Aktuelle Fragestunde: Die Anfragen der SÜD-TIROLER FREIHEIT
Dienstag, 30. Juni 2009
landtag_500_001.jpgBei der heutigen Fragestunde im Süd-Tioler Landtag ging es um Denkmäler, den Außenminister, den Quästor, Militärübungen, Wohnungen, Soldaten, Streetworker, Denkmäler, Kindergärten, Alkohol und Jugend. Und eine Patrone.

Mit Äußerungen von Außenminister Frattini beschäftigte sich eine Anfrage von Sven Knoll. Frattini habe die Forderung nach Selbstbestimmung als schweres Verbrechen bezeichnet und angedroht, dass man mit aller Härte gegen Südtirol vorgehen werde. Knoll fragte, wie die Landesregierung zu dieser Äußerung stehe.
Die Äußerungen Frattinis könnten für Südtirol auch eine Ehre bedeuten, meinte LH Luis Durnwalder, schließlich nehme hier der Außenminister Stellung und zeige damit, dass Südtirol keine inneritalienische Angelegenheit sei. Frattini beziehe sich in der genannten Äußerungen wahrscheinlich auf den Codice Rocco, d.h. auf den falschen Artikel. Frattini verstehe etwas von Provokationen, genauso wie die Südtiroler Freiheit mit ihrem Schild auf dem Brenner. Die Landesregierung werde sich von Frattinis Äußerungen sicher nicht beeinflussen lassen.

Das Transportvolumen auf Schiene konnte in Nordtirol vergangenes Jahr um 7 Prozent gesteigert werden, berichtete SvenKnoll und führte das vor allem auf die Verkehrsbeschränkungen zurück. Er fragte, wie vergleichbare Zahlen in Südtirol aussähen.
Die Zahlen in Südtirol würden derzeit gut aussehen, antwortete LR Thomas Widmann. 2005 betrug die Gesamttonnage 8 Mio. Tonnen, 2008 fast 12 Mio. Tonnen. Bedingt durch die Krise habe es in den letzten Monaten zu einem Rückgang des Gesamtverkehrsvolumens geführt. Der österreichische LKW-Transport auf Schiene sei ein Auslaufmodell, die Zukunft gehöre dem Containertransport, und in diesen wolle das Land investieren.

Sven Knoll
berichtete von Problemen mit rechtsradikalen Kreisen vor allem im Burggrafenamt. Die Streetworker, die sich um die betroffenen Jugendlichen kümmern, würden nicht genügend unterstützt, ein Mitarbeiter soll sogar entlassen werden. Knoll wollte wissen, warum die Streetworker nicht ausreichend unterstützt würden.
Es gebe mit den Streetworkern seit Jahren Konventionen und die Landesregierung unterstütze das Projekt, antwortete LR Sabina Kasslatter Mur. Die Zuständigkeit liege vor allem bei den Bezirken. Die Konventionen würden immer wieder erneuert, eine Entlassung sei derzeit nicht vorgesehen, ein Mitarbeiter mit Projektvertrag solle sogar eingestellt werden.

An der Nepomukstatue in Sterzing sei unter dem Faschismus der Originalschriftzug durch den pseudo-italienischen Namen der Stadt ersetzt worden. Knoll fragte, ob eine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands geplant sei.
Die Statute sei 1739 entstanden, berichtete LR Sabina Kasslatter Mur. Es gebe zahlreiche Nepomukstatuen in Südtirol. Eine Sanierung des Sterzinger Denkmals sei derzeit nicht geplant. Diese Denkmäler seien gerade wegen der Änderungen als Mahnmäler gegen die Diktatur zu sehen, und dieser Charakter sollte beibehalten werden.

Sven Knoll übte Kritik am Verhalten des Quästors anlässlich der Brunecker Schützenkundgebung. Der Landeshauptmann habe dazu ein Gespräch mit dem Quästor angekündigt; Knoll wollte wissen, ob diese Aussprache inzwischen erfolgt sei.
Der Quästor sei durchaus zuständig für solche Veranstaltungen, stellte LH Luis Durnwalder. Der Quästor habe Berichte gehabt, dass eventuell mit Protesten und Provokationen zu rechnen sei. Laut seiner Aussage seien rund 400 Polizeikräfte im Einsatz gewesen. Der Zugang zum Kapuzinerwastl sei verboten gewesen, aber es habe ein Durcheinander mit den Genehmigungen und Verboten gegeben. Es habe sich herausgestellt, dass Seppi nicht das Zugangsrecht gehabt hätte. Die Nummerierung der Personen im Saal sei keine Auflage de Quästors gewesen, sondern eine Initiative der Schützen aus praktischen Gründen. In Bruneck sei nicht das ideale Beispiel von Polizeieinsatz gegeben worden, meinte LH Durnwalder, der Quästor sei jedenfalls zur Überzeugung gelangt, dass man ein anderes Mal nicht mehr so vorgehen werde.

Sven Knoll
erinnerte an zwei Schützenkundgebungen gegen faschistische Relikte in Südtirol und fragte die Landesregierung, was diese bisher unternommen habe, um diese Relikte zu entfernen bzw. dafür zu sorgen, dass davor keine Kränze mehr niedergelegt werden.
Die Kundgebungen seien nicht nur gegen Faschismus und Nationalsozialismus gerichtet gewesen, meinte LH Durnwalder, sondern waren auch Kundgebungen für die Selbstbestimmung. Er habe jedenfalls gegen die vom Verteidigungsminister angeordnete Kranzniederlegung am Siegesdenkmal protestiert. Dieses und das Alpinidenkmal stünden unter dem Denkmalschutz des Staates und könnten vom Land nicht geschleift werden. Das Relief am Finanzamt sollte in ein Museum gebracht werden, aber auch hier habe das Land keine Zuständigkeit. Bei den Beinhäuser würden Informationstafeln angebracht werden. Durnwalder zitierte Rosendorfer: Das Festhalten an faschistischen Denkmälern sei vor allem für die italienische Volksgruppe eine Schande.

Eine weiter Anfrage von Sven Knoll betraf die Militärübungen in Südtirol, teilweise auch in Naturschutzgebieten. Er fragte, was die Landesregierung dagegen unternehme und wie sie die Bevölkerung vor eventuellen Gefahren, z.B. durch zurückgelassene scharfe Munition, schütze.
Es sei ihm nicht bekannt, dass Naturschutzgebiete verwüstet worden seien, erklärte LR Michl Laimer. Es gebe manchmal Bewerden, dass nicht sauber genug aufgeräumt worden sei, in diesem Fall werde nachgeholfen. Berichte über zurückgelassene scharfe Munition gebe es keine. Das Land habe leider nicht die Möglichkeit, die Übungen zu verbieten. Eine Aussprache zwischen Landeshauptmann und Verteidigungsminister sei vorgesehen, dazu sei es aber noch nicht gekommen. Das Land werde weiterhin darauf drängen, dass weniger Schießübungen abgehalten werden.
Knoll zeigte LR Laimer eine in Prags gefundene Patrone, worauf er von Thomas Egger und Landtagspräsident Steger gebeten wurde, das Geschoss aus dem Saal zu bringen, wenn es denn so gefährlich sei. Diese Aufgabe wurde von Abg. Klotz übernommen.


Das Land tauscht öfters nicht genutzte Militärareale gegen Wohnungen für Militärangehörige. Sven Knoll fragte nach genaueren Zahlen und danach, ob ungenutzte Areale nicht auch ohne Gegenleistung ans Land übergehen müssten.
Der kostenlose Übergang sei von einem früheren Finanzgesetz vorgesehen, bestätigte LH Luis Durnwalder, es müsse sich aber um Areale oder Immobilien handeln, die seit zehn Jahren nicht mehr genutzt würden. Darum habe man mit dem Militär dieses Tauschgeschäft vereinbart. Dadurch bekomme das Land zeitgemäß wertvolle Grundstücke. Ohne Dienstwohnungen könnten die Soldaten die Wohnbauförderung des Landes in Anspruch nehmen.

Um das Militär in Südtirol ging es auch in einer anderen Anfrage von Sven Knoll. Er wollte wissen, wie viele Soldaten in Südtirol stationiert sind bzw. vor der Einführung des Berufsheeres waren und ob die Militärpräsenz in Südtirol vergleichsweise höher sei als in anderen Regionen und Provinzen.
Auf diese Frage könne er nicht antworten, antwortete LH Luis Durnwalder. Er habe das Ministerium um Auskunft gebeten, dieses habe eine Antwort versprochen, aber noch nicht geliefert. Laut Zeitungsberichten gebe es in Südtirol derzeit 5.000 Soldaten.

Eva Klotz bezog sich auf angebliche Pläne, den verlängerten Kindergarten einzuschränken. Sie fragte, welche Kindergärten davon betroffen seien und ob es hier Unterschiede zwischen deutschen und italienischen Kindergärten gebe. Das stelle viele Eltern vor ein organisatorischen und auch finanzielles Problem. Fragen zur verlängerten Betreuung stellten auch Ulli Mair und Elmar Pichler Rolle.
Die Kindergartenproblematik betreffe vor allem den deutschen Bereich, antwortete LR Sabina Kasslatter Mur. Der Gesamtwunsch nach Erhöhung des Personals im Bildungsbereich betrage derzeit 4-500 Stellen. Man müsse erst sehen, was man berücksichtigen könne. Ab Herbst brauche es unbedingt eine Aufstockung. Sie habe 40 Stellen für den Kindergarten gefordert, die Landesregierung habe 20 genehmigt, aber es sei sofort klar geworden, dass das nicht genügen werde. Die Landesregierung werde sich deswegen bald wieder damit befassen. Das neue Landesgesetz gebe jedem Kind ein Recht auf einen Platz im Kindergarten. Bei normalen Öffnungszeiten wäre der Bedarf mit 11 zusätzlichen Stellen gedeckt. Klar sei inzwischen, dass alle Kindergärten, die bereits Nachmittagsbetreuung hatten, dies im Herbst weiter anbieten können. Der Landeshauptmann habe auch bereits zugesagt, dass die Nachmittagsbetreuung gesichert sei. Am wenigsten Probleme gebe es im italienischen Kindergarten, dort sei die Nachmittagsbetreuung bereits Tradition. Es sei in diesem Zusammenhang nie ums Sparen gegangen, es sei im Gegenteil jedes Jahr um Aufstockungen gegangen, nur schaue man jetzt genauer nach, wofür.

Die Gemeinde Bozen spreche von einem Bedarf an 4.000 Wohnungen, LR Cigolla habe vor Jahren von 2.000 leer stehenden Wohnungen in Bozen gesprochen, bemerkte Eva Klotz. Sie fragte, ob das Land, das in den vergangenen Jahren selbst viele Wohnungen geräumt habe und viele Ämter in eigenen Gebäuden untergebracht habe, der Stadt helfen werde, damit leere Wohnungen genutzt werden können.
Die Gemeinde habe seit zwei Jahren die Möglichkeiten, selbst ihre Entwicklung zu definieren, erklärte LR Michl Laimer, sie müsse den Bedarf nicht mehr aufgrund verschiedener Vorgaben berechnen. Grundsätzlich sei es besser, auf leer stehende Kubatur zurückzugreifen, aber das sei eine Zuständigkeit der Gemeinden, in die man nicht eingreifen wolle. Es gebe die Pflicht, eine Liste der leeren Wohnungen zu führen, und das Land habe die Gemeinden gemäß Landtagsbeschluss darauf hingewiesen. Es sei allerdings schwierig, die Besitzer nicht konventionierter Wohnungen zum Vermieten zu zwingen. Laimer appellierte an die Gemeinde, bei der Erstellung des Bauleitplan auf diese Problematik einzugehen.

Der überzogene Alkoholkonsum unter Jugendlichen gebe Anlass zur Besorgnis, meinte Sven Knoll und fragte, wie viele Jugendliche zwischen 10 und 25 Jahren 2008 mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
Die Medienberichte seien übertrieben, meinte LR Richard Theiner, effektiv seien nur 5 Prozent der kolportierten Einlieferungen wahr. 2008 seien 1.410 Personen wegen Alkoholvergiftung und Alkoholproblemen eingeliefert worden, davon 141 unter 25 und 36 unter 16. Bei den Jugendlichen handle es sich um 90 Jungen und 51 Mädchen.

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Kommentare (12)
1. 02-07-2009 17:13
 
Patrone ?????????
Ich glaub es einfach nicht dass Herr Knoll eine echte Patrone-NATO- Munition in den Landtag mitgenommen hat. Es war sicher keine Echte. Abgesehen davon, wenn Dumme mit solch Material, wie z.B. die gefundene, nach Hause mitgenommene und beim hantieren, explodierte Granate in Taufers, dann sollen jeder auch die Konsequenzen tragen. Ich weiß nicht ob Herr Knoll SVENN so etwas wie "Meldepflicht von Kriegsmunition" kennt und ebenso dass man mit dieser Munition nicht so einfach in der Gegend herumlaufen darf. Aber ich halt für niemanden meine Hand ins Feuer. Es fehlt den Jünglingen von heute halt die Militärpflichtzeit; danach waren sie halt nachher Männer ggg aber auch nicht alle ;-)))
 
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2. 02-07-2009 13:04
 
@Petra
Die Schützen habe ich deshalb genannt, weil sie sich immer mehr als verlängerter Arm der STF verstehen. Ich als aktiver Feuerwehrmann schätze die Arbeit zur Kulturerhalt der Vereine ebenfalls, verurteile aber jede Art von Politisierung der Vereine. 
Ich bin jedenfalls nicht Ihrer Meinung. Die seriöse Zusammenarbeit der Landeshauptmänner, anderer Politikern und Vereine wie ich es bereits geschrieben habe, bringt sehr viel mehr. Diese Arbeit geht in den Medien natürlich etwas unter; man schreibt und berichtet lieber über Protestmärsche als über konstruktive Zusammenarbeit; das wäre ja zu langweilig. 
Wenn Sie sagen das Land entscheidet gegen den Willen des Volkes z.B. beim Projekt Ried; wieso gegen den Willen? Die Abstimmung muss ja noch gemacht werden. Ich bin überzeugt, die Mehrheit der Brunecker wird sich für das Projekt entscheiden. Und wenn nicht, kann die Gemeinde kann das Projekt immer noch ablehnen.
 
Waschtl
3. 02-07-2009 11:06
 
@Petra
@ Waschtl 
 
Nun, ich habe in meinem Kommentar keine Schützen und keine Vereine genannt - ich sprach von den Politikern im Landtag. Und diese verfolgen zur Zeit nicht gerade das Wohl der Bürger was sie unter anderem mit den Projekten Ried, dem Flughafen und dem Fahrsicherheitszentrum unter Beweis stellen bzw. stellten. 
Den Einsatz der Vereine und der Schützen für den Erhalt unserer Heimat bewundere ich sehr.  
 
Wie Sie bereits sehr treffend formuliert haben, muss jeder für sich selbst entscheiden wie er um den Erhalt unserer Heimat kämpft. Ich für meinen Teil unterstütze die Taten der Schützen und den Einsatz der Süd-Tiroler Freiheit.
 
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4. 01-07-2009 19:55
 
@Petra
Ob Vaterlandsliebe Stufen hat oder nicht lasse ich andere philosophieren, aber Liebe kann auch blind machen. 
Wenn man Bilanz zieht über die letzten Monate was hat die STF bis jetzt bewegt? Sicher, die Diskussion über Selbstbestimmung und fasch. Relikte sind wieder in Gang gekommen. Aber was noch? Protestmärsche, Politisierung und Streit der Schützen mit dem Land, mit dem Nordtiroler LH, mit dem Nordtiroler Schützenkommandant, die Südtiroler Schützen untereinander, leidige Diskussionen über Hymnen, Tafeln und Begnadigungen. Es ging sogar soweit, dass sich der Herr Maroni aus Rom hier her bemühen musste, um zu vermitteln. Also mir hat das alles nicht wirklich was gebracht und dem Land Südtirol sicherlich auch nicht... 
Kurz zu den anderen meisten Politikern und Vereinen die ja anscheinend nichts tun für ein gemeinsames Tirol (alles in den letzten Monaten passiert): Die Landeshauptmänner von Tirol, Südtirol und Trentino haben ein Abkommen unterzeichnet die Euregio Tirol weiter auszubauen; es gab Gesamttiroler Leistungswettbewerbe der Feuerwehren (Alt und Jung); es gab einen Gesamttiroler Gemeindetag, wo alle Bürgermeister von Tirol, Südtirol und Trentino zusammenkamen; Nord- und Südtirol haben sich mit einem gemeinsamen Stand in Wien präsentiert, Nordtirol, Südtirol und Trentino teilen sich ein gemeinsames Haus in Brüssel... 
Es kann jeder selbst entscheiden was mehr bringt, ständige Polemiken über einsprachige Kassazettel und Wappen auf Zeugnissen, oder man lebt Tirol einfach und führt es Schritt für Schritt wieder zusammen...
 
Waschtl
5. 01-07-2009 19:54
 
laut Dolomitenbericht wurde offiziell Kr
Unter den alten Telefonkabinen kann man haufenweise alte "Gettone" finden. Wenn man jedoch diese in den Landtag mitnehmen würde, bekähme man keine Strafanzeige. :-) Auf dem "Gettone" steht nähmlich auch nicht auf deutsch "Telefonmünze". Dies als Ansporn für neue Aktionen !! smile
 
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6. 01-07-2009 15:27
 
laut Dolomitenbericht wurde offiziell Kr
@ Waschtl 
 
Die Vaterlandsliebe hat keine Stufen; wer nicht alles tut, hat nichts getan, wer nicht alles hingibt, hat alles verweigert.  
Ludwig Börne  
 
Deshalb größten Respekt für Frau Klotz und Herrn Knoll.  
Über das Ziel hinausschießen finde ich immer noch besser als erst gar nicht zu starten (wie die meisten Politiker zur Zeit in Süd-Tirol)!
 
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7. 01-07-2009 10:31
 
Alkohol und Jugendliche
Die Einlieferungen in ein Krankenhaus von alkoholisierten Jugendlichen sagen nichts über das effektive Konsumverhalten von Jugendlichen aus. Jugendliche, die sich die Hucke voll saufen - und davon gibt es leider zu viele - gehen sicher nicht freiwillig ins Krankenhaus. Die Frage nach den Einlieferungen ist daher kein Gradmesser für den Alkoholkonsum von Jugendlichen, ebensowenig wie die Antwort von LR Theiner über die "wenigen" Einlieferungen auf die Südtiroler beruhigend wirken darf.
 
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8. 01-07-2009 09:56
 
@Harald
Ich will jetzt nicht "gscheide sein", aber es ist so gekommen wie ich es gesagt habe (Bericht Dolomiten von heute), Knoll wird sich die nächste Anzeige einhandeln und die Patrone ist anscheinend ja auch keine wie sie vom Militär verwendet wird. 
Die Schlägerei in Obermais wurde ja auch nicht ausgelöst, weil die Jugendlichen von den Beamten verlangt hätten deutsch zu sprechen, wie von Knoll behauptet. Meiner Meinung werden Themen und Vereine (Schützen) von Herrn Knoll politisch missbraucht. Ich persönlich kann Herrn Knoll nicht mehr ernst nehmen, tut mir leid.
 
Waschtl
9. 30-06-2009 18:28
 
Patrone
@ Wastl 
Lieber Wastl, mir sind Leute die auf Misstände hinweisen und für uns Südtiroler eintreten viel lieber als all diese Politiker welche nur auf den Profit schauen ohne Rücksicht auf unsere Kultur und Sprache, und wenn Italien schon ihre Militärübungen machen dann sollen sie gefälligst auch ihren Müll danach wegräumen, denn ich glaube kaum dass unser liebes Heer in unwegsamen Gelände Übungen veranstaltet, deshalb sind diese Patronen genauso gefährlich in der Natur wie im Landtag! Übers Ziel schießen hier in unserem Land schon andere Politiker und nicht jene die für uns Südtiroler einstehen und den Kopf hinhalten!
 
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10. 30-06-2009 16:28
 
@h
Lassen Sie ihre Kinder alleine im unwegsamen Gelände rumlaufen? Vor der Haustüre haben die Militärübungen sicher nicht stattgefunden. Also soviel ich weiß, muss bei Waffenfunden die Polizei verständigt werden und sollen nicht herumtragen werden. Da könnte Herr Knoll die nächste Anzeige riskieren (unerlaubter Waffenbesitz/Transport...) und wer sagt, dass die Munition nicht von einem Jäger ist? Das hätte der Landeshauptmann sicher beantworten können:-) 
Herr Knoll "schießt" langsam übers Ziel hinaus...
 
Waschtl
11. 30-06-2009 15:07
 
@h
Also mir ist lieber die Munition ist im Landtag als irgendwo wo sie meine Kinder finden können!!!  
Noch besser: ab mit dem Heer wo es hingehört, unter Salurn.
 
h
12. 30-06-2009 13:56
 
@h
Herr Knoll hat scharfe Munition in den Landtag mitgenommen?!? Das ist wohl in schlechter Scherz!  
In Zukunft wird es wohl Personenkontrollen wie am Flughafen für die Abgeordneten geben, bevor sie in den Landtag dürfen:-)
 
Waschtl

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