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Freitag, 18. Juli 2008 |
Frau Ingeborg Bauer-Polo ("Meine Meinung", Dolomiten, 12./13.07.) versucht, den Toponomastik-Vorschlag der Süd-Tiroler Freiheit als illusorisch, als weltfremden Wunsch, als gehässige Wahlkampfaktion schlechtzumachen. Mit ihrem Beitrag bewirkt sie, dass die SVP als Partei der Bremser und als Sprachrohr der Altoatesinen empfunden wird. Frau Bauer-Polo meint, der Sprachwissenschaftler Cristian Kollmann gebe vor, nicht zu wissen, dass Pariser Vertrag und Autonomiestatut in der Toponomastik eine "Kompromisslösung" nur in jener Form erlauben, wie sich ihn die SVP vorstellt.
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Freitag, 18. Juli 2008 |
In "Meine Meinung" vom 12./13. Juli will Frau Ingeborg Bauer-Polo (SVP) eine wissenschaftlich fundierte und faschistisch unbelastete Toponomastik als Illusion abtun. Vielmehr hält sie es für vernünftig und für verantwortliche Politik, die "Tolomei-Vergewaltigung der Südtiroler Ortsnamen" großzügig zu tolerieren. In gewohnter SVP-Manier verbreitet auch Frau Bauer-Polo die Irrmeinung, dass laut Pariser Vertrag und Autonomiestatut etwas anderes als eine derartige "Kompromisslösung" nicht möglich sei.
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Donnerstag, 17. Juli 2008 |
Nach 46 Jahren im Exil durfte der Süd-Tiroler Freiheitskämpfer Luis Larch heute endlich in seine Heimat zurückkehren. Er war ein enger Mitstreiter von Jörg Klotz und riskierte für seine geliebte Heimat Freiheit und Leben. Die Rückkehr von Larch ist ein Tag der Freude und ein Tag der Anerkennung. Ohne den selbstlosen und entschlossenen Einsatz der Männer und Frauen der 60er Jahre würde meine Generation, die Generation der Söhne und Enkel, nicht im Süd-Tirol leben wie wir es heute kennen. Doch gleichzeitig ist dieser Tag auch ein Tag der Mahnung, da einige mutige Männer von damals noch immer nicht in ihre Heimat zurückkehren können.
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Mittwoch, 16. Juli 2008 |
Liebe Italiener, die ihr immer noch des erschwindelten Sieges gedenkt vor dem lächerlichen Siegesdenkmal. Langsam wird das Ganze doch peinlich. Nehmt alle einen Hammer und haut den Tempel in handliche Stücke. Nehmt dann die Steine und tragt sie hoch hinauf in einen steilen Wald.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 |
In Südtirol sollten die Legislaturen des Landtages auf ein Jahr verkürzt werden und dazwischen immer wieder Regierungskrisen zu Neuwahlen führen.
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Mittwoch, 9. Juli 2008 |
Die Gemeinde Tramin wird es seiner Nachbargemeinde Kurtatsch gleichtun und die Tiroler Landeshymne „Zu Mantua in Banden“ zur eigenen Gemeindehymne erheben. Der Gemeinderat von Tramin beauftragte die Gemeindeverwaltung in diesem Zusammenhang einen entsprechenden Beschlussantrag auszuarbeiten, der im Zuge der nächsten Gemeinderatsitzung beschlossen werden wird. Die Hymne wird in Zukunft zu bestimmten Anlässen und Festlichkeiten gespielt und gesungen.
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Montag, 7. Juli 2008 |
Die Regierung Berlusconi macht ernst und setzt in Süd-Tirol den Rotstift an. In nur drei Jahren sollen 400 Millionen Euro an Geldern aus Rom gestrichen werden. Aus dem Säbelrasseln einiger Mitte-Rechts-Vertreter wie Giancarlo Galan, Franco Frattini oder Renato Brunetta wird nun bittere Realität. Damit wird Süd-Tirol schrittweise entmachtet, da übernommene oder aufgetragene Kompetenzen vielleicht nicht mehr wahrgenommen werden können. Die Autonomie erweist sich einmal mehr als nichtausreichender Schutz unserer Volksgruppe.
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Sonntag, 6. Juli 2008 |
André Comploi (Leserbrief vom 2. Juli) bemängelt, dass im Toponomastik-Gesetzentwurf der Süd-Tiroler Freiheit für die Ortstafel der Stadt Bozen nur Bolzano/Bozen und kein ladinisches Bulsan oder Balsan vorgesehen ist. Der Grund dafür ist: Die Amtlichkeit eines Ortsnamens richtet sich im Entwurf nach der Amtssprache in der jeweiligen Gemeinde: Deutsch und Italienisch sind in allen Südtiroler Gemeinden Amtssprache, Ladinisch nur in Ladinien.
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Freitag, 4. Juli 2008 |
Paul Bacher, Landeskommandant der Schützen, hat das getan, was eigentlich die Volkspartei schon längst hätte tun müssen. Diesbezüglich hat sie leider seit Jahrzehnten keinen Finger gerührt oder eben unter den Teppich gekehrt. Der letztlich von der SÜD-TIROLER FREIHEIT vorgelegte und prompt von der Landesregierung abgelehnte Gesetzentwurf zur Toponomastikregelung zeigt wieder einmal, wie die Landesregierung rombeflissen handelt.
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Samstag, 21. Juni 2008 |
Was sich der Polizeistaat Italien zurzeit in Südtirol leistet, hat das erträgliche Maß bereits überschritten. Die Musterprovinz wird als Steuer-Melkkuh ausgenützt und zum Aufmarschgebiet für die Staatsorgane. Das Wohlstandsmodell wird durch schikanöse Gesetze und Kontrollen wirtschaftlich arg gebeutelt, und die Zukunftsperspektive in diesem Staat (Abschaffung der Regionen mit Sonderstatut?) schaut trotz strahlendem Stern düster aus.
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Samstag, 14. Juni 2008 |
Es ist doch seltsam, was in Zeiten anstehender Landtagswahlen so alles für Wunder geschehen. Jahrelang hat die SVP die Senioren links liegen gelassen und sich nicht darum gekümmert, dass viele Menschen von einer Mindestrente leben müssen, die sprichwörtlich zum Leben zuwenig und zum Sterben zuviel ist. Die Bedürfnisse der älteren Generation, die durch ihre harte Arbeit den Wohlstand aufgebaut hat, den wir heute alle genießen, waren der Landespolitik oft nicht einmal eine Erwähnung wert.
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Mittwoch, 11. Juni 2008 |
Transparenz und Offenheit verkündete vor einigen Jahren der Friedensnobelpreisträger und letzter Staatsschef der Weltmacht Sowjetunion, Michail Gorbatschow, als Leitlinie seiner Politik. Diese wäre auch bei der SVP gefragt. Nachdem sie es verglaggelt hat und einen Termin verschwitzt hat, gehen ihr etwa 2 Millionen Euro flöten, die sie aus Rom erhalten hätte sollen.
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Donnerstag, 15. Mai 2008 |
Die SVP glänzt wieder! Leider aber durch ihre Abwesenheit bei der Fahnenweihe der Schützenkompanie von St. Johann in Ahrn. Liebe sogenannte Sammelpartei, bei eurer bisher erfolgten "Ursachenforschung" wurde anscheinend beschlossen, das Sternenzelt des Ahrntals nicht mit den hellen Sternen der SVP zu stören.
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Donnerstag, 8. Mai 2008 |
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Mit seiner ablehnenden Haltung zur Begnadigung der Süd-Tiroler Freiheitskämpfer hat der italienische Staatspräsident einmal mehr unter Beweis gestellt, dass Italien nicht bereit ist, die Unterdrückung der Süd-Tiroler als Verbrechen einzugestehen und einen Schlussstrich unter dieses leidvolle Kapitel zu ziehen.
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Dienstag, 6. Mai 2008 |
Der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano hat bei seinem Besuch in Bozen die Südtiroler beschworen, 'nicht den Weg des Kosovo zu gehen'. Der Kosovo ist bekanntlich nunmehr ein freier Staat. Durnwalder erklärte im Februar 2008, Südtirol geht nicht den Weg der Unabhängigkeit wie der Kosovo, solange er das Sagen hat.
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