Selbstbestimmung: SÜD-TIROLER FREIHEIT weißt Aussagen von Durnwalder, Platter und Khol zurück
Sonntag, 26. Juli 2009
plakat_selbstbestimmung_eu_wahl_2009.jpg Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT weist die Aussagen der Landeshauptleute Platter und Durnwalder sowie des Ex-Nationalratspräsident Khol entschieden zurück, wonach die Forderung nach Selbstbestimmung „unrealistisch und unverantwortlich“ sei. Nicht die Landeshauptleute von Süd- und Nord-Tirol entscheiden über die Selbstbestimmung, sondern einzig und allein die Bevölkerung von Süd-Tirol, so der Landtagsabgeordnete Sven Knoll von der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Ebenso wenig darf das Selbstbestimmungsrecht Süd-Tirols zum alleinigen Thema einer Partei in Österreich werden, sondern muss aufgrund der Schutzmachtfunktion von allen eingefordert und mitgetragen werden.

Unverantwortlich ist nicht die Einforderung des Rechtes auf Selbstbestimmung, sondern vielmehr das dezidierte Ausschließen der Möglichkeit, durch Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes über die politische Zugehörigkeit Süd-Tirols abzustimmen.

Gerade das Tiroler Gedenkjahr „200 Jahre Tiroler Freiheitskampf“ ist eine passende Gelegenheit, sich über eine Zukunft Süd-Tirols ohne Italien auseinanderzusetzen. Da auch einige SVP-Politiker erkannt haben, dass die dynamische Autonomie tot sei, müssen neue Visionen, welche sich in anderen europäischen Ländern bewährt haben, angegangen werden.

Die politischen Entwicklungen in Europa in den letzten 20 Jahren, angefangen vom Fall der Berliner Mauer, die Gründung des Staates Montenegro bis hin zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovo, haben gezeigt, dass es sehr wohl Grenzverschiebung in Europa geben kann und geben wird. Auch in Schottland bereitet man sich intensiv auf den Weg in die Unabhängigkeit vor.

Diese Entwicklungen haben gezeigt, dass man die Freiheit auf Dauer nicht unterbinden kann, vor allem aber, dass es letztlich nicht Politiker wie Durnwalder und Platter sind, die über die Zukunft eines Landes entscheiden, sondern das Volk.

SÜD-TIROLER FREIHEIT

 

plakat_selbstbestimmung_eu_wahl_2009.jpg


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Kommentare (34)
1. 28-07-2009 22:30
 
FREIHEIT !
Wer mit Falschspielern spielt, dem wird selbst die beste Karte zum richtigen Zeitpunkt wenig nützen! 
 
Es lebe die FREIHEIT!
 
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2. 28-07-2009 20:55
 
FREIHEIT !
wer "demokratisch abwählen" meint, schreibt auch "demokratisch abwählen", wer "entfernen" schreibt, meint eben nicht "demokratisch abwählen". 
 
Dies verdeutlicht auch der Folgesatz: 
"Eines Tages hoffe ich wird sich das Volk erheben und diesen ruchlosen Feinden des Tiroler Volkes, die die Ehrenhaftigkeit nie gelernt haben, von ihrem Throne schmeißen." 
 
"Vom Throne schmeißen". Wer das so schreibt, meint auch so, und sonst musst du halt schreiben, was du meinst, denn schwarz auf weiß steht das, was du geschrieben hast, nicht das, was du angeblich gemeint hast.  
 
Im übrigen hatte man Volksfeinde einmal schon.  
 
Durnwalder ist demokratisch gewählt und nicht selbsternannt. Du erkennst diese Wal also nicht an und zeigst damit deinen undemokratischen Geist.
 
Nick
3. 28-07-2009 18:38
 
@Patriot-nord
Weisst du überhaupt was vor 200 geschehen ist? 
 
Den Hofer hat man aus Wien ermutigt weiterzukämpfen, als die Lage Aussichtslos war, nur um in Verhandlungen besser dazustehen. Der Krieg wurde am Ende verloren, der Hofer erschossen und Tirol hat es gar nichts gebracht.  
 
Desshalb sollten wir aufpassen und uns nicht von solchen Provokateuren, instrumentalisieren lassen. Die Situation realistisch einschätzen und die Karte der Selbstbestimmung gut einsetzen wenn der richtige Moment ist.  
 
Im Recht sein ist eine Sache und es bekommen eine andere. Der moralische Sieg war immer schon der Trostpreis für die Verlierer der Geschichte.  
 
Deshalt heisst es, sich nicht von blinden Eifer vereinnehmen lassen und klug und gezielt für unsere Interessen arbeiten.
 
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4. 28-07-2009 15:55
 
angsthasen
unsere lieben landeshauptmänner,der platter und der südtiroler durnwalder 
scheißen sich lei in die hosn etwas ins rollen zu bringen. 
der hofer tat rearn. 
im stich gelassen,wia voar 200 joahr.
 
patriot-nord
5. 27-07-2009 22:40
 
angsthasen
und bist du ein aufrechter Tiroler ?
 
Nick
6. 27-07-2009 22:38
 
Montagsdemos gute idee
würde man auf den Vorschlag eingehen montagsdemos zu machen, könnte man damit auch immer mehr leute überzeugen! gute idee 
 
@nick: mit entfernen meinte ich demokratisch abwählen!
 
Mirko
7. 27-07-2009 22:09
 
Montagsdemos gute idee
Unwürdige Landeshauptleute! 
Durnwalder hat den letzten Funken 
Glaubwürdigkeit verloren! Über seine 
Aussagen kann man als aufrechter Tiroler nur mehr den Kopf schütteln! 
Soll er doch nach Kalabrien auswandern,und sich dort als 
Italienischer Provinzvorsteher bewerben! 
Und wenn man geglaubt hat nach Van Staa kann es in Sachen Süd-Tirol Politik nicht mehr schlimmer kommen - Platter (Durnwalders Lehrbub 
und Nachplauderer mit keiner eigener Meinung) beweißt uns das Gegenteil !!! 
Diese 2 Herren sind nur mehr eine Farce!
 
nord-tiroler
8. 27-07-2009 19:12
 
tiroler
i war dafür, dass österreich endlich die schutzmachtfunktion aufgibt und euch jegliche bevorzugung streicht es holts euch eh immer nur das beste aussa. bleibts ba italien, die mehrheit von den südtirolern will eh bei italien bleibn.  
 
uns sollat i mi teischn, dann machts halt montagsdemos so wie de ostdeitschn damals aber da bekommts eh nicht genug leute zusammen.
 
cb
9. 27-07-2009 19:08
 
@ff
Die Tibeter wären mit der Südtiroler Autonomie 100%ig NICHT einverstanden.  
 
Ich glaube du hast gar keine Ahnung von was du da sprichts. 
 
Lese bitte diesen Artikel und sage mir ob du danach das noch mal wiederholen kannst was du da von dir gegeben hast. 
 
Autonomie ja, Unabhängigkeit nein
 
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10. 27-07-2009 17:33
 
Freiheit
Obwohl i von de österreichischen Politiker nach Kreisky und von de Tiroler nachm Walli nit viel halt, tat i sie do nit so beschimpfn. Lei selbstgerechte Leit moanen, daß sie eppas Bessers verdieant hobn. Freiheit, ja woasch, da stellt sich nit a jeder s gleiche drunter vor. Füar mi isch a Land nit frei, wenn sei Autarkie unter 50 Prozent fallt. Dös isch füars Bundesland Tirol scho längst der Fall. Total überbesiedelt! Und so gibts no mehr Paradigmen füar Freiheit.
 
Jörg
11. 27-07-2009 14:26
 
@Uwe
Die Österreicher werden über die Medien nicht informiert. Ich habe in den steirischen Medien nur minimal Informationen gefunden, keine Reportagen bei Schützenkundgebungen (Bruneck), nichts wegen Selbstbestimmung. 
 
Diese Reaktionen richten sich meiner Meinung nach zu 99% gegen Herrn Graf, nicht gegen die Südtiroler. 
Die (östlichen) Österreicher haben schlicht zu wenig Information über das südliche Tirol. 
 
Lg aus der Steiermark, Johann
 
Johann
12. 27-07-2009 12:10
 
@Uwe
Wenn man in die österr. Medien zu dem Vorschlag von Graf schaut, ca. 90% wettern vehement und kategorisch gegen die Selbstbestimmung Süd-Tirols. Graf wird für diesen Vorschlag als untragbar und würdig für die Klapsmühle bezeichnet. Niemand in Süd-Tirol will zurück nach Österreich, man wäre ja schön blöd, heisst es da. Sämtliche Forderungen nach Rückkehr zu Österreich werden als "Heim-ins-Reich" Phantastereien zurückgewiesen, als nächstes soll dann wohl der Anschluss Österreichs an Deutschland angestrebt werden... 
Das wir wörtlich dort gepostet. Finde ich fast erschreckend, was ist los in Österreich? Kann mir das jemand erklären?
 
Uwe
13. 27-07-2009 10:41
 
Ein Zitat
Zitat von Gerhard Schröder, ehem. Bundeskanzler der BRD für Spiegel online, "Gegen die Mauer" 
 
 
Erschienen am 31. März 1989, also einige Monate vor dem Fall der Berliner Mauer. 
 
 
\"Nach vierzig Jahren Bundesrepublik sollte man eine neue Generation in Deutschland nicht über die Chance einer Wiedervereinigung belügen. Es gibt sie nicht\". 
 
 
Die Frage ist eher, wer da die Menschen damals freiwillig oder aus opportunistischen Gründen belogen hat. Wenn man ganz oben die Chance einer friedlichen und demokratisch zur Gänze legitimierten Wiedervereinigung der eigenen geteilten Heimat überhaupt nicht mental zulassen will, dann gilt das für diese eine Person, auch in Verantwortung eines hohen Amtes. Hätte es damals im Nachbarland der Österreicher so einen allgemeinen Kleingeist in dieser für die Zukunft dieses Landes so wichtigen Frage gegeben, dann wäre Deutschland auch heute noch ein geteiltes Land geblieben. Das wiedervereinte Deutschland, das dieses Jahr ein Jubiläum des Falls der Mauer und später auch der beginnenden Einheit feiert, hatte sehr großes Glück mit den eigenen Politikern, die das richtige zur richtigen Zeit getan haben. Ich kann mich noch allerdings an Meldungen in den Medien aus dieser Zeit erinnern, wo man sogar nach dem Fall der Mauer auf beiden Seiten in Deutschland keine Notwendigkeit der Wiederherstellung einer staatlichen Einheit gesehen hat. Durchgesetzt hat sich dort letztendendes die Option von BK Helmut Khol in Absprache mit dem obersten Herren dieser Vorzeigeautonomie des Sozialismus, nämlich mit dem damaligen russischen Präsident Michail Gorbatschow.  
 
Ob auch das geteilte Land Tirol so viel Glück mit den eigenen Politikern haben wird, wird die Zukunft zeigen. Nach Medienberichten sollte der neue Parteiobmann der SVP Richard Theiner ein Anhänger der Idee der Selbstbestimmung für Südtirol sein. Man könnte vielleicht auch den italienischen Altpräsidenten Cossiga als eine Art italienischen Gorbatschow nennen, da er sich in den vergangenen Jahren stark für die Klärung der Selbstbestimmungfrage mit seinen Gesetzesentwürfen für die Volksabstimmung zu dieser Frage eingesetzt hat. Auch Minister Maroni aus Rom will den Menschen jetzt am \"Runden Tisch\" zuhören. Dazu müsste man aber genau wissen, worin die politische Aufgabe dieser Instution damals z.B. in der EX-DDR bestanden hat. Auch der Außenminister Frattini meinte unlängst sinngemäß in einem Zeitungsinterview aus Österreich, Referenda sind auf Der Ebene der AP Bozen erlaubt, würde ein Ja zur Landeseinheit herauskommen, müsste Innsbruck alle Laste übernehmen, die jetzt Rom im Fall der AP Bozen tragen muss.  
 
Die Politik auf beiden Seiten des Brenners müsste auf den zunehmenden Druck aus dem Volk selbst gerade in dieser für ein Land Tirol so wichtigen Frage entsprechend reagieren, und sicherlich nicht mit Redeverboten für politisch Andersdenkende. Man würde meinen, man ist als Person auch in der Politik dem langfristigen Wohl der eigenen näheren Heimat verpflichtet und nicht den Interessen der Macht der Fremdbestimmung. Da diese Frage der Selbstbestimmung seit 1918/19 zu keinem Zeitpunkt der Geschichte glaubwürdig z.B. in einem Referendum in Italien geklärt werden konnte, muss sich Italien damit abfinden, dass es Menschen gibt, die diese Macht in der AP Bozen als eine Fremdherrschaft empfinden.  
 
Seit einigen Jahren gibt es auch merkbare Fortschritte auch bei ähnlichen Selbstbestimmungfragen in ganz West-Europa. Heute konnte man die Nachricht vernehmen, sogar eine Französische Autonomie (schon allein ein Widerspruch in sich)nämlich die Insel Neu Kaledonien im Pazifik plant für das Jahr 2014 ein Referendum zur eigenen Selbstbestimmung. So eine Volksabstimmung gab es 2008 mit einem positiven Ausgang in einer Dänischen Autonomie und es wird bereits nach Plan in einem Jahr im Herbst 2010 in Schottland eine neue Abstimmung wieder geben, 2011 ist das für Katalonien geplant. Also die Erde der Selbstbestimmung ist doch keine Scheibe und sie bewegt sich doch, zumindest außerhalb des Landes \"Wo die Zitronen blühen\". Das Recht auf die eigene Selbstbestimmung ist ein Menschengrundrecht und das darf man sich gerade in demokratisch modernen Zeiten dieses neuen Jahrhundert von niemand wegnehmen oder wegreden lassen! Die Macht geht vom Volk aus und die Politiker sind die Diener des Volkes und nicht umgekehrt, würde man doch noch gerne glauben wollen.
 
Markus Anton
14. 27-07-2009 10:30
 
Autonomie ist eine Kette
@Gorgias 
Du hast ein eigenwilliges Bild von Tibet und Südtirol. 
Die Tibeter wären mit der Südtiroler Autonomie 100%ig NICHT einverstanden. 
 
Die Autonomie kettet nämlich Süd-Tirol weiterhin an Italien.
 
ff
15. 27-07-2009 10:26
 
Grafs Fragen sind legitim!
Das Geschrei, die Aufregung, die die absolut legitimen Fragen Grafs bei den herrschenden Parteien ausgelöst haben, zeigt nur, wie blank dort die Nerven liegen. 
 
Dieses Verhalten bzw. Herumtaktieren ist eine Schande und ein Faustschlag ins Gesicht aller Tiroler Patrioten, die über die letzten 90 Jahre Heimat oder sogar Leben verloren haben im Kampf für die Selbstbestimmung. Wie entspannt und toll ist die Autonomie denn, wenn Patrioten wie die Pusterer-Buam nur TOT zurück in die Heimat dürfen?  
 
Wie kann man von einem erfolgreichen Autonomie-Modell sprechen, wenn sich die Südtiroler von diesen heraufgekarrten Italienern tagtäglich auf der Nase herumtanzen lassen müssen, ob via Poste Ital., Trenitalia, Finanzgarde, Carabinieri, erfundene Ortsnamen, Faschodenkmäler etc. Die Unterdrückung der Südtiroler zeigt sich doch überall auf Schritt und Tritt. Der Tiroler Tradition und Kultur (siehe nur all die Rechtschreibfehler in den Postings…) wird langsam aber stetig weiter das Wasser abgegraben. Es geht doch gerade so weiter.  
 
 
Wenn Durnwalder sagt, die Selbstbestimmung fände keine Mehrheit, täuscht er sich und spielt nur weiter auf Zeit. Umso überraschender und frustrierender sind die Reaktionen auf österreichischer Seite. Wieso haben Platter & Co. vor dem Gigolo Berlusconi (Respekt!), dem Frattini & all den anderen Witzfiguren derart die Hosen voll?  
 
Die Selbstbestimmung wird kommen!
 
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16. 27-07-2009 10:07
 
Grafs Fragen sind legitim!
Leopold Figl: 
 
Wir wollen nicht von der Ungerechtigkeit gewisser Grenzziehungen vom Jahre 1918 reden, aber eines ist uns kein Politikum, sondern eine Herzenssache, und das ist Südtirol. Seine Rückkehr nach Österreich ist ein Gebet jedes Österreichers
 
Andreas
17. 27-07-2009 09:43
 
"Unverantwortlich"
"Unverantwortlich ist nicht die Einforderung des Rechtes auf Selbstbestimmung, sondern vielmehr das dezidierte Ausschließen der Möglichkeit, durch Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes über die politische Zugehörigkeit Süd-Tirols abzustimmen." 
 
Sehr schön gesagt!
 
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18. 27-07-2009 08:32
 
"Unverantwortlich"
das geht hier über jede demokratische Grenze hinaus. 
 
"Diese selbsternannten Landeshauptmänner sollten zurücktreten oder entfernt werden!" 
 
Sie sind nicht selbsternannt. Durnwalder hatte an die 100.000 Stimmen, da kann ja Eure Eva einpacken damit!  
 
und was heißt entfernen? wollt ihr putschen ? unter "entfernen" kann man nur putschen oder erschießen verstehen.  
 
Dein Demokratieverständnis nähert sich offenbar dem der Diktaturen, Mirko
 
Nick
19. 27-07-2009 06:46
 
"Unverantwortlich"
Eduard Wallnöfer würde sich im Grabe umdrehen wenn er solche Kommentare von den Landeshauptmännern hören würde, ich kann nicht verstehen dass VP Politiker so reagieren, denn bei der Andreas Hofer Feier in innsbruck hat LH Platter das Wort "UNRECHTSGRENZE" in seiner Ansprache verwendet, aber warum kann diese Unrechtsgrenze nicht verschoben werden? Nicht Politiker entscheiden, das Volk entscheidet:„ Wir Tiroler wollen selber frei entscheiden mit wem wir zusammenleben wollen. Es gibt für uns und das muss Ihnen (den Politikern) klar sein, nur eine Sicherheit, in Frieden und Freiheit als Tiroler weiterleben zu können, vereint mit allen übrigen Tirolern im Staate Österreich!“(Zitat: Sepp Kerschbaumer)
 
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20. 27-07-2009 06:10
 
FREIHEIT!
Keine Macht den Gartenzwergen! 
 
Es lebe die FREIHEIT!
 
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21. 26-07-2009 23:03
 
Rechte und Pflichten bedingen idR einand
Vielleicht ist Südtirol ein völkerrechtsfreier Raum? Wenn die völkerrechtlichen RECHTE für die Deutschen nicht gelten, gelten vielleicht die völkerrechtlichen PFLICHTEN auch nicht...
 
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22. 26-07-2009 22:33
 
ma dai!
wenns nit unrealistisch war, tatn enk magari mea leit wähln, glabs nit?
 
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23. 26-07-2009 21:55
 
Das Volk entscheidet?
Was wäre, wenn das Volk entscheiden sollte, dass Südtirol bei Italien bleibt? Ich glaube kaum, dass Ihr das akzeptieren könntet, schließlich werden wir ja von einem Haufen unverantwortlichen SVPler (und ein paar Walschen dazu!) bzw. ÖVPler regiert und sind von Wohlstand vernebelt!  
Träumt weiter, ich glaube kaum dass der "rechtsaußen" Martin Graf Euch eine gute Hilfe sein wird!
 
24. 26-07-2009 21:45
 
Selbstbestimmung, ein Begriff der Ehre
Hätte der Begriff der ritterlichen Ehre das Mittelalter überlebt, würden sich die Politiker heute noch daran halten. Leider ist dem nicht so: lieber opfern die heutigen "könige" das eigene land dem geld und fremden Völkern. Lieber setzen sie alles aufs spiel, sodass alles zugrunde geht. Lieber schauen sie nicht auf das Wohl des Volkes, sondern lassen es von den inneren wie äußeren Feinden zerstören, als sich darum zu kümmern, unser Volk und Land zu retten!!!  
Diese selbsternannten Landeshauptmänner sollten zurücktreten oder entfernt werden!  
Eines Tages hoffe ich wird sich das Volk erheben und diesen ruchlosen Feinden des Tiroler Volkes, die die Ehrenhaftigkeit nie gelernt haben, von ihrem Throne schmeißen. Wir sind das Volk und nicht diese Politiker! 
Im Mittelalter wären solche feigen politiker nie könige geworden, denn dazu brauchte es damals Mut, Tapferkeit und Ehre - nicht nur auf dem Schlachtfeld sondern auch in der Politik! Wären unsere Kaiser und Könige im Mittelalter so feige gewesen wie unsere politiker heutzutage, dann wären Österreich, England, oder Frankreich nie zu solch mächtigen Kaiserreiche Europas geworden! 
Durnwalder, Platter u co schämt und verzieht euch!
 
Mirko
25. 26-07-2009 21:23
 
Umdenken!
Ganz einfach: Beide Landeshauptleute wollen es sich nicht mit dem italienischen Staat"verscherzen". 
Ich finde die Aussage von Durnwalder einfach nur feige und als Arschkriecherei Richtung Italien. 
Besser wenn sich Durnwalder so schnell wie möglich zurückzieht, wir brauchen Politiker die kein Brett vor dem Kopf haben und neue Visionen mitbringen. Anregungen zulassen; jede Aussage muss hinterfragt werden. Bspw. Warum möchten sich viele Südtiroler von Italien lösen? Die Menschen brauchen keine Politiker die einfach nur abblocken, wenn es um die Selbstbestimmung Südtirols geht. 
Mir geht es einfach darum, dass wir von Österreich verwaltet werden und nicht von Rom. Wir, als Südtiroler sind eine Minderheit in Italien und müssen geschützt werden. 
Die Polemik um unser Land wird nicht Ruhen, bevor wir nicht in unser Vaterland zurückgekehrt sind.
 
Thomas
26. 26-07-2009 21:01
 
Umdenken!
Unvorstellbar was diese ÖVP!!!! Politiker von sich geben! Wie abgehoben und Bürger/ Menschenfern sind den diese Personen. 
Mit diesen Aussagen haben sie einen Bärendienst der ÖVP erwiesen, das wird sich bei den nächsten Wahlen zeigen. 
Platter & co. haben sich selbst entlarft. Eigentlich müsste man nach solchen Aussagen den Rücktritt Platters und Durnwalders fordern! 
Wallnöfer und Magnago würden weinen wenn sie das erleben müssten....
 
Salzburger
27. 26-07-2009 20:51
 
Zitate
Ich möchte gerne einige Zitate anbringen, damit man sich als Beobachter der Politik noch auskennt, was gerade die Edelweißpartei in ihrer Tirol Politik will. 
 
AUS DEM HEUTE GÜLTIGEN PARTEIPROGRAMM DER SVP. 
 
PUNKT 4: Südtirol und Österreich 
 
Südtirol war durch Jahrhunderte Teil Österreichs. Als folge des Ersten Weltkrieges wurde Südtirol vom Mutterland abgetrennt. dieses historische Unrecht wird von der SVP und vom Südtiroler Volk nach wie vor empfunden. Der Anspruch auf die geistige und kulturelle Zugehörigkeit Südtirols zum Vaterland Österreich, zum deutschen Sprachraum und zum mitteleuropäischen Kulturraum ist und bleibt ein wesentliches Gestaltungselement unserer eigenständigen Entwicklung. 
 
 
Originalton Landeshauptmann der AP Bozen Luis Durnwalder für die Tageszeitung Dolomiten am 08.Juni 2006: 
 
"Wenn es wirklich zu einer Abstimmung käme und wir sechs Monate Zeit hätten die Bürger aufzuklären, würde sich auch heute eine knappe Mehrheit für eine Rückkehr zu Österreich finden." 
 
 
Aus einem anderen Zusammenhang der bereits vor 20 Jahren wiederhergestellten Landeseinheit. Zitat von Gerhard Schröder, ehem. Bundeskanzler der BRD. Quelle: Spiegel, Online Ausgabe, Artikel "gegen die Mauer" vom 31. März 2005 (!!!) 
 
"Nach vierzig Jahren Bundesrepublik sollte man eine neue Generation in Deutschland nicht über die Chance einer Wiedervereinigung belügen. Es gibt sie nicht." 
 
 
In diesem Zusammenhang sollte man vielleicht noch an die Petition der Bürgermeister aus Südtirol, so gut wie von allen unterzeichnet, an den Österreichischen Nationalrat in Wien. Der Name dieser Petition der 99% der SVP-Bürgermeister der AP Bozen: " 1946-2006, 60 Jahre verwehrter Selbstbestimmung für Südtirol".
 
Markus Anton
28. 26-07-2009 19:37
 
Unverantwortlich von Durnwalder
Die Stellung und Haltung von Durnwalder ist natürlich äußerst unverantwortlich und egoistisch für einen Vertreter der Südtiroler. Wer hätte es auch anders erwartet ;-) 
 
Die Stellungsnahmen mancher Österreichischer Politiker sehe ich als rein politisches Taktieren gegen FPÖ Politiker...  
 
Sven Knoll gebührt hingegen wieder großes Lob für seine Aussagen! 
 
Es ist Zeit, dass diese Haltung der SVP noch viel härter bei Wahlen abgestraft wird.... 
Es wäre Zeit für einen Freistaat SDT im vereintem Europa! Aber vor Allem ist es Zeit selbst bestimmen zu dürfen!
 
Fuchsbrugger
29. 26-07-2009 18:31
 
Unverantwortlich von Durnwalder
7. Mai 1938. Rom. Hitler bei seinem Besuch bei Mussolini: "Es ist mein unerschütterliche Wille und mein Vermächtnis an das deutsche Volk, dass es deshalb die von der Natur uns aufgerichtete Grenze immer als eine Unantastbare sieht." Platter und Durnwalder stimmen also mit Hitler und mussolini in dieser Frage vollkommen überein.
 
brandtner
30. 26-07-2009 18:04
 
@ff
Die Tibeter wären mit einer Autonomie, wie Südtirol sie hat, mehr als zufrieden. Die britische Journalisitin Clair Scobie spricht von einem kulturellen Genozid, wenn sie die Situation in Tibet schildert. Unsere Kultur kann sich dank der Autonomie frei entfalten. Es gibt natürlich noch einige Mängel, aber die liegen fast schon im Detail. 
 
Bei uns ist bei weitem nicht alles perfekt, wer aber Tibet und Südtirol in einem Zug nennt, und auch nur einen Vergleich der Situationen der beiden Länder andeuten möchte, hat jeden Anstand verloren. Im Grunde ist das eine Verachtung der Tibeter, in dem man ihre schwierige Situation nicht anerkennt und verharmlost in dem man sie mit unserer vergleicht.  
 
Lese doch bitte mal diesen Artikel und denk ein bischen nach bevor du so was schreibst. 
 
http://www.bundestag.de/dasparlament/2007/14-15/PolitischesBuch/14499173.html
 
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31. 26-07-2009 18:03
 
Kein Schütze!
Es wäre höchst an der Zeit, dass die Pfalzner Schützen Durnwalder hinausschmeißen. Denn er arbeitet bewußt (!) gegen die Freiheit Tirols und damit gegen die Satzungen des Schützenbundes! Mander, sisch Zeit!
 
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32. 26-07-2009 17:31
 
Meinung der Gartenzwerge
Kann mir gut vorstellen, dass für N...- F.....gartenzwerge Selbstbestimmung unrealistisch scheint. 
Jedoch stellt sich die Frage ob Gartenzwerge das Recht haben für ein Volk Entscheidungen zu treffen. 
Keine Macht den Gartenzwergen! 
 
 
Es lebe die Freiheit!
 
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33. 26-07-2009 16:50
 
Frechheit!!!!!!!!!
Es ist wirklich eine SCHANDE was diese 2 Politiker (Landeshauptmänner)von "ihren" Ländern halten!!Für WAS sind diese 2 Gauner überhaupt gewählt worden???Für Italiener???????????
 
Markus
34. 26-07-2009 15:10
 
Free Tibet, free Süd-Tirol,…
Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung, auch die (Süd) Tiroler! 
 
Wie abgehoben und egoistisch sind unsere Politiker nördlich und südlich des Brenners eigentlich? Sie erzählen uns das Märchen, dass Menschenrechte und Völkerrecht „unrealistisch und unverantwortlich“ seien. Zur Hitler- und Mussolini-Zeit waren Menschenrechte und Völkerrecht „unrealistisch“? Mit den heutigen Demokratien sollten wir ein Stück weiter sein. Überall in Europa geht das. Warum mitten in Tirol nicht?  
Wie kann die Freiheit von Minderheiten „unverantwortlich“ sein? Unverantwortlich wem gegenüber? Gegenüber Italien?Italien, der fremde Staat, hat uns nur Krieg, Besatzung, Faschismus und Italienisierung gebracht und das Volksgruppenrecht der Tiroler mit Füßen getreten. 
Wo bleibt die Verantwortung Italiens und Österreichs gegenüber der Tiroler Volksgruppe? 
Und wann übernehmen unsere Volksvertreter in Nord- und Südtirol endlich Verantwortung?
 
ff

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