| Montaner Gemeinderat stimmt gegen die Herabsetzung der Promillegrenze |
| Donnerstag, 9. April 2009 | ||||||
Auch der Gemeinderat von Montan hat sich in seiner gestrigen Sitzungen entschieden gegen die geplante Maßnahme der römischen Regierung zur Senkung der Höchstgrenze der Alkoholkonzentration im Blut von Fahrzeuglenkern von 0,5 Promille auf 0,2 Promille ausgesprochen. Der Beschlussantrag, welcher in dieser Form auch von anderen Gemeinden im Unterland/Überetsch genehmigt worden ist, wurde vom Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Werner Thaler, eingebracht.Gemeinderat Thaler schreibt im Beschlussantrag, dass die Produktion von Wein einen wesentlichen Bestandteil der Süd-Tiroler (sowie der gesamtstaatlichen) Produktion in der Landwirtschaft, aber auch im Bereich des Tourismus darstellt, dessen Beschneidung durch unangemessene und unverhältnismäßige Maßnahmen nicht zu rechtfertigen ist. Gerade auch Montan ist eine Gemeinde in welcher die Weinwirtschaft eine Rolle spielt. Im Rahmen der Diskussion des Beschlussantrages kam man zur Überzeugung, dass eine kohärente und im gesamten Staatsgebiet konsequent durchgeführte Überwachung der bereits geltenden Einschränkungen einen wesentlich größeren Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit darstellen könnte als die bloße Verschärfung von Normen. Zudem würden durch die geplante Verschärfung der Verkehrsnormen die BürgerInnen bei leichter Alkoholkonzentration im Blut bereits kriminalisiert. Der Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Werner Thaler, ist auch davon überzeugt, dass die Schmälerung der Reaktionsfähigkeit mit einem Alkoholspiegel bis zu 0,5 Promille medizinisch nicht mit wissenschaftlich derart erhärteten Studien nachgewiesen ist, welche die Ergreifung von derart drastischen Maßnahmen, wie von der italienischen Regierung geplant, rechtfertigen könnten. Werner Thaler Gemeinderat der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT Aufgerufen: 1077 | Drucken
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