Extremismus: Jugend in Nöten
Dienstag, 14. Juli 2009
Hartmuth_Staffler_Wahl_2008.jpgLandeshauptmann Luis Durnwalder glaubt, der Trend mancher Süd-Tiroler Jugendlicher zum Neonazismus sei darauf zurückzuführen, dass es der Süd-Tiroler Jugend zu gut gehe. Da hat der Landeshauptmann als bestbezahlter Politiker Europas wohl von sich auf andere geschlossen. Tatsache ist, dass es der Süd-Tiroler Jugend gar nicht gut geht. Viele haben Existenzängste, sie fühlen sich von den Politikern im Stich gelassen und von der Polizei schikaniert.

Die Politik mancher SVP-Exponenten, die den Materialismus über alles stellen und auf Werte wie Heimat und Identität verzichten wollen, trägt mit zur Orientierungslosigkeit der Jugend bei.

Zum Glück gibt es die Schützen oder die Süd-Tiroler Freiheit, die der Jugend diese Werte sowie eine Zukunftsperspektive vermitteln, was unbedingt notwendig ist, um sie von extremistischen Strömungen fernzuhalten.

Wer die Heimat liebt, wird Ideologien wie Faschismus oder Nationalsozialismus, die uns diese Heimat nehmen wollten, niemals akzeptieren können.

Hartmuth Staffler, SÜD-TIROLER FREIHEIT, Brixen


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Kommentare (5)
1. 21-07-2009 06:59
 
Zum Glück gibt's di Schützn
Zum Glück gibt es die Schützen oder die Süd-Tiroler Freiheit, die der Jugend diese Werte sowie eine Zukunftsperspektive vermitteln, was unbedingt notwendig ist, um sie von extremistischen Strömungen fernzuhalten. 
Jo, und seit i bei di schützn bin tua i mülltrennen a, weil i so heimatverbunden bin. Weil alle anderen Organisationen sein jo für die Kotz und a bissl zwielichtig : Streetworker, Jugendvereine und des Joung and direct stört mi a schun long ... de mit ihre ideologien.
 
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2. 19-07-2009 22:57
 
Zum Glück gibt's di Schützn
eisele, zu heiß gebadet ?
 
Nick
3. 18-07-2009 10:36
 
Theaterspiel 3. Akt
....und es sind noch viele Akte bis zum LOS von Rom! Die Grundideologie des gesamtheitlichen Menschseins, Italroler ist in der ÖVP schon recht. Aber wenn ich in einer Südtiroler Adlerfamilie, deren Adlerhorst von Tausenden Kuckuck(sklan)en ummutiert wurde, in dessen Kukuksnest auch ein paar Kukukseier, rot-weiß-grün gefärbt habe, ist es unverfrohren, sich nur um alle Kuckukseier zu kümmern. Durnwal(l)´(d)i täte gut daran, sich eines Walli zu besinnen, um sich für eine Rückkehr nach Österreich einzusetzen, aber im Moment ist dem angehenden Pensionisten der Dirridari wichtiger als ein freies vereintes Landesvok in besserem Finanzhaushalt Österreichs. Durni täte gut daran, dieses hin und her geturne endlich ab zu legen und sich auf ein klares Bekenntnis zu Österreich, oder dagen besinnen, denn irgendwann treten dem dritten Schwänker einer von beiden Seiten in Oa..! Er, der durch baldige Pensionierung eh nicht mehr viel zu verlieren hätte, könnte sich gerade jetzt zum Befreier Südtirols stilisieren, aber genau das Gegentei ist der FALL, im wahrsten Sinne des Wortes. Kaum in Pension, stehen sie da, die Vorgänger, hoch zu Roß in Lederhoss, nur dann ist das Hoppe Reiterpferd nur mehr ein Schatten ihrer vorgehenden Befähigung und Machtmöglichkeit für die richtigen Ideale eines endlich Los von Rom!
 
4. 15-07-2009 17:27
 
Theaterspiel 2. Akt
Die Schützen als ethnische „Zündler“ zu brandmarken hat nicht funktioniert.  
Jetzt versucht die SVP einen deutschen Rechtsextremismus in Südtirol herauf zu beschwören. Ein konzertierter Akt von Durnwalder und Theiner?(Südtiroler Tageszeitung) 
Diese Geschichte ist einfach nur medial inszeniert und an den Haaren herbeigezogen. Es ist so offensichtlich, dass man damit die Bürger verängstigen will. In erster Linie will man aber die deutschen Oppositionsparteien damit in einen Zusammenhang bringen und ihnen mit zweideutigen Behauptungen einen Extremismus unterstellen.  
Will die SVP verloren gegangene Wählerstimmen zurück gewinnen oder damit ihren Rechtsruck, nämlich auf die italienische Seite, kaschieren?
 
ff
5. 15-07-2009 07:19
 
ach ja der luis
Interessante Schlussfolgerungen hat unser Landeshauptmann. Ich denke mal es gäbe genügend Studien die man konsultieren könnte bevor man \"seine persönliche Meinung\" Kund tut. Nichts gegen die freie Meinungsäusserung, aber bei dem Thema geht es wohl eher um Fakten als um Meinungen. Und vor allem als Landeshauptmann sollte man sich an Fakten halten. 
 
Nationalsozialismus und Faschismus funktioniert nun mal nur wenn es einem schlecht geht und man unzufrieden ist. Und es war schon immer so dass es bei Wirtschaftskrisen die Ausländerfeindlichkeit (zwar unbegründet aber dennoch verständlicherweise) steigt.  
 
Und in Südtirol sehe ich als zusätzliche Komponente auch, dass die Jugend sich jetzt vermehrt die Frage stellt warum Südtirol (noch immer) bei Italien ist. Dass man nicht weiss wer man ist und wohin man gehört, wirkt sich sicherlich nicht sehr positiv aus...
 
hp

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