| Nie wieder Rassismus |
| Montag, 16. Februar 2009 | ||||||
Sich selbst ein Bild machen - mit diesem Vorsatz haben die Bezirksfunktionäre Lorenz Puff, Roland Lang und Andere die Ausstellung zur brutalen Judenverfolgung in Italien zwischen 1938 und 1945 - in der Stadtgalerie in Bozen besucht. Bei dieser Wanderausstellung wird endlich anhand von Bildern und Texten ein dunkles Kapitel der italienischen Geschichte hautnah lebendig: Mit dem Erlass der wichtigsten antijüdischen Gesetze im Herbst 1939 wurden die jüdischen Mitbürger für vogelfrei und als Feinde des Staates erklärt.
Im Gegensatz zu Deutschland wurden in Italien bislang keine Täter wegen dieser Verbrechen verfolgt oder vor Gericht gestellt! Die Besichtigung der Ausstellung, die auch von der Gemeinde Bozen unterstützt wird, kann nur weiterempfohlen werden. Schade, dass bei vielen Schautafeln kein deutscher Text vorhanden ist, da die Ausstellung von Italien übernommen wurde, aber die Organisatoren haben eigene Erklärungshefte in deutscher Sprache aufliegen! Dafür ein großes Lob!
Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Menschen diese Ausstellung
besuchen, und sich solche Verbrechen in Europa niemals mehr
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