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Freitag, 18. Dezember 2009 |
SÜD-TIROLER FREIHEIT und Freiheitliche forderten die Landesregierung auf, die Wiedereinführung der faschistischen Ortsnamensdekrete anzufechten, beim Verfassungsgericht und, wenn nötig, beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Eva Klotz erinnerte daran, dass es um insgesamt drei Dekrete gehe. Mit dem ersten Dekret seien noch nicht alle Übersetzungen eingeführt worden. Es sei an der Zeit, dass der Landtag dazu eindeutig Stellung nehme.
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Donnerstag, 17. Dezember 2009 |
Bei Steuerkontrollen komme es immer wieder zu Verletzung der Sprachbestimmungen, kritisierte die SÜD-TIROLER FREIHEIT und forderte, dass die Landesregierung in einem Schreiben auf die zuständigen Behörden und Ämter und auch die Steuerberater auf diese Bestimmungen hinweist. Den Bürgern, die von diesen Unzulänglichkeiten betroffen seien, sei mit Rat und Tat zu helfen. In diesem Bereich komme es immer wieder zu Verstößen, begründete Eva Klotz den Antrag. Zu viele würden sich damit abfinden – ein Recht sterbe, wenn man es nicht in Anspruch nehme. Die Bevölkerung müsse aufgeklärt werden, dass sie gewisse Rechte habe.
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Donnerstag, 17. Dezember 2009 |
Die mehrsprachige Etikettierung von Lebensmitteln forderte die SÜD-TIROLER FREIHEIT heute im Landtag im Rahmen eines Beschlussantrages. Die Landesregierung sollte die Lebensmittelketten dazu anhalten und in Rom die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen anstreben, damit Inhaltsstoffe in den wichtigsten europäischen Sprachen gekennzeichnet werden.
Ähnlich wie bei der Zöliakie gehe es auch hier darum, dass die Kunden wüssten, was in den gekauften Lebensmitteln drin sei, erklärte Sven Knoll. Dabei gehe es nicht nur um das Recht auf die Muttersprache, sondern um verständliche Information über Inhaltsstoffe, die bei bestimmten Allergien auch gefährlich sein könnten.
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Mittwoch, 16. Dezember 2009 |
Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT bedauert, dass die Aktion der Abg. Karl Zeller und Siegfried Brugger zur Abschaffung der faschistischen Ortsnamendekrete nicht gelungen ist und spricht ihnen Dank dafür aus, dass sie sich darum gekümmert haben.
Italien zeigt damit, dass es nicht gewillt ist, dieses Kulturverbrechen zu beenden, sondern im Gegenteil, daran festhält. Das ist nicht nur eine Ungeheuerlichkeit im demokratischen Europa, sondern ein weiterer Beweis dafür, dass wir Südtiroler von Italien keine Änderung der langfristigen Auslöschungspolitik betreffend unsere Identität zu erwarten haben.
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Mittwoch, 16. Dezember 2009 |
Die derzeitige Renovierung des Siegesdenkmals; die Rettung der faschistischen Tolomei-Dekrete, mit denen die deutschen und ladinischen Ortsnamen wieder gesetzlich verboten werden; sowie der scharfe Protest Italiens gegen die geplante Verankerung der Schutzmachtfunktion in der neuen österreichischen Verfassung, die damit begründet wird, dass Süd-Tirol nur Italien etwas angehe, zeigen das wahre Gesicht Italiens.
Als Teil eines solchen Staates wird es keine Zukunft für Süd-Tirol geben.
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Dienstag, 15. Dezember 2009 |
Ekel und Grausen, beides empfindet die SÜD-TIROLER FREIHEIT für jene, welche die Gesetze des Totengräbers Süd-Tirols wieder zu Leben erweckt haben. Es ist unfassbar, dass Italien Kolonisationsgesetze wie die erfundenen Ortsnamen Tolomeis, die den italienischen Charakter Südtirols beweisen sollten und gleichzeitig die historischen Namen verbot, im einundzwanzigstem Jahrhundert wiederbestätigt hat!
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Dienstag, 15. Dezember 2009 |
Wenn LH Durnwalder von Minniti Lob für seine Worte zur Selbstbestimmung bekomme, dann müsse ihm dies zu denken geben, meinte Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit). Durnwalder zeige Unverständnis für die Tatsache, dass sich immer mehr junge Menschen für dieses Thema begeistern. Vor zehn, zwölf Jahren sei das noch nicht so gewesen. Nun würden sich junge Menschen wieder mehr für Politik interessieren und sie würden sich vermehrt patriotischen Themen zuwenden. Freilich sei der Grat zwischen Patriotismus und Nationalismus oft dünn.
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Dienstag, 15. Dezember 2009 |
Der Landeshauptmann habe richtig gesagt, dass es keine Tabus geben dürfe, wenn es um den Fortbestand des Landes gehe, stellte Eva Klotz (Süd-Tiroler Freiheit) fest. Leider habe er sich nur auf den Verwaltungsbereich bezogen, aber den könne man getrost den Beamten überlassen. Nichts habe er darüber gesagt, wie man dem Land als solchem eine Zukunft sichern könne, hier würden die Visionen fehlen.
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Montag, 14. Dezember 2009 |
Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT zeigt sich hoch erfreut darüber, dass sich bei der symbolischen Abstimmung über die Unabhängigkeit Kataloniens ca. 90% für eine Unabhängigkeit von Spanien ausgesprochen haben.
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Samstag, 12. Dezember 2009 |
Es wäre das schönste Weihnachtsgeschenk nach der Selbstbestimmung, so kommentiert Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT, die Nachricht von inoffiziellen Quellen, dass Minister Calderoli die faschistischen Dekrete zur Ortsnamensgebung abgeschafft habe. Der Minister würde damit endlich die Regelung dieser Materie ohne faschistischer Vorbelastung ermöglichen.
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Freitag, 11. Dezember 2009 |
Als realitätsfremd und bar jeder Zukunftsvision bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Rede von LH Durnwalder zum Haushaltsvoranschlag.
Insbesondere der politische Teil, der sich mit dem Tiroler Gedenkjahr und der wachsenden Forderung nach Selbstbestimmung auseinandersetzt, zeugt von der Unfähigkeit der Landesregierung, die Zeichen der Zeit zu erkennen und daraus die notwendigen politischen Konsequenzen zu ziehen.
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Donnerstag, 10. Dezember 2009 |
Der Tag der Menschenrechte sollte alle, besonders die Politiker in aller Welt, an die Bedeutung und Unteilbarkeit der Menschenrechte und Menschenwürde erinnern, so Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT.
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Donnerstag, 10. Dezember 2009 |
Verehrter P. Rainald, liebe Schützenkameraden, Marketenderinnen, Heimatbündler und Landsleute aus allen Teilen Tirols! Das heurige Jahr steht im Zeichen der Tiroler Freiheitskämpfe von 1809. Also 200 Jahre sind es her, dass sich die Tiroler von der Unterdrückung politischer und religiöser Natur gewehrt haben. Sie haben viele und große Opfer bringen müssen, haben heldenhaft gekämpft, gesiegt und letztendlich dann doch aufgeben müssen. Aber es war ein Fanal für Europa. Das tapfere Bergvolk hat den übermächtigen Feind bei mehreren Schlachten besiegt und hat dadurch den anderen unterdrückten europäischen Staaten gezeigt, dass man mit Mut, Einigkeit und Tapferkeit auch einen übermächtigen Feind zumindest vorübergehend in die Knie zwingen kann.
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Dienstag, 8. Dezember 2009 |
Gewalt und Kolonialismus – 1911 - 1943: Die Ausstellung, die von
Costantino Di Sante, einem jungen Historiker aus den Abruzzen,
zusammengestellt wurde, möchte dem interessierten Publikum durch
Dokumentarfotografien ein Stück italienische Kolonialgeschichte
vorstellen: die Besetzung Libyens, Gewalt und Kolonialismus.
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Dienstag, 8. Dezember 2009 |
Trotz Regenwetter gedachten auch dieses Jahr wieder am 8. Dezember in St. Pauls/Eppan mehr als 1.500 Schützen und viele Zivilisten aus ganz Tirol Sepp Kerschbaumer und der Tiroler Freiheitskämpfer der fünfziger und sechziger Jahre. Neben der Führungsriege des Südtiroler Heimatbundes und der Kommandantschaft des Schützenbundes wohnten auch zahlreiche Landtagsabgeordnete der Feier bei. Die Hl. Messe las dankenswerterweise wie alle Jahre Pater Rainald Romaner.
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