Maßnahmen gegen die faschistischen Relikte
Freitag, 24. April 2009
pressekonferenz_faschistische_relikte_2009.jpg Im Rahmen einer Pressekonferenz hat die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT heute Vormittag ihre politischen Maßnahmen gegen die faschistischen Relikte in Süd-Tirol vorgestellt und gleichzeitig die Bevölkerung dazu aufgerufen, am morgigen Samstag an der Kundgebung in Bruneck teilzunehmen.

Mit dieser Kundgebung kann und muss ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass man nicht länger gewillt ist, die Verherrlichung des faschistischen Terrorregimes in Süd-Tirol einfach hinzunehmen.

Neben der Bevölkerung sind daher auch besonders die politischen Vertreter dazu aufgerufen, sich an der Kundgebung zu beteiligen, um sich somit als gewählte Volksvertreter, wahrhaft an die Spitze dieses Protestmarsches zu stellen.
 
Demonstrationen alleine lösen das Problem der faschistischen Relikte aber nicht, es bedarf auch einer gesellschaftspolitischen Aufarbeitung der Geschichte und konkreter Maßnahmen.
 
Die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT hat daher in Zusammenarbeit mit der Landtagsfraktion zwei Beschlussanträge im Landtag eingereicht, welche die Anerkennung des im Abessinienfeldzug begangenen Völkermordes, sowie die Entfernung der faschistischen Relikte vorsehen.

Gleichzeitig wird nach der Neuwahl des EU-Parlamentes auch dort ein entsprechender Beschlussantrag eingebracht, mit dem jedwede Verherrlichung und Relativierung totalitärer Regime verurteilt werden soll und im speziellen Italien dazu aufgefordert wird, für eine Beseitigung der faschistischen Relikte in Süd-Tirol Sorge zu tragen.

Es ist dies notwendig, um Italien auch international unter Druck zu setzen. Während man diese Relikte in Süd-Tirol nämlich mit Relativierungen zu erhalten versucht, hat man in Europa kein Verständnis für derlei Ambitionen.

Italien wird sich schwer tun, vor der europäischen Staatengemeinschaft zu rechtfertigen, warum man in Bozen derzeit ein Siegesdenkmal renoviert, das zudem noch die autochthone Bevölkerung demütigt, während zeitgleich in Spanien das letzte Franco-Denkmal entfernt wird.

Diesem Beschlussantrag wird auch eine Dokumentation der faschistischen Relikte in Süd-Tirol beigefügt, um den EU-Abgeordneten ein Bild davon zu vermitteln, wie es Italien in Süd-Tirol mit der Aufarbeitung der faschistischen Vergangenheit hält.
 
In diesem Zusammenhang weist die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT auch auf die themenbezogene eigene Homepage www.faschistische-relikte.com hin, in der alle faschistischen Relikte in Süd-Tirol fotografiert und dokumentiert sind.
 
JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT

pressekonferenz_faschistische_relikte_2009.jpg


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Kommentare (4)
1. 25-04-2009 21:44
 
ff ist auch Völkerrechtswidrig!
Hallo ff (mein Lieblingskommentator!) 
Erstaunlich was Du alles hier behaupten kannst! Wie schwach ausgeprägt muss Deine Tiroler Identität sein, dass Du Dir gleich unterdrückt vorkommst z.B. wegen eines Krüppels von Wastl, a.k.a. Sebastiano Cappuccino ;-). Mal im Ernst, glaubst Du das Alles wirklich? 
P.S. Ich warte noch hier auf eine Antwort: 
http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/1179/103/
 
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2. 25-04-2009 10:44
 
Es gibt nur eine Reaktion …
… auf Quästor, Seppi & Co: Die zahlreiche Teilnahme an der Kundgebung der Schützen in Bruneck gegen den Faschismus und pro Tirol, auf dass sie ein großer Erfolg werde! Es sind auch bei weitem nicht alle italienischsprachigen Süd-Tiroler faschistisch und so komplexbeladen, wie es so manche jetzige Verfügung oder Aussage wieder vermuten lässt. Es besteht also kein Grund, sich von den Pseudo-Imperialisten mit ihren zweifelhaften Methoden einschüchtern zu lassen. Auf nach Bruneck und in eine gemeinsame selbstbestimmte Zukunft!
 
HE
3. 24-04-2009 16:18
 
Es gibt nur eine Reaktion …
http://www.youtube.com/watch?v=FD46vjq8CUo
 
Mirko
4. 24-04-2009 11:35
 
Völkerrechtswidrig
Das sind nicht nur faschistische Relikte. Es sind Unterdrückungsinstrumente gegen die angestammte Bevölkerung und eine verherrlichung der völkerrechtswidrigen Annexion Tirols bis zum Alpenhauptkamm.
 
ff

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