Anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember erinnert die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT an die Bedeutung des Rechtes auf Unversehrtheit und gleicher Würde aller Menschen sowie an das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Sie ruft dazu auf, den Blick für Missachtung und Verletzung der unveräußerlichen Menschenrechte zu schärfen. Nicht nur die blutigen Anschläge in Syrien und Ägypten, sondern auch die grausamen Kriegshandlungen in Afghanistan sowie Angriffe auf Flüchtlingslager sind Verbrechen gegen die Menschenwürde und Menschenrechte. Die Europäische Wertegemeinschaft, aber auch alle Regierungen sind gefordert, wenn es um das Recht auf Unversehrtheit geht!
Auch dieses Jahr gedachten am 8. Dezember in St. Pauls/ Eppan mehr als 1.500 Schützen und viele Zivilisten aus allen Teilen Tirols Sepp Kerschbaumer und der Tiroler Freiheitskämpfer der fünfziger und sechziger Jahre. Wie alle Jahre wurde die Feier gemeinsam vom Südtiroler Heimatbund und vom Südtiroler Schützenbund organisiert.
Als weitere gravierende Entscheidung gegen die Bevölkerung im Unterland wertet der Unterlandler Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Werner Thaler, den Beschluss der SVP-Landtagsfraktion zur Verlängerung der Start- und Landepiste am Bozner Flughafen. Damit setzt die SVP ihre Belastungspolitik im Unterland weiter fort und dies gegen die Interessen der dortigen Bevölkerung.
„Er
hat angefragt und wir haben ihm gerne die Erlaubnis gegeben“ so
kommentierte SHB- Obmann Roland Lang das Blumengesteck des „Sudtirolese
di lingua italiana“, das ein Bozner nach der Gedenkfeier bei der
Gedenkstätte für die Freiheitskämpfer niederlegte.
„Ai Patrioti Sudtirolesi con stima - un sudtirolese di lingua italiana“
(„Mit Wertschätzung für die Südtiroler Patrioten - Von einem Südtiroler
mit italienischer Muttersprache“) ließ er auf die weißrote Schleife
drucken.
Aus Anlass des Gedenkens an 50 Jahre Feuernacht (12. Juni 1961) hatte der Südtiroler Heimatbund bereits eine Gedenkmedaille zu Ehren von Sepp Kerschbaumer herausgegeben. Für den Abschluss hat nun eine Gruppe junger Tiroler ein Lied über die Feuernacht komponiert, so der Südtiroler Heimatbund. Es erzählt in 3 Strophen mit wiederkehrendem Refrain das Aufbegehren der Südtiroler, das Schicksal der Freiheitskämpfer und die heutige Solidarität der Südtiroler Jugend für die Patrioten. Der Südtiroler Heimatbund möchte das Lied „1961 Danke“ all jenen widmen, die für die Heimat Tirol Freiheit und Leben geopfert haben.
Als realitätsfremd und unfähig die Probleme des Landes zu lösen, bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Haushaltsrede von Landeshauptmann Durnwalder. Anstatt auf die konkreten Probleme einzugehen und Lösungsvorschläge auszuarbeiten, wird Schönfärberei betrieben und die Bevölkerung auf große Opfer eingeschworen, um Italien zu retten. Durnwalder führt der Bevölkerung damit vor Augen, dass man lieber mit dem sinkenden Schiff Italien untergeht, als endlich Verantwortung für Süd-Tirol zu übernehmen und sich von Italien abzuspalten.
Am Donnerstag, den 8. Dezember wird um 11.15 Uhr in St. Pauls/Eppan eine Gedenkmesse für Sepp Kerschbaumer, seine Mitstreiter und alle, die für die Heimat Opfer gebracht haben, gefeiert. Anschließend wird im Friedhof bei einer Kranzniederlegung all jener gedacht, die sich für die Freiheit Tirols aktiv eingesetzt haben.
Es wäre besser, vorab Provokation beim Alpiniaufmarsch in Bozen im Mai 2012 unmöglich zu machen, anstatt sie nachher zu kritisieren und zu bedauern, stellt Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT fest. So könnte die Abdeckung des Mussolinireliefs mit Milchglas vor dem Treffen durchgezogen, und um das Siegesdenkmal einfach eine 3 Meter hohe, undurchsichtige Stoffplane an der Umzäunung angebracht werden. Damit wäre eine Beleidigung der Südtiroler an diesen beiden faschistischen Relikten nicht möglich. Außerdem ist es vom Alpiniverband feige, sich keiner öffentlichen Diskussion zu stellen!
Der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, bezeichnet die von Rom angekündigten finanziellen Beschneidungen als inakzeptablen Angriff auf die Süd-Tirol-Autonomie und einen klaren Bruch des Mailänder Abkommens. Süd-Tirol hat in den letzten Jahren bereits auf 830 Millionen Euro verzichtet und damit schon genug Opfer für Italien gebracht. Sven Knoll ermahnt daher die Landesregierung, keiner weiteren Einsparung zuzustimmen und sich an den Beschluss des Landtages zu halten, welcher sich erst letzte Woche -mit großer Mehrheit- gegen jede weitere finanzielle Belastung ausgesprochen hat.
Die L.- Abgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz und Sven Knoll, werfen LH Durnwalder und der gesamten SVP vor, die Zukunft Südtirols sehenden Auges aufs Spiel zu setzen, da sie sich weiterhin eisern zum bankrotten Staat Italien bekennen! Es verwundert nicht, dass die neue Regierung Südtirol immer wieder zur Kasse bittet und die hoch gelobte Autonomie bricht!
Der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, bezeichnet die Zustimmung der SVP-Fraktion zum Ausbau des Bozner Flugplatzes als Frotzelei und gezielten Betrug an der Bevölkerung. Insbesondere die SVP-Abgeordnete Rosa Thaler hatte sich bei den Landtagswahlen 1998 als große Flugplatzgegnerin in den Landtag wählen lassen und sich in einer Presseaussendung vom 26. 11. 2007 noch dezidiert gegen eine Verlängerung der Landebahn ausgesprochen. Nun spricht auch sie von der Notwendigkeit des Ausbaus des Flugplatzes.
Die Bewegung SÜD- TIROLER FREIHEIT wirft LR Widmann, aber auch der Landtagsabgeordneten Rosa Thaler vor, die Bevölkerung in Sachen Flughafen getäuscht zu haben. Nach 18 Sitzungen in der Mediation von 2007, an welcher viele ehrenamtlich teilgenommen hatten, war vereinbart worden, dass die Piste am Flughafen nicht verlängert wird! Sowohl LR Widmann als auch Rosa Thaler machen sich aber nunmehr für die Verlängerung der Piste stark! Die Mediation vor den letzten Landtagswahlen und der Runde Tisch danach dienten offensichtlich dazu, diejenigen, welche auf die Einhaltung der Vereinbarungen der Mediation bestehen, auf Linie zu bringen!
Mit 12.000 Euro fördert die Gemeinde den Brixner Weihnachtsmarkt, der von sich behauptet, Brauchtum und Tradition hochzuhalten. Leider sind es nicht unsere Tiroler Traditionen und unser Brauchtum. So treten am Weihnachtsmarkt u. a. „Schuhplattlergitschen“ und eine Volkstanzgruppe auf. Vom alten Tiroler Spruch „Kathrein stellt’s Tanzen ein“ scheinen weder Tänzer noch Organisatoren jemals etwas gehört zu haben. Noch schlimmer ist allerdings der im Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes angeführte Umzug am 6. Jänner zum Fest der „Befana“. Die „Befana“ ist eine alte italienische Legendenfigur, die den Kindern Geschenke bringt. Unter dem Faschismus wurde dieser Brauch im Jahr 1926 als „Befana Fascista“ zum offiziellen Fest erhoben.
Scharfe Kritik übt Roland Lang, Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT, am ladinischen Landesrat Florian Mussner, der im Organisationskomitee des Alpini- Spektakels mitarbeitet. Er ist als einziger Tiroler bzw. Ladiner im Organisationskomitee, und seine Mitarbeit kommt einer Beleidigung der Geschichte der Ladiner gleich.
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