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Mittwoch, 1. Februar 2012 |
Die Demokratische Partei (PD) kam bei ihrer Landesversammlung am 30. Jänner 2012 zu folgendem Entschluss: Um die Toponomastikfrage zu lösen, schlagen sie, die Demokraten, eine paritätische Kommission vor. Die Lösung des Streits in dieser Frage könne nicht einzelnen Politikern vorbehalten sein, sondern es brauche eine Gruppe kompetenter Personen, so die PD.
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Mittwoch, 1. Februar 2012 |
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Die Vergabe einer doppelten Staatsbürgerschaft ist in 24 von 27 EU- Staaten gängige Praxis. Österreich zauderte bisher, uns Südtirolern diese Möglichkeit zu eröffnen, und dieses Zuwarten ist leider auch der SVP geschuldet, die hier zu wenig Einsatz zeigt. Im März findet nun im Nationalrat in Wien eine Sitzung des Süd-Tirol-Unterausschusses statt, in deren Rahmen über die Bürgerinitiative zur Erlangung der doppelten Staatsbürgerschaft beraten wird.
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Freitag, 27. Januar 2012 |
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Diese Aussage machte nicht etwa der Nachfolgefaschist Urzí, sondern unser Landeshauptmann Luis Durnwalder. Diese Aussage kann man so nicht stehen lassen, sie stellt eine nicht nachvollziehbare Ungeheuerlichkeit dar, gerade im Gedenken tausender Südtiroler Kaiserjäger, die den Verrat Italiens mit dem Leben bezahlen mussten.
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Freitag, 20. Januar 2012 |
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40 Jahre Inkrafttreten des 2. Autonomiestatuts ist der Volkspartei noch eine Erinnerung wert, das ist in Ordnung. 50 Jahre Todestag des zweiten an den Folgen der Folter verstorbenen politischen Südtiroler Häftlings, Toni Gostner, nicht, das ist bedenklich!
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Freitag, 20. Januar 2012 |
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Mich zumindest schreckte es auf, als ich davon hörte: Ein Mitglied der Landesregierung schlug vor, Südtirol solle sich freikaufen. Allerdings wurde bereits bei näherer Betrachtung des Vorschlages jedem klar: Nicht freikaufen wollte der Landesrat, sondern nur Kompetenzen, Zuständigkeiten, gewisse Arbeiten sollten von Rom an Bozen übergehen. Von frei und Freiheit konnte also nicht die Rede sein.
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Mittwoch, 11. Januar 2012 |
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Der runde Tisch am Montagabend im Sender Bozen hat´s gezeigt: Die SVP muss im Doppelpack kommen, um sich zu erwehren, und muss die Argumente der Opposition niederschreien, damit diese nicht gehört werden können.
Welch tristes Schauspiel!
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Freitag, 6. Januar 2012 |
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Die Liberalisierung Montis wird für unser Land, neben der Schuldenlast des Staates, enorme Probleme mit sich bringen. Das Mailänder- Abkommen wird von Rom beliebig ausgehebelt, dazu gehört auch die Liberalisierung von Handel und Gewerbe. Das Sparpaket wird zum Strafpaket und die SVP Gottobersten werden nicht müde, trotzdem die Vollautonomie (Idiotie) hochzujubeln. Macht und Geld haben diese Leute zu willfährigen Handlangern Roms gemacht, die sich nun zu Rettern Italiens berufen fühlen.
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Freitag, 30. Dezember 2011 |
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Wenn Italien auch vor dem Bankrott steht, dieser Bananenstaat kann einfach nicht aus seiner Haut. Jüngstes Beispiel ist ein Urteil des Gerichtes von Mantua, dass Andrea ein Männername ist, und deshalb keine Mädchen diesen Namen tragen dürfen. Auch wenn in anderen Staaten Andrea ein weiblicher Vorname sei, in Italien ist Andrea nur ein Männername, so das gestrenge Gericht.
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Mittwoch, 21. Dezember 2011 |
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Einige in unserem Land glauben immer noch, wir hätten Zukunftsperspektiven bei Italien. Das gilt für mich und viele andere Junge nicht. Müssen wir wirklich die Melkkuh für diejenigen sein, mit denen wir eigentlich nichts gemeinsam haben?
Wir lehnen den Staat nicht nur wegen der sich abzeichnenden finanziellen Belastungen ab, für uns spielen andere Werte eine große Rolle.
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Sonntag, 18. Dezember 2011 |
„Die SVP bekräftigt die Unverzichtbarkeit des Selbstbestimmungsrechtes der Südtiroler“. Diese eindringlichen Lettern stehen gleich zu Beginn des Grundsatzprogramms der Südtiroler Volkspartei. Nun hat die Spitze der SVP immer wieder gebetsmühlenartig betont, dass man diesen Weg nur im Falle der Verletzung der Autonomie gehen würde. Das ominöse Mailänder Abkommen ist mit Berlusconis Regierung dahingegangen, Obmann Theiner sprach erst vor wenigen Tagen von einer „eklatanten Missachtung der autonomen Regionen“. Italiens Rettungspaket trifft unser Land und unsere Familien mit voller Härte. Die Zeit ist gekommen!
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Sonntag, 11. Dezember 2011 |
Nun ist es amtlich und schon bald in Beton zementiert: Das Millionenloch Flugplatz wird weiter ausgebaut. 30.000 gesammelte Unterschriften und eine Volksbefragung, in der sich 113.674 Bürger/innen gegen die Anlage aussprachen; nie war der Protest in Süd-Tirol gegen ein Projekt so groß wie gegen den Flughafen. Doch die Partei mit dem Volk im Namen interessiert das nicht. Das teure Mediationsabkommen, das keine Erweiterung der Start –und Landebahn vorsah, wird von der SVP gebrochen. Und an vorderster Front Regionalratspräsidentin Rosa Thaler. Ein Skandal.
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Dienstag, 29. November 2011 |
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Italien muss ein Sparpaket nach dem anderen abschließen. Geld muss her, so schnell und so viel wie möglich. Jeder Bürger wird bis aufs letzte Hemd ausgebeutet – genauso wie in Griechenland. Wie wird bei denen heuer wohl Weihnachten aussehen? Lachende Kinderaugen? Haufenweise Geschenke? Weihnachtsbraten? Wohl kaum – kein Geld, kein Weihnachten! Enttäuschte Kinderaugen vor kargen Weihnachtsbäumen. Ob überhaupt ein Weihnachtsbaum, wenn das Geld nicht Mal für Essen und Heizung reicht?
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Sonntag, 13. November 2011 |
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Der Aussage des Landeskommandanten der Schützen Elmar Thaler „Vollutopie statt Vollautonomie“ ist eigentlich gar nichts mehr hinzuzufügen, außer dass die Mehrheitspartei so in Rom verbohrt und an Italien verkauft ist, dass sie den Abgrund, der sich politisch wie wirtschaftlich auftut, gar nicht mehr wahrnimmt.
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Montag, 7. November 2011 |
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Als „unpassend“ bezeichnet der Brixner Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit, Hartmuth Staffler, gewisse Aussagen des Vahrner Bürgermeisters Andreas Schatzer in seiner Gedenkrede am Soldatenfriedhof Brixen/Vahrn am 6. November. Anstatt der Gefallenen aller Kriege gleichermaßen zu gedenken, hat Bürgermeister Schatzer die in Afghanistan getöteten italienischen Soldaten besonders hervorgehoben. „Damit hat Schatzer das Gefallenengedenken mißbraucht, um eine zweifelhafte politische Aussage zu machen“, protestiert Staffler.
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Sonntag, 6. November 2011 |
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Wer sich in Italien an ein Gericht wendet, der sollte es nicht eilig haben. Bis man sich auf ein Zivilverfahren einlassen kann, vergehen sage und schreibe 1000 Tage. Bis alle juridischen Distanzen zur Kassation durchlaufen sind, vergehen schon mal gute 10 Jahre. Jeden einzelnen Tag fallen rund 500 Fälle unter die Verjährungsfristen, da die marode und chronisch unterbesetzte Justiz Italiens nicht Schritt halten kann. Nur drei von zehn Gerichtsverfahren enden überhaupt mit einem Urteilsspruch. Angesichts solcher unfassbarer Fakten erstaunt es doch sehr, dass man in Bozen immer wieder Zeit findet sich dem AVS und der SÜD-TIROLER FREIHEIT zuzuwenden.
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