Beschlussanträge im Landtag
Beschlussantrag Bahnverkehr Nord-Süd-Ost-Tirol
Mittwoch, 17. Februar 2010

bb_bild.jpgMit Inkrafttreten des Zugfahrplanes für das Jahr 2010 ab 13. 12. 2009 haben sich die Zugverbindungen zwischen Nord- und Südtirol weiter verschlechtert. Auf der wichtigen Verbindung Innsbruck-Bozen fehlen vor allem Tagesrandverbindungen, die den gegenseitigen Besuch von Veranstaltungen usw. in den beiden Landeshauptstädten ermöglichen würden.

Kommentare (8) | Aufgerufen: 2358 | Drucken

weiter …
 
Süd-Tiroler Landtag nimmt Beschlussantrag gegen faschistische Relikte an
Dienstag, 1. Dezember 2009
sieges_denkmal.jpgDer Süd-Tiroler Landtag hat heute Nachmittag einen Beschlussantrag der SÜD-TIROLER FREIHEIT gegen die faschistischen Relikte angenommen. Im beschließenden Teil werden die noch immer bestehenden faschistischen Relikte, sowie die in diesen Tagen begonnene Renovierung des Siegesdenkmals aufs schärfste verurteilt.

Kommentare (9) | Aufgerufen: 2664 | Drucken

weiter …
 
Beschlussantrag für den Dreier- Landtag Europaregion Tirol
Freitag, 24. Juli 2009

Mit der Gründung der Europaregion Tirol wurde die konkrete Hoffnung verknüpft, dass das Unrecht der Teilung Tirols überwunden werden könnte, und Tirol wieder zu einer neuen Einheit finden würde.
Obgleich durch europäische Rahmenbedingungen wie dem Schengen- Abkommen und der Einführung des Euro die Unrechtsgrenze im Herzen Tirols durchlässiger geworden ist, kann dies dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tirol politisch, juridisch und verwaltungstechnisch noch immer geteilt ist.

Leider muss ebenfalls festgestellt werden, dass sich Europa in den letzten Jahren von der ursprünglichen Idee eines Europa der Völker und Regionen entfernt hat und sich stattdessen zu einem Europa der starken Nationalstaaten mit gemeinsamer Wirtschaftsstruktur verlagert hat.
Diese Entwicklung steht im Widerspruch zu den Eigenständigkeits- und Einheitsbestrebungen vieler Völker ohne Staat und geteilter Völker in Europa und erschwert somit deren freie Entwicklung.


Mit der Einführung des Dreier-Landtages wurde eine gemeinsame politische Institution geschaffen, deren konkretes Ziel es ist, die politischen Rahmenbedingungen für eine Annäherung und Zusammenarbeit der Tiroler Landesteile zu schaffen.

Leider hat auch dies nicht die erwarteten Früchte getragen. Zwar wurden seit  der Gründung eine ganze Reihe von gemeinsamen Beschlüssen gefasst, viele davon wurden aber entweder gar nicht oder nur im Geiste einer gut nachbarschaftlichen Beziehung umgesetzt, bei der letztlich aber doch wieder jeder der Tiroler Landesteile seinen eigenen und somit getrennten Weg geht.
Tirol hätte bereits heute viele Möglichkeiten, seine Gemeinsamkeiten zu pflegen und auszubauen, versteht diese aber nicht ausreichend zu nützen, sodass allzu oft der Eindruck entsteht, dass die Europaregion Tirol und die viel beschworene Landeseinheit lediglich leere Gebilde sind.


Der Dreier-Landtag hat bisher nicht viel dazu beigetragen, eine echte Europaregion zu schaffen. Er kommt nur alle paar Jahre für einen Tag zusammen und ist so unmöglich in der Lage, eine wirkliche Zusammenführung und Zusammenarbeit der Tiroler Landesteile voranzutreiben. Die bittere Realität ist, dass einander selbst die Landtagsabgeordneten der Tiroler Landesteile nicht einmal kennen.

Es bedarf daher neuer Perspektiven für die zukünftige Entwicklung Tirols, sowie geeigneter Strukturen, die die Umsetzung derselben ermöglichen, damit die Europaregion Tirol endlich mit Leben gefüllt wird.
 

Dies vorausgeschickt,
beschließt der Dreier-Landtag:

•    Die Einführung eines Tiroler-Zukunftstisches, bei dem die Klubsprecher aller in den Landtagen vertretenen Parteien und Bewegungen in regelmäßigen Abständen zusammentreffen. Gemeinsam sollen diese über die zukünftige politische, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Entwicklung Tirols beraten, sowie konkrete Maßnahmen für eine Zusammenarbeit ausarbeiten.

•    Die Landesregierungen der drei Tiroler Landesteile werden beauftragt, einen Maßnahmenkatalog zu erstellen, durch den die Europaregion Tirol mit Leben erfüllt wird. Durch die Bildung gemeinsamer Institutionen,  politischer und juridischer Körperschaften, soll neben der kulturellen und politischen, auch die verwaltungstechnische und rechtswirksame Einheit Tirols in der Europaregion Tirol  angestrebt werden.


L.-Abg. Sven Knoll            

L.-Abg. Dr. Eva Klotz

SÜD-TIROLER FREIHEIT
Freies Bündnis für Tirol

Kommentare (4) | Aufgerufen: 2035 | Drucken

 
Südtiroler Spitzensportler in den Landesdienst - Landtag sagt NEIN
Mittwoch, 1. Juli 2009
sven_knoll2.jpgDie Landesregierung solle Maßnahmen für eine Übernahme der Südtiroler Spitzensportler in den Landesdienst treffen, forderte die SÜD-TIROLER FREIHEIT in einem Beschlussantrag. Der Landtag solle die Instrumentalisierung der Südtiroler Sportler zu italo-nationalistischen Zwecken verurteilen und Carabinieri und Finanzwache auffordern, die Südtiroler Sportler nicht zum Schwenken der Trikolore zu drängen.

Kommentare (5) | Aufgerufen: 2505 | Drucken

weiter …
 
Heftige Debatte zu Antrag der SÜD-TIROLER FREIHEIT
Mittwoch, 6. Mai 2009
Aktion_Begnadigung001.jpgDie SÜD-TIROLER FREIHEIT beantragte, dass sich der Landtag für eine umgehende Begnadigung der verbliebenen Südtiroler Freiheitskämpfer ausspricht und den Justizminister und den Staatspräsidenten auffordert, die ausstehenden Begnadigungen unverzüglich in Angriff zu nehmen.
Diese Männer hätten sich, vergleichbar mit den Partisanen, gegen die verbrecherischen Methoden eines Staates gewehrt, der Südtirol unterdrücken und italianisieren wollte, erklärte Sven Knoll. Es sei auch ein Akt der Menschlichkeit, um diesen Menschen die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen. Sie seien nicht vor der Justiz geflüchtet, sondern vor der Folter. Knoll verlas Stellen aus einem Brief eines ehemaligen Häftlings, der von den Folterungen berichtete.


Kommentare (4) | Aufgerufen: 2226 | Drucken

weiter …
 
Deutsch - Unterricht an Grundschulen
Donnerstag, 2. April 2009

landtag_500_001.jpgMit Beschluss Nr. 81 (19. 1. 09) hat die Landesregierung die verbindliche Stundentafel zur Fächerverteilung an den deutschen Grundschulen genehmigt. Im Vergleich zur aktuellen Stundentafel verlieren die Kernfächer Deutsch und Mathematik an Gesamtunterrichtszeit.

 

Artikel kommentieren | Aufgerufen: 2200 | Drucken

weiter …
 
Wiedereinführung des Zweierlandtags „Bundesland Tirol – Süd-Tirol“
Mittwoch, 4. März 2009
landtag_tirol.jpgIm Rahmen der gestrigen Landtagssitzung wurde ein Beschlussantrag zur Wiedereinführung des Zweierlandtags „Bundesland Tirol – Süd-Tirol“ angenommen. Der Antrag wurde von den Abgeordneten der SÜD-TIROLER FREIHEIT (Erstunterzeichner Sven Knoll) sowie (über einen Ersetzungsantrag) von 15 Abgeordneten der SVP unterschrieben.

Kommentare (14) | Aufgerufen: 2311 | Drucken

weiter …
 
Beschlussantrag: Aufnahme von Spitzensportler in den Landesdienst
Montag, 16. Februar 2009
Alljährlich wiederholt sich das leidige Bild, dass Süd-Tiroler Spitzensportler bei internationalen Wettkämpfen als Italiener dargestellt werden und somit ihre wahre Identität verleugnet wird. Bei erfolgreichen Leistungen werden ihnen nicht selten Trikolore-Fahnen in die Hand gedrückt, und sie zu Treuebekenntnissen zum italienischen Staat gedrängt. Diese nationalistische Zurschaustellung von Sportlern, die sich meist gegen ihren Willen zum fremdnationalen Staat Italien bekennen müssen, kann nur als Missbrauch bezeichnet werden, da damit die Sportler instrumentalisiert und in ihrer persönlichen Freiheit beschnitten werden.

Artikel kommentieren | Aufgerufen: 1023 | Drucken

weiter …
 
Beschlussantrag: „Zu Mantua in Banden“ - Landeshymne
Montag, 16. Februar 2009
Das Tiroler Gedenkjahr 2009 bietet viele Gelegenheiten, darüber nachzudenken, wo unsere Heimat Tirol in der Vergangenheit stand, wo sie heute steht, und wohin sie in Zukunft gehen soll. Über viele Jahrhunderte bildete Tirol eine geistige, kulturelle und politische Einheit, die erst nach dem 1. Weltkrieg, gegen den ausdrücklichen Willen der Bevölkerung, politisch entzweit wurde.

Kommentare (4) | Aufgerufen: 1443 | Drucken

weiter …
 
Entfernung faschistischer Relikte
Dienstag, 20. Januar 2009
Die Landesregierung hat die Anbringung von erklärenden Tafeln nahe der faschistischen Beinhäuser bei Mals, Gossensass und Innichen beschlossen. Aber eine derartige Geschichtslüge und Fälschung erklärt und korrigiert man nicht, sondern man entfernt sie. Außerdem verschleiert der von der Landesregierung genehmigte Text (noch dazu ausgeschmückt mit den Tolomeischen Namenfälschungen) die wahre Absicht dieser makabren Stätten: die Öffentlichkeit, aber auch Touristen, sollten glauben, alle dort "Gebetteten" seien bei der "Eroberung" Südtirols in diesem Gebiet gefallen. Die Wahrheit ist jedoch, dass nicht ein einziger italienischer Soldat bei Mals, Gossensass und Innichen im Kampf gefallen ist, sondern dass die Gebeine in anderen Gebieten bzw. Soldatenfriedhöfen exhumiert und an die "Staatsgrenze" geschafft worden sind.

Artikel kommentieren | Aufgerufen: 1280 | Drucken

weiter …
 
Beschlussantrag: Entschuldigung Italiens für begangene Kriegsverbrechen
Mittwoch, 14. Januar 2009

Während Italien, Europa und die Welt jährlich der Opfer des Holocausts gedenken, und Deutschland sich unzählige Male für die Verbrechen des Naziregimes entschuldigt hat, schweigt die Welt, und vor allem Italien, über einen anderen Holocaust, nämlich jenen, den das Faschistische Italien von Benito Mussolini in Äthiopien begangen hat. Italien hat die Verbrechen, die vor 70 Jahren im Namen des italienischen Volkes geschahen, nie ernsthaft verurteilt, es gedenkt auch nicht der Opfer jener grausamen Verbrechen.

Artikel kommentieren | Aufgerufen: 872 | Drucken

weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 12 - 22 von 24
Advertisement

Aktueller Hinweis

  • Aktuelle Aktion!

E-Mail - Verteiler

Pressemitteilungen
Wöchentliche Zusammenfassung



PayPal Spenden

Ihre Online Spende für den
Werbekatalog der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Summe
Währung