Treffen der Jungen Süd-Tiroler Freiheit und der Freiheitlichen Jugend Burggrafenamt
Montag, 20. April 2009
bezirkstreffen_freiheiten_sued_tiroler_freiheit.jpgAm Freitag 17.April trafen sich im Cafè Forum in Meran die Freiheitliche Jugend und die Junge Süd-Tiroler Freiheit aus dem Burggrafenamt um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. Nach einer gegenseitigen kurzen Vorstellung der Geschichte der Bezirksjugendgruppen wurde über mögliche gemeinsame Aktivitäten gesprochen.

Beide Bezirksjugendgruppen sehen es als äußerst wichtig an, dass heimatbewusste Jugendliche über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten um die Zukunft unseres Landes zu sichern und positiv zu prägen. Eine Zersplitterung patriotischer Kräfte führt zu einer unnötigen Schwächung unserer gemeinsamen Ziele, den Erhalt unserer lokalen Leitkultur und einer Zukunft ohne den italienischen Zentralstaat.

Die Freiheitliche Jugend lädt die Junge Süd-Tiroler Freiheit herzlich dazu ein im Mai an einer Wanderung an der Sprachgrenze bei Salurn teilzunehmen. Weiter ist für den Sommer ein gemeinsames Grillfest geplant auf dem sich die Landesjugendgruppen treffen um sich kennenzulernen und dadurch die Grundlage für weiterführende Zusammenarbeit zu schaffen.

Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll stellte bei dieser Gelegenheit die Europapartei "Europäischen Freien Allianz" vor und konnte Vorbehalte dieser Gegenüber ausräumen. Er verwies dabei auf die Geschichte, die Ziele, den Aufbau und die Grundsätze dieser europäischen Partei und erklärte, dass sie  sich für ein Europa der freien und solidarischen Völker einsetzt.

Nach dem Abschluss des offiziellen Teils kam es zu vielen interessanten Diskussionen und Anregungen von beiden Seiten.

bezirkstreffen_freiheiten_sued_tiroler_freiheit.jpg


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Kommentare (11)
1. 24-04-2009 11:50
 
...
dass der rechte rand in südtirol am erstarken ist zeigt doch das wahlergebnis. und wenn der rechte rechtsextreme rand nicht am erstarken ist: 
wieso sehe ich in letzter zeit vermehrt nazi-skins mit südtirol ist nicht italien aufschriften? 
wieso stehen junge schützen am abend beim ausgehen vor lokalen und schreien "kanake verecke". 
 
und @ff: wieso glaubst du dass so viele afrikaner nach europa wollen? weil europa afrika jahrhunderte lang ausgebeutet hat und somit für die armut in afrika maßgeblich verantwortlich ist. in so einem globalen kontext ist es völlig unangebracht die selbstbestimmung als argument gegen die einwanderung einzubringen. 
 
ich frage mich nur wie sich so ein verein, der solche mitglieder hat (ich spiele nun auf die schützen an) sich anmaßen kann das moralische gewissen dieses landes zu sein. und wie kann sich eben diese gruppierung anmaßen gegen den faschismus zu marschieren? 
 
ich schäme mich für südtirol gegenüber den wahren opfern des faschismus.
 
johann d
2. 22-04-2009 18:59
 
...
Natürlich ist der Erhalt des STF-eigenen Profils das wichtigste, denn die STF ist ja weder links noch rechts, sonder kämpft einzig und allein für das Menschenrecht Selbstbestimmung. Dieses Ziel muss natürlich über allen anderen politischen Ansichten stehen.
 
Tobias
3. 22-04-2009 17:33
 
Parteien
Gut, Leitner war bei dieser Vorlesung. Dabei ging es um Geschichte, die 60 Jahre her ist. Wenn sich einer dafür interessiert, ist das sein Sache. Man muss die Partei an ihren Taten messen. 
Ich sehe in der Freiheitlichen Politik keine Spur von Radikalismus, 
höchstens einen berechtigten gegen die Missstände, die die SVP kultiviert. 
z.B. "Südtirol gehört dir und nicht der SVP" 
 
Thema Masseneinwanderung:  
denken wir vorher und lassen es nicht soweit kommen, denn danach ist es zu spät. 
In Sizilien sind 2007 ca. 30000 Flüchtlinge gestrandet. In einem Jahr!!! Ist das nicht genug? 
Außerdem können wir uns von keinem Ausländer erwarten, dass er sich für die uns genommene Selbstbestimmung einsetzen wird. 
 
Leider hat Pöder was anderes im Kopf, als sein Heimat Tirol, kommt mir vor.
 
ff
4. 21-04-2009 23:52
 
Parteien
@Tobias 
Dem muss ich andererseits auch zustimmen, das von den deutschsprachigen Parteien die Freiheitlichen als einzige in Frage kommen bei einer möglichen Zusammenarbeit. Aber wie gesagt, mit offenen Augen und ohne das STF-eigene Profil zu verlieren. 
 
Die UfS hat sich selbst ins Abseits gestellt und die SVP ist zu sehr mit sich und ihren Posten beschäftigt. Auch die Grünen haben sich in Fragen Tirols disqualifiziert...
 
Klaus
5. 21-04-2009 23:41
 
@Klaus
Es gibt meiner Meinung nach keinen verstärkten Rechtsextremismus in Südtirol von deutscher Seite aus. Der rechtsextreme Rand ist sehr schmal geworden und besteht größtenteils aus orientierungslosen, fehlgeleiteten Jugendlichen, wird aber vom italienischen Geheimdeinst hochstilisiert um die Unabhängigkeitsbewegung zu diskreditieren und zu kriminalisieren.  
 
Es wird immer wieder ein Zusammenhang zwischen deutschen Oppositionsparteien und Neonazis gesucht und wenn keine gefunden wird, dann wird eine ideologische Nähe suggeriert. 
 
Also Augen auf ;-)
 
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6. 21-04-2009 20:56
 
@Klaus
Das mit dem gleichzeitigen Erstarken des (deutschsprachigem) Rechstextremismus ist meine Beobachtung, auch das die meisten dieser Gruppe F wählt, ist nicht neu. 
Bzgl. "Lesen & Schenken": 
Quelle: 
http://www.bnr.de/content/die-maer-vom-deutschen-praeventivschlag 
 
@ff, wo bitte, gibts in Südtirol Masseneinwanderungen? 
 
Der kleine, aber feine Unterschied zwischen Patriotismus und Rechtsradikalismus ist, das die Rechten zusätzlich was gegen andere Volksgruppen haben...
 
Klaus
7. 21-04-2009 18:31
 
Zwei patriotische Parteien
Ich finde die Zusammenarbeit von STF und Freiheitlichen sehr gut, denn nur so kann man die Wiedervereinigung Tirols auch erreichen. Mit den Freiheitlichen deshalb, weil sie mit Ausnahme der STF die einzige ehrliche und patriotische Partei sind (im Gegensatz zur UfS). Ich glaube auch dass ein gewisses Maß an Ausländerskepsis durchaus angebracht ist, denn die tragen nicht unbedingt zum Identitätserhalt bei. Ich selbst musste mir z.B. schon von einem Albaner sagen lassen: "Parli italiano, siamo in Italia!!", gefolgt von wüsten Drohungen und Beschimpfungen.
 
Tobias
8. 21-04-2009 16:28
 
sehr gut
Finde ich sehr gut die Zusammenarbeit, 
vor 2000 Jahren hat auch Hermann der Cherusker verschiedene Germanenstämme vereint und die Römer am Teutoburger Wald vernichtend geschlagen. "Eintracht ernähret, Zwietracht verzehret" ein altes Sprichwort. 
Man muß nur auf das linke und rechte Spektrum achten. 
EIN TIROL VON KUFSTEIN BIS SALURN 
Gruß aus Bayern
 
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9. 21-04-2009 13:31
 
Bärig
Ich findes das toll, dass STF und Freiheitliche zusammenarbeiten. 
 
@Klaus, diese allgemeine Anschuldigung gegen die Freiheitlichen musst du schon genauer erklären bzw. rechfertigen. 
 
Im Übrigen bin ich auch gegen Masseneinwanderung, weil die kommen ja nicht, weil sie uns so gern haben.
 
ff
10. 21-04-2009 12:13
 
Bärig
Ich stehe der Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen eher skeptisch gegenüber. Meine Beobachtung ist nun mal, das zeitgleich mit dem Erstarken dieser Partei auch der Rechtsextremismus in Südtirol zunimmt. Auch die Aktivitäten deren Führung (z.B. beim rechtsextremen Verlag "Lesen & Schenken" in Pommersfelden) finde ich bedenklich. 
 
Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht generell gegen eine Zusammenarbeit, aber bitte mit offenen Augen!
 
Klaus
11. 21-04-2009 10:40
 
Bärig
Die Zusammenarbeit der beiden Jugendgruppen finde ich super. Äußerst skeptisch bin ich allerdings gegen die "Freie europäische Allianz". Meiner Meinung nach ist diese Allianz viel zu viel Links orientiert um dass die Südtiroler Freiheit dort hineinpassen würde. Man kann doch nicht die Tiroler Identität erhalten, wenn man für alle Einwanderer offen ist! Was ist eure Meinung dazu?
 
Martin

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