Süd-Tiroler Freiheitskämpfer werden in Ausstellung als kaltblütige Mörder abgestempelt
Freitag, 4. September 2009
sven_knoll_200_05.jpgAls empörend bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die geschichtsverfälschende und hetzerische Fotoausstellung des italienischen Kulturvereins „G. Gentile“ in Bozen, bei der die Süd-Tiroler Freiheitskämpfer der 60er Jahre als kaltblütige Mörder abgestempelt werden.
In mehreren Schautafeln wird sogar behauptet, dass die „Terroristen mit hinterhältigen Sprengfallen gezielt Leben auslöschen wollten“.

Der italienischen Bevölkerung wird damit ein völlig falsches Bild der Geschichte vermittelt. Ohne auf die Ursachen des Widerstandes hinzuweisen, nämlich die  Unterdrückung Süd-Tirols, welche auch nach dem 2. Weltkrieg mit unverminderter Härte fortgeführt wurde, werden die Italiener in eine reine Opferrolle gedrängt, die ihnen nicht zusteht.

Derart revanchistische Ausstellungen tragen nicht zu einem gegenseitigen Verständnis der Sprachgruppen bei, sondern fördern vielmehr Unverständnis und Zwietracht. Eine dringend notwendige Aufarbeitung der Geschichte von Seiten der italienischen Bevölkerung, die für ein friedliches Zusammenleben essenziell wäre, wird damit einmal mehr unmöglich gemacht.

Der Abgeordnete Sven Knoll fordert daher in einer Landtagsanfrage dringende Aufklärung darüber, ob für diese Fotoausstellung öffentliche Fördergelder gewährt wurden. Auch die Aussagen der italienischen Jugend-Ministerin Giorgia Meloni, welche in ihrem schriftlichen Grußwort darauf hinweist, dass „die damaligen terroristischen Akte gegen einen Staat, der Minderheiten fördere, nicht zu rechtfertigen wären“, können so nicht unbeantwortet bleiben und bedürfen einer offiziellen Reaktion durch die Süd-Tiroler Landesregierung.

L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

 


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Kommentare (6)
1. 06-09-2009 11:42
 
Es zählt ja nur "EUROPA"
Einige Aussagen und Gedanken zu der Sendung " Europa Studio" vom Sonntag, 6.9. 11 Uhr ORF 2 von Paul Lendvai. 
 
 
Ich versuche offen zu sein, den Leopold Kohr, der immer wieder aufmüpfig ist,in mir zu verdrängen, ich versuche (!!!) europäisch zu denken,.... 
 
.....die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube !!..... 
 
 
Aussagen von E. Busek wie  
" Grenzänderungen gehören der Vergangenheit an" oder  
" Kurzsichtigkeit feiert Triumphe" lassen mich fragen, was man Bewohnern dieser "Minderheitengebiete" in einem Staat mit solchen Aktionen wie die Gentile Ausstellung zumuten will. 
Es ging in dieser Sendung hauptsächlich um Slowakei/Ungarn, etwas angesprochen Serbien/Kosovo, Südtirol wurde als " ideales Beispiel" einer guten Lösung hingestellt, weil Busek  
( den ich sonst sehr schätze!!) nicht mehr weiss wo die Grenze war, wenn er jetzt über den Brenner fährt. 
 
(???)  
 
Es wurde auch betont, dass die Verletzung des nationalen Stolzes, wenn man seine Muttersprache nicht sprechen darf, schlimmer wiegt, als wenn man seine Interessen nicht vertreten sieht. Jemand der die Sprache diktiert " zeigt nur wer der Herr im Hause ist ". 
 
Aussagen wie, dass Staaten Ängste haben, wenn die Loslösung von Minderheiten anerkannt wird, dies zu Nachahmungen führen könnte  
( Spanien/Baskenland) und die Frage, ob es dieses Europa überhaupt gibt, oder ob Amerika und China sich das alles unter sich ausmachen, und " wir streiten um Kleinigkeiten" 
( gemeint sind wohl die Empfindlichkeiten der Minderheiten)....... 
 
 
Das mag alles richtig sein und vielleicht denken die zukünftigen Generationen so. 
ICH stehe zu meiner "Kleinkariertheit", denn ich lebe und arbeite und kümmere mich um die Probleme, die sich in meinem heimatlichen Umkreis von 200 km ereignen. Ich bin leider nicht fähig, mich darauf zu freuen ob Europa einen Kommisär wählt, der sich in Zukunft um die Minderheitenfrage in Europa kümmert, ich lebe HIER und JETZT und stehe zu meinem BEGRENZTEN Denken, das sich eben um das HIER und JETZT und um die Zukunft der nächsten Generation dreht. 
 
Was muss ich mir nach so seiner Diskussion denken ? 
Dass die "GROSSEN" alles, aber wirklich ALLES daran setzen werden, um die "KLEINEN" ruhig zu stellen? 
 
Es ist mir schon klar dass Europäer wie Busek, ein äusserst erfahrener und wirklich über die Kleinkariertheiten stehender Experte so denkt, aber Europa besteht aus MENSCHEN !!!  
 
Ich habe die Zitate mitgeschrieben und nehme so an, dass ich sie richtig wiedergebe.
 
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2. 05-09-2009 19:08
 
Es zählt ja nur "EUROPA"
herr lobis von den grünen, was sagen Sie dazu??!!??
 
n
3. 04-09-2009 15:41
 
Kulturverein
Ehrlich gesagt verstehe ich Knoll nicht. Was kann man sich von so einem Faschoverein auch schon erwarten? Objektivität? Toleranz? ...alles Fremdwörter für diese Bande. Positiv jedenfalls, dass Hr. Knoll die Sache ans Tageslicht bringt.
 
Leeroy
4. 04-09-2009 13:01
 
Italienische Zündler und Hetzer
Ich finde es schon traurig, dass man in einem europäischen Staat sich so offen und ungeschoren zum Faschismus bekennen, Geschichtslügen vertreten und die Geschichte so verdrehen kann.  
Offensichtlich scheint, dass die Italiener nichts anderes haben, als ihre faschistische Vergangenheit. 
Anstatt sich dieser dunklen, österreich- und tirolverachtenden Vergangenheit bewusst zu werden und sie aufzuarbeiten, versinken die Italiener immer tiefer in ihrem Faschismus.
 
ff
5. 04-09-2009 11:53
 
Freiheitskämpfer
Nach dem Beschluss des Landtages der Autonomen Provinz Bozen Südtirol aus diesem Jahr dürfen ab sofort die Südtirol Aktivisten der 50er und 60er Jahre als Freiheitskämpfer auch offiziell bezeichnet werden. Die Geschichte dieses Landes ist die Geschichte des Landes Tirol und nicht italienische Geschichte, daher darf die sog. 75% starke deutschsprachige und ladinische "Minderheit" in Südtirol in diesem heutigen Staat der Fremdbestimmung ihre Helden so benennen, wie sie das für richtig hält.  
 
Italien ist in dieses Land Tirol südlich des Brenners 1919 mit diplomatischem Verrat und Betrug und bei Vergewaltigung des schon damals gut bekannten und breit praktizierten Völkerrechtes auf die ethnische Selbstbestimmung dazu in ein Land Tirol zwischen Salurn und Brenner so gut wie ohne Italiener gekommen. Was Rom daraus in den letzten 90 Jahren gemacht hat, ist mehr oder weniger allen gut bekannt. Es ist die über weite Strecken bis 1972 brutale Geschichte einer waschechten kolonialen Unterwerfung und Verwaltung trotz der bis 1992 erreichten bescheidenen Autonomie bis heute geblieben. Die Zeit der italienischen Staatsherrschaft in Süd-Tirol ist daher eine Geschichte des Leids, der Entnationalisierung, der Vertreibung in der Zeit der sog. Option, der ungehemmten Italianisierung mit allen nur erdenklichen Mitteln, der ethnischen Majorisierung, und nicht zuletzt, weil das alles wenig Erfolg in der Vergangenheit gehabt, wird jetzt mit der Politik der Altoatesinisierung weiterhin diese Kolonialherrschaft ohne moralische Skrupel in diesem Jurasicpark des Duce-Faschismus fortgeschrieben. Dafür braucht auch Rom gestern wie heute eine eigene bis zur Potenz aufgeblähte von oben verordnete Staatssicherheit, die man seinerzeit als Grundkonzept in den 60er Jahren aus der Musterautonomie des Sozialismus aus der noch so menschenrechtliebenden Ex-DDR geholt hat. Wenn man heute Stichworte Stasi und Südtirol im Google eingibt, bekommt man an die 700 Querverweise auf alle möglichen Quellen, die man bei Bedarf als interessierter Leser studieren kann. So viel zum gegenseitigen Vetrauen zwischen diesem Staat und der Bürgergesellschaft der AP Bozen widerwillen. 
 
Heute kann man sich aber nicht einmal dieser herzlosen und bescheidenen Autonomie sicher sein, wenn man beobachten muss, wie Rom Zug um Zug die Rechte der Autonomie sehr langsam aber dennoch sehr wirksam einschränkt. Schon heute schuldet Italien der AP Bozen an die 2,3 Milliarden Euro im Steuerausgleich der letzten Jahre. Es sind ausschließlich Gelder der Südtiroler, die auf dem Umweg von Bozen über Rom zurück nach Bozen in der Hauptstadt dieser Macht der Fremdbestimmung vorläufig verloren gegangen sind. Was das für den Haushalt des Landes Südtirol in Zukunft bedeutet, muss man nicht besonders erklären. Schon im nächsten Jahr werdem dem Land eine halbe Milliarde Euro an Mitteln fehlen, d.h. auch der erreichte Wohlstand, den man sich nur mit dem eigenen Fleiß erarbeitet hat, wird von diesem Staat nachhaltig Infrage gestellt, obwohl die Bestimmungen des Autonomiestatuts etwas anderes klar und deutlich besagen.  
 
Die heutigen Machthaber in Italien müssen sich in Fragen der Absicherung der Autonomie für Südtirol an gar nichts halten, wenn sie nur wollen, das haben sie ja in der Gegenwart und Vergangenheit immer wieder klar gezeigt. Auch in den 60er Jahren in der Zeit der sog "Carta Bianca", ( Blankoscheck) als die des patriotischen Widerstandes beschuldigten oder verdächtigten Süd-Tiroler von dieser Staatsmacht im wahrsten Sinne des Worten für vogelfrei in der eigenen seit Menschengedenken angestammten Heimat erklärt worden sind. Das hat bedeutet, dass die Sicherheitskräfte einen jeden Bürger oder Bürgerin verhaften, demütigen, foltern durften, ohne straffrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen. Durch diesen staatlich verordneten Terror der 60er Jahre sind viele Menschen gestorben, tausende sind gefoltert worden und abertausende im Sinne der Sippenhaft brutalst bestraft worden und das, obwohl offiziell Italien sich damals als eine westeuropäische Demokratie definieren wollte. Dennoch hat man es damals für oportun gehalten, zu Mitteln der Unterdrückung, der ungesetzlichen Gewalt und Zurückdrängung des patriotischen Widerstandes in Süd-Tirol gegriffen, die man bis jetzt nur aus faschistischen oder kommunistischen Ländern gekannt hat. Die Folterer und Richter dieses Staates sind für ihre Untaten und Rechtbeugungen nie bestraft sondern großzügig sogar mit Beförderung belohnt worden, wo sie sich später diesmal gegen die Linken anderswo in Italien bis zum Exzess austoben durften, mit langfristigen Folgen für demokratische Kultur und Entwicklung des Stiefelstaates, die bis heute sogar noch andauern. Erst die Klagen der völkerrechtlichen Schutzmacht von Südtirol nämlich vom Vaterland Österreich vor der UNO haben eine Besserung der Lage langfristig bewirkt. Italien ist mehrmals von dieser Weltorganisation für die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Süd-Tirol als "westliche Demokratie" klar verurteilt worden und dazu angehalten worden, den Pariser Autonomievertrag für Südtirol aus dem Jahre 1946, den man bekanntlich aus freien Stücken publikumswirksam und sehr feierlich unterzeichnet hat, endlich auch in Realität umzusetzen. Das ist auch bis 1992 wie alles im diesem Schlusslicht Land in Europa sehr lückenhaft und herzlos geschehen, heute aber will man nicht einmal das einhalten, wenn der Finanzausgleich zwischen Staat und Autonomie nicht mehr zu funktionieren scheint. Man versuche sich nur die Situation vorzustellen, wo dieses Land Südtirol ohne international anerkannte Schutzmacht Österreich, ohne Rückhalt aus dem deutschsprachigen Raum aus der Schweiz und aus Deutschland allein um seine Rechte in Italien mit diesem Verständnis für Menschenrechte der Minderheiten kämpfen müsste. 
 
Viele Menschen in der AP Bozen unterliegen einem Trugschluss, wenn sie glauben wollen, der heutige Status quo, der zwar nicht die Selbstbestimmung aber doch Autonomie bedeutet, in alle Zukunft fortgesetzt werden könnte. Die Autonomie hat um das Jahr 2000 ihren Höhenpunkt bereits erreicht, seitdem geht es nur bergab und zwar im Takt, wie es mit Italien auch bergab geht. Von der Seite der in Bozen regierenden Politiker ist auch keine nachhaltige Bereitschaft zur Verteidigung der Autonomie zu erwarten, da Rom immer das machen wollen wird, was es in seiner letzten Kolonie Alto Adige für gerade oportun halten will, das wissen die Politiker in Bozen und verfolgen daher die Linie des geringsten politischen Widerstandes. Eine einzige Abhilfe würde man in einer klaren Politik der Selbstbestimmung vermuten, da zumindest das Rom heute noch beeindruckt, da man heute in einem Europa der EU nicht ungestraft realpolitisch gegenüber einer ethnischen Minderheit so handeln kann, wie noch in den 60er Jahren oder wie z.B. Serbien bis 2008 in der Autonomen Provinz Pristina Kosova gehandelt hat. Die letztere Autonomie hat gerade Aufgrund der Missachtung der grundlegendsten Menschenrechte durch einen Staat in den letzten 20 Jahren durch die Entschlusskraft der freien Völkergemeinschaft der letzten Jahre die Selbstbestimmung zugebilligt bekommen und das weist man auch heute in Rom.  
 
Die Italianisierung des deutschsprachigen Landes Tirol zwischen Salurn und Kufstein wird unwillkürlich nur Fortschritte machen, solange die AP Bozen ein Teil dieses Staates ist, irgendwann wird man wieder dort realpolitisch in Italien ankommen, wo sich das Land schon einmal ohne Autonomie befunden hat. Der erreichte Wohlstand macht viele Menschen in dieser Hinsicht blind, wenn es um Erkennen dieser Gefahren geht.  
 
Die heldenhaften Männer und Frauen des südtiroler patriotischen Widerstandes der 50er und 60er Jahre haben immerhin die Umsetzung der Autonomie des Pariser Vertrages von 1946 nach 1972 bis um das Jahr 1992 bewirkt. Ohne diesen einzigmaligen Beitrag in bester Tirol patriotischer Tradition, wie sie besser nicht ausfallen könnte, wäre es damals bei Scheinautonomie und ethnischer Majorisierung in Alto Adige in Italien geblieben. Sie haben in erster Linie für die Selbstbestimmung des Landes und für Ein Land Tirol im Vaterland Österreich wie in der Zeit von Andreas Hofer gekämpft, um den um 1953 vom Kanonikus Michael Gamper dem Land und Tiroler Volk prognostizierten ethnischen von Italien verordneten Todesweg zu beenden. Sie haben damals in der Stunde der höchsten Bedrohung der eigenen ethnischen Identität des Landes alles und auch das wertvollste was sie hatten in die die Waagschale der Geschichte geworfen, nämlich die eigene Freiheit, Gesundheit und sogar das eigene Leben. Diesem uneigennützigen Heldentum dieser Menschen ist zu verdanken, dass es heute in diesem Land eine bescheidene Autonomie noch gibt. Sie haben in erster Linie ein Umdenken in Italien bewirkt und nicht die Tintenburgen der Bürokraten in Bozen und der österreichischen Diplomaten.  
 
Seitdem sind fast 50 Jahre vergangen, daher ist das heute Geschichte, die man frei ohne ideologische Scheuklappen bewerten kann, da der Zeitabstand eine Versöhnung mit der Geschichte allen Beteiligten ermöglichen sollte. Das ist scheinbar in Italien weiter nicht möglich. Dort ist man sich weiterhin keiner Schuld bewusst und man lässt keine andere Sichtweise der Geschichte in dieser Frage zu. Andere Völker, die nach 1945 in Istrien, Dalmatien, auf den Dodekanes-Inseln in Griechenland, in Tenda-Tal in Frankreich aus eigener diplomatischer oder militärischer Kraft diesem Staat Italien entronnen sind, können sich seit damals nur glücklich schätzen, dass sie nicht mehr das alles erleben mussten, was die Tiroler südlich des Brenners in diesem Staat der Fremdbestimmung bis zum heutigen Tage erleben müssen. Die Autonomie ist nur ein Pflaster auf die Wunden, mehr sicherlich nicht. Erst wenn Italien die Beantwortung der Selbstbestimmungfrage in einem demokratischen Referendum zulassen wird, erst dann nach dieser Volksabstimmung wird diese heutige Staatsmacht der AP Bozen über alle Zweifel erhoben sein. Auf diese Widersprüche der italienischen Herrschaft in Süd-Tirol weist direkt die Geschichte des heldenhaften patriotischen Freiheitskampfes der 50er und 60er Jahre hin, den man seit 2009 nach dem Beschluss des Bozner Landtages auch so direkt nennen darf. Für uns sind es heimatliebende Patrioten und Helden, für Italien müssen sie es nicht sein. Ihre Gewalt richtete sich damals nur ausschließlich gegen Sachwerte, um die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Südtirol Problematik zu lenken. Die italienische Staatsgewalt richtete sich in ihren Abwehrmaßnahmen damals als Antwort darauf ausschließlich gegen die elementarsten Menschenrechte einer fremdbestimmten Ethnie, wo man sogar nicht vor Massenfolter oder Meuchelmord in Namen des Staates zurückgeschreckt ist. Das sagt schon alles über die Eigenschaften dieses ungleichen Kampfes aus, daher darf niemand in Italien verwundert sein, wenn man gestern wie auch heute und morgen in Süd-Tirol aber auch in Österreich oder in Europa die Dinge beim Namen nennt, schließlich leben wir heute anderswo in Freiheit und Demokratie der eigenen Selbstbestimmung. In der AP Bozen wird es die Verwirklichung der Selbstbestimmung erst dann geben, wenn die Menschen frei in einer Abstimmung in dieser Frage entscheiden werden können, so vielleicht, wie das sogar der italienische Altpräsident Cossiga in seinen Gesetzesentwürfen von 2006 und 2008 im Senat zu Selbstbestimmung der AP Bozen Südtirol vorgeschlagen hat, früher sicherlich nicht!
 
Markus Anton
6. 04-09-2009 10:29
 
Freiheitskämpfer
Giovanni Gentile schloss sich 1920 sofort dem Faschismus an, war das intellektuelle Aushängeschild der Faschisten, seine Lex- Gentile verbot 1923 den deutschen Schulunterricht in Südtirol, bekannt sind auch seine Durchhalteparolen für den Faschismus im Radio 1943! 
Ein Kulturverein, der sich nach diesem Faschisten nennt, kann die Tiroler Geschichte nur durch eine schwarze Brille sehen! \"Denn es ist der Fluch des Bösen, dass er fortwährend nur Böses gebären kann!"./
 
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