Im Süd-Tiroler Landtag wurde heute Nachmittag ein Beschlussantrag der SÜD-TIROLER FREIHEIT angenommen, mit welchem sich der Landtag gegen jede weitere finanzielle Belastung und Beschneidung der erworbenen Rechte des Landes Süd-Tirol durch Sparmaßnahmen der italienischen Regierung ausspricht. Durch das Mailänder Abkommen hat Süd-Tirol bereits auf Millionen verzichtet und seinen Beitrag daher mehr als geleistet. Der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, hat in seiner Rede unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass Süd-Tirol die italienische Finanzmisere nicht zu verschulden hat und es daher auch nicht die Aufgabe Süd-Tirols sei, Italien zu retten.
Mehrere Anfragen der Landtagsabgeordneten der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz und Sven Knoll standen auf der Tagesordnung der Landtagsitzung der laufenden Woche. Hier die entsprechenden Antworten:
Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, beanstandet die Tatsache, dass der SEL- Skandal nichts am Posten- Anspruchsdenken der SVP- Parteigänger geändert hat. Der Postenschacher geht munter weiter!
Italien muss ein Sparpaket nach dem anderen abschließen. Geld muss her, so schnell und so viel wie möglich. Jeder Bürger wird bis aufs letzte Hemd ausgebeutet – genauso wie in Griechenland. Wie wird bei denen heuer wohl Weihnachten aussehen? Lachende Kinderaugen? Haufenweise Geschenke? Weihnachtsbraten? Wohl kaum – kein Geld, kein Weihnachten! Enttäuschte Kinderaugen vor kargen Weihnachtsbäumen. Ob überhaupt ein Weihnachtsbaum, wenn das Geld nicht Mal für Essen und Heizung reicht?
Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, schließt sich der entschiedenen Ablehnung der Weiterführung der Alemagna- Autobahn durch Süd- und Ost- Tirol an. Bereits vor 20 Jahren hat es eine große Protestkundgebung in Toblach gegen dieses zerstörerische Projekt gegeben. Dass dieser Geist nun wieder lebendig wird, und Italien das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention im Gegensatz zu Österreich und Deutschland bis heute nicht unterzeichnet hat, beweist, dass die Gefahr in keiner Weise gebannt ist.
Nach dem erfolgreichen Selbstbestimmungs-Referendum im Ahrntal, wird die SÜD-TIROLER FREIHEIT noch heute die Süd-Tirol-Sprecher im österreichischen Parlament, sowie die EU-Parlamentarier über das eindeutige Ergebnis informieren. 95,24% der Wähler haben sich für die Selbstbestimmung Süd-Tirols ausgesprochen. Erstmals kann sich die Politik somit nicht nur auf Meinungsumfragen, sondern auf eine freie und reguläre Wahl berufen. Es ist wichtig, die Politiker im Vaterland Österreich, aber vor allem auch die EU-Parlamentarier auf die baldige Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes in Süd-Tirol vorzubereiten, so Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der SÜD-TIROLER FREIHEIT.
Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT zieht eine sehr positive Bilanz ihrer 5. Landesversammlung am gestrigen Samstag im Lanserhaus in Eppan. Mehr als 150 Mitglieder und Sympathisanten nahmen daran teil. Der Saal im Lanserhaus war wieder bis zum letzten Stuhl besetzt. Schwerpunkte der Landesversammlung waren die Gastreferate des Präsidenten des Vereines der Direkten Demokratie in der Schweiz, Diethelm Raff, sowie des Politologen Quim Arrufat aus Katalonien. Der Höhepunkt war die Präsentation des Ergebnisses der selbstverwalteten Volksbefragung im Ahrntal.
Der Südtiroler Heimatbund (SHB) hat die Abstimmung zur Selbstbestimmung im Ahrntal verfolgt und findet das Ergebnis gut. Allerdings ist es einzigartig, dass nicht der italienische Staat mit Carabinieri und Justiz das Referendum störte, sondern die SVP mit einer Gegenveranstaltung mit höchsten Parteifunktionären, Presseerklärungen und Mitteilungen an alle Haushalte! Trotzdem hat beinahe jeder dritte wahlberechtigte Ahrntaler abgestimmt und 95% davon die Selbstbestimmung gewählt. Es ist bedauerlich, dass der SVP- Obmann sich mit seiner Vollautonomie auf einer Umfrage stützt, bei der in ganz Südtirol 700 Personen telefonisch (!) befragt wurden, aber 1.519 Südtiroler, die in nur einer Gemeinde für die Selbstbestimmung stimmen, nicht zur Kenntnis nimmt, so Roland Lang, Obmann des SHB.
Als durchschaubaren Versuch, den Erfolg des Selbstbestimmungs-Referendums im Ahnrtal schlecht zu reden, bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Reaktionen der SVP auf das erfolgreiche Ergebnis von 95,24% der abgegebenen Stimmen, die sich für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes ausgesprochen haben. Offenkundig hat die SVP ein gravierendes Demokratieproblem, denn in der Demokratie zählen die Stimmen derer die zur Wahl gehen. So gesehen ist es die SVP, die im Ahrntal kläglich gescheitert ist, da sie lediglich 44 Bürger und somit nur 2,76% der Wähler davon zu überzeugen konnte, bei der Abstimmung gegen die Selbstbestimmung zu stimmen.
Bei der selbstverwalteten Volksbefragung zur Selbstbestimmung im Ahrntal haben sich 95,24% der Ahrntaler für die Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes für Süd-Tirol ausgesprochen. Dieses Ergebnis konnte heute Gemeinderat Bernhard Zimmerhofer bei der 5. Landesversammlung der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Eppan mit Freude verkünden. Damit wurde ein deutliches Zeichen gesetzt, jetzt muss die Politik handeln, so Zimmerhofer.
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