Selbstbestimmung: Meinungsumfragen bestätigen den Wunsch nach einer Zukunft Süd-Tirols ohne Italien
Dienstag, 28. Juli 2009
oesterreich.jpgDer Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FRIHEIT, Sven Knoll, erinnert die beiden Tiroler Landeshauptleute Durnwalder und Platter daran, dass es in den letzten Jahren mehrmals repräsentative Meinungsumfragen gegeben hat, die alle zum selben Ergebnis gekommen sind: Die Mehrheit der Süd-Tiroler wünscht sich eine Zukunft ohne Italien, während sich die Mehrheit der Nord-/Ost- Tiroler für eine Wiedervereinigung Tirols ausspricht.

 

Diese Haltung der Bevölkerung kann und darf nicht einfach ignoriert, oder gar kriminalisiert werden, weshalb die empörende Haltung zur Forderung nach Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes absolut unangebracht und nicht im Interesse des Tiroler Volkes ist.

Des weiteren muss daran erinnert werden, dass 2004 ein Memorandum initiiert wurde, dass von LH Durnwalder, den deutschsprachigen Landtagsabgeordneten, den meisten Bürgermeistern aus ganz Tirol, sowie von verschiedenen Verbänden unterzeichnet wurde, in dem unmissverständlich die Verankerung des Selbstbestimmungsrechtes für Süd-Tirol eingefordert wird.
Es ist daher beschämend, wenn dieselben Politiker, die dieses Memorandum mit unterzeichnet haben, nun die Forderung nach Selbstbestimmung als Provokation und Verantwortungslosigkeit bezeichnen.

Die Zukunft des Landes und somit die Einheit Tirols aufs Spiel zu setzen, nur weil die Vorstellungskraft einiger Politiker nicht über die Unrechtsgrenze am Brenner hinausreicht, ist fahrlässig und die eigentliche Verantwortungslosigkeit. Wenn es nach diesen Politikern ginge, gäbe es einen Stillstand in der Geschichte und das unverrückbare Diktat des Starken über die Schwachen.

Zu begrüßen ist hingegen die Aussage von LH Durnwalder, welcher in der gestrigen ZIB2 gesagt hat, dass er sich bei einer Abstimmung sofort für Österreich und somit gegen Italien entscheiden würde. Dies zeigt immerhin auf, dass sogar Durnwalder die Zukunft Süd-Tirols bei Italien nicht gesichert sieht. Aus dieser richtigen Schlussfolgerung gilt es aber auch die notwendigen Konsequenzen zu ziehen und den Weg für eine von Italien unabhängige Zukunft zu ebnen.
Die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes bietet dazu die Möglichkeiten.


Sven Knoll
Landtagsabgeordneter
und Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
 


Daten zu den repräsentativen Meinungsumfragen:


1) Meinungsumfrage des Süd-Tiroler Heimatbundes in Süd-Tirol: Durchgeführt vom Soffi-Institut Innsbruck, vom 24.11 – 02.12 2005

54,67% für eine Zukunft ohne Italien                                              
45,33% für Verbleib bei Italien


2) Meinungsumfrage des Süd-Tiroler Heimatbundes im Bundesland Tirol:
Durchgeführt vom Soffi-Institut Innsbruck, vom 10.10 - 14.10 2006

54, 15% für eine Wiedervereinigung Tirols
26, 18%  gegen Wiedervereinigung
19, 67%  äußern dazu keine Meinung
Die Befürwortung der Wiedervereinigung Tirols ist bei den unter 29jährigen und über 60jährigen am größten.


3) Meinungsumfrage der Tiroler Tageszeitung im Bundesland Tirol:
Durchgeführt vom Market-Institut, Ende 2008

49% für eine Wiedervereinigung Tirols
36% gegen Wiedervereinigung
14% äußern dazu keine Meinung

Zuspruch für Wiedervereinigung bei den 15-29jährigen mit 71% am größten.
Die allgemeine Zustimmung zur Wiedervereinigung Tirols ist zur Vergleichsumfrage der Tiroler Tageszeitung des Vorjahres um 4% gestiegen.

 


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Kommentare (26)
1. 31-07-2009 17:18
 
Offensichtlich bestehen erhebliche Lücken in der Politisch-Geografischen Zuordnung. Sowohl die Balkanischen als auch die Baltischen Länder waren zu Zeiten Jugoslawiens bzw Russlands eine Konföderation von Ländern wie auch das Wort UDSSR explizit unterstreicht. Man konnte sie auch als Staatengemeinschaft bezeichnen (siehe USA oder EUROPA), auch wenn die Angehörigkeit nicht immer freiwillig war (siehe Tschechei). Grönland war bis vor kurzem noch eine der wenigen Länder die man als Kolonie bezeichnete. Der Kosovo wurde geteilt auf Grund religiöser Spannungen und ist auch nicht von allen Ländern dieser Welt anerkannt, darunter auch einige Europäische Staaten. Die DDR ist wohl ein eigenes Kapitel das in diesem Kontext wohl nichts verloren hat.  
Abgesehen davon betrachte ich diese Beispiele auch nicht angebracht da diese Spannungen zumeist blutig endeten, absehen von Grönland die jedoch sich verpflichtet haben einen beachtlichen Teil der Bodenschätze an Dänemark abzutreten, sollten diese jemals gefördert werden können, ansonsten hängen sie am Tropf von Dänemark (keine angenehme Vorstellung). 
 
Was die Steuerabgaben und vor allen die Zuschüsse von Staatsgeldern betrifft wollen dies offenbar nur wir nicht wahrhaben, aber sei in Österreich als auch in Deutschland ist dies kein Geheimnis (hierzu gibt es einige Artikel) und musste kürzlich auch von Durnwalder anerkannt werden. Abgesehen davon ist die Information schwarz auf weiß im Internet zu haben in der Bilanz die die Einnahmen und Ausgaben festhält, die Süd-Tirol jedes Jahr veröffentlicht. Aber man kann dies Informationen auch anfordern. Kein Problem, außer für jene die es nicht wahrhaben wollen. 
Weiter kann man auch festhalten dass man sehr wohl den unterschiedlichen Wohlstand zwischen den Landesteilen feststellen kann, man braucht hierzu nur die Mieten in Innichen zu vergleichen mit Sillian oder die Gehälter der Beschäftigten in den verschiedenen Landesteilen so wie die Steuerlast in Grenzgebieten um Unternehmen anzuziehen (nicht umsonst haben einige Firmen die Produktionsstandorte 2-3- Km nach der Grenze angesiedelt), so wie auch die hohe Dichte der Feuerwehrhäuser bei uns (ironisch) oder ganz einfach der Zustand der Gebäude und wie die Leute gekleidet sind. Es ist eigentlich nicht zu übersehen, vor allem wenn man in die Peripherie von den Städten in Österreich sich begibt fernab von den Touristik oder Partyrouten.  
 
Zu letzt das Recht auf Selbstbestimmung der Völker. Die verschiedenen Kriege haben die Grenzen oft verändert. In Europa gibt es kein Land das nicht mindestens eine Minderheit beherbergt oder eine Region die sich lösen möchte. Das Recht auf Selbstbestimmung ist zwar festgelegt, wird aber niemals umgesetzt werden können, denn man müsste in Europa und in der Welt alle Grenzen außer Kraft setzen und neu ordnen wobei man natürlich auch festlegen muss bis zu welchen Geschichtlichen Zeitpunkt man diese Grenzen nachverfolgen will (Neandertaler ?)  
Eine Absurde Vorstellung in einem geeinten Europa !!!!!!!!!! 
Wie gesagt alles nur Ideologisches Gerede ohne jeden Bezug auf die Realität und wohl nur für den Stimmfang nützlich.
 
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3. 31-07-2009 11:25
 
Gezielte Manipulation?
Entschuldige für diesen Fehler (verwechseln viele), betone aber, dass das am Unrechts gegen Tirol nichts ändert.  
 
Vorweg: Ich finde es beschämend für den ORF, als öffentlich-rechtliche Anstalt, dass er Freiheitsbestrebungen einer Minderheit kriminalisiert. Volksabstimmungen sind keine Provokationen, sondern der freie Wille des Volkes. 
Seit 90 Jahren entscheiden nur Waffen und Politiker über die Köpfe der Süd-Tiroler hinweg. Dies muss endlich aufhören! 
Die Teilung Tirols ist kein „schwieriges Kapitel der Geschichte“, sondern ein Kriegsverbrechen Italiens gegenüber Österreich. Wir sind noch immer Österreicher und Süd-Tirol ist Österreich. 
Durnwalder: „Wunsch und Realität“ 
Dieser Wunsch muss Realität werden, denn das Gegenteil von Selbstbestimmung wäre Unterdrückung und Unfreiheit. Wenn die Süd-Tiroler als österreichischen Minderheit den „Wunsch“ haben zu Österreich zurückzukehren, darf und kann ihnen dieses Recht niemand verweigern. 
Durnwalder: „Italien würde uns nie gehen lassen.“ 
Streitbeilegung 1992: Verträge sind freiwillige Willensbekundungen und keine Diktate, und schon gar nicht Diktate für die Ewigkeit. Italien ist nicht der oberste Richter der Menschen- und Völkerrechte in der Welt. 
Wenn Italien ein demokratischer und europäischer Staat ist, kann es uns dieses Völkerrecht nicht auf Dauer nehmen.
 
ff
4. 31-07-2009 09:16
 
Italienische Minderheit
Wir wollen niemandem eine "Rolle" zuweisen, sondern für demokratische Verhältnisse sorgen und das Volk frei entscheiden lassen. Ohne die Italiener im Lande, von denen viele von diesem Staat die Nase voll haben, würden wir es gar nicht schaffen, uns von Italien zu lösen. Deutsche, Ladiner und Italiener sollen in einem freien Tirol die gleichen Rechte und Pflichten haben.
 
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5. 30-07-2009 22:39
 
ital. Realitätverweigerer
Süd-Tirol kommt also niemals zurück zum Bundesland Tirol in Österreich zurück und bekommt niemals die Möglichkeit der Ausübung der Selbstbestimmung? 
 
Ist das, was die Verteidiger des Potemkinschen Konstrukts der Italianità des Alto Adige noch so gerne glauben wollen? 
 
Schon mal etwas vom Selbstbestimmungrecht der fremdbestimmten Völker gehört? Auf dieses Recht hat sich die Beute des Zweiten Weltkrieges berufen, die Musterautonomie und die Musterkolchose Russlands, nämlich die verflossene DDR im Herbst 1989. Auf dieses Recht haben sich auch die Baltischen Länder im Sowjetimperium berufen, die von Rußland auch angeblich auf immer und ewig annektiert wurden. Diese Länder konnten dennoch den Weg der Selbstbestimmung gehen. Auf dieses Recht haben sich auch die Völker in Jugoslawien berufen, die mehr oder weniger fast die gleiche Sprache sprechen, außer Albanisch und Slowenisch. Der sprachliche, kulturelle oder konfessionelle Unterschied z.B. zwischen Montenegro und Serbien war bis zur Selbstbestimmung in diesem Land von 2006 so groß, wie vielleicht der Unterschied zwischen Bayern und West-Deutschland im südlichen Bereich dieses Landes. Auf dieses Recht hat sich 2008 auch die Dänische Autonomie Grönland berufen und wird gerade auf die eigene Unabhängigkeit vorbereitet. Auf dieses Recht berufen sich auch solche Völker wie Schotten, Katalanen oder Flamen.  
 
Nur weil man in Italien in einem Land im Mittelmeer zwischen Nord-Afrika und Mittel-Europa lebt, bedeutet das nicht, dass gerade die Süd-Tiroler niemals in diesem Land eine Möglichkeit der freien Entscheidung in dieser Frage bekommen werden, zu welchen Staat sie gehören wollen. 
 
Wer etwas anderes behautet, der will damit sagen, Italien ist ein Völkerkerker, wo ein ganzes Volk gegen seinen ausdrücklichen Willen in der Gewalt dieses Staates vor der Möglichkeit seiner Selbstbestimmung \"bewahrt\" wird, Selbstbestimmungpetitionen eines ganzen Volkes von 1919, 1946 und 2006 hin oder her. Das sind wahrlich vordemokratische und eigentlich faschistische Denkmuster, wenn der empirisch feststellbare Wille so gut wie eines ganzen Volkes dermaßen brutal in einer der elementarsten Fragen seiner Existenz permanent in der Geschichte verletzt wird. 
 
Das Recht auf die eigene Selbstbestimmung ist erstes und wichtigstes Menschenrecht, als Einzelperson oder als eine ethnische Gruppe. Dieses Recht macht erst andere Rechte möglich und bereitet einem Volk erst nach Ausübung oder Erlangung dieses Rechtes die freie Bahn für eine unbehinderte Entwicklung. Das Unglück der Süd-Tiroler mit Italien hat einzig und allein nur mit der geografischen Lage und mit dem Zeitpunkt der Annexion von 1918/19 etwas zu tun. Das Land befand sich ganz einfach am falschen Platz der Landkarte in Europa zum falschen Zeitpunkt der Geschichte und wurde deshalb gegen den ausdrücklichen Willen der Menschen in diesem Land einem Staat der Fremdbestimmung damals zugeschlagen.  
 
Die Geschichte der gewaltsamen Assimilierung, Italianisierung, Vertreibung, Majorisierung, die Geschichte der Übergriffe gegen die des Widerstandes verdächtigten Personen übelster Sorte in den 60er Jahren ist noch den Menschen in guter Erinnerung. 
 
Dieses Land Italien hielt es und hält es weiterhin nicht für angebracht, sich mit der eigenen verbrecherischen Geschichte des Duce-Faschismus vor allem im eigenen Land zu beschäftigen.  
 
Wann haben die Süd-Tiroler nur irgendwas zu melden gehabt, wenn es um die Entfernung der Relikte des Duce-Faschismus auf dem Gebiet der AP Bozen gegangen ist? Den frommen Wunsch aus der Politik, das mit Relief mit dem Duce hoch zu Roß mit erhobener Hand und faschistischen Parolen an einem öffentlichen Gebäude in Bozen, in der Nacht hell beleuchtet in Glanz und Gloria, das geht wirklich zu weit, das muss einmal entfernt werden. Und??? Hat jemand versucht das in die Tat umzusetzen? Dieser Wunsch funktioniert nach dem Prinzip \"und täglich grüßt das Murmeltier\" und der Duce darf weiter ohne Zeitlimit vom Relief mit Saluto Romano die Getreuen in Bolzano in diesem Jurasicpark der Relikte dieses verkommen Systems grüßen. Am Mussolinitempel und anderswo wie in Bruneck werden immer wieder auch von der offiziellen Seite Kränze niedergelegt und zivile oder militärische Paraden abgehalten. Das sagt schon alles über die Gesinnung diese Staates in Süd-Tirol. 
 
Den erreichten Wohlstand verdanken sich die Süd-Tiroler nur selbst und sicher nicht Italien. Nach den Bestimmungen des Autonomiestatutes darf Italien nur 10% des Steueraufkommens aus der AP Bozen behalten, Rom hält sich aber schon lange nicht mehr daran. 
 
Die Unterschiede in den Fragen des Wohlstandes zwischen Österreich und Süd-Tirol existieren vielleicht in der Phantasie der Freunde der Italianità des Alto Adige aber niemals in der praktischen und nachweisbaren Wirklichkeit und wenn schon, dann sind sie von minimaler Natur. Manche Bereiche sind jenseits, manche diesseits des Brenners besser, wie z.B. Gesundheitswesen. Nach allen unabhängigen renommierten Statistiken und Rankings hat gerade Österreich eine der höchsten Lebensqualitäten neben der Schweiz, dazu nicht nur in Europa sondern in der ganzen Welt. Punkto Bruttosozialprodukt ist das Vaterland der Süd-Tiroler eines der wohlhabendsten Länder in Europa, trotz der so schwierigen Geschichte des 20. Jahrhunderts, und laut Statistik ist der Abstand zwischen Italien und Österreich in diesen Fragen bereits so groß, wie zwischen Österreich und Slowenien, oder zwischen Italien und Albanien.  
 
Das gegenwärtige politische System des Berlusconismus ist ein Grund mehr für die AP Bozen nach Selbstbestimmung zu streben. Man darf Italien nur noch wünschen, dass dieses Land halbwegs die Regierungszeiten dieses \"größten Italieners aller Zeiten, dem nur Napoleon gewachsen ist\", wie er gerne genannt werden möchte, einigermaßen heil übersteht.  
 
Die Süd-Tiroler haben niemals Italien um die Aufnahme in diesen Staatsverband gebeten, sie wurden gegen ihren ausdrücklichen Willen diesem Staat der Fremdbestimmung zugeschlagen. In einem neuen Europa der freien und der selbstbestimmten Völker wird früher oder später die Stunde der eigenen Selbstbestimmung auch in Tirol südlich des Brenners in seinem deutschsprachigen und ladinischen Teil kommen, davon bin ich persönlich zur Gänze überzeugt. Keine Macht der Welt kann einem Volk auf ewig sein Menschenrecht auf die eigene Selbstbestimmung vorenthalten.
 
Markus Anton
6. 30-07-2009 22:13
 
Rolle d. ital. Minderheit
Gehörte Südtirol zu Österreich, welche Rolle würde der italienischsprachigen Minderheit zukommen?? 
Wie stellt ihr Euch das vor, liebe Süd-tiroler Freiheit
 
Markus (Friedr.hafen) Bodensee
7. 30-07-2009 22:07
 
italienische Minderheit??
Mich würde mal interessieren, wie Eure Partei sich die Minderheitsrolle der Italienischsprachigen Bürger vorstellt!? 
 
Wer A sagt, muss auch B sagen.
 
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8. 30-07-2009 22:00
 
Diktat von Versailles?
@ff 
 
Die Zuschlagung Südtirols zu Italien wurde nicht im "Versailler Vertrag", sondern im "Vertrag von St. Germain" geregelt. 
 
Ich denke, wenn man schon die Selbstbestimmung einfordert, sollte man zumindest die Fakten richtig wiedergeben.
 
Wolfgang
9. 30-07-2009 15:56
 
alles so einfach ?
Wenn ich die Kommentare lese frage ich mich ob jene die schreiben sich tatsächlich nicht der Situation bewusst sind oder ob man es einfach verdrängt. Jeder der heutzutage Zugang zu einem Computer hat kann sich die Informationen holen.  
Es braucht also nicht viel um festzustellen dass Südtirol niemals zu Österreich zurückkehren kann, noch selbstständig Überlebensfähig ist, sei es Politisch als auch Wirtschaftlich. 
Zudem möchte ich die Frage in den Raum stellen: Hat sich jemals jemand die Frage gestellt warum ein so großer Wohlstands-Unterschied besteht zwischen Südtirol und Ost oder Nordtirol? Glaubt Ihr wirklich dass wir von Gott mit soviel Weisheit gesegnet wurden dass unser Land zu einer Insel des Wohlstandes wurde trotz dem dass unser Wirtschaftsleistung um einiges geringer ist als jene Regionen die uns umgeben und die Ausgaben um einiges höher? Die Antwort ist wohl Italien und es wohl nicht sehr höflich in die Suppe zu spucken die man gerade auslöffelt auch in Anbetracht wie es anderen Minderheiten ergeht. 
Angesichts dieser Krise frage ich mich, was würde wohl mit Südtirol als selbständiges Land passieren, mit einer Bevölkerung von knapp 500.000 Menschen wenn bereits ein Österreich in Europa, geschweige denn International, eine untergeordnete Rolle spielt. Glaub Ihr wirklich dass uns Österreich oder Deutschland immer unterstützen werden, bzw wollen wir das?  
Mann muss wohl sehr stark ideologisch geprägt sein um an die Kommentare zu glauben die ich gelesen habe und vor allem wohin führen solche Diskussionen, mit Blick auf die Attentate in Spanien und Irrland.
 
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10. 30-07-2009 15:12
 
alles so einfach ?
bravo sven!! 
machts weiter so.mir kommt vor in der kronenzeitung wollen sie über dieses thema nicht so gerne etwas schreiben.aber um so mehr staub aufgewirbelt wird(beispiel GRAF)zeit,daß die leute aufmerksam werden.wir brauchen noch mehr solche politiker die sich dafür einsetzen.Ma konns hearn,es fongt on knistern!!!!!!!!!
 
patriot-nord
11. 30-07-2009 12:04
 
1. Erörtern im Landtag; 2. Eine Zeitfrag
Es könnte ja im Landtag erörtert werden, welchen Weg man einschlägt, um zur Eigenstaatlichkeit (vielleicht ist das ein klareres Wort als "Selbstbestimmung") zu kommen. 
 
Mit der Behauptung des Selbstbestimmungsrechts zu warten, bis die deutsche Volksgruppe von Rom wieder beeinträchtigt würde, scheint zwar möglich, aber auch gefährlich: Was wäre, wenn dann aufgrund anderer Verhältnisse die Behauptung der Selbstbestimmung dann nicht möglich wäre? Warum auf schlechte Zeiten warten, wenn es in guten auch gehen könnte? Bei einer Beeinträchtigung der Rechte der dt. Volksgruppe wäre zwar wahrscheinlich, dass die Südtiroler Bürger vermehrt für die Selbstbestimmung stimmten. Aber es darauf ankommen lassen - wer weiß, wie die Verhältnisse in Italien und der Weltpolitik dann sind - könnte heikel werden. 
 
Andererseits sollte man sich (zu sehr) nicht unter Zeitdruck, dass die Zeit gegen die Selbstbestimmung arbeitet, gesetzt fühlen: Wenn man sich fünf Jahre zurückerinnert, war die Rede von der Selbstbestimmung eher als einschlafend zu bezeichnen. Heute steht die Sache stark und anders da. 
 
"Wir leben heute in einem neuen Zeitalter der Demokratie und der Menschenrechte" (Markus Anton): Wenn in Österreich zwei angrenzende Bezirke des Bundeslandes Niederösterreich mit Dreiviertelmehrheit der Bewohner erklärten, sie würden lieber zu Oberösterreich gehören, wird die Republik Österreich wenig gegen einen Übergang einzuwenden haben. Das Bundesland Niederösterreich wird vielleicht murren, aber auch nicht wirklich etwas dagegen haben können. Mit Italien und auf EU-Ebene sollte es nicht soviel anders sein: Ein Land des EU-Staates Italien wechselt zum EU-Staat Österreich bzw. wird selbständiger Staat. EU-Staat Italien wird vielleicht murren. Aber was könnte er dagegen haben? Die Zeiten, wo man aus Furcht vor dem nördlichen Nachbarn (?) eine leichter zu sichernde Brennergrenze wollte, dürften vorbei sein.
 
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12. 30-07-2009 11:36
 
Das Diktat von Versailles
Der Vertrag von Versailles besiegelt die Unterdrückung der Süd-Tiroler und ist völkerrechtswidrig und damit nichtig. US-Präsident Wilson verlangte Volksabstimmungen und keine Kriegsbeuten. Die Südtiroler haben ein Recht auf eine Volksabstimmung. 
 
Jede Minderheit gehört zu seiner Nation. Daher gehört die österr. Minderheit in Süd-Tirol zu Österreich. Die Süd-Tiroler durften nie über etwas abstimmen und haben auch 1992 der Streitbeilegung nicht zugestimmt. 
Freiheitsbefürworter werden auch in Österreich kriminalisiert und bewusst in die rechtsextreme Szene gedrängt. 
Postenkleber und politische Feiglinge stellen sich hier gegen die Freiheitsbestrebungen der Süd-Tiroler. Das ist Verrat am eigenen Volk.
 
ff
13. 30-07-2009 11:09
 
Direkte Demokratie
In Österreich gibt es auch ein Instrument der direkten Demokratie in Form eine Volksbegehrens. Manche sind mehr manche weniger politisch erfolgreich gewesen, aber auch damit kann man die Regierung zum Umdenken bewegen, z.B. in der Frage der Nutzung der Atomenergie. Bei einer gewissen Stärke an Unterstützung eines Volksbegehrens kann man nicht mehr vorbei am Volkswillen weiter so regieren, als ob nichts geschehen wäre. Direkte Demokratie dieser Art hat es in Österreich seit Jahrzehnten einige Dutzend mal bereits gegeben. Gerade jetzt startet ein Volksbegehren zur Aufrechterhaltung der Dienstleistung der Post in dünn besiedelten Gebieten des Landes.
 
Markus Anton
14. 29-07-2009 17:40
 
Volksabstimmung
Österreich derf aufs Mitredn vom Volk stolz sein. Ganze zwoa Mal hats in der Zweiten Republik a Volksabstimmung gebn, und dös in lei sechzig Johr. A sogenannte Volksbefragung isch überhaupt nie gmacht wordn, weil dös nit notwendig war. Der Nationalrat und die Regierung habn nämlich all die Zeit genau gwußt, was s Volk denkt und will und habn sich alleweil danach gricht. Dös nennt ma Volksverbundenheit, so öppas weard ma sunscht nirgends findn.
 
Jörg
15. 29-07-2009 14:33
 
Selbstbestimmung
Der Landeshauptmann von ST hat sich in diesem Interview ziemlich eindeutig auf eine bestimmte Option der Landespolitik festgelegt. Solange Rom die Autonomie nicht nachhaltig ramponiert, wird es bei diesem bescheidenen politischen Autonomiemodell für Südtirol nach seinen Worten bleiben. 
 
Das ist aber ein frommer Wunsch. Wenn man die Autonomie von der anderen nämlich italienischen Seite betrachtet, dann ist sie nach Meinung der meisten hochrangigen Politik in Italien ein Anachronismus aus alten Zeiten und sie bedarf einer nachhaltigen Revision. Sie koste sehr viel und Rom dürfe immer noch nicht schalten und walten in dieser aufmüpfigen Provinz, wie man das vielleicht gerne schon immer machen wollte. Von vielen wird der heutige Status der AP Bozen sogar als eine Art von "Betriebsunfall" der eigenen Außenpolitik betrachtet, daher wird man immer versuchen, die Rechte der AP Bozen in einer Region mit Sonderstatus an die einer normalen Provinz irgendwann anzugleichen. Europa der Demokratie der Menschenrechte hin oder her, die AP Bozen liegt zuerst in Italien und erst in zweiter Linie in der EU.  
 
Da seit dem Pariser Vertrag von 1946 alles was Südtirol betrifft keine rein innerstaatliche Angelegenheit von Italien ist, sondern ein Subjekt des Völkerrechtes vor der UNO mit direktem Mitspracherecht der Schutzmacht, kann vielleicht einzig und allein nur Österreich auf Ansuchen der Landesregierung in Bozen etwas an wirksamen Maßnahmen gegen den klar beabsichtigten Abbau der Autonomie unternehmen. Die beste Verteidigung des Erreichten würde aber immer mit einer Politik der Selbstbestimmung zu erreichen sein. Solange noch der LH Durnwalder im Amt ist, müsste gerade er rechtzeitig die Weichen in diese Richtung stellen, da nur auf ihn die meisten Menschen noch hören werden wollen. Ein neuer Landeshauptmann ist lange noch nicht in Sicht und der nächste müsste sich erst in Jahren seine Autorität mühsam erarbeiten. Der Landeshauptmann Magnago stand in seiner Zeit als Spitzenpolitiker des Landes für den Kampf um die versprochene Autonomie, die zwischen 1972-92 greifbare Wirklichkeit wurde. Zwar immer noch lückenhaft und von der Seite des Staates herzlos umgesetzt, aber sie verdient wenigstens diesen Namen. Der heute amtierende Landeshauptmann Durnwalder steht für den erreichten wirtschaftlichen Wohlstand, der sicherlich nicht für immer sicher zu sein scheint. Es gibt keine Naturgesetze, die das dem Land garantieren würden. Gerade in diesem Staat und gerade in Krisenzeiten wird man den finanziellen Spielraum der Autonomie ziemlich eingrenzen wollen. 
 
Eine Volksabstimmung zur Frage, ob die Bürger ein gemeinsames Land Tirol zwischen Süd-Ost-Nord wollen, ist aus heutiger Sicht auch ohne größere Probleme dennoch machbar, sofern man sich alle Optionen danach offen lassen würde, d.h. auch ein Land Tirol mit gemeinsamen Institutionen in zwei verschiedenen EU-Staaten, sogar mit der Option der Ausdehnung dieses Modells auf das Land Trentino, vorausgesetzt alle beteiligten Parteien würde das einmal so haben wollen. Abgesehen davon, man würde vor der Geschichte ein Zeugnis der ethnischen Zugehörigkeit zu Tirol und zum Vaterland Österreich auf diese Weise glaubwürdig ablegen können. Jede künftige Generation der Süd-Tiroler würde sich dann danach orientieren können, so vielleicht, wie die Süd-Kärntner sich auch nach ihrer Volksabstimmung von 1920 bis heute orientieren. 
 
Das würde aber u.U. bedeuten, dass die AP Bozen eine Art neue diesmal volle Autonomie erreichen würde, und Süd-Tirol würde eine Brückenfunktion wohl unter einer zu verhandelnden Doppelsouveränität zwischen dem Bundesland Tirol in Österreich und der italienischen Region Trentino einnehmen. Vielleicht nur so könnte man überhaupt Bewegung in diese Frage der Landeseinheit in den nächsten Jahren bringen.  
 
Österreich ist die internationale Schutzmacht der Südtiroler. Italien als ein italienischer Nationalstaat ist die Staatsmacht und die Schutzmacht der Italiener, auch oder vor allem in der AP Bozen. Würde man zu gegenseitigen Zugeständnissen in diesem Themenbereich bereit sein, würde man da wahrscheinlich eine weitgehende Bereinigung und Beantwortung der Selbstbestimmungfrage der deutschsprachigen und ladinischen Süd-Tiroler erreichen können. Auch so könnte man die Herausforderungen der neuen Zeiten in einem sich vereinigenenden Europa in dieser Grenzregion beantworten.  
 
Eine Volksbefragung ist natürlich auch mit Risiken verbunden, z.B. wenn sie schlecht vorbereitet und zu hastig abgehalten wird. Damit sie gerade in Süd-Tirol Erfolg hat, dafür wäre wohl ein Resultat im Sinne der Bejahung der Landeseinheit in Tirol oder der Selbstbestimmung jenseits von 55% plus X notwendig. Würde man diese Quote nicht erreichen, würde Italien argumentieren können, diese Frage ist nun ein für alle male beantwortet, Süd-Tirol ist jetzt endgültig aus italienischer Sicht Alto Adige und braucht keine Autonomie mehr. Man würde damit das Selbstbestimmungrecht leichtsinnig aus der Hand geben, ohne nur irgendwas an Gegenleistung von Italien dafür zu bekommen. Es ist schon klar, dass eine jede Volksabstimmung mit Risiken verbunden ist, aber das müsste die Selbstbestimmung der Landespolitik einfach wert sein. Wenn diese Volksabstimmung ein halbes Jahr vorbereitet wird, wenn die Auszählung der Stimmen peinlich genau überwacht wird, wenn alle Parteien vor allem in der Wahlwerbung nur für eine bestimmte Lösung eintreten, zum Beispiel für ein "Ja" der Bürger für ein Land Tirol, dann ist wahrscheinlich damit zu rechnen, dass ab heute und in den nächsten Jahren die überwiegende Mehrheit der Bürger so ein Vorhaben klar bejahen würde.  
 
Was mit dem Ergebnis nach der Abstimmung geschehen würde, das würde davon abhängen, was die Landespolitik oder Landesregierung daraus machen würden oder könnten. Da gäbe es viele neue Modelle der Autonomie, wo auch Italien vielleicht am Anfang mit Unwillen, aber doch zustimmen würde. Ein Modell eines Landes Tirol unter doppelter Souveränität in der AP Bozen würde meiner Meinung nach so eine Möglichkeit der Lösung der Selbstbestimmungfrage bieten.  
 
Dazu müsste aber das Land eine neue Form der Autonomie anstreben, die den hochmodernen Autonomien aus dem Westen oder Norden der EU entsprechen würde. Würde so ein Modell über Jahre zufriedenstellend oder sogar sehr gut funktionieren, dann würde sich auch das Land Trentino seine Mitgliedschaft in dieser Art der neuen Landeseinheit überlegen können. Das ist aber weite Zukunftsperspektive. Heute kann man nur überlegen, welche Schritte notwendig sind, um überhaupt einen spürbaren Fortschritt bei der Wiederherstellung der Landeseinheit in Tirol zwischen Salurn und Kufstein zu ermöglichen. 
 
Der LH Durnwalder meinte in diesem TV-Gespräch, auch wenn die Menschen für die Rückkehr zu Österreich stimmen würden und Österreich bereit wäre Südtirol in das eigene Bundesgebiet aufzunehmen, dann müsste Italien bereit sein, die AP Bozen aus dem eigenen Staat zu entlassen. Das würde Italien nicht so bald tun wollen, so der LH Durnwalder. Das stimmt nur zum Teil. Sollte man im übernächsten Herbst 2010 in Schottland über die eigene Selbstbestimmung abstimmen und diese auch bejahen, dann wird man sehen, ob London diese Autonomie gehen lässt. Ziemlich alle Beobachter gehen davon heute aus, dass dies der Fall sein wird. 2008 hat eine Dänische Autonomie die Selbstbestimmung bejaht und wird gerade auf die Selbstständigkeit vorbereitet. In einem anderen Fall in Montenegro hat die EU 2006 konkrete Vorgaben gemacht, die zur Gänze erfüllt werden sollten, damit dieses Land selbständig wird, was auch geschehen ist. Also so aussichtlos ist die Sache der Selbstbestimmung auch nicht, wie man sie manchmal in der SVP sehen will. Es wird kaum eine Selbstbestimmung geben, die über die Nacht geschehen wird, aber wenn die SVP und die Landesregierung ganz genau wissen, was man in dieser Frage erreichen will, dann kann man über längere Zeit klare Selbstbestimmungpolitik machen, die keinen Gesetzen der Republik Italien widerspricht und die auch Erfolge bringen wird. Auf diese Art und Weise haben in der Vergangenheit andere Bewegungen der Selbstbestimmung in verschiedensten Ländern Erfolg gehabt, nicht zuletzt in Italien in ehemaligen italienischen Provinzen in Istrien und Dalmatien zwischen 1945-54, auf den ehemaligen italienischen heute griechischen Dodekanes-Inseln nach 1946 oder im heute französischen Tende-Tal nördlich der Stadt Nizza.  
 
Die Geschichte geht weiter und die Klärung dieser Frage müsste auch einmal in der AP Bozen einigermaßen glaubwürdig möglich sein. Wir leben heute in einem neuen Zeitalter der Demokratie und der Menschenrechte, auch in der AP Bozen in Italien. Daher darf man bescheiden hoffen, dass auch hier Volksentscheide zu derartig wichtigen Fragen wie die Selbstbestimmung einer 3/4 starken ethnischen Mehrheit in der eigenen seit Menschengedenken angestammten Heimat respektiert werden, wenn nicht umgehend, dann zumindest auf lange Sicht in der lokalen, nationalen und internationalen Politik.
 
Markus Anton
16. 29-07-2009 09:36
 
Verhandlungen mit der römischen - nicht:
Vielleicht sollte man nicht vom "Weg von Italien" sondern vom "Weg von Rom" reden. Die 25% Italiener in Südtirol - soweit man sie bei einer Abstimmung und der künftigen Regel berücksichtigt - würden sich dabei nicht ausgegrenzt fühlen. 
 
Abstimmungsfrage müsste nicht - wie erwähnt - sein, ob das Südtiroler Volk rechtsgültig seine Eigenstaatlichkeit beschließt. Das nämlich scheint völkerrechtlich offenbar nicht unstrittig möglich zu sein. Sondern könnte die Abstimmungsfrage lauten: "Soll die Südtiroler Landesverwaltung mit der italienischen Bundesregierung Verhandlungen über eine Entlassung aus dem Staatsverband aufnehmen?" (allenfalls: "... über eine Erweiterung der Zuständigkeiten..."). 
 
Die politische Wirkung wäre wohl sehr ähnlich. Und rechtlich sollte das jedenfalls "zulässig" sein.
 
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17. 29-07-2009 05:40
 
Verhandlungen mit der römischen - nicht:
I mog bei Italien bleiben... terf man sell heintzutoge auf so a Webseite überhaupt no sogen?
 
Christian
18. 28-07-2009 23:55
 
Volksabstimmung
wie ich schon oefters gesagt habe, moechte ich gerne eine Volksabstimmung hervorrufen, aber innerhalb 2010. 
sollte aber das Ergebnis fuer den Verbleib bei Italien ausfallen, wie ich glaube, muesste dieser taegliche Unfug, welcher nur Hass herbei bringt, endlich aufhoeren.
 
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19. 28-07-2009 22:21
 
Durnwalders Interfew im Zib 2
Einerseits meint Durnwalder, dass er klar auf der Seite aller Patrioten stehe, aber nicht mit ´ohne Wenn und Aber´. Durnwalders Interfew war ein klares Bekenntnis zu Italien und eine Ansprache mit einem gedachten, symbolhaften Carabenemsirevolver an seiner Schläfe. Er sagt ganz klar, ITALIEN lässt uns NICHT GEHEN!!!! Egal wie man die Dinge dreht und wendet. Er faselt von einem Vertrag 1992 den Rote SPÖ Politgenossen hüb wie drüb gepacktelt haben, nicht das Volk! Einem Volk die Abstimmungsfreiheit und auch die Autonomie in vielen Dingen vorzuenthalten, den Autonomiesandhaufen frech ohne zu fragen durch die Italiansky immer wieder, wo, wann, wie immer; abzutragen und Verträge über das Südtiroler Volk auszuhandeln, kommt einer juristischen Nichtigkeit einses solchen Vertrages gleich! Ein Vertrag unter unwirtlichen irregulären, der Vertragsunterzeichnung befangenen Situation, Form etc. ist jeder Vertrag ungültig!!!! Italien ist und war immer eine Bedrohung als Besatzer und kommt somit einer Vertragsunterzeichnung durch solche und ähnliche Art nicht gleich!!!! Es wäre wichtig, über das Gesetz einer Erlaubnis und der Abklärung Juristischer Gegebenheiten ob der Vertrag Gültigkeit erlangt, solche Verträge zu unterzeichnen ohne das Volk zu fragen, sich beim obersten EU Gerichtshof Erkundigungen einzuholen. Im Gegenzug Unterzeichnete wegen unerlaubter Bestimmungen gegenüber diverser Völker und deren Durchführung anzuklagen! Es grenzt an Landesverrat wenn man über den Köpfen eines Volkes dessen Selbstbestimmung mit Füßen tritt und zugleich dem Feind seine Besatzerformen umschreibt. Besatzung bleibt Besatzung. Hätte Südtirol wirklich Autonomie, gäbe es keine Carrrabenemsis in Südtirol und dürfte jeder Schütze, mit seiner Pufff´n nach Südtirol ausrücken. Die Schützen müsten aus Holz ein Gewehr schnitzen und anmalen, mit dem dürften sie nach Südtirol oder mit anam Cowboy Kapsile Spielgewehr. Das kann es doch nicht sein! Und wäre Südtirol nicht besetezt, könnten auch unsrere Puschtras wieder ins Land. Durmwalder gab mit diesem Interfew ganz klar zu verstehen, dass Italien Südtirol anektiert hält und nichts in der Welt könne Südtirol von Italien lösen. Aber etwas muss den Herren Hauptmännern und Konsorten klar sein. Mit Beschwichtigungen lässt sich ein Freiheitsstrebendes Volk nicht abspeisen. Es mag vieleicht im Moment eine Hinauszögerung sein, aber wie es ein uhralter Tiroler unlängst treffend formulierte. Wenn die Verantwortlichen glauben, sie könnten ein Volk ewig mit solchen leeren Autonomiephrasen hinhalten, dann wird es irgendwann knallen in Südtirol, aber nicht mit ein paar Spitzburschen wie anodomini, sondern mit ganz anderen Systemen. Darum sollte den Landeshauptleuten klar sein, dass es den Südtirolern Ernst ist. Sie müssten wenn sie die Südtiroler ernst nehmen würden, ganz klar auf Rechtswegen das Optimum an Freiheit heraus holen, ohne WENN UND ABER ganze Freiheit für ein Tirol.  
Und sie bewegt sich doch, die Kraft der Gebetes und seiner Heiligen Legionen!!! Mal abwarten was weiter geschieht!
 
20. 28-07-2009 21:35
 
Wege zur Selbstbestimmung
Wo ist denn gesagt, dass die Volksabstimmung über die Frage, ob Südtirol selbständig sein sollte, lauten sollte? 
 
Verstehen wir unseren Vorstoß als solchen, "Unrecht" aus dem Vertragsschluss nach dem ersten Weltkrieg gutzumachen? Oder nehmen wir diesen Vertrag als gültig hin - könnte man ihn eigentlich anfechten? - und schlagen wir die Selbstbestimmung auf Grundlage der bestehenden Verhältnisse vor? Stimmen wir also in Südtirol ab, ob die gewählte Volksvertretung des Landes Verhandlungen mit dem Staate Italien aufnehmen sollte, wie Südtirol mehr Selbstverwaltungsrechte bis hin zur Eigenstaatlichkeit (=Selbstbestimmung) gegeben werden sollen!? 
 
Die Landesverwaltung könnte zB ein rechtliches Gutachten erstellen, welche Schritte vom jetzigen Zustand zum Stande voller Eigenstaatlichkeit gesetzt werden können.
 
Paul R
21. 28-07-2009 21:25
 
Landeseinheit Tirol
Man sollte das ganze optisch Trennende zwischen Vorarlberg, Tirol und Südtirol wegdenken, als ÖVP/FPÖ vorherrschende Fläche, dann kann man die Weanar Grün-Sozi verstehen, dass sie Südtirol nicht wollen.  
Dr. Graf ist ein Vorbildwiener der alten Patriotischen Wiener Seele, aber einer der Wenigen und wenige Ausnahmen bestätigen leider all zu oft die Regel. Die Länder in Österreich müssten mehr zusammenstehen, besonders ÖVP und FPÖ für EIN TIROL! Wäre Südtirol ein Tirol, würde man dem Generalproporz in Wean durch Tirol, Vorarlberg und Kärnten endlich in Politmehrheit den Marsch blasen, nämlich den Kärntner Schützen und Kaiserjägermarsch, den Tiroler Landesschützen und Vorarlberger Standschützenmarsch. Es lebe Ein Heiliges Land Tirol und die KRAFT am Gebirg von Ulm bis Trient!
 
22. 28-07-2009 20:10
 
Bravo, weiter so!
Bravo Sven, nur weiter so! Es wäre schön, wenn sich auch die SVP endlich trauen würde.
 
HE
23. 28-07-2009 18:31
 
Bravo, weiter so!
Natürlich muss es eine Volksabstimmung über die Zukunft Südtirols geben. 
 
Wenn ich aber sehe, was sich seit der Abstimmung der ladinischen Gemeinden in der Provinz Belluno vor rund 20 Monaten getan hat, nämlich praktisch nichts, dann bin ich sehr gespannt, wie und wie schnell eine Abstimmungsmehrheit für Österreich oder auch für einen Freistaat umgesetzt werden könnte. 
 
Ich wünsche der STF viel Erfolg!
 
Thomas aus Baden-Württemberg
24. 28-07-2009 14:56
 
FREIHEIT!
Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! 
 
Perikles 
 
 
Es lebe die FREIHEIT!
 
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25. 28-07-2009 14:38
 
Landeseinheit in Tirol
Der LH Durnwalder meinte in der gestrigen Ausgabe der Nachrichtensendung des ORF vom 27.Juli 2009, er würde für Österreich in einer etwaigen Volksabstimmung stimmen, weil die Politik Roms gegenüber Südtirol in allen Fragen der Autonomie zu wankelmütig schon immer war und weiterhin ist und man wisse nie, woran man gerade mit der gegenwärtigen Regierung in Rom dran ist. Er meinte ferner, nach entsprechender Vorbereitung der Bürger für diese Wahl von epochaler Bedeutung in einer landesweiten Wahlkampagne von nicht weniger als einem halben Jahr, wo sich alle politischen Parteien mit ihren Vorstellungen in die Debatte einbringen würden, dass dann sogar über 55% der Bürger für die Rückkehr des Landes zu Österreich stimmen würde. Durnwalder geht davon aus, dass in so einem hypothetischen Fall Österreich gegenüber dem Ansuchen Südtirols um die Aufnahme in das Bundesgebiet der Republik Österreich sich wohlwollend verhalten würde. Damit wäre aber aber dieser Weg nicht zu Ende gegangen, da zuerst Italien die AP Bozen aus seinem Staatsverband entlassen müsste, was sie höchstwahrscheinlich nicht so bald machen wollte. Damit hat der Landeshauptmann sehr deutlich seine politische Position in dieser Frage festgelegt. Es liegt also nicht an ihm oder an der SVP die Volksabstimmung zu Selbstbestimmung abzuhalten, sondern an Italien diese Wahl zuzulassen. Sofern mir aber bekannt ist, verbietet seit 2006 kein Gesetz der Republik Italien eine demokratische und friedliche und auch real durchsetzbare Sezession, sofern sie die Zustimmung der beiden Parlamentskammer, der Regierung und des Staatspräsidenten findet.  
 
Man darf daran erinnern, dass in vergangenen Jahren einige autonomien mit dem ERsuchen an die EU herangetreten sind, ihre Selbstbestimmungen international zu unterstützen, z.B. das Land Montengro oder Kosovo. Im Kosovo war eine einseitige Selbstbestimmung dieser ehemaligen Serbischen Autonomie aus anderen Gründen möglich. Das ist auch kein Beispiel für die Nachahmung. In Montengro hat hingegen die EU klare Vorgaben für so eine Abstimmung gemacht, nämlich nicht weniger als 2/3 Wahlbeteiligung und als Mindesmarke 55% der Stimmen im Sinne der Ausübung der Selbstbestimmung und Trennung vom Serbischen Staat.  
 
Die Fragestellung der etwaigen Volksabstimmung in der AP Bozen ist eine andere. Wie der Landeshauptmann in diesem TV-Gespräch schon sagte, nach seiner Auffassung sind die Süd-Tiroler, immer noch Tiroler und dazu Österreicher. Daher kann esdabei nur um eine Art der Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit in diesem Teil des Landes Tirol gehen. 
 
Eine Volksabstimmung im Sinne der Bejahung der Wiederherstellung der Landeseinheit in Tirol in seinem deutschsprachigen Teil müsste dennoch auch in Eigenregie der Politik der Autonomie in Sudtirol politisch möglich sein. Die Frage der Staatsgrenzen ist nicht jetzt zu stellen, sondern dann, wenn sie sich einmal überhaupt stellen würde. Aus Anlass der aktuellen Debatte um die Forderung nach Volksabstimmung für Südtirol aus Österreich, bemühten sich so ziemlich alle Politiker zu betonen, dass die alten Staatsgrenzen bereits der Vergangenheit angehören. Wenn das so einfach wäre, dann stünde auch einer Landeseinheit in Tirol nichts mehr im Wege, vorausgesetzt die Mehrheit der Bürger auf beiden Seiten des Brenners würde sich auch dafür in einer Abstimmung begeistern wollen. Vielleicht ist man aber in der allgemeinen demokratischen und europäischen Entwicklung in diesem Raum noch nicht so weit. Die Landesregierung hätte sicher alle Rechte auf ihrer Seite die Landeseinheit in einem Land Tirol zu fordern, aber immer noch in zwei verschiedenen EU-Staaten als heute realistische Kompromißlösung von Rom und Wien zu verlangen. Das würde bedeuten, dass die AP Bozen eine doppelte Souveränität in einem neuen Vertrag annehmen würde. Das Land Südtirol würde eine Brückenfunktion in Tirol zwischen dem Bundesland Tirol in Österreich und dem italienischen Land Welsch Tirol Trentino übernehmen.  
 
Das wäre ungefähr ein Modell einer modernen Lösung, die den neuen Zeiten des 21. Jahrhunderts in einem sich vereinigenden Europa am ehesten entsprechen würde. Das müsste man aber zuerst politisch wollen und daher wird das eher ein frommer Wunsch bleiben. Die aktuelle politische Entwicklung in Italien geht eher in die entgegengesetzte Richtung. Die alten Sonderrechte der Regionen mit Sonderstatus, wie z.B. in der AP Bozen, werden von der Regierung in Rom permanent in Frage gestellt und auch in der Praxis abgebaut. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis sich die Landesregierung in Bozen auf dem Boden der nüchternen Tatsachen der immer mehr schmal werdender Autonomie zurückfindet. Für den Fall hat man schon vorsorglich des öfteren die Ausrufung des Selbstbestimmung-Notfalls angekündigt. Würde man gerade diesen Weg in Richtung der Ausübung der Selbstbestimmung wählen, dann müsste man zuerst die eigenen Bürger, dann die eigene Schutzmacht und die Gremien der internationalen Organisationen wie EU, KSZE oder UNO von der Richtigkeit der eigenen Forderung nach Selbstbestimmung glaubwürdig überzeugen können und müssen.  
 
Der Weg dorthin kann lange sein, aber eine jede Reise beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt. Diese Reise der AP Bozen Südtirol hat bereits im Mai 2006 begonnen, als die Südtiroler die Selbstbestimmung-Petition der Bürgermeister des Landes dem Österreichischen Nationalrat feierlich übergeben haben. Alles andere was danach bis jetzt geschehen ist, ist als Folge der Entscheidung der Landespolitik aus Südtirol zu betrachten, sich in dieser Sache schon damals an das Vaterland Österreich mit der Bitte um Unterstützung gewandt zu haben. Daher sollte man auch heute und morgen dazu politisch stehen, was man bereits vor drei oder vier Jahren in der Landespolitik in Südtirol beschlossen hat.
 
Markus Anton
26. 28-07-2009 13:32
 
Landkarte
So sollten in Zukunft unsere Grenzen auf der Landeskarte aussehen!! EIN TIROL weiter sou
 
Patriot

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