar in eigenen Städten in der Nähe von Kasernen und sie fühlten sich in Ost-Deutschland Zuhause, weil sie glaubten, sie werden dort immer gebraucht, auch wenn sie die Staatsbürgerschaft der DDR natürlich nicht dazu benötigten. Sie betrachteten die Ex-DDR als ihre Kriegsbeute, die sie ohne Zeitlimit auch behalten wollten.  
 
Dass es bei der friedlichen Revolution der Bürger der Musterkolchose des Sozialismus in der DDR im Herbst 1989 vielleicht zu 1000 Todesopfer kommen könnte, wenn die Machthaber der Gewalt sich für diesen Weg der Repression entschieden hätten, das ist eine gewagte Theorie. Damit hätte sich der Kommunismus als Ideologie für immer in die Luft gesprengt. Der rote Terror "arbeitete" immer aus dem Hinterhalt heraus z.B. mit Einschüchterung, Massenverhaftungen oder Lagerhaft und meidete offene Konfrontation mit den Massen auf der Straße. Derartige Pogrome der Demonstranten hat es im Osten Europas nicht einmal im Zeitalter des Stalinismus gegeben und erst recht nicht im Jahre 1989. Es war ein System der Unterdrückung der elementarsten demokratischen Rechte der Bürger, aber man muss es ihm zugute halten, dass er bei der Verteidigung seiner Stellung in einer Gesellschaft nicht zum Äußersten gegangen ist, und lieber den eigenen Untergang in Kauf zu nehmen, als auf die demonstrierenden Bürger zu schießen und damit einen Bürgerkrieg zu riskieren. Darin unterscheidet sich der Kommunismus sicher vom Faschismus, der anders mit derartigen Protesten und Forderungen nach Selbstbestimmung umgeht, z.B. in Spanien 1936.  
 
Von dieser verbrecherischen faschistischen Duce-Ideologie gibt es in Süd-Tirol heute mehr als genug in den Köpfen mancher verblendeten Italiener, die glauben, auch Alto Adige ist als Land eine Kriegsbeute und auch hier darf man schalten und walten wie in einer klassischen Kolonie gegen die Rechte des davon direkt betroffenen Volkes. Die Relikte des Duce Faschismus erinnern sie ja überall auf Schritt und Tritt tagtäglich an diese Tatsache. Bei diesem Vergleich ist die Ex-DDR zur Autonomen Provinz Bozen sicher 1:1 übertragbar. Nach Beweisen für diese Feststellung muss man nicht lange suchen. Zum Beispiel gestern gab es in Bozen gerade an diesem so symbolträchtigen Tag um den 09.November eine Art Leistungsschau des Italienischen Militärs und zwar am Platz vor dem Finanzamt mit dem Mussolini-Relief an der Fassade als eine Art Fetisch, der von oben die versammelten Furze Armate mit erhobenem Arm Hoch zu Roß in Glanz und Gloria mit faschistischen Parolen grüßte. Es wird daher langsam Zeit, dass auch das Land Süd-Tirol langsam von dieser Art von demütigenden Herrschaft entkolonialisiert wird, auch wenn die Bürger des Landes Dank eigenem Fleiß heute im Wohlstand leben. Die Frage der Selbstbestimmung der deutschsprachigen und ladinischen Süd-Tiroler ist weiterhin unbeantwortet. Die Süd-Tiroler sind gegen ihren ausdrücklichen Willen zu diesem Staat 1919 gekommen und forderten seitdem immer wieder geschlossen und demokratisch überzeugend die Klärung dieser eigenen von Italien immer noch verhinderten Selbstbestimmungfrage, zum letzten Mal erst 2006 bei der Petition der 99% Südtiroler Bürgermeister an den Österreichischen Nationalrat in Wien. Italien als Verwaltungmacht und Europa der EU sollten daher endlich einmal gerade in diesen demokratiepolitisch hochmodernen Zeiten auch diese sehr bescheidene Forderung in der allgemeinen Politik umsetzen und endlich einmal eine Volksabstimmung zu diese Frage dem Volk Süd-Tirols ermöglichen!  
 
Diese wird es aber wahrscheinlich erst dann geben, wenn das betroffene Volk auch bereit sein wird, dafür in großer Zahl friedlich und demokratisach zu demonstrieren. Erst dann wird es irgendwann einen Tag der Freiheit der eigenen Selbstbestimmung auch für Südtirol geben, vergleichbar mit dem 09. November 1989 in einem anderen Kriegsbeuteland in Mitteleuropa.
IP: 188.23.189.103
 
Markus Anton
9. 09-11-2009 08:25
 
Immer einen Schritt weiter!!!
Super Sache leider konnten wir gestern von Wörgl aus nicht kommen weil wir Jahresversammlung bei den Schützen gehabt haben aber ich mit meine Gedanken bei euch war. Aber es wird schon mal gehen das wir mal kommen. Für ein Tirol 
 
Manuel Maier
IP: 77.116.76.119
 
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10. 09-11-2009 08:06
 
Vergleich
Nun, dieser ständige Vergleich mit dem Mauerfall hinkt ein klein wenig. Vergessen wir nicht, dass auch zu einem Blutbad hätte kommen können, ja sogar geplant war (man rechnete mit bis zu 1000 Toten). Dass der Mauerfall so positiv verlief ist ein glücklicher Umstand der Geschichte. nehmen wir mal an, in der DDR hätten einige 100.000 Russen gelebt, dann wäre die Sache wohl anders ausgegangen. This is it.
IP: 62.101.0.30
 
Leeroy
11. 09-11-2009 06:27
 
Vergleich
super Aktion - leider nicht viele Teilnehmer, dafür aber sehr viele junge Bürger! 
 
Wäre gerne dabei gewesen - habe gestern oft an Euch gedacht!!!
IP: 195.3.113.182
 
Daniel Weber

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