SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN Tafel am Brenner gewaltsam entfernt
Freitag, 15. Mai 2009
brennertafel_neu_02.jpgDie SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN - Tafel am Brenner wurde letzte Nacht (vom 14. auf dem 15. Mai) von bislang Unbekannten gewaltsam von ihrem Standort an der Unrechtsgrenze am Brenner entfernt und gegen 3 Uhr morgens vor das Siegesdenkmal in Bozen geworfen. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT vermutet, dass es sich dabei um eine bereits seit längerem geplante Aktion handelt, zumal der Transport der Tafel aufwendig ist.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT verurteilt die neuerliche Zerstörung der Tafel aufs schärfste und bezeichnet diese als gezielte Provokation und Ausdruck latenter Gewaltbereitschaft.

Derartige Aktionen sind ein demokratiepolitisches Armutszeugnis und zeigen deutlich auf, wer in Wahrheit die Scharfmacher sind, die das friedliche Zusammenleben stören.

Die Tatsache, dass die Tafel ausgerechnet vor das Siegesdenkmal geworfen wurde, spricht dabei bereits für sich und entlarvt die Absicht dieser Tat.

Die Urheber dieser Zerstörungsaktion haben es einzig und allein auf Provokation abgesehen und schrecken selbst vor Gewalt und Sachbeschädigung nicht zurück, um ihre nationalistische Geisteshaltung zum Ausdruck zu bringen.

Gespannt darf man in diesem Zusammenhang auf das Verhalten der italienischen Polizei sein. Da der gesamte Siegesplatz von Videokameras überwacht wird, müsste es ausfindig zu machen sein, wer die Tafel vor das Siegesdenkmal geworfen hat. Man wird sehen, ob die Polizei ihrer Aufgabe nachkommt und Untersuchungen einleitet, oder ob „zufällig“ die Videokameras in dem Moment außer Betrieb waren.

Die SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN – Tafel wurde erstmals am 11. November 2007 an der Unrechtsgrenze am Brenner aufgestellt, um damit Reisende darüber aufklären, dass Süd-Tirol weder kulturell, noch historisch, ein italienisches Gebiet ist und die derzeitige politische Zugehörigkeit zu Italien, gegen den Willen der Bevölkerung und unter Anwendung von Gewalt erfolgte.

Die Tafel am Brenner wurde schon einmal und zwar in der Nacht vom 12. März 2008 von ihrer Verankerung geschnitten und wie ein Stück Müll auf den nahe gelegenen Kreisverkehr geworfen. Einige Monate vorher wurde die Tafel mit Gewalt beschädigt, sodass diese aus Sicherheitsgründen entfernt wurde.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT wird heute Nachmittag Anzeige gegen Unbekannt erstatten und bittet um zweckdienliche Hinweise, welche zur Ergreifung der Täter führen.

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol

 


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Kommentare (62)
1. 31-05-2009 10:18
 
@ Markus Anton
Code:
sehr wohl aber einzelne Bürger Österreichs, die eine Verantwortung für die von ihnen gesetzten Taten zum damaligen Zeitpunkt als Individuen auf der Seite dieser Fremdherrschaft tragen
 
 
In der österreichischen Bevölkerung gab es einen breiten Zuspruch für den Anschluß ans Dritte Reich. Der Versuch es auf "einige Individuen" zu schieben, ist nur der Versuch eine wirkliche Aufarbeitung zu verhindern. So wird versucht, weiter die Täterrolle Österreichs zu vertuschen. 
 
Die Rolle der österreichischen Bevölkerung in Nationalsozialismus unterscheidet sich unwesentlich zu der der Altdeutschen. 
 
Einer der "kleinen" Unterschiede ist, dass es in Wien, im Gegensatz auf dem Gebiet des "Alten Reiches", spontan zu Privat-Prognomen und Plünderungen kam, diese mußten dann vom Polizei-Chef Reinhard Heydrich gebremst werden. 
 
Aus diesem Anlaß dachte sich ein österreichischenr SS-Offizier Names Adolf Eichmann ein neues System aus zur systemmatischen Enteignung und Vernichtung der Juden, das dann als "Wiener Modell" in ganz Europa kopiert wurde. Ein Gehilfe Eichmann sagte dazu selbt:"In dieser radikalen Situation wird in Wien etwas möglich, was so vorher im sogenannten Altreich nicht möglich war - eine Gruppe von engagierten Funktionären kann hier durchgreifen". 
 
Ja Spontanietät und Kreativität sind eng miteinander verbunden! 
 
link
 
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2. 27-05-2009 11:48
 
@ Gorgias
Lesen Sie bitte meine Kommentare noch einmal durch. Sie werden feststellen, dass ich sehr wohl auch die andere Seite der Geschichte berücksichtigt habe. Einen Staat, der damals auch mit aktiver Mitarbeit des Duce-Regimes in Italien und um des Friedenswillen in Europa mit Duldung der freien Völkergemeinschaft ausgelöscht wurde, kann man nicht für die Handlungen einer anderen Staatsmacht in diesem Gebiet verantwortlich machen, sehr wohl aber einzelne Bürger Österreichs, die eine Verantwortung für die von ihnen gesetzten Taten zum damaligen Zeitpunkt als Individuen auf der Seite dieser Fremdherrschaft tragen, sofern sie noch gesund und am Leben sind. Für die späteren Generationen gilt in dieser Frage die Gnade der Geschichte der späteren Geburt, wie das einmal ein großer Politiker aus Deutschland einmal formuliert hat, auch wenn man man Verantwortung für eine ordentliche Aufarbeitung dieser Periode im Interesse der Zukunft hat.
 
Markus Anton
3. 26-05-2009 20:23
 
Anschluss am Vaterland verloren
Während es in den 90ziger Jahren in Österreich durch die Waldheim-Affäre endlich zum Dammbruch kam, und die Aufarbeitung der eigenen Rolle während der Nazizeit endlich gegenüber dem großen Nachbar BRD nachholen konnte, ist Herr Markus Anton auf die auf breite Basis widerlegte Behauptung Österreich sei das erste Opfer des Nazionalsozialismus festgefahren.  
Damit attestiert Herr Anton dass er den Anschluss an der öffentlichen Diskussion seines Vaterlandes verloren hat.
 
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4. 26-05-2009 10:45
 
Süd Tirol ist nicht Italien!
Ich habe mir den Aufkleber aus Auto geklebt um gegen diese über 90 Jährige Ungerechtigkeit zu demonstrieren. Aber auch hier in Deutschland, das sich sonst um jede noch so kleine Minderheit kümmert, erntet man meistens nur Kopfschütteln. 
Dabei müssen wie unseren deutschsprachigen Brüdern und Schwestern beistehen! 
Es haben euch aber nicht alle in der Bunten Republik Deutschland vergessen. 
Wir kämpfen für ein freies Südtirol.
 
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5. 26-05-2009 06:55
 
gewalts. Entfernung des Schildes
Und? Weiss wer darüber Bescheid, ob die Carabinieri Ihrer Pflicht nachkommt u. die Videobänder beim Siegesdenkmal auswertet?
 
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6. 25-05-2009 16:23
 
Scherzi a Parte!
al fedele visitatore del sito della Südtoiroler Freiheit 
Massimo Piovan 
Scherzi a Parte! 
Che siano stati i Servizi Segreti Italiani a far sparire la tabella non sembra attendibile neanche a mé, anche se non trovo sia stupida ed insensata ma solo veritiera. Ora da parte delle autoritá austriache é stata vietata con una motivazione ridicola e cioé "pubblicitá non ammessa". 
Visto che il vostro monumento alla vittoria viene videosorvegliato 24 ore su 24 ore, sará facile indagare e ancora non si sá chi é stato? Sia pur certo che se ci fosse di mezzo qualcuno della STF si sapeva gá il giorno dopo - cosí forse non si saprá mai perché giusto in quel momento le videocamere non funzionavano. Forse Lei ha le connections per andarci a fondo. Mi faccia sapere. Io quando ho saputo che ignoti hanno portato via la tabelle non ho né pianto e neppure mi sono arrabiata, anzi mi son quasi divertita per tanta attenzione. Perché Lei si é fatto non 4, ma 4 milioni di risate? Era cosí importante per Lei?  
Peró i suoi ragionamenti fatti in seguito non sono insensati. 
Forse in tutti questi anni abbiamo imparato qualcosa dagli italiani del suo stampo (come giá detto - per fortuna pochi italiani la pensano come Lei)Negli anni 60 effettivamente i Servizi Segreti agivano i questo modo per tener calda la situazione e per ovviare l' attenzione da altri problemi governativi di quell' epoca (comunismo, brigate rosse ecc.)  
La tabella effettivamente era meglio ignorarla.  
 
Per il momento al posto della Tabella "Suedtirol ist nicht Italien" io ci metterei la sua foto. Scherzi a Parte!". 
m.wilma moroder
 
m.wilma moroder
7. 24-05-2009 00:31
 
Scherzi a Parte!
Mit historischen Interpretationen kommt man an kein Ende. Wie wärs mit einem Zeitbefund? Der vielgerühmte Lebensstandard baut zu einem erheblichen Teil auf der Ausbeutung diverser außereuropäischer Länder auf. Der Österreicher pflegt einen Lebensstil, der drei bis vier Hektar ökologische Bodenfläche pro Person beansprucht. Es ist aber nur etwa ein Drittel davon landeseigen vorhanden, weltweit aber auch nicht mehr, und es wird wegen der Zunahme der Weltbevölkerung täglich weniger. Da fragt sich schon, ob die Raunzerei über Einschränkungen ethisch gerechtfertig sei. Wenn Österreich seinen Lebensstil dem anpaßt, was das eigene Land erlaubt — nicht auszudenken, wie die Leute reagierten! Nichts gegen Geschichte, aber bitte nicht auf Kosten eines ökologischen Realitätssinnes hinsichtlich Gegenwart und Zukunft!
 
H. J. Egger
8. 22-05-2009 09:17
 
Seriöse Liaratur ??
Oh, du dich auf seriöse Litaratur berufender Student, bin ich doch der Überzeugung, dass derlei gebildete Menschen, sollte sich die Geschichte wiederholen gewiss nicht auf der Seite der Opfer zu suchen sind. 
Der Nachfolger Adolfs trägt gewiss nicht Uniform, viel eher massgeschneiderten Nadelstreif. 
 
Schick mir dein Diplom und ich werde versuchen dich anzubeten! 
 
Brennessel
 
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9. 21-05-2009 23:57
 
Seriöse Liaratur ??
@Markus Anton 
 
Tut mir Leid, aber mein Bild der Geschichte bilde ich mir nicht im Internet, sonder mit der Recherche von seriöser Literatur zum Thema, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. 
 
Gleiches würde ich ihnen empfehlen, denn zu den hier besprochenen Thema gibt es umfangreiche und auch sehr gute Literatur. 
 
Die Fakten sind nun einmal da. In Österreich selbst gab es mit dem Ständestaat ein faschistisches System, die Nazis und Hitler wurden von den Österreichern begeistert empfangen, viele Österreicher waren begeisterte Nazis und Österreich war nicht nur Täter, sondern auch Opfer.
 
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10. 21-05-2009 08:19
 
Seriöse Liaratur ??
@markus anton: Glauben Sie wirklich, dass Österreich nur das 1. Opfer der Hitlerschen Agression war? Dann haben Sie wohl so manches überlesen... Untergrundorganisationen gegen das Nazi-Regime gab es überall, wollen wir also Österreich für diese Wohltat nicht in den Himmel loben! Generell ist es jedoch bewiesen und belegt, dass Hitler mit Freude und euphorischem Enthusiasmus in Wien empfangen wurde, dass ca. 3.3 Mio. Juden von Österreichischen Natiionalsozialisten getötet wurden und, dass so manch großer Nazikommandant ein Österreicher war. Ich will die Geschichte nicht aufwühlen und verurteile jegliche Aktionen des Nationalsozialismus, sei es nun Deutschlan, Österreich oder sonst ein Land... Doch eins ist klar: Österreich WAR KEIN OPFER! Und wer dies noch widerlegen möchte, möchte sich außerhalb des Internets Recherchematerial besorgen!! 
 
Mein Tipp dazu: Google und Wikipedia gehören NICHT zur wissenschaftlichen Recherche!
 
Marika
11. 21-05-2009 07:02
 
Höflichkeit
@ Brennessel: das war nur aus Höflichkeit. Ich bin schließlich kein unzivilisierter Prolet.
 
Freigeist
12. 20-05-2009 23:56
 
@ Joachim
Sie können auch mit wenig Recherche im Internet sich ein ausgeglicheneres Bild vom Widerstand gegen Nazi-Terrorherrschaft in Österreich zwischen 1938-45 verschaffen, wenn Sie sich dazu berufen fühlen, ein Urteil abgeben zu müssen. 
 
Die Anzahl der Personen in Österreich, die aktiv im Untergrund gegen die Nazi-Herrschaft in dieser Zeit nach dem Anschluss aktiv waren, wird von allen unabhängigen Quellen auf weit über 100.000 geschätzt. Dazu sollte man noch all die Personen zählen, die im Exil auf der Seite der Alliierten gegen die Nazis gekämpft haben. Allein aus politischen Gründen sind zirka 80.000 Österreicher dem Nazi-Terror zum Opfer gefallen, dazu sollte man noch all die Personen rechnen, die aus rassischen oder anderen Gründen wie Wehrdienstverweigerung, Desertion, Lebensweise oder religiöse Überzeugung von diesem verbrecherischen Regime umgebracht worden sind.  
 
Dieser Widerstand geschah damals in Österreich unter schwierigsten Bedingungen, in einem Land wo Gestapo vorübergehen sich wie Zuhause fühlen konnte. Das war eine ganz andere Ausgangslage für den Widerstand als vielleicht in den besetzten Ländern im Osten oder Westen Europas, wo es nicht nur eine Sprachbarriere gegeben hat, sondern auch andere objektive Voraussetzungen des Widerstandes, die auf Österreicher erzwungenermaßen als Bürger des Reiches keine Anwendung gefunden haben oder finden konnten.  
 
Ich empfehle Ihnen daher das flüchtige Studium der Quellen zu diesem Thema, z.B. in Wikipedia oder Google unter Stichwort: Widerstand gegen Nationalsozialismus, Geschichte Österreichs, Opferzahlen des Nationalsozialismus in Österreich, oder gegen sie direkt auf die Internetseite des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes. Ich nehme an, diese Adresse wird es auch im Internet geben.  
 
In einem kleinen Land mit damals über 7 Millionen Menschen war das dennoch eine beachtliche Leistung des Widerstandes so viele Menschen dafür zu begeistern, wenn unter schwierigsten Bedingungen über 100.000 Menschen aktiv im Untergrund gegen das NS-Regime aktiv waren und unzählige Menschen dabei auch ihr eigenes Leben für das eigene Vaterland Österreich geopfert haben. Einer davon, wie Franz Jägerstätter ein Familienvater, Messner und Bauer aus Ober-Österreich, ist von der katholischen Kirche für seinen persönlichen Beitrag zum Widerstand als österreichischer Patriot, Katholik und Wehrdienstverweigerer heilig gesprochen worden. 
 
Sie tun diesem Land ganz einfach Unrecht, wenn sie diese Geschichte des Widerstandes scheinbar klein schreiben wollen und nur die andere Seite des Mitläufertums, des Schwimmens mit dem Strom im Vordergrund sehen wollen. Die Schuld an Verbrechen des Nazi-Regimes trägt nicht Österreich, das 1938 mit äußerst feiger Zustimmung der freien Welt verraten wurde und das es als Staat bis Mai 1945 nicht gegeben hat, sondern diese Schuld tragen einzelne Personen, die damals gelebt, an dieses Regime geglaubt und es mit ihrer aktiven Unterstützung mitgetragen haben. Auch wenn es damals viele waren, die dem braunen Wahn nachgelaufen sind, es hat auch ein anders Land Österreich in dieser Zeit gegeben, das den Glauben an sich selbst und an eine von der Fremdbestimmung freie Zukunft niemals aufgegeben hat. Umso leichter war daher der patriotisch-geistige Neuanfang unter schwierigsten Bedingungen direkt nach dem Krieg und erst recht nach dem Staatsvertrag von 1955.  
 
Ich kann mich immer noch wiederholen, ein Land, dass dermaßen schlechte Ausgangslage nach den beiden Kriegen des letzten Jahrhundert hatte, hat seine Zukunft mit Bravour gemeistert. Heute befindet sich Österreich in allen relevanten Statistiken an der Spitze der besten Länder der EU. Die Bundeshauptstadt Wien befindet sich 2009 in einem bekannten und renommierten Ranging zu Lebenstandart und Lebensqualität der Städte am Platz Nr. 1 der ganzen Welt, vor Zürich, Genf und Vancouver. Österreich hat meines Erachtens seine Geschichte der letzten 70 Jahre immer schon aber gerade besonders in den letzten Jahren solide aufgearbeitet. Nirgends in diesem Land findet man gestern wie heute nur im entferntesten sichbare Relikte des Faschismus, wie zum Beispiel "in der besten Autonomie der Welt" in Italien südlich des Brenners. 
 
Das Land Süd-Tirol und seine Menschen, die an dieses Vaterland als Schutzmacht ihrer Interessen glauben, können nach ständig wiederholten Bekundungen der politischen Parteien dieses Landes sich weiterhin auf die uneingeschränkte Unterstützung und Solidarität aus Österreich verlassen, solange sie sich selbst als einen integralen Teil der Österreichischen Nation als deutschsprachige und ladinische Minderheit in Italien, als Tiroler und Alt-Österreicher betrachten und diese Hilfe einfordern wollen. Süd-Tirol ist für einen jeden Parteiobmann der im Nationalrat in Wien vertretenen Parteien, mit Ausnahme der Grünen, und für jeden Bundeskanzler dieses Landes eine Angelegenheit des Herzens, wie es immer wieder dort betont wird. Die Zukunft wird zeigen, ob und wann wir alle wieder in einem wiedervereinten Land Tirol leben werden können. Für mich persönlich ist das die einzige Alternative der Klärung und der Beantwortung der Frage der Selbstbestimmung in der AP Bozen, da scheinbar nur diese Alternative in der Bevölkerung Süd-Tirols immer noch mehrheitsfähig zu sein scheint, und hoffentlich mit der Zeit auf einem friedlichen und demokratischen Wege in einem Europa der EU der freien und der selbstbestimmten Völker für alle Seiten zufriedenstellend gelöst werden kann. So lange die Frage der Selbstbestimmung für die Tiroler südlich des Brenners nicht demokratisch beantwortet wurde, ist auch diese Frage offen.
 
Markus Anton
13. 23-05-2009 18:17
 
@Freigeist
Kleingeist,du hast bereits reagiert,und im Muster-Wunderland der faulen Kompromisse muss es doch möglich sein, dass wir zusammen einen passenderen Namen für dich finden. 
Wer diese Freiheit für sich beansprucht sollte sie doch auch allen anderen zugestehen. 
 
Brennessel
 
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14. 20-05-2009 16:28
 
@Freigeist
@H 
 
Auch ich denke es gibt weitaus wichtigere Probleme, die einer Bearbeitung harren, als sich wegen vergangener Taten die Schädel einzuschlagen. 
 
Ist es aber nicht die SF, die immer wieder auf die Vergangenheit verweist, um ihre Politik in der Gegenwart durchzusetzen? 
 
Ich persönlich glaube, dass es wichtig ist seine Vergangenheit aufzuarbeiten umsomit unbeschwert in die Zukunft blicken zu können.  
 
Diese Aufarbeitung sollte dann aber bitte auf beiden Seiten erfolgen und sich nicht darauf beschränken nur der Gegenseite Vorwürfe zu machen und die eigenen Rolle in der Vergangenheit auszublenden 
 
@Mark Anton 
 
Ich respektiere es grundsätzlich, wenn sich Menschen die Mühe machen ihre politische Meinung so umfassend darzulegen. 
Dieser überaus lange Text, der zig neue Themen anschneidet und oftmals wenig mit meinem Beitrag zu tun hat ist wenig hilfreich. 
 
Bleiben wir doch bei den Punkten Moskauer Deklaration und Faschismus in Österreich. 
 
Selbstverständlich gab es bei den Allierten schon vor der Moskauer Deklaration Überlegung über die Nachkriegsordnung. Die Moskauer Deklaration ist jedoch die erste gemeinsame Stellungnahme der Allierten zum Thema Österreich, in dem der Umgagn mit Österreich nach dem Krieg dargelegt wurde. Österreich wurde, ich sage es nocheinmal, als Täter und Opfer bezeichent. 
So heisst es im Text der Erklärung auch: 
 
"Österreich wird aber auch daran erinnert, dass es für die Teilnahme am Kriege an der Seite Hitler-Deutschlands eine Verantwortung trägt, der es nicht entrinnen kann, und dass anlässlich der endgültigen Abrechnung Bedachtnahme darauf, wie viel es selbst zu seiner Befreiung beigetragen haben wird, unvermeidlich sein wird." 
 
Eine Widerstandsbewegung war in Österreich natürlich vorhanden, jedoch sollten wir sie nicht grösser machen als sie ist. Bis zum Kriegsende kann von einer breiten Bewegung keine Rede sein. In Tirol beispielsweise waren es kaum mehr als ein paar hundert Menschen. Erst als der Krieg bereits verloren war und die Truppen der Amerikaner anrückten wurde aus dem Widerstand plötzlich so etwas wie eine Massenbewegung. Diese Phänomen ist auch aus Frankreich und Italien bekannt - auf ein mal war jeder bei der Resistance oder den Partisanen. 
 
Nochmals zur Rolle des NS in Österreich. Bei den letzen Gemeinderatswahlen in Innsbruck 1933 erreichen die Nationalsozialisten ca. 40% der Stimmen.
 
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15. 20-05-2009 14:27
 
Schild muss Ende Mai weg
Heute in der Tiroler Tageszeitung zu lesen: die (Nord-/Ost-Tiroler) Landesregierung selbst soll verfügt haben, dass das Schild bis Ende Mai entfernt werden muss und begründet dies mit einer am Straßenrand verbotenen Werbung, welche die Autofahrer ablenkt und überdies Italien schlechtmache usw. 
 
.... So ein Blödsinn. 
 
Da haben wohl ein paar unserer Volksvertreter volle Hosen bekommen. Hat da vielleicht Italien interveniert? Oder die Südtiroler Landesregierung? Das wird man wahrscheinlich in der Öffentlichkeit nicht erfahren. 
 
Ich hoffe jedenfalls, dass Ihr jedes nur mögliche Rechtsmittel ausschöpft und dass die Tafel wieder aufgestellt werden kann. Ansonsten müssten wohl im ganzen Land diverse Tafeln entfernt werden. 
 
Ganz ähnlich ist es mit der Rosenkrone, die beim Festumzug mitgetragen werden sollte. Warum wird jetzt wieder alles in Frage gestellt? Was ist denn so schlimm, wenn die Süd-Tiroler Schützen diese Krone mitnehmen und wenn sie in Südtirol aufgestellt wird? 
 
Das Fass den Boden schlägt jedoch aus, dass diejenigen, die gegen Faschismus und faschistische Denkmäler auftreten jetzt als Scharfmacher und Zündler gebrandmarkt werden.  
 
Ich verstehe die Welt nicht mehr.
 
armin
16. 20-05-2009 13:44
 
@ Brennessel
Noch einer der mich nicht widerlegen kann. User persönlich angreifen ist einfach nur proletoid. Darauf reagier ich nicht. Pech gehabt.
 
Freigeist
17. 20-05-2009 12:05
 
@ Brennessel
Freigeist 
 
Hat dies kleine und doch so grosse Wort "FREI" nicht etwas Zündlerisches?, 
ausserdem Kleingeist wäre wohl angemessener! 
 
 
Brennessel
 
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18. 20-05-2009 05:25
 
lustig
daß keiner der "Geschichtsexperten" hier widerlegen kann, daß die Habsburger uns verraten haben: einmal an den Napoleon und dann indem sie den ersten Wletkrieg ausgelöst haben. Aber immer brav weiterschimpfen. Ihr seid sowas von lächerlich! Ach, ich höre, die Nordtiroler wollen euer schönes Schild am Brenner entfernen... ist das jetzt der dritte Verrat?
 
Freigeist
19. 19-05-2009 20:10
 
Scherzi a Parte!
Che siano stati i Servizi Segreti Italiani a farVi sparire la tabella in lamiera non mi sembra possibile. Perchè dovrebbero perder tempo dietro ad una minchiata simile? La miglior cosa da fare, oramai, era di ignorare quella stupida ed insensata tabella. Già da tempo le autorità Austriache e quelle Italiane collaborano assieme per riuscire legalmente a farVi togliere sia la tabella, sia il suo telaio. 
Continuare a danneggiare la tabella con colori spray o altro non serviva a niente: Vi si faceva unicamente maggiore pubblicità. 
Quando ho saputo che ignoti (Santi) Vi hanno fregato nottetempo la tabella, mi sono fatto non 4, ma 4 milioni di risate. In seguito però ho iniziato a ragionare. Se alla tabella era da tempo che non le si dava importanza, la cosa a Voi sicuramente non Vi è piaciuta. Significava che coloro che danneggiavano la tabella avevano capito che così facendo Vi facevano a Voi solo una grande pubblicità gratuita. Quindi avevano capito che la tabella era meglio ignorarla. 
 
Il mio sospetto è che siate stati Voi stessi a portare via la Vostra tabella per lasciarla ai piedi del Monumento alla vittoria a Bolzano per poi, come sempre, dar la colpa ai Servizi Segreti, ed a tutti coloro, impegnati in politica che definite "Fascisti". La mia impressione è questa: siccome della cosa non si parlava più potreste, alcuni di Voi, aver pensato di autodanneggiarVi per poi dar la colpa a qualcun altro e risollevar così la questione che pian piano stava cadendo nel disinteresse generale.  
Anche questa è una possibilità di come le cose possano esser andate caro Dottor Sven Knoll. Vedremo tuttavia cosa salterà fuori dalle indagini delle Autorità. 
Per il momento al posto della Tabella "Suedtirol ist nicht Italien" io Vi consiglierei di montare una tabella con sfondo nero e la scritta in giallo "Sorridi, sei su Scherzi a Parte!".
 
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20. 19-05-2009 12:32
 
Antwort an Herr Joachim
Wenn Sie mich schon direkt ansprechen, dann verdienen Sie eine direkte Antwort.  
 
Österreichs politische Zukunft wurde nicht nur in Moskau erörtert, sondern es war natürlich auch eines der Themen der Nachkriegsordnung der Westalliierten. So z.B. gab bereits lange Zeit vor der Moskauer Deklaration in Washington am 28. Juli 1942 der damalige US-Außenminister Cordell Hull im Namen seiner Regierung eine formelle Erklärung ab, in der es geheißen hat: die USA werden die Annexion Österreichs von 1938 durch das Hitler-Reich niemals anerkennen und auf eine Wiederherstellung der nationalen Souveränität dieses Landes in einem Nachkriegseuropa mit ganzer Kraft hinarbeiten. In diesem Zeitraum griffen auch die Briten dieses Thema auf. Im Mai 1942 konnte man in den Zeitungen des U.K. mehrere Artikel lesen, in denen man sich mit Nachdruck mit der Zukunft Österreichs beschäftigt hat. Unter anderem wurde damals die Tatsache hervorgestrichen, dass die britische Öffentlichkeit mehr für dieses Thema sensibilisiert wurden sollte, und die Menschen sollen auch erfahren, daß bereits zum damaligen Zeitpunkt mehrere Tausend Österreicher in der britischen Armee als Freiwillige (!) gegen die Nazis kämpften. Der Ort der Moskauer Deklaration über die Zukunft Österreichs vom 30.10.1943 wurde zufällig ausgewählt. diese konnte genauso in Teheran oder in Jalta verfasst worden sein. Ein wörtliches Zitat aus dieser Deklaration: 
 
"Die Regierungen Grossbritanniens, der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten von Amerika kamen darin überein, daß Österreich, das erste freie Land, das der Hitlerschen Aggression zum Opfer gefallen ist, von deutscher Herrschaft befreit werden muß. Sie betrachten den Anschluss, der Österreich am 15. März 1938 aufgezwungen worden ist, als null und nichtig. (...) Sie geben ihrem Wunsch Ausdruck, ein freies und unabhängiges Österreich widerhergestellt zu sehen."  
 
Am 18. Dez. 1944 wurde bereits ein "Provisorisches Österreichisches Nationalkomitee" im Untergrund in Österreich selbst gegründet, das die verschiedenen Widerstandgruppen organisatorisch vereinigen soll. Dem Widerstand gelang es von Wien aus nach West-Österreich zu wirken und vor allem im Alpenraum bis nach Innsbruck und Bozen einen militärischen Widerstand erfolgreich aufzubauen. 
Gegen Ende des Krieges wurden die Nazis und ihre Wehrmacht aus dem größten Tiroler Tal, nämlich aus der Landeshauptstadt Innsbruck und aus dem Inntal mit Waffengewalt von diesem Widerstand über die Grenze nach Kufstein vertrieben. Die in Tirol anrückenden Amerikaner trauten ihren Augen nicht, sie wurden als Befreier mit Jubelrufen und Blumen vor allem in Innsbruck so stürmisch begrüßt, wie auch anderswo in Europa. 
 
Im anderen Teilen Österreichs hatte es trotz widrigster Bedingungen Jahre zuvor sogar einen bewaffneten Widerstand gegen die Nazi-Herrschaft gegen. Das deutschsprachige Österreichische Freiheitsbataillon kämpfte im Süden vor allem in Kärnten sogar in eigenen Uniformen, die man am rot-weiß-roten Wimpel erkennen konnte. Es gab damals in diesem Land auch Partisanenbewegungen mit hunderten von Sabotageakten vor allem gegen die Infrastruktur des Reiches. z.B. in der Steiermark und im Salzkammergut. Zunehmend wurden auch Österreicher im Exil als Freiwillige bei den Alliierten Truppen eingesetzt. Diesen eigenen Beitrag der Österreicher zur Befreiung der eigenen Heimat von der Fremdherrschaft hat man später auf der alliierten Seite gewürdigt. 
 
Wenn man einen Kriegsroman von hinten liest, dann glaubt man natürlich alles besser zu wissen. Im Jahre 1938 wurde dieses Land Österreich von der Welt um den Preis der Erhaltung des Friedens in Europa von allen Mächten dieser Welt feige verlassen, nicht anders als die Tschechoslowakische Republik ein Jahr später.  
 
Wenn man die manipulierte Abstimmung nach dem Anschluss als Nachweis der Gesinnung der Menschen betrachten will, dann ist Verdrehung der objektiven Tatsachen. Ich tue das nicht. Diese "Abstimmung" war genauso frei, wie die letzten Kommunalwahlen in der EX-DDR im Mai 1989, wo es auch 99,8% für das alte Regime gegeben hat. Es stimmt schon, die Gegner des Abschlusses in Österreich wurden damals wie die übrige Welt auch in die Defensive gedrängt, aber wie sehr sie recht mit ihren Argumenten hatten, zeigten die Ereignisse der nächsten Jahre mit Krieg und Zerstörung mit Hunderttausenden von Toten an allen Fronten in fremden Uniformen oder unter dem Bombenhagel oder als politische Häftlinge in den KZ der Nazis. In einem kleinen Land wie Österreich mit damals um die 7 Millionen Menschen sind dem Nazi-Terror allein aus politischen oder rassischen Gründen zirka 160 tausend Menschen zum Opfer gefallen. Zum Zeitpunkt des Anschlusses war die Stimmung bekanntlich eine andere. In der Bevölkerung war ein Drittel dafür, ein Drittel dagegen, der Rest war unentschlossen und wartete ab, wer sich letztendendes durchsetzt. Im Laufe der Monate und Jahre machten dann die Österreicher die Bekanntschaft mit diesem neuen Regime und mit den Deutschen im allgemeinen aus dem sog. Alt-Reich. Die Gegensätze in Lebensgewohnheiten und Mentalität machten sich langsam sichtbar. Die Terrorherrschaft machte dazu die Abneigung gegen die neue Ordnung nur größer und umso stärker besann man sich dessen, was man 1938 an Werten im eigenen Land verloren hat. Die Nazis führten Buch über alles, auch über Stimmungsumschwung in der Bevölkerung. Alles, was die Menschen an Österreich noch erinnern könnte, wurde verboten, vor allem der Landesname Österreich selbst. Nach dem Anschluss durfte das Land nun mehr "Ostmark" heißen und die Länder Ober- und Nieder-Österreich wurden in Ober- und Nieder-Donau umbenannt. Die Deutsche Wehrmacht achtete peinlichst genau darauf, dass die eingezogenen Soldaten aus Österreich, mit Ausnahme der Gebirgsjäger aus anderen Gründen, in keiner Waffeneinheit oder zivilen Einheit eine relevante Größe bilden. Sie sollen im deutschen Volk sowie im und mit diesem Dritten Reich buchstäblich "untergehen".  
 
Viele Menschen merkten viel zu spät mit was für einer Fremdherrschaft sie in ihrer Heimat zu tun haben, und viele machten sich direkt schuldig. Es gab aber auch direkten und sogar bewaffneten Widerstand unter schwierigsten Bedingungen, im Gegensatz zu den Ländern, wo die Fronten viel klarer waren und wo die Besatzer die Sprache nicht allgemein verstanden haben. Die Ehre Österreichs haben dennoch in diesem Krieg unzählige Menschen gerettet, die in diesem ungleichen Kampf sehr viel geopfert haben, sogar das eigene Leben. Auch ihnen war für die Heimat kein Opfer zu groß. Es gab zehntausende Menschen im linken oder christlichen oder monarchistischen Widerstand und vielleicht noch mehr Mitläufer des neuen Regimes zwischen 1938 - 45 in diesem Land Österreich, das eine eigene unverwechselbare Identität bis zum Jahre 996 und bis in die Römerzeit bis heute aufweisen kann.  
 
Dennoch hat es nach 1945 einen unmissverständlichen Willen der maßgeblichen politischen Kräfte zum demokratischen Neuanfang als freie, ungeteilte, die Süd-Tiroler umfassende, gleichberechtigte und souveräne Nation der Welt gegeben und diese Chance hat Österreich auch sehr erfolgreich in der Geschichte der Zweiten Republik genutzt.  
 
Die Freiheit, die Österreich im Jahre 1955 im Staatsvertrag bekommen hat, machte vielen Ländern in der Nachbarschaft im Osten hinter dem Eisernen Vorhang die berechtigte Hoffnung, dass die Zeit der Fremdbestimmung einmal vorbei sein wird. Gerade im Mai dieses Jahres 2009 feierte man den 20. Jahrestag des Falls des Eisernen Vorhangs zuerst an der ungarisch-österreichischen Grenze, als Tausende von Ost-Deutschen diese Gelegenheit nutzend die Freiheit wählen konnten und so die demokratische Wende im Arbeiter- und Bauernparadies der totalitären DDR beschleunigt haben. So half Österreich dem Nachbarland Deutschland zumindest auf Umwegen, seine 1945 zerbrochene Landeseinheit erfolgreich wiederherzustellen. Die Beute des Zweiten Weltkrieges konnte frei über sich selbst in den ersten freien Wahlen von 1990 bestimmen. Die Beute des Ersten Weltkrieges, heute die Autonome Provinz Bozen in Italien, darf zwar frei wählen, aber auch hier hat die Macht der Fremdbestimmung zum keinen Zeitpunkt der Geschichte dem Land die Freiheit der Wahl zwischen status quo als Autonomie in Italien oder der Rückkehr zum eigenen angestammten ethnischen Vaterland Österreich in einer Volksabstimmung gegeben.  
 
Auch hier arbeitet man fleißig auf der Seite der Befürworter der Fremdbestimmung bereits seit Generationen daran, die Bande zwischen Süd-Tirol und BL Tirol und dem Vaterland Österreich zu schwächen. Manchmal mit mehr und manchmal mit weniger Erfolg. Es gibt in diesem Land auch genug Patrioten, die sich für die Wahlfreiheit in dieser Frage einsetzen. Das beste Beispiel dafür ist die neue junge Generation von Patrioten, die es in der Form noch nie gegeben hat. Das lässt uns alle mit viel Optimismus in die Zukunft der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler und damit der Alt-Österreicher in er AP Bozen blicken. Gemeinsam werden wir es schaffen, auch für das Schmuddelkind der Geschichte Europas in Tirol südlich des Brenners, das bis jetzt so viel Pech in der Durchsetzung der ihm zustehenden Rechte gehabt hat, die Wahlfreiheit in dieser so wichtigen Frage zu erreichen.
 
Markus Anton
21. 19-05-2009 12:29
 
Antwort an Herr Joachim
So interessant der Geschichtsunterricht hier auch sein mag, sollten wir uns doch vordergründig um die Zukunft Tirols kümmern als darum wer wann was getan und hat und wer für was verantwortlich ist. 
Daß diejenigen die für einen Verbleib bei Italien sind vernünftig sind wage ich zu bezweifeln, denn dieser Staat bringt Unzufriedenheit unter die deutsche und ladinische Volksgruppe, die sich jetzt langsam entläd und dringend abgebaut werden muß. 
Allerdings darf man nicht alle Italiener als Faschisten und Nationalisten abstempeln denn es gibt auch unter ihnen sehr viele die einer besseren Zukunft Süd-Tirols ohne Italien offen gegenüber stehen.
 
H
22. 19-05-2009 10:33
 
Antwort an Herr Joachim
manchmal liest man hier doch noch eine Stimme der Vernunft, danke Joachim.
 
Nick
23. 19-05-2009 00:36
 
Antwort an Herr Joachim
Es drängt mich als Geschichtestudent zudem noch auf die Aussagen bestimmter selbsternannter Geschichteexperten einzugehen. 
 
Sehr geehrter Herr Hartmuth Staffler, 
 
ich werde ganz sicher nicht die Taten Italiens in diversen Kriegen gutheissen, diese sprechen für sich. Ich frage mich aber wieso es bei Patrioten üblich ist immer nur mit den Finger auf andere Länder zu zeigen, wo doch das eigene Land meist um keinen Deut besser ist. 
 
Immer wieder wird auf die Kriegserklärung Italiens an Österreich eingegangen. Wieso wird jedoch das Jahr des Kriegsausbruches 1914 und die Rolle, die Österreich dabei spielte, konsequent ignoriert? Nur zur Erinnerung: Der Funke in das Pulverfass Europa wurde in Serbien geworfen, einem Land, dem Österreich eine eigene Staatlichkeit nicht zugestand. Serbein ist dabei nicht das einzige Beispiel. Das ursprüngliche Kriegsziel Österreichs war es seine Interssen am Balkan zu verteidigen und gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen in den eigenen Gebieten vorzugehen. Das ist ebenso Imperialismus, wird aber wohl gerne ausgeblendet. Genauso wie die zahlreichen Kriege, die Österreich im Laufe der Jahrhunderte geführt hat, um seinen Einfluss auszudehnen und andere Völker zu unterjochen.  
 
@Mark Anton 
 
Bei einigen ihrer Aussagen frage ich mich wirklich, ob sie das selbst noch glauben, was Sie da schreiben. 
 
Beispiel: 
 
"Dieses Vaterland war einmal selbst von der Karte Europas zwischen 1938-45 ausradiert, als zwei Diktatoren in Italien und im Deutschen Reich auch um den Preis der Souveränität Österreichs und der Unantastbarkeit der Unrechtgrenze am Brenner einen neuen Pakt geschlossen haben und damit dem Krieg den Weg geebnet haben." 
 
Zunächst einmal gab es mit dem Ständestaat von 1933 bis 1938 in Österreich selbst ein faschistisches System. Schon vergessen? 
Ihr Vaterland hat sich 1938 selbst von der Landkarte radiert. Als die Wehrmacht in Österreich einmarschierte erwartete sie bewaffneten Widerstand. Von der Bevölkerung wurde sie jedoch jubelnd begrüsst. Bereits vor der Eingliederung ins Deutsch Reich gab es eine starke NS-Bewegung in Österreich, wie auch in Südtirol. Bei der Abstimmung über die Angliederung vielen auf die Ja-Stimmen rund 99%. Natürlich waren die Wahlen alles andere als frei, geheim und unmittelbar. Die Begeisterung der Österreicher für Hitler und den Nazis war trotzdem offenkundig. So jubelten Zehntausende Hitler zu, als dieser in Wien den "Eintritt meiner Heimat ins Deutsche Reich" verkündete. Die Österreicher waren zudem in den Strukturen des Dritten Reiches gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung im Deutschen Reich überrepräsentiert. 
 
"Nach dem Sieg der Alliierten im Mai 1945 musste das neue Österreich als Opferland des Krieges, so wurde es von den Siegern eingestuft, mit dem Verursacher und Täterland dieses Krieges Italien über die Rückgabe Süd-Tirols verhandeln." 
 
In der Moskauer Deklaration von 1943 wurde Österreich von den Allierten als Opfer UND Täter eingestuft. Eine Tatsache, die von den Österreichern allzugerne verdgrängt wurde und offenbar immer noch wird. Wie heisst es doch so schön? "Die Österreicher haben es verstanden aus Mozart einen Österreicher zu machen und aus Hitler einen Deutschen."
 
Joachim
24. 19-05-2009 00:13
 
Antwort an Herr Joachim
Ich finde es, wie viele andere Südtiroler auch, befremdlich wenn sich eine Partei/Bewegung, die selbst seit ihrer Gründung immer aus gezielten Provokationen Kapital schlägt über Provokationen der Gegenseite aufregt. 
 
Bevor jetzt bestimmte Schreiberlinge über mich herfallen möchte ich klarstellen, dass ich damit nicht Aktionen, wie die Entfernung der Tafle am Brenner gutheisse oder gar mit faschistischen Gedankengut sympathisiere. 
 
Es geht mir viel mehr um den Politikstil der SF, die auf Provokation setzt, um in die Schlagzeilen zu kommen und bei den Leuten ein Gesprächsthema zu bleiben. 
 
Selbstverständlich dürft ihr eure Ziele verfolgen, ich spreche euch dieses Recht ganz sicher nicht ab. Der Ton macht jedoch die Musik und wer beispielsweise kein Problem damit hat, dass ein Jungfunktionär der eigenen Partei eine Klopapierrolle mit der Tricolore versieht, im Gegensatz dann aber von Provokation spricht wenn rechte Parteien mit ähnlichen Provokationen reagieren ist einfach nur heuchlerisch und vergiftet das politische Klima, das statt sachlicher Auseinandersetzung emotional geführt wird und nur noch aus Provokation und Gegenprovokation besteht.
 
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25. 18-05-2009 21:35
 
Neue Schildbürgerstreiche
Kann es sein dass die Tafel nicht mehr als Aufmerksamkeitsmagnet wirkt? Oder habe ich irgendwo einen Zeitungsartikel übersehen? 
 
Als ich vor den Wahlen jemand fragte warum er die Südtiroler Freiheit und nicht die Freiheitlichen wählt, sagte mir dieser, daß die zumindest etwas tun. Ich fragte nach:"Das Schild am Brenner?" Er:"Ja genau." 
 
Vandalismus und Zerstörung von Eigentum ist nie in Ordnung, mich ärgern aber mehr die umgeschmissenen Blumentöpfe im Stadtzetrum, weil mir das Schild im Grunde wurscht ist. Es unterstützt werder den interethnischen Dialog noch fördert es in irgendeiner Weise die Selbstbestimmung. 
 
Aber wie ich, an der Anzahl der Kommentare sehe, können viele am ehesten etwas mit etwas so handgreiflichen und plakativen wie ein Schild anfangen. 
 
Zumindest hat diese Aktion eine unfreiwillige Komik, der sich die Täter wahrscheinlich nicht bewußt waren. Sie haben nähmlich das Schild genau dorthin gebracht, wo es die STF am liebsten haben würde.
 
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26. 18-05-2009 18:37
 
Neue Schildbürgerstreiche
@ brennessel 
WOW! Super Vergleich! Danke! 
 
Es werd Zeit, dass endlich olle onfongen sich gegen de Ungerechtigkeit in insorn Lond zu wehrn!  
Schliaßt enk den Schützen un, wählt die Süd Tiroler Freiheit, redets mit die Leit, steats zu enkrer Sproche, Kultur und Tradition
 
Phil
27. 18-05-2009 16:45
 
@Freigeist
In einem Europa des Friedens und der Freiheit sollen die Tiroler zwischen Brenner und Salurn weiterhin die Kriegsbeute Italiens spielen????? 
Nur um die imperialistischen Gelüste Italiens zu befriedigen? 
Dieser Stiefelstaat soll sich besser um seine Wirtschaft und seine Migranten aus Afrika kümmern, als mitten in Europa mit nationalistischer Arroganz Minderheiten zu unterdrücken.
 
ff
28. 18-05-2009 16:03
 
Geschichte H.Staffler
Nun machen sie mal einen Punkt ja. Ohne auf ihre geschichtlichen Aussagen weiters einzugehen finde ich es einfach lächerlich irgendeinen Amerikaner zu zitieren der uns glauben machen sollte, Österreich war nur zu gutmütig um einen Krieg (aufgezwungen???) zu gewinnen. Sie sollten auch ein wenig über die Verbrechen der Wehrmacht (der die Österreicher angehörten) berichten.
 
Leeroy
29. 18-05-2009 10:47
 
beweise
Wieso werd do behauptet, dass des italienische nationalisten gwesen sein? Hot se jemnad gsechn? Also donn bitte di klopp holtn......isch wieder amol a politischer sessl wichtiger ha?
 
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30. 17-05-2009 21:23
 
beweise
Schneckenmentalität 
 
Nur eine Schnecke und Politiker, zuweilen auch Bischöfe, kriechen einander in ihrer Schleimspur hinterher! 
Bildlich dargestellt könnte man hierfür natürlich nur Nacktschnecken verwenden, da ein Schneckenhaus ja auch eine Art Rückgrat darstellen würde. 
 
 
An alle Wellensittiche ! 
 
Dies ist nicht bös gemeint, Marika und alle anderen Wellensittiche, aber ein Adler wird sich wohl kaum das Fliegen verbieten lassen müssen, nur weil ihm ein Wellensittich vom Käfig aus zuruft er möge sich doch gefälligst auch in einen Käfig setzen, weils ja viel besser für alle wäre. 
 
 
Flieg FREIHEIT flieg!!!!!
 
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31. 17-05-2009 20:33
 
Geschichte
Wer sich zu geschichtlichen Themen äußert, der sollte zumindest eine kleine Ahnung von Geschichte haben und nicht so einen Unsinn zusammenschreiben wie dieser sogenannte Freigeist. Tatsache ist, dass uns Italien am Pfingstsonntag, 24. Mai 1915, überfallen hat. Es war ein rein imperialistischer Aggressionskrieg, aber der Staat Italien hat in seiner kurzen, äußerst unrühmlichen Geschichte immer nur andere Staaten überfallen. Man denke nur an den Krieg gegen die Türkei (1911), in dessen Folge ein Viertel der Bevölkerung der Cyreneika in Konzentrationslagern und Todesmärschen durch die Wüste - die Nazis haben davon gelernt - umgebracht wurde, an den Krieg gegen das christliche Kaiserreich Äthiopien, in dem zehn Prozent der Bevölkerung durch Giftgas und Massenerschießungen (fast alle Geistlichen!) umgebracht wurden, an die Beteiligung an der franco-faschistischen Rebellion gegen die gewählte Regierung Spaniens mit der Bombardierung der Stadt Guernica (gemeinsam mit den Nazis), an die Überfälle auf Albanien, Griechenland, Frankreich und die Sowjetunion. Italien hat sich für keines dieser Verbrechen jemals entschuldigt, sondern ist bis heute sogar noch stolz darauf. Es ist doch wohl logisch, dass wir uns von einem solchen Verbrecherstaat so schnell als möglich verabschieden und zu unserem Österreich zurückkehren wollen, das laut Urteil des amerikanischen Diplomaten und päpstlichen Geheimkämmerers Francis A. Mac Nutt "viel zu gutmütig war und deshalb den ihm aufgezwungenen Krieg verloren hat".
 
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32. 17-05-2009 13:07
 
Die Geschichte
Bevor man schlaue Kommentare zu Geschichte abgibt, wie das der "Freigast" tut, sollte man etwas davon verstehen. Ich traue mir ein Urteil zu, weil ich auch dieses Fach einmal studiert habe. 
 
Das Vaterland kann man sich wie die eigene Familie bei der Geburt nicht aussuchen. Man kann es nur lieben und respektieren, vor allem dann, wenn diese Vaterland in der ganzen langen Geschichte ohne Unterlass für die Rechte der Süd-Tiroler in diesem Staat der Fremdestimmung international auf die Barrikaden gestiegen ist und weiterhin ohne Zeitlimit als Schutzmacht für die Tiroler südlich des Brenners mit friedlichen Mitteln diplomatisch kämpft.  
 
Das Land Süd-Tirol wird bekanntlich noch zu Mittel-Europa gezählt. In diesem geografischen Raum in Europa sind die Grenzen der Staaten immer wieder verschoben, abgeschafft oder neu gezogen worden. Genug Beispiele dafür findet man sogar in der Geschichte der letzten 20 Jahre.  
 
Manche Länder sind immer wieder oder als Beute eines Weltkrieges geteilt worden, trotzdem haben sie irgendwann zur alten Einheit zurückgefunden. 
 
Die Tiroler in der AP Bozen haben nun einmal dieses eine Vaterland Österreich, die Deutsche Kulturnation in Europa interessiert sich herzlich wenig dafür, bzw. hat auch wenig Ahnung von Problemen des Landes. Dieses Vaterland war einmal selbst von der Karte Europas zwischen 1938-45 ausradiert, als zwei Diktatoren in Italien und im Deutschen Reich auch um den Preis der Souveränität Österreichs und der Unantastbarkeit der Unrechtgrenze am Brenner einen neuen Pakt geschlossen haben und damit dem Krieg den Weg geebnet haben.  
 
Nach dem Sieg der Alliierten im Mai 1945 musste das neue Österreich als Opferland des Krieges, so wurde es von den Siegern eingestuft, mit dem Verursacher und Täterland dieses Krieges Italien über die Rückgabe Süd-Tirols verhandeln. Dem Stand noch die fatale Option der Süd-Tiroler nach 1939 für das Reich im Wege, und das war der eigentliche Grund, warum Süd-Nord-Ost Tirol damals um 1946 nicht wiedervereinigt wurde. Immerhin konnte aber Österreich für AP Bozen den Pariser Autonomie-Vertrag erreichen, der ohne Zeitlimit bis heute gilt. Was Italien Südtirol damals versprach war auch nur ein Bluff, später hat man sich davon deutlich überzeugen können. Die alte Italianisierung Politik aus der Zeit des Duce-Faschismus wurde munter weiter fortgesetzt, diesmal unter einem Mäntelchen der Demokratie. Mit der Politik der ethnischen Majorisierung mit gesteuerter Massenzuwanderung wollte man die ethnische Mehrheit der Süd-Tiroler in der eigenen seit Menschengedenken angestammten Heimat mit dieser Politik der Brechstange brechen. Dazu in diesem Land Tirol südlich des Brenners, in das die Italiener nach 1918 so gut wie ohne Italiener in der angestammten Bevölkerung gekommen sind.  
 
Wir kennen die Geschichte der 50er und 60er Jahre. Damals hat die Schutzmacht der Südtiroler das Vaterland Österreich den Staat Italien wegen der brutalsten Übergriffe gegen die Widerstandsaktivisten vor die UNO als klagende Partei gebracht und Italien wurde dort auch verurteilt und zur Einhaltung der Menschenrechte und der Bestimmungen der 1946 versprochenen Autonomie angehalten. Diese kam später nach 1972 bis 1992, aber nach unzähligen offiziellen und vertraulichen Treffen der Diplomaten aus Wien in ganz Europa und vor der UNO mit der italienischen Verhandlungseite. Nicht zu vergessen sind auch damals sehr hohe Summen, die aus Österreich nach Süd-Tirol für den Aufbau der Infrastruktur und der Wirtschaft überwieden hat. Man hat es gemacht, ohne Aufsehen daraus gemacht zu haben.  
 
Südtirol war und ist weiterhin auf der Agenda der aktuellen Innenpolitik in Österreich. Fast alle im Österreichischen Nationalrat vertretenen Parteien haben einen eigenen Südtirol Sprecher. Die Verankerung der Schutzmachtfunktion des Vaterlandes für Süd-Tirol sollte in der Präambel der neuen reformierten Bundesverfassung festgeschrieben werden. Diese Bestimmung ist bereits beschlossenen worden, die neue Bundesverfassung aber noch nicht. Nur die Grünen haben 2006 im Parlament in Wien auf Anraten der Verdi-Zuflüsterer aus Bozen dagegen gestimmt.  
 
Österreich ist ein treues und ein verlässliches Vaterland der Süd-Tiroler. Es macht das, was in seiner Macht als neutraler Kleinstaat steht und sogar darüber hinaus.  
 
Auch andere Minderheiten haben ihre Vaterländer, oder sie haben sie gehabt. Ich denke da speziell an die Deutschen im Sudetenland oder an die Siebenbürger Sachsen in Rumänien. Die Sudetendeutschen haben ihre Heimat unter kriegerischen Auseinandersetzungen verloren. Die Siebenbürger Sachsen, von den es noch in den 60er Jahren über 330.000 Menschen gegeben hat, haben sich mit aktiver Aufmunterung ihres Vaterlandes in der BRD auf den Weg dazu in Friedenszeiten gemacht und ihr Land fast zur Gänze aufgegeben, eigentlich nicht viel anders als damals in der Zeit der Option in Süd-Tirol, als die Gesellschaft in Dableiber und Optanten tief gespalten war. Heute leben nicht mehr als 25-30 tausend Deutsche in Siebenbürgen in Rumänien, das deutschsprachige Land Siebenbürgen hörte damit auf so gut wie zu existieren. Das Land Süd-Tirol lebt trotz aller Verluste an Bevölkerung in der Geschichte weiter. Es ist heute ein starkes und selbstbewusstes Land geworden. Die Klärung der Frage der Selbstbestimmung erscheint aus der europäischen Perspektive immer wahrscheinlicher.  
 
Erst dann, wenn die Bevölkerung frei, gleich, geheim und nach entsprechender Vorbereitung über die Frage der eigenen Selbstbestimmung in einem Referendum abgestimmt hat, erst dann kann man an neue Zeiten in Süd-Tirol ohne Fremdbestimmung denken. Rechtliche Grundlagen gibt es bereits dafür, sogar in Italien selbst, wie der Gesetzesentwurf Cossigas aus dem Jahr 2006 und 2008. Der amtierende Außenminister Frattini, der auch für die AP Bozen zuständig ist, meinte unlängst in einem Interview sinngemäß; Referenda auf Provinzebene sind auch in Italien erlaubt, mal sehen was kommt, ob dann der Landeshauptmann aus Innsbruck dazu bereit wäre, jährlich 7 Milliarden Euro nach Bozen zu überweisen. Ich vermute die Tiroler Landespolitik denkt sich im stillen, liebend gerne, aber dazu müsste zuerst die SVP in Süd-Tirol eine klare Linie der Selbstbestimmung fahren, ein Referendum zur Frage der Klärung der Selbstbestimmung fordern, es vorbereiten, durchführen und die Anerkennung des Resultats national und international einfordern. Dem italienischen Machtanspruch im deutschsprachigen Teil des Landes Tirol südlich des Brenners haben die Süd-Tiroler immer wieder klar und deutlich widersprochen. Das letzte mal in der Selbstbestimmungpetition der 99% der Bürgermeister aus der AP Bozen an den Österreichischen Nationalrat in Wien. 
 
Wie man allgemein wissen müsste, die Bürgermeister werden fast ausnahmslos, abgesehen von wenigen italienisch dominierten Gemeinden, in diesem Land von der SVP gestellt. Warum gerade diese Partei auf Umwegen die Selbstbestimmung für das Land scheinbar sucht, diese Frage kann die italienische Politik dieses Staates der Fremdbestimmung beantworten, die den Willen zu Selbstbestimmung den Menschen wie vor Jahr und Tag auszutreiben versucht, nur heute vielleicht anders als noch in früheren Jahrzehnten. Nicht alle Tiroler in der AP Bozen lassen sich leicht einschüchtern, z.B. die STF in ihrer politischen Arbeit. Aus diesem patriotischen Geist heraus wurde ab 1972 eine bescheidene Autonomie für Süd-Tirol möglich und aus diesem Geist heraus wird auch die friedliche und demokratische Beantwortung der Selbstbestimmungfrage der AP Bozen einmal möglich werden. 
 
Abschließend möchte ich an die Worte eines großen Österreichers erinnern, der zu Weihnachten 1945 als Bundeskanzler des aus Ruinen neu auferstandenen Vaterlandes eine Ansprache im Radio an die Bevölkerung gehalten hat. Leopold Figl wurde als Christdemokrat für seine Österreich patriotische Haltung von den Nazis im KZ Dachau eingesperrt und diese Haft nur knapp überlebt. Er war auch ein glühender Verfechter der Idee der Rückkehr Süd-Tirols zu Österreich nach dem zweiten Weltkrieg und glaube Zeit seines Lebens felsenfest daran: 
 
"Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben, ich kann Euch für den Christbaum, wenn ihr überhaupt einen habt, keine Kerzen geben, kein Stück Brot, keine Kohle, kein Glas zum Einschneiden. Wir haben nichts. Ich kann Euch nur bitten, glaubt an dieses Österreich!" 
 
Heute ist das Vaterland der Süd-Tiroler eines der lebenswertesten und wohlhabendsten Länder in der ganzen Welt, dazu mit dieser schwierigen Geschichte des Ersten und des zweiten Weltkrieges und der Geschichte der Besetzung bis zum Staatsvertrag im Jahre 1955, sowie es musste mit seiner Randlage im Westen Europas knapp am Eisernen Vorhang sehr lange Zeit fertig werden. Österreich hat all diese Aufgaben mit Bravour gemeistert. In den Zeiten der Not direkt nach dem Krieg hat es die meisten Optanten aus Süd-Tirol aufgenommen und das wenige was man damals hatte mit ihnen brüderlich geteilt, die Italien trotz gegenteiliger Versprechen nicht ins Land zurück einreisen ließ. Es hat selbst noch schwach und vom Krieg furchtbar zugerichtet, kaum aus der Ohnmacht des Krieges erwacht, sich für die Rechte der eigenen Landsleute in Süd-Tirol international eingesetzt. Dieser Einsatz dauert bis heute und wird so lange dauern, solange die Südtiroler an das eigene Vaterland glauben werden. Österreich macht auch kein Aufsehen um diese Bemühungen.  
 
Es geht vielleicht Mater Austria in diesem Fall so wie der Mutter aus einem Gleichnis in der Bibel, wo sich zwei Frauen um ein Kind streiten. Der König Salomo sollte dann herausfinden, welcher Frau das Kind wirklich gehört, daher schlägt er vor, das Kind in der Mitte zu teilen und beiden Frauen zu übergeben. Aber da schreit die echte Mutter, bevor meinem leiblichen Kind Leid angetan wird, verzichte ich lieber freiwillig auf mein Recht. Nun ist dieses Kind Süd-Tirol mit der Zeit viel größer geworden, eigentlich ist es schon mündig genug, um zu wissen, wo seine Familie liegt. Entweder als ein Land von vielen zwischen Vorarlberg und Steiermark oder als eine von über 130 Provinzen des Stiefelstaates zwischen Piemonte und Sizilien. Von einer großen Liebe der Stiefmutter Italia hat man dazu nie etwas bemerkt, es gab ständig nur Beleidigungen und Hiebe und oft genug blutige Nase. In Wirklichkeit wollte diese Frau wie in der Bibel auch nie das Crucchi-Kind selbst, sondern sie hat nur auf Land und Hof des Kindes abgesehen, das Kind wollte man bekanntlich früher und sogar heute am liebsten über den Brenner verschicken. Nun, wie oben erwähnt, dieses Kind, das Land Süd-Tirol, ist langsam erwachsen geworden, um selbst eine Entscheidung für seine Zukunft zu treffen, mag das womöglich auch noch Jahre dauern, bis es einmal wirklich so weit ist. Daran müssten alle arbeiten, die beiden Tiroler Landespolitiken in Bozen und Innsbruck und das gemeinsame Vaterland, da nur so Fortschritte auf diesem Wege möglich sind.
 
Markus Anton
33. 17-05-2009 07:23
 
Die Geschichte
1. Hoffentlich werdn de Rotzn derwuschn und ingsperrt!!! 
 
2. Mir kimp longsom 4 do in ST sein viele de unter Nationalstolz in italienischen verstien. Seima teppad oder wos??? 
Oder muant es lai weil die segreteria telefonica nit deitsch red seimer do in Italien. 
Seit ocht Johr leb i iatz in Notdtirol und i lern longsom die Tiroler Sitten und Gebräuche kennen, de bei ins in Südtirol jo der Walsche verbouten hot - vour vielen Johren.  
Konn men des eigentlich KULTURMORD hoassen wos Italien mit dem Landl hinter die 7 Berge betreib??? 
S beste unds ongenehmste isch jo ober dass mirs nit merken... 
undjoa nit zu laut eppes sogen...weil sischt kemmen nou mehr Walsche auer...gell wie vor 60 Johr ; ) 
 
Worum friedlich zommleben? sie sollen holt zrug gien wou sie herkemmen, do wou der Pfeffer wochst oder wos woas der Teifl, sein de in der Nocht vom Himmel gfollen...? 
Ober nit do a rouben wichtig sein und muanen man miasset mit imele do walsch reidn. 
muasses lossen sischt wer i nou gonz narrisch. 
 
Ich grüße meine Brüder im Süden!!!
 
Joe
34. 16-05-2009 23:18
 
ma finalmente....
ma basta con ste ridicole rotture di maroni !
 
Marco
35. 16-05-2009 23:17
 
@ Marika, FF und Konsorten
@ Marika: stimme dir zu 100% zu, auch wenn dir irgendwelche Hirnis dir Sachen in die Schuhe schieben wollen, die du gar nicht gesagt hast! 
@ ff und Konsorten: wenn euch die Annexion Südtirols an Italien sooooo stört, dann sollte sich euer Haß gegen die Habburger richten, denn die haben den ersten Weltkrieg vom Zaun gebrochenNapoleon, weswegen unsser Ander sterben mußte, und einmal mit dem Beginn des ersten Weltkrieges, nachdem Habsburg schon 1908 den Dreibund gebrochen hatte! Und ihr wollt zu Österreich zurück????
 
Freigeist
36. 16-05-2009 18:30
 
Fakten und keine Provokation
fabivS 
Bitte interessiere dich ein bisschen für die Geschichte. Diese Tatsache, dass Tirol bis zum Alpenhauptkamm als Kriegsbeute von Österreich getrennt wurde, lernt oder sollte jedes Kind in der Schule lernen. 
Mir ist schon klar, dass du als Italiener italienisches Unrecht verdrängen willst.  
Jedes Volk hat aber ein Recht auf Selbstbetimmung.  
Und es geht hier in keinster Weise um Provokation, sondern um Festhalten von Tatsachen und eines historischen Unrechts.
 
ff
37. 16-05-2009 18:12
 
NEUE TAFELN
Bitte bald eine neue Tafel aufstellen. Am besten auch eine vor dem Italienischen Parlamentsgebäude. 
Meine Spende dafür habt ihr!
 
DaSteirer
38. 16-05-2009 16:29
 
Stolz auf Italien?
@Marika 
Eines ist klar: Sie sie sind eine stolze Italienerin. Wir (ich inbegriffen, italienischsprachige Süd-Tirolerin) sind eine dauernde Provokation...Bitte, erklären Sie mir, wieso Sie mit Ihrem Ministerpräsidenten einverstanden sind. Ausländer-Feindlichkeit, vor kurzem der Vorschlag, dass schwangeren Migrantinnen das Kind geraubt und zur Adoption freigegeben wird....Dannn könnnen sie wirklichh stolz auf diesem demokratischen Staat sein... 
Welsch- Tiroler Grüße
 
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39. 16-05-2009 14:44
 
@Marika
Hallo Marika, 
 
denkst Du nicht, dass Du es Dir zu einfach machst? Du willst friedliche Kundgebungen verbieten und Meinungsfreiheit einschränken? 
 
Gegenseitiger Respekt kann nur wirklich gelingen, wenn er auf Gerechtigkeit aufbaut. 
 
Deiner Vorstellung nach müssten ...  
 
- die faschistischen Relikte müssen stehen bleiben,  
- die faschistischen Ortsnamen müssen bleiben 
- Süd-Tirol darf das Selbstbestimmungsrecht nicht ausüben 
usw. usw. 
 
Zusammenleben kann nicht funktionieren, wenn eine Gruppe immer nur verzichten muss! 
 
Warum soll die Ausgabe "SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN" eine Provokation sein? Wenn Süd-Tirol schon Italien sein soll, warum brauchen wir dann noch eine Autonomie?
 
joggy
40. 16-05-2009 14:27
 
@Marika
Eins ist klar: Die Antwort auf Provokation ist: Provokation! Und ich frage euch wirklich: Ist es das was wir wollen? Sind dies die Probleme die uns beschäftigen sollten? 
Meine Antwort darauf lautet: Nein!!  
 
Sticheleien, Provokation und gegenseitiger Hass hat in einem 3 sprachigem Grenzland wie Südtirol nichts verloren!!! Ich plädiere daher auf mehr gegenseitigem Respekt, damit unsere Kinder in Zukunft in einem friedlichem Land leben können und all die Möglichkeiten nutzen können die unser Land bietet! 
 
Dafür bedarf es die Zusammenarbeit aller und dafür brauch es keine Plakataktionen, keine Kranzniederlegungen und keine wöchentlichen Kundgebungen!
 
Marika
41. 16-05-2009 12:47
 
Ma bittschien!
@ ff: 
 
>Italien hat 1919 ein 
>Kriegsverbrechen begangen und die 
>Italiener in Südtirol sind Teil 
>dieses Verbrechens. 
 
So epps konnma net asou stiahn lossn!!!  
Mei liabr, es isch dir olm so leicht ins olle im gleichn Topf zu schmeissn, und mir olls ols Faschi und iatz sogor Verbrecher abzustempeln. Hell stimmp obr net!!!  
I muen es wer sich nia epps aendern bol du olm nou dein walscher Nochbor ols Feind betrochtesch... obr hell isch wohl deine Soch!!!  
Lei bittschien holt settige grobe Generalisierung liabr fir di selber! gel?
 
fabivS
42. 16-05-2009 10:55
 
Ma bittschien!
Auch wenn die Tafel am Brenner entfernt wurde, (von welchen Feiglingen auch immer), wissen wir in unseren Herzen: SÜDTIROL war nie Italien, ist nicht Italien und wird NIEMALS Italien sein!!!!! 
Unser Land, unsere Sprache, Kultur und Tradition haben nur Zukunft ohne den korrupten, hochverschuldeten Staat Italien! 
Die Politik kann man besteiten, die Geschichte jedoch ist Tatsache! 
Los von Rom
 
natl
43. 16-05-2009 08:24
 
Andreas Hofer - Bund für Tirol
Angeregt durch Markus Anton 
 
"Siegesdenkmal mit neuer Tafel" 
 
An jener Stätte steiget 
Empor aus Marmostein 
Den welschen Sieg zu zeigen 
Den Trug, den falschen Schein. 
 
Es steht an jener Stätte 
So weiss, so fremd, so kalt,- 
Nur Knechtung, Joch und Kette 
An ihm widerhallt. 
 
Doch gesten mußt es schauen 
Der Wahrheit in Gesicht 
Es will und mags nicht glauben, 
Dass Süd-Tirol nicht Italien ist. 
 
Von bisher 19 abgegebenen Kommentaren sind 18 positiv im Sinne der Süd-Tiroler Freiheit. Nur einer von einer Frau Marika  
(möglicherweise bereit eine von Italien im Sinne von Tolomei umgeformte Südtirolerin)ist negativ. Ich finde dies ein gutes Verhältnis, das uns den wahren Geist vieler Tiroler aufzeigt. Denn "Süd-Tirol ist nicht Italien"
 
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44. 15-05-2009 22:11
 
wer tut so was?
die frage ist, wer sowas macht und warum. welche hintergedanken haben diese leite? sind es wirklich italinische faschisten? sind es provokateure, der geheimdienst? oder sind es sogar südtiroler die die stimmung noch mehr aufschaukeln wollen? 
Fragen über fragen. aber eins ist sicher: wer auch immer das getan hat, soll sich gefälligst dazu bekennen. denn es ist nur feige, sich hinter taten zu verstecken! Nach jedem Anschlag gab es in der Vergangenheit überall auf der Welt Bekennerschreiben! Diese feigen Leute Sollen sich auch bekennen!  
und wer auch immer das getan hat, der hat nicht alle tassen im schrank!  
denn wir leben in einem demoratischem Europa, und jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Aber nie und nimmer durch gewalt und provokation! diese leute sollen sich schämen und sich verantworten wenn sie gefasst werden!
 
Mirko
45. 15-05-2009 21:09
 
wer tut so was?
Bin gonz deiner Meinung GERY! Am beschtn war sowieso wenn zu jeder Strosse wos in inser schianen Landl inner geat a so a Tofl stand! Und hem war holt a guat dass es net lei af Deitsch sondern a in ondere Sprochn obm steat das Süd Tirol net Italien isch!
 
Süd Tiroler
46. 15-05-2009 20:09
 
wer tut so was?
Ist zwar eine Frechheit aber hat auch was positives wnn die Tafel mitten in Bozen landet! Es sollten 2 Tafel aufgestellt werden 1 am Brenner und 1 in Bozen neben dem Siegesdenkmal! 
Vielleicht noch eine 3 in Rom vorm Kolloseum!! gggg 
Und bitte 5m hoch und 5m breit dass 
es jeder sehen kann! Und man die Tafel nur mit einem Kran entfernen kann! Natürlich mit freiwilligen Spenden finanziert!
 
GERY
47. 15-05-2009 20:08
 
Kriegsverbrechen
Italien hat 1919 ein Kriegsverbrechen begangen und die Italiener in Südtirol sind Teil dieses Verbrechens. 
Und so versuchen sie ihr historische Gewalt mit neuer Gewalt zu verteidigen.
 
ff
48. 15-05-2009 18:54
 
Kriegsverbrechen
einfach lächerlich so eine Diebstahlsaktion von ital. Faschisten...im Schutz der Dunkelheit und vielleicht sogar mit Schutz der polizei....am bestüberwachtesten Platz in ganz südtirol mit einem Kleinlaster die tafel hinzuwerfen...unsereins wäre sofort abgeführt worden mit einem riesenaufgebot an polizei... 
Aber wer in diesem land provoziert hat man jetzt wieder gesehen....
 
stefan
49. 15-05-2009 18:24
 
Recht- Freiheit- Frieden, ...
... immer schön der Reihe nach! 
 
Wenn man sich nicht für die Wahrheit interessiert, dann wird man zur Strafe von unfähigen korrupten Verbrechern regiert. 
 
Liebe Marika Aufwachen! 
 
Für alle Täumer "Alles Schall und Rauch" sehr empfehlenswert!
 
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50. 15-05-2009 17:22
 
@marika
fremdes eigentum zu zerstören isch fir di rechtens? die tafel afn brenner gehört der stf und steht auf privatgrund. 
i bin stolz südtirolerin zi sein und mein gitsche a.
 
n.
51. 15-05-2009 16:58
 
Durnwalder & Co überfordert?
Man hat den Eindruck, dass Luis Durnwalder mit seiner Aufgabe als LH mittlerweile überfordert ist, dass ihm das Ganze schön langsam über den Kopf wächst. Er sollte daher lieber sein Amt rechtzeitig, also bald zurücklegen. Immer nur den deutschsprachigen Oppositionsparteien an allem die Schuld zu geben und sie gleichzeitig pauschal als rechts zu diffamieren, ist zu wenig! Er sollte endlich kapieren, dass das Eintreten für die Selbstbestimmung nicht das Geringste mit rechts zu tun hat, sondern mit gerecht!!! Durnwalder kann sich mittlerweile geradezu die ST-F als Vorbild in Demokratiedingen nehmen! Wenn sich die SVP noch dazu mit wirklichen Rechtspolitikern à la Seppi, Frattini usw. verbündet und, wo es nur geht, denjenigen, die sie eigentlich vertreten sollte, in den Rücken fällt, wenn Durnwalder & Co der Mut fehlt, etwas gegen die Duce-Schandmäler zu unternehmen, ermutigt das nur die Faschisten zu Aktionen wie den jetzigen. Umgekehrt verliert man auf diese Weise die letzte Glaubwürdigkeit als (Süd)Tiroler Politiker, und die Durnwader-SVP darf sich nicht wundern, wenn sie immer weniger Akzeptanz in der Bevölkerung genießt!Ähnliches muss für Platter & Co. im Norden des Landes gelten.
 
HE
52. 15-05-2009 16:23
 
Durnwalder & Co überfordert?
@ Margareth: najo, sem derfats es Siegesdenkmol a niamer gebn. Und überhaup finde ich es interessant dass sie beim Siegesdenkmal niedergelgt wurde. Kann man sie ja gleich als von der SVP geforderte entschärfende Tafel dort stehen lassen :)
 
Martin
53. 15-05-2009 15:18
 
Durnwalder & Co überfordert?
Das sowas nur Passieren kann, sowas getraut sich auch nur ein Italiener ich kann mir nicht vorstellen dass das ein Süd-Tiroler ist. Villeicht war es ja Donato Seppi =) =) =) =( Das finde ich als schweinerei!! Weil sie haben es ja nicht bzahlt  
Wenn sie den Täter finden dann soll er gefälligst ein neues Schild vinanzieren!!
 
GEWALTIG
54. 15-05-2009 14:51
 
Durnwalder & Co überfordert?
Ich hoffe ihr werdet die Tafel auch wieder aufstellen! Lasst euch nicht von diesen nationalistischen Prolethen entmutigen!
 
Franz
55. 15-05-2009 14:41
 
P.S.
Aus diesem aktuellen Anlass möchte ich mein Lied für die STF um einige neue Strophen erweitern: 
 
 
DAS LIED DER SÜD-TIROLER FREIHEIT 
 
 
Die Ahnenscholle geben wir niemals preis. 
Unsere Sprache werden wir ewig bewahren! 
Stolze Tiroler sind wir, frei mit rot und weiß, 
Und Österreicher aus Stamm der Bajuwaren! 
 
 
Der fremden Macht bieten wir mutig die Stirn, 
Ein Land Tirol in Hofers Land wird nie vergehen, 
Und Vaterland in rot-weiß-rot ist unser Schirm, 
So Gott will, in Einheit werden wir auferstehen! 
 
 
Ein Morgenrot der Einheit grüßt uns aus der Ferne, 
So weiß wie Berggipfel, so rot wie unserer Treue Glut, 
Dem Land Tirol schwören wir Treue auch noch so gerne! 
Tiroler Einheit bleibt unser höchstes Ziel und Gut! 
 
 
Des Roten Adler Schrei wird bis Salurn nie vergehen, 
Und über dem Brenner leuchtet schon ein neues Morgenrot. 
Mitten in Tirol wir ewig eine heil´ge Tafel stehen, 
Die vor der Welt bezeugt, Tirol bleibt immer rot-weiß-rot! 
 
 
Im Hochgebirge über dem Ortler leuchten Zornes Blitze, 
Tiroler Adler im Schloss Tirol erbebt im hellen Schein. 
Der edle Gottesfunke ereile uns und bald erhitze, 
Unseres Landesvater Hofer Erben und Liebe zu Heimat mein!  
 
 
Bis unserer Knechtschaft Fessel einmal zerbricht, 
Dem Land Tirol schwören wir einig und heilig Treue! 
So lange werden wir ruhen und rasten nicht, 
Das rufen wir bei Hofers Staub 2009 aufs neue! 
 
 
Noch bis zum unseren aller letzten Atemzug, 
Herz-Jesu, Dir schwören wir heilig aufs neue, 
Im Glauben an Deine Gnade und feste Burg, 
Dir und Land Tirol schwören wir die ew´ge Treue! 
 
 
Und wenn wieder erschallt das Goldene Horn, 
Zum Weckruf werden wir dann alle aufstehen. 
Die Armee der freien Tiroler, mit Mut und Zorn, 
André Hofer ruft, sein Wort wird immer bestehen! 
 
 
Tiroler Erde erkämpfen wir wieder Zug um Zug, 
Die wahren Söhne, Enkeln und neue Geschlechter. 
Wir stehen auf, gegen Blendwerk, List und Trug, 
Auf der ew´gen Wacht unserer eisernen Rechte! 
 
 
Unseren freien Willen bricht kein falscher Bann, 
Und keine Macht kann festen Entschluss verbiegen -  
Für Ein Land Tirol und den Roten Adler in freier Bahn -  
Mit dieser Losung werden wir über Unrecht siegen! 
 
Markus Anton, Text umgeschrieben am 15. Mai 2009 aus einem aktuellen Anlass.
 
Markus Anton
56. 15-05-2009 13:40
 
Einheit wird siegen!
Das sind die wahren Helden und Verteidiger der Italianità des Alto Adige, die wie Diebe, Gauner und Verbrecher unter dem Schutz der Dunkelheit und aus dem Hinterhalt und unter dem noch so wachsamen Auge der italienischen Gesetzeshüter und der aufgeblähten italienischen Staatsicherheit in der AP Bozen, wie seinerzeit in einem Arbeiter und Bauernparadies in einem anderen bis vor 20 Jahren noch geteilten Land, Straftaten im höheren Interesse begehen, Friedhöfe schänden, Mauern und Kapellen je nach Bedarf und Bestellung entweder mit Antifa-Symbolen oder Hakenkreuzen beschmieren, oder so wie jetzt und früher, eine simple Tafel beschädigen oder stehlen, weil sie die simple Wahrheit sagt, nämlich "Süd-Tirol ist nicht Italien", ethnisch, kulturell, sprachlich und historisch. Diese Wahrheit ist leider immer noch sogar im Jahre 2009 für die Verteidiger und Verwalter des Potemkinschen Konstruktes der Italianità des Altklo Adige unerträglich geblieben, daher gehen sie auch zunehmend mit Gewalt und Sachbeschädigung dagegen vor. Sie haben auch lange schon keinen Duce mehr, den sie zur Hilfe rufen könnten, aber sie haben noch die zuverlässigen "ragazzi", die die Drecksarbeit für sie machen, und sie haben immer noch den Duce-Tempel in Bozen, Duce der mit Saluto Romano am Gerichtsplatz in Bozen vom Relief grüßt, und auch das Alpini Denkmal in Bruneck aus dem Jahre 1938 als Erinnerung der glorreichen Geschichte dieses Landes und ihre Protagonisten in Angriffskriegen des Duce-Faschismus wie Kriegsverbrecher, Mörder, Landräuber, Vergewaltigter und Diebe aus dem Abessinienkrieg. Das ist immerhin ein wahrer Trost für diese Herrschaften, nicht die demokratische Staatsordnung, wo jeder sich auf die ihm zustehenden Rechte berufen kann. Nicht zu vergessen, vor diesen Denkmälern der Schande wird dieser verabscheungswürdigen Ideologie, für die diese Mahnmale des Faschismus stehen, ständig auch von der offiziellen Seite in Namen der Italianità gehuldigt, mit Militärparaden, Kranzniederlegung, Paraden der Veteranen des Krieges usw. Auch das ist die gelebte Politik in der allerbesten Autonomie der Welt nördlich der Arabischen Liga in Alto Adige in Italia, die einzig und allein dazu dient, die Süd-Tiroler daran zu erinnern, in welchem Land oder in welcher kolonialen Autonomie sie heute noch leben. Trotz aller Menschenrechtsakte, die Italien international unterzeichnet und ratifiziert hat, wie UNO-Menschenrechtscharta, Menschenrechtskonventionen, Helsinki Schlussakte und trotz aller europäischen Einigungsprozesse seit 1957 bis heute im Jahre 2009.  
 
In einem Brief an die Dolomiten Zeitung aus Bozen aus dem Monat Mai 2006 schrieb der ehemalige Staatspräsident Italiens und Senator auf Lebenszeit Francesco Cossiga folgende Worte:  
 
"Wenn es um Grundrechte wie Selbstbestimmung, Gleichberechtigung der Völker und Abbau der Grenzen geht, müssen wir zeigen, dass wir (in Italien) damit Ernst machen." 
 
Seit diesem Zeitpunkt sind jetzt drei Jahre vergangen. Diese Worte Cossigas klingen heute wie ein Hohn. Nichts hat sich zum besseren hin verändert. Wenn heute die Schützen für die Entfernung der faschistischen Relikte aus der Öffentlichkeit in Bozen und in Bruneck demonstrieren gehen, wird ihnen von Minister Frattini in Rom mit nicht näher genannten Konsequenzen gedroht. Die ehemalige Sammelpartei der Süd-Tiroler die SVP war auch bei diesen Demos in Bozen und Bruneck hochrangig vertreten, mit dem ehemaligen Parteiobmann Pichler Rolle und mit Frauen Landesrätinnen Kasslatter Mur und Stocker. Wenn es nur um Stimmengewinnung geht, lässt man sich immer und überall scheinbar gerne der "bella figura" wegen ablichten, aber wenn es um eine echte Verteidigung der Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit in diesem Land geht, da heult man wieder lieber dazu ohne höhere Not und Zwang mit den Wölfen und Schwarzhemden und malt die Gefahr der Radikalisierung an die Wand. Die SVP müsste endlich begreifen, dass die Geduld der Menschen, wenn es um die Relikte des Faschismus geht, ziemlich am Ende ist. Die Politiker müssten gerade jetzt genug Mumm vor dem eigenen Volk beweisen und sich schützend vor die menschen in Süd-Tirols stellen, die noch uneingenützig als Patrioten sich für das Land und seine Rechte friedlich und unter Einhaltung aller Regeln der Demokratie einsetzen. Lediglich der neue Parteiobmann der SVP Richard Theiner hat einigermaßen passende Worte zu den neuesten Angriffen aus Rom auf die Autonomie allgemein, auf die Rede-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit in der AP Bozen gefunden. Die politische Opposition hat das Recht das zu tun, was in einer Demokratie rechtlich möglich ist, auch wenn sie gerade in Süd-Tirol einer aufgeklärten Kolonie sehr ähnelt.  
 
Der Vorfall um die Tafel am Brenner hat auch eine positive Seite, wie ich das sehen würde. Diese rot-weiss-rote Tafel mit dem Schriftzug "Süd-Tirol ist nicht Italien" sollte einen Platz in Süd-Tirol und in der Landeshauptstadt finden, also vor allem auch dort, wo sie direkt hingehört. Sollte diese Nacht der Fremdbestimmung einmal vorbeigehen, dann hoffen wir es, dass noch unsere Generation den Duce-Tempel Stein für Stein abträgt und ihn auf die Reise nach Italien mit einem Sonderzug als politischen Sondermüll schickt und an dieser Stelle ein Denkmal der Tiroler Landeseinheit errichtet. Z.B. mit einem patriotischen Denkmal in Form dieser Tafel, die von den dunklen Kräften geraubt und vor das "Siegesdenkmal" in Bozen jetzt geworfen wurde. So gesehen ist sie schon zwar unfreiwillig, aber fast am Ziel angekommen.  
 
Einmal wird sie dort mitten in Bozen in der Landeshauptstadt Süd-Tirols stehen, wenn diese lange Nacht der Fremdbestimmung einem neuen hellen Tag der Freiheit und der Selbstbestimmung für das südtiroler Volk gewichen ist!
 
Markus Anton
57. 15-05-2009 13:28
 
NA Fehlz!
jo fahlz in de leit komplett????? na hoffntlich findet man de '''''Löcha und bestroft sie!
 
Mirko
58. 15-05-2009 13:08
 
Tafel
Offenbar vertragen viele die Wahrheit nicht ..... 
 
Habt ihr die Tafel denn wiederbekommen? 
 
Bin auf jeden Fall dafür, dass die Tafel wieder aufgestellt wird.
 
armin
59. 15-05-2009 13:03
 
lächerlich...
Sven Knoll spricht von Provokation?? Eine Partei die nichts anderes auf ihrem Programm hat als PROVOKATION!!! Besser "vor der eigenen Tir kehren" und endlich anfangen das friedliche Zusammenleben in Südtirol zu fördern anstatt dies mit allen Mitteln zu gefährden! 
 
Ich schäme mich als Südtirolerin für eure Aktionen!
 
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60. 15-05-2009 12:25
 
lächerlich...
Provokation - gegen provokation, ganz einfach. 
 
Südtirol ist übrigens gesehen historisch seit 90 Jahren immer italienisches Territorium gewesen! Für mich ist historisch alles was vor meinem Grossvater geschah :) der kam 1920 zur welt.. ein Jahr davor ist für mich schon historisch hehehe
 
Paul
61. 15-05-2009 11:27
 
Wahnsinn
Ach bitte. de tofl miasats gor net gebm nor tuat se a niamand weck! obo dos de tofl gebm muas und jmd stört (demokratie) nor tuat jmd ondores extra umse weck zu kriagn!
 
Margareth
62. 15-05-2009 10:50
 
Wahnsinn
Es ist einfach nur Wahnsinn. Finde diese Angelegenheit einfach nur irrsinnig, wie kann sowas passieren da sich diese Tafel ja auf österreichischem Grund befindet. Hoffe dass die Tiroler Bevölkerung und Politik darauf reagiert und nicht so tut als wäre nichts geschehen! Daran sieht man dass erst Frieden herrscht, wenn Südtirol durch demokratischen Mitteln die Freiheit und Selbstbestimmung bekommt!!!
 
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