19. Mai 2009: Vorstellung des Buches „Für die Heimat kein Opfer zu schwer“
Freitag, 15. Mai 2009

buch_folterungen_2009.jpgAm Dienstag, 19. Mai 2009 findet mit Beginn um 10.00 Uhr im Hotel Mondschein in Bozen (Bindergasse) die Vorstellung des Buches mit dem Titel: „Für die Heimat kein Opfer zu schwer - Folter - Tod - Erniedrigung: Südtirol 1961 - 1969“, statt. Der Autor ist Helmut Golowitsch, die Dokumentation erschien im Verlag Edition Südtiroler Zeitgeschichte. Bestellungen sind ab sofort online möglich. Das Buch erscheint just zur rechten Zeit, um aktuellen Versuchen entgegen zu treten, die an Südtiroler Freiheitskämpfern in den 1960er Jahren verübten Folterungen aus der Geschichte hinaus zu schweigen oder sogar zur Lüge zu erklären.

„Aufsehen erregen wird auch ein Bericht des späteren österreichischen Bundesratspräsidenten Helmut Kritzinger, der ebenfalls 1961 in Südtirol inhaftiert war und nach seiner Flucht nach Österreich einen umfangreichen Bericht über die Folterungen an Südtirolern verfasst hatte. Von der österreichischen Politik unterschlagen, wird er mit diesem Buch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.“ Die Edition Südtiroler Zeitgeschichte                                                                                                            

1962 erschien in erster Auflage (als Band 3 der Schriften des Mondseer Arbeitskreises), 1977 in zweiter Auflage der erschütternde Tatsachenbericht „Die Schändung der Menschenwürde in Südtirol“. Es handelte sich um eine Dokumentation über die unmenschlichen Folterungen, begangen an politischen Häftlingen der Sechzigerjahre in den verschiedenen Karabinierikasernen in Südtirol. Das Geleitwort zur 2. Auflage schrieb der damalige Abgeordnete zur Römischen Abgeordnetenkammer Dr. Hugo Gamper.

Beide Auflagen des Folterbuches sind längst vergriffen. Auf vielfachen Wunsch, insbesondere aber über Betreiben des Südtiroler Heimatbundes, ist das Werk nun mit dem Titel 

                                   „Für die Heimat kein Opfer zu schwer 
                       (Folter – Tod – Erniedrigung   Südtirol 1961 – 1969 )“


neu aufgelegt worden. Einerseits, um eine breite Öffentlichkeit, insbesondere unsere Jugend, über die großen Opfer von damals zu informieren und andererseits alles zu tun, um zu verhindern, daß sich solche Menschenrechtsverletzungen wie die damaligen wiederholen.

Die vorliegende Neuauflage erscheint in einem stark erweiterten Umfang (720 Seiten). So sind die Briefe der gefolterten politischen Häftlinge diesmal im authentischen Wortlaut abgedruckt, begleitet von ebenso authentischen wie weitgehend unbekannten Hintergrundinformationen zu den denkwürdigen Geschehnissen von damals, akribisch zusammengetragen von Dr.Helmut Golowitsch, der für den Verlag „Edition Südtiroler Zeitgeschichte“ als Herausgeber zeichnet.

Die Vorstellung des Buches erfolgt durch Sepp Mitterhofer, Bundesobmann des Südtiroler Heimatbundes; Dr. Bruno Hosp, Landesrat a. D.; Dr. Helmut Golowitsch (Zugeschaltet), für den  Verlag „Edition Südtiroler Zeitgeschichte“ als  Herausgeber, Roland Lang und Anderen.

Nach der Buchvorstellung lädt der Südtiroler Heimatbund alle Anwesenden zu einem Meinungsaustausch mit kleinem Imbiss ein.

Für den Südtiroler Heimatbund

Roland Lang
Bundesobmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes

 

Das Buch ist im guten Buchhandel erhältlich und kann auch online über die Internetseite www.suedtiroler-zeitgeschichte.com bestellt werden. Link zur Bestellung.

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Kommentare (6)
1. 07-10-2009 20:34
 
nicht nur respekt, sondern vorbilder sollen sie sein! 
 
Einzehlne personen konnten den staat verletzen, was kan dann erst ein Volk.
 
Nicht nur respekt
2. 23-05-2009 10:40
 
Oh ihr Gnadenvollen!
An der Weltverbrecher Stiefelputzer! 
 
Ihr habt mit tödlicher Sicherheit aufs´ falsche Pferd gesetzt. 
Das Rennen neigt sich nun dem Ende zu und es bleibt wenig Zeit vom Pferd abzusteigen, bevor  
Selbige abgeworfen werden. 
Für schädliche Folgen oder gar tödliche Nebenwirkungen, fragen Sie bitte ihre Historiker oder Geschichtsverfälscher, diese können ihnen mit Sicherheit sagen an wem es schlussendlich liegen wird um Gnade zu bitten.  
 
Napo. , Ado. , Muso. , usw. lassen grüßen! 
 
Das Volk verzeiht, der Weltverbrecher nicht! 
 
Es lebe die Freiheit!
 
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3. 19-05-2009 11:45
 
kein Opfer zu schwer
sollte da Fernbleiben vom "heiligen Land" trotzdem zu schwierig sein, kann man dieses "Problem" mit vier Worten loesen: 
"ICH BITTE UM GNADE"
 
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4. 18-05-2009 06:19
 
@couronne5
hosch di endlich geoutet, ha?
 
n.
5. 17-05-2009 20:17
 
kein Opfer zu schwer
wenn kein Opfer zu schwer ist, dann ist es doch auch nicht schwer ausserhalb des "heiligen Landes" zu leben
 
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6. 16-05-2009 19:22
 
kein Opfer zu schwer
Hier hat sich eine Minderheit gegen einen offensichtlich übermächtigen Staat zur Wehr gesetzt. 
 
Diesen Freiheitskämpfern gilt Respekt und Anerkennung.
 
ff

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