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05-08-2007 02:36
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Stasi in Südtirol . Ein echter Hammer!
Zu diesem Thema passt ausgezeichnet eine Sendung des in der BRD bundesweiten Deutschlandfunks (vergleichbar mit RAI oder Ö1) aus Köln in der Reihe "Hintergrund Politik", gesendet am 04.Aug.2007 um 18.40 Uhr mit dem Titel "Stasi in Südtirol". Diese Sendung kann man ab sofort über MP 3 überspielt bekommen, oder in einigen Tagen den vollen Text aus dem Archiv nachlesen. In dieser Sendung geht es darum, wie eine Hand die andere bei der Unterdrückung und Verfolgung der Südtiroler Freiheitskämpfer und der damaligen Selbstbestimmung vor allem der 60-er Jahre in Italien und in Ost-Berlin gewaschen hat oder wäscht, solange es die ostdeutsche Stasi als eine verbrecherische geheime und kommunistisch-totalitere Staatsterror-Organisation gegeben hat und ihre gezielte Einflussnahme über Doppelagenten in und aus der rechtsextremen Szene auf den Verlauf der Südtiroler Selbstbestimmung der 60-er bis 80-er Jahre. Dabei sollten im Auftrag der Stasi über Querverbindungen zu italienischen Geheimdiensten die Südtiroler Kämpfer für die Selbstbestimmung des Landes als italienfeindliche rechtsextreme Terroristen bewusst kompromitiert werden, sowie die ganze damalige Freiheitsbewegung in Süd- und Nordtirol als Nazi-Umtriebe propagandistisch abgestempelt und so für die unwissende Aussenwelt als nicht syphatiewürdig dargestellt werden, obwohl es allen damals Beteiligten finsteren Mächten klar war, dass es dabei den Tirolern nur um die Selbstbestimmung der Menschen in ihrer völkerrechtswidrig von Italien verwalteten Heimat Südtirol gegangen ist, nicht mehr und nicht weniger. Kommt uns das aus der Zeit des Duce-Faschismus nicht bekannt vor, als faschistisches Italien zusammen mit dem deutschen Faschismus die Südtiroler peinigte, oder gerade in unserer Zeit die neu fabrizierten Vorwürfe und Verleumdungen aus gewissen Kreisen in Bolzano an die Adresse der Befürworter der jetzigen Selbstbestimmung Südtirols, es würde sich dabei um pangermanische Ideologie handeln? Auch die Frau Dr. Eva Klotz kommt ausführlich in dieser Sendung zu Wort und kann glaubwürdig für alle Zuhörer die geschilderten Ereignisse darstellen, indem sie entschieden alle Vorwürfe der Rechtslastigkeit der Südtiroler Selbstbestimmung damals in den 60-er Jahren und später zurückweist und diese Bewegung in der gerechten tirolpatriotischen Kontinuität des Widerstandes gegen alle Faschismen in Südtirol sieht. In dieser Sendung werden mehrere Thesen aufgestellt, u.a. dass wahrscheinlich alle Anschläge und Bombenattentate, von denen sich der BAS (Befreiungsausschuss Südtirol) seinerzeit ausdrücklich distanziert hat, etweder im Auftrag der damals wie Heute noch existierenden italienischen Geheimdienste, oder Ihrer Stasi-Helfer ausgeführt worden sind, z.B die Bombenattentate in Verona, Trient und gegen andere Einrichtungen der italienischen Staatsbahnen usw, sowie die Geschichte der Attentate der 80-er Jahre. Das vorhandene Stasi-Archivmaterial in Deutschland könnte daher bei Bedarf bei entsprechenden Nachforschungen zu neuen Interpretationen der neueren Geschichte Südtirols führen, wenn es sich dabei klipp und klar herausstellen sollte, dass hinter sehr vielen Attentaten damals nicht der Südtiroler Widerstand, sondern der italienische Staat selbst gestanden und zusammen mit der ostdeutschen Stasi Regie geführt hat. Ich habe diese aus journalistischen Gesichtspunkt ausgezeichnete Radiosendung über die Geschichte Südtirols so verstanden, wie ich es eben geschildert habe und jeder kann sich beim Nachhören, oder Nachlesen selbst ein Bild davon machen, welche Interessen die damalige verbrecherische ostdeutsche Stasi in Südtirol in welchem Auftrag, sicherlich nicht umsonnst, sondern teuer in harten Devisen bezahlt, gegen die Südtiroler Selbstbestimmung betrieben hat. Die Frage welchem Staat das genützt hat, erübrigt sich daher von selbst. Unter der folgenden Adresse kann man die volle Länge dieser Sendung nachhören und später nachlesen: http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/hintergrundpolitik/
IP: 195.3.113.179
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