| Südtiroler Heimatbund: Alpini-Denkmal - Gleiches Recht für alle! |
| Samstag, 2. Mai 2009 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Südtiroler Heimatbund (SHB) erinnert an den Skandal beim Alpini-Denkmal in Bruneck, bei dem trotz Sperre für Menschen jeder Art ein als „Privatmann“ getarnter Landtagsabgeordneter einen Kranz beim Kapuzinerwastl niederlegen konnte. Dies war sicher nicht gleiches Recht für alle!Auch die Eingabe, die von den PDL-Funktionären Vezzali, Biancofiore, Urzi und Seppi (als Privatmann?) bei Gericht gemacht wurde, weil der Südtiroler Schützenbund (SSB) angeblich die Attentate der sechziger Jahre auf den faschistischen Alpiniwastl als Gut empfindet, dabei auch das Mancino-Gesetz bemüht wird, muss erweitert werden, da nicht nur der Südtiroler Schützenbund die Sprengstoffanschläge der sechziger Jahre aus Notwehr wie der Südtiroler Heimatbund gutheißt, so Roland Lang. Auch Durnwalder und Magnago haben mehrmals die Anschläge gutgeheißen und als Schubkraft für die Erreichung der Autonomie bezeichnet. Einige Beispiele: Luis Durnwalder- Landeshauptmann von Südtirol: Der Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder sagte in seiner Ansprache auf der Andreas Hofer Gedenkfeier am 17. Februar 2002 in Meran laut Bericht in den „Dolomiten“ vom 18. Februar 2002:„Für den Erhalt der Heimat ... müsse täglich gekämpft werden, ermahnte der Landeshauptmann. Es werde einem nie etwas geschenkt, man müsse diese Gedanken leben und sich dafür einsetzen. … Für Südtirol habe es seit dem Landlibell oft schon schwere Zeiten gegeben. Durnwalder erinnerte an Faschismus, Nationalsozialismus und die schweren Nachkriegsjahre. Auch in den Sechzigerjahren habe es Leute gegeben, die dieser Idee ( der Freiheitsidee Andreas Hofers; Anm. d. Red.) gefolgt seien. Die heutige Situation im Lande sei auch ihnen zu verdanken, betonte der Landeshauptmann…“ Dr. Silvius Magnago: Der Landeshauptmann a. D. von Südtirol und ehemaliger Parteiobmann der Südtiroler Volkspartei (SVP) Dr. Silvius Magnago schrieb im Südtiroler SVP-Parteiorgan „Volksbote“ am 8. April 1976: Bedeutender Beitrag zur Erreichung der Autonomie ,,Niemand kann bestreiten, dass Jene, soweit sie von dieser echten Überzeugung getragen waren, als Idealisten gehandelt haben. Viele von ihnen haben schwere und größte Opfer auf sich genommen, Im überzeugten Einsatz für unser Volk. Dies soll hier auch zur Wiederherstellung des diesen Männern gebührenden Ansehens ausdrücklich betont und anerkannt werden, wenn wir einmal vom Strafgesetzbuch absehen wollen. Die Anschläge von damals und die darauffolgenden Prozesse gehören, genau, wie vieles andere, zur Nachkriegsgeschichte Südtirols und stellen einen bedeutenden Beitrag zu dieser Geschichte und zur Erreichung einer besseren Autonomie für Südtirol dar … Magnago sagte am 24. März 1976 auf der Landesversammlung der SVP in Meran: ,,Man darf sich nicht wundern, wenn Südtiroler, die jahrelang zusehen mussten, wie man bei Inanspruchnahme der demokratischen Mittel, das heißt, auf dem Wege der Verhandlungen, keinerlei Fortschritte erzielte, das Vertrauen in die Instrumente der Demokratie verloren. So ist es menschlich absolut erklärbar und menschlich gerechtfertigt, wenn diese Männer nach solchen bitteren Erfahrungen zu anderen Mitteln gegriffen haben in der festen Überzeugung, unserer Heimat einen guten und notwendigen Dienst zu erweisen.... Die Einsetzung der 19er-Kommission ist sicher unter dem Eindruck des damals Geschehenen erfolgt; es ist nur traurig, feststellen zu müssen, wie so oft auf dieser Welt, Staaten sich erst dann rühren, nachdem Gewalt angewendet wurde, anstatt dass diese zeitgerecht und in Ausübung ihrer demokratischen Befugnisse und Pflichten zum Rechten sehen. Gleichzeitig möchten wir unserer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass nie mehr Südtiroler durch das Verhalten des Staates unserer Volksgruppe gegenüber, in eine ähnliche Lage gebracht und zu solchen Taten getrieben werden....“ (Quelle: ,,30 Jahre Pariser Vertrag“, herausgegeben von der Parteileitung der Südtiroler Volkspartei (SVP) Diese Aussagen stehen den Aussagen des Südtiroler Schützenbundes auf deren Hompage in nichts nach, so Bundesobmannstellvertreter Roland Lang. Erwartet auch Durnwalder und Magnago für ihre Rechtfertigungen des Dynamits als allerletztes Mittel eine Eingabe bei Gericht von obgenannten Damen und Herren? Sind wir alle gleich? Roland Lang Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes Terlan, 2. Mai 2009 Aufgerufen: 957 | Drucken
Kommentar schreiben
Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.6 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| < zurück | weiter > |
|---|




