Iatz red mer amol mitnond. wias weiter gian soll, mit insern Lond
Donnerstag, 28. Mai 2009

barbara_klotz_300_01.jpgLieber Arnold,
bezugnehmend auf Ihre diversen Artikel über Zündler und Provokatuere folgendes:
Ich hatte bisher das Gefühl, Sie seien ein liberaler, systemkritischer Zeitgenosse, der sich für Menschen- und Grundrechte einsetzt.

 

Nun erlebe ich, wie Sie täglich Demonstrationsrecht, Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf Selbstbestimmung im Chor mit Hasenfüßen und willfährigen Nachplapperern kriminalisieren. Genau Sie, der immer vom Mitläufertum der Südtiroler spricht, von fehlender Zivilcourage und unselbständigem Denken.

Die Schützen protestieren halbjährlich geordnet, angemeldet und unbeeindruckt von Polizei und Gegendemonstranten gegen Relikte aus dem Faschismus, welche seit Jahrzehnten unbearbeitet hier, und nur hier bei uns, stehen.
So weit, so (rechtlich) gut.
Die Befürworter des Rechts auf Selbstbestimmung, welches auch von diesem unserem Staat ratifiziert wurde, zu verdammen und zu kriminalisieren, ist noch absurder. Wir wollen keinen Krieg der Volksgruppen, stellen keinen Gebietsanspruch, sondern wollen über unsere Zukunft in demokratischer Weise abstimmen.

Was ist das für ein Staat, in dem man diese Rechte kriminalisiert??

Sie, lieber Freigeist, werden auch nach der nächtlichen Aktion gegen unsere Tafel am Brenner wieder ins alte Muster fallen, und mit Provokation! Provokation! Schreien deren Nichtwiederaufstellen herbeireden.
Ja, Ja, das hätte noch gefehlt, daß keiner mehr an die Tafel denkt!
Jetzt wird Anzeige gemacht und darüber schwadroniert...
Und wer hat den Nutzen? Aha!
Da behaupte ich doch offen, daß von Höchster Stelle der Befehl kam!
Liegt die Tafel doch seit einer Woche beim Staatsanwalt.


Woran scheitert eigentlich das friedliche Zusammenleben, das bis vor 90 Jahren 500 Jahre lang ganz gut geklappt hat?
Sicherlich daran, dass die drei Volksgruppen nicht auf gleicher Augenhöhe stehen. Immer noch nicht!

Sie schreiben immer von der schweigenden Mehrheit, die diese "Provokationen" nicht will: Fragen wir sie doch mal!

So würde ich ein zweites Forum in Ihrer und meiner Tageszeitung anregen, worin ohne Zensur die Vorstellungen und Wünsche der Menschen aller drei oder mehr Sprachgruppen zur Zukunftsentwicklung Süd-Tirols veröffentlicht werden können. Auf gleicher Augenhöhe und miteinander, da wäre Ihre Zeitung das erste verbindende und nicht trennende Medium. Und nur dann!

Möglicher Titel: nit mei Ruah will i hobn, sondern: 
Iatz red mer amol mitnond. wias weiter gian soll, mit insern Lond!

Mit liebem Gruß,
Barbara Klotz


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Kommentare (10)
1. 02-06-2009 07:54
 
WINI
An den "Freigeist" Arnold 
 
Internationaler Pakt über bürgerliche, politische, wirtschaftliche.soziale und kulturelle Rechte vom 19. Dezember 1966. 
Deren Präambel unter Artikel 1 lautetn: 
 
Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung, Kraft dieses Rechtes entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Entwicklung . 
 
Die Vertragsstaaten, einschließlich der Staaten, die für die Verwaltung von Gebieten ohne Selbsregierung und von Treuhandgebieten veranrwortlich sind, haben entsprechend den Bestimmungen der Charta der Vereinten Nationen die Verwirklichung des Rechtes auf Selbstbestimmung zu fördern und diese Recht zu achten.- Herr Arnold achtet und fördert dies Recht nicht.
 
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2. 31-05-2009 13:12
 
Dolomiten-Zeitung
Noch ist Hopfen und Malz bei der Dolomitenzeitung nicht verloren. Allerdings sollte man gerade jetzt in dieser besonders von den Gegnern der Selbstbestimmung angeheizten Zeit sehr genau Acht darauf geben, dass man sich als eine anerkannte Zeitung für diverse Parteizwecke und für die Absichten der Selbstbestimmunggegner direkt oder direkt nicht instrumentalisieren lässt. Wir haben das gerade mit dem parteipolitisch motivierten Versuch der Skandalisierung eines Versehens der Schützen bei der Gestaltung der Internetseite ganz deutlich gesehen. Als man mit wenig Recherche auch anderen Körperschaften sogar öffentlichen Rechts klipp und klar nachweisen konnte, dass auch sie aus Unwissenheit oder Unvorsichtigkeit die gleichen Links zu fragwürdigen Seiten empfohlen haben, ist diese unwürdige Hetzkampagne gegen das patriotische Lager plötzlich wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen. Gott sei Dank! Jetzt bleibt der unangenehme Nachgeschmack bei denen picken, die diese Kampagne wider Überzeugung oder besseren Wissen aus einem machtpolitische Kalkül inszeniert haben.  
 
Da heute Pfingstfest ist, empfehle ich den nach Wahrheit immer so fleißig suchenden Medien und anderen Inquisitoren in diesem Land in Anlehnung an ein altes bekanntes Kirchenlied ein Gedicht: 
 
WAHRHEIT IN FREIHEIT 
 
O kommt, du Geist der Wahrheit, 
und kehre bei uns wieder ein, 
verbreite Licht und Klarheit, 
verbanne List, Trug und Schein. 
Gieß aus dein heilig Feuer, 
rühr unser Herz und Lippen an, 
dass jeglicher Tirol Getreuer 
Unsere Freiheit bekennen kann.  
 
Unglaube und Torheit brüsten 
sich frecher jetzt denn je; 
darum musst nur du uns rüsten 
mit deinen Waffen aus der Höh. 
Du musst uns Kraft verleihen, 
Liebe, Geduld und Glaubenstreu 
und musst uns ganz befreien 
von Feigheit, Zweifel und Scheu. 
 
Du wahrer Heiliger Geist, bereite 
uns ein Pfingstfest nah und fern; 
mit starker Kraft begleite 
unser Zeugnis vor dem Herrn. 
O öffne die Einsicht im Herzen 
der Welt und uns den Mund, 
dass wir in Freud und Schmerzen 
die Freiheit ihr machen kund. 
 
M.A. Pfingsten 2009
 
Markus Anton
3. 30-05-2009 20:40
 
Dolomiten
Eine so schmutzige Hetzkampagne wie sie zur Zeit gegen die Schützen und somit auch gegen die Landeseinheit geführt wird habe ich in unseren Medien noch nie erlebt. Welche Angst muß da wohl bei der SVP und Konsorten herrschen??? 
Ich werde jedenfalls mein Dolomiten Abo kündigen, den Scheiß finanziere ich nicht mit!
 
KO
4. 29-05-2009 17:25
 
Hört auf mit der Schmuddelkampagne!
Grün & Co, legt endlich euren Maßstab bei euch selber an. Das ist euch bisher noch nicht gelungen. Was ihr jetzt wieder macht, ist nämlich allerunterste Schublade, wie ihr das sonst z. B. nur der FPÖ vorwerft. Darauf braucht ihr euch nichts einzubilden! Die Patrioten müssen und werden sich von euch nicht in den Dreck ziehen lassen. Sie stehen über euch, arbeiten nicht mit Faschisten zusammen, haben die besseren und gerechteren Argumente und haben vor allem keine so letztklassigen Schmuddelkampagnen wie ihr nötig, um gehört und geachtet zu werden.
 
HE
5. 31-05-2009 14:49
 
Schützenbund kontert:
Über die Autonome Provinz Bozen zu Nazi-Liedern 
 
 
BOZEN - Der Südtiroler Schützenbund hat nach dem "Skandal"-Bericht über den ominösen Link auf der Homepage des SSB eine Internetrecherche durchgeführt und ist dabei auf einen erstaunlichen Treffer im Internet gelandet. 
 
 
Nicht nur der Südtiroler Schützenbund hat auf die ominöse Seite verwiesen, das Amt für italienische Kultur verweist ebenfalls auf ihrer Seite für Zweisprachigkeit und Fremdsprachen darauf. Hier der Link: 
 
http://www.provincia.bz.it/cultura/bilinguismo/multilingue/link_russo_d.htm 
 
 
Bekanntlich ist Landesrat Christian Tommasini für die italienische Kultur verantwortlich. Ob gegen ihn von Seiten gewisser Medien und allen voran den Grünen im gleichen Maß wie gegen Bundesgeschäftsführer Elmar Thaler geschossen wird, bleibt abzuwarten. Wenn nicht, so dient die derzeitige Kampagne wahrscheinlich nur dazu, unseren geschätzten Bundesgeschäftsführer Elmar Thaler mundtot zu machen und ihm seinen Ruf zu ruinieren. 
 
 
Sogar eine Seite die in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesministerium für Schule betrieben wird, die deutsche Bischofskonferenz und die Pfadfinder verweisen darauf: 
 
http://www.schule.at/index.php?url=kategorien&kthid=6715 
 
http://www.dbk.de/gerechter-friede/dbk_data/html/content/fa/felten-Internetadressen.pdf 
 
http://www.pfadfinder-oth.de/html/links.html 
 
 
 
null
 
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6. 29-05-2009 14:47
 
Wiener Zeitung
In der bekanntlich regierungsnahen österreichischen "Wiener Zeitung" ist gerade ein interessanter Artikel zum Thema der Selbstbestimmung und der Autonomie in Südtirol erschienen. Der Autor Alexander U. Mathé glaubt zu wissen, dass die letzten Drohgebärden aus Rom in Richtung der AP Bozen allein dem Ziel dienen, den Widerstand der Landespolitik und der Schutzmacht Südtirols Österreich gegenüber den heutigen Versuchen der Regierung Berlusconi in Fragen des Abbaus der Autonomie zu testen. Wenn das wirklich so wäre, dann hat die SVP in letzten Wochen sich nicht gerade von ihrer mutigsten Seite gezeigt, ganz im Gegenteil, und BL Tirol in Österreich auch nicht.  
 
Der letzte politisch-mediale Versuch gewisser Kreise die Schützen in Süd-Tirol wieder einmal in die Nähe des Rechtsradikalismus zu bringen, zeigt es wieder ganz deutlich. Manchen Machtzirkeln in Italien ist keine Methode zu schmutzig, um den Menschen süd-tiroler Herkunft auf ihrem Wege der Selbstbestimmung zu schaden. Man stelle sich das vor, vor Jahren wurde auf der Seite der Südtiroler Schützen ein Link im Internet zum Archiv deutscher Lieder allgemein empfohlen, der seinerzeit auch vom Bayrischen Bildungsministerium und von anderen Körperschaften öffentlichen Rechts auch so empfohlen wurde. Wie man natürlich wissen müsste, die Inhalte solcher Seiten im Internet ändern sich täglich, die Betreiber auch. Es könnte daher sogar so sein, dass man da in eine bestimmte Richtung nachgeholfen hat, um bewußt die Schützen in diese schiefe Optik einmal zu bringen. Der Link wude bereits von den Schützen bereits gelöscht, das Theaterdonnergehabe geht aber munter weiter, und erreicht bald vielleicht die Form einer Hetzjagt. Die gleichen liks noch so korrekten Grünen, die die Relikte des Duce-Faschismus in süd-Tirol noch so erhaltenswert finden, betätigen sich jetzt genüsslich als Gesinnungspolizei und zugleich in der Rolle der Inquisition der Italianità gegen einen patriotischen Traditionsverband, dazu in einem Fall der keiner ist. Die Schützen sind alles möglich, aber ganz sicher nicht die Anhänger dieser verkommenen Ideologie der beiden Faschismen, die so unermäßlich viel Leid über Mittel-Europa einmal gebracht haben. Das ist aber den Grünen Verwaltern der Italianità sicher egal, ein Zweck in diesem Sinne heilig wahrscheinlich alle Mittel. Die Schützen werden auch das als Traditionsverband überleben. 
 
Wer mehr zum oben erwähnten Artikel in der "Wiener Zeitung" mit dem Titel 
"Der Faschismus und Zermürbungstaktik - Italiens Waffen gegen Südtirols Autonomie" erfahren will, der findet es im Archiv dieser Zeitung in erweiter Suche u.d. Stichwort Südtirol unter der Adresse:  
 
http://www.wienerzeitung.at/ 
 
 
bzw. man klickt die folgende sehr lange Adresse an, wo man sich gelegentlich leicht vertippen kann: 
 
 
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDafault.aspx?TabID=4975&Alias=wzo&cob=416417
 
Markus Anton
7. 29-05-2009 13:16
 
Grün & Co disqualifizieren sich!
Wie glaubwürdig sind eigentlich die Grünen und ihre Sinnesverandten (z. B. in der SVP) noch? Sie verlangen und verlangen und verlangen. Aber immer nur von einer Seite. Jetzt z. B. von den Schützen, einen fragwürdigen Link zu löschen, was ok ist und übrigens auch prompt erledigt wurde. Umgekehrt ist es ihnen völlig gleichgültig, wenn die Faschisten an ihren Duce-Relikten festhalten (da hat es noch nie ein ernstes Entgegenkommen gegeben). Grün & Co melden sich nicht zu Wort, wenn die Rechte der österreichischen Süd-Tiroler mit den Füßen getreten werden, ob es nun um die Zweisprachigkeit, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit o. Ä. geht. Umgekehrt stimmen sie sofort ein, wenn ein vermeintliches Wehlagen, ein Drohen, ein Diffamieren o. Ä. von imperialistischer, faschistischer Seite daherkommt, das die angestammte Bevölkerung Süd-Tirols einschüchtern soll. Grün & Co machen sich noch total unglaubwürdig, wenn sie mit den Rechtsfaschisten weiterhin gemeinsame (faule) Sache machen, wenn sie so einseitig und selbstbestimmungsfeindlich wie derzeit weitermachen. Sie disqualifizieren sich auf diese Weise einfach selbst, weshalb sie ihre Stategien schleunigst überdenken sollen! Vielleicht hilft es schon, wenn sie ihre junge Generation einmal mehr zu Wort kommen lassen und nicht über jede andere Meinung undemokratisch drüberfahren.
 
HE
8. 29-05-2009 04:55
 
Systemschreiberlinge
Weltverbesserer, oder doch nur Genießenwoller? 
 
Oh ihr “friedlichzusammenlebenwollende Weltverbesserer“! 
Wann wacht ihr endlich auf ,schaut euch die Bilder der toten, durch Uran verseuchten, Kinder an. Ich frage Euch, wer kann für diese Taten verantwortlich sein? 
Das System ist euer Feind und nicht jene die für Freiheit streiten! 
 
Oder was meint Ihr mit friedlichem Zusammenleben? 
In Wirklichkeit geht es doch nur um ein möglichst ruhiges und angenehmes Leben für  
euch selbst. Aber täuscht euch nicht der“Weltverbrecher“ will Alles und wenn er mit den Schwächsten dieser Erde fertig ist, wird er auch euch aufsuchen. 
Nein ihr seit keine friedlichzusammenlebenwollende Weltverbesserer, ihr seid feige Egoisten die anderen das Wort verbieten wollen, es könnte sich doch nachteilig auf euer ruhiges und angenehmes Leben auswirken, wenn diese Scharfmacher und Zündler sich gegen “Dikta-Toren“ stellen. 
Freiheit und damit Frieden für alle nicht nur für einige wenige. 
 
 
Es lebe die FREIHEIT und alljene, die für sie streiten!
 
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9. 28-05-2009 23:47
 
Systemschreiberlinge
kapieren? oje, dann miess mer amol klärn wos sel hoasst.. verstehen warat vielleicht besser, moansch net?
 
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10. 28-05-2009 15:53
 
Selbstbestimmung weiter einfordern!
Ausgezeichnet geschrieben, Barbara Klotz! Tatsächlich nehmen die Provokationen und die undemokratischen Vorfälle im Lande leider wieder zu. Dabei haben die Verursacher auch noch die dreiste Unverschämtheit, das, was genau sie mit ihren Aktionen laufend verursachen, einseitig uns Patrioten vorzuwerfen. Und dann gibt es noch den Landeshauptmann mit seinen Freunden, der genau so wie die Grünen uns in den Rücken fällt und lieber mit den Faschisten und Provokateuren gemeinsame Sache macht. Es ist einfach ein Trauerspiel! Dabei kann es doch nicht so schwierig sein, zum Selbstbestimmungsrecht zu stehen, wie es auch die internationale Gemeinschaft tut, und es uns einzuräumen. Was gibt es denn Gerechteres? Dieses Recht eines Volkes ist ja allgemein anerkannt, Süd-Tirol wurde es bisher jedoch verwehrt. Dafür einzutreten, kann daher nichts Schlechtes und auch kein Zündeln sein. Wir dürfen uns nun weder provozieren noch unterkriegen lassen. Umgekehrt müssen wir halt umso mehr auf unser Recht und seine Umsetzung pochen und weiterhin alles aufzeigen, was unserem Recht zuwiderläuft und uns daher missfällt! Es kann nicht sein, dass die langjährige Übung des Ungerechten zu dessen Fortbestand führt. Das müssen auch unsere Spitzenrepräsentanten endlich einmal kapieren!
 
HE

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