Einen Kommentar melden

Danke, daß Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Kommentar an den Administrator dieser Seite zu melden.
Bitte vervollständigen Sie dieses Formular und klicken Sie anschließend auf den Senden Button, um Ihre Meldung abzuschließen.

Name:
 
E-mail:
 
Grund für Ihre Meldung
 
 
 

Fragen oder Hinweise zum Kommentar
01-08-2007 11:12
 
@ Eleinad
Schwaches Argument, Daniele!  
 
Autarkie war ein wichtiges wirtschaftspolitisches Kriterium der Zwischenkriegszeit und dabei nicht zuletzt der nationalistischen Regime. So wurde etwa die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit Deutsch-Österreichs in der Zwischenkriegszeit aufgrund des Wegfalles seiner industrialisierten Kronländer nachhaltig nicht zuletzt durch die Österreicher selbst bezweifelt. Heute ist das Thema in Österreich selbst gegessen. 
 
Das aktuell vorherrschende Wirtschaftsordnungsprinzip ist nicht Autarkie. Es ist das Gegenteil davon: internationale Arbeitsteilung! Kein Land ist heute gerade durch die machtvoll sich ausbreitende Globalisierung mehr autark. Hierzu einige Hinweise: 
- Es verfügen nur mehr drei europäische Staaten über eine eigenständige Automobilproduktion. (D-F-I). 
- Das europäische Land, das am meisten Industrieproduktion ausgelagert hat, ist gleichzeitig das Land, das sich in einer wachstumsmäßigen Spitzenposition befindet: GB. GB erarbeitet seinen reichtum schon lange nicht mehr durch Industrieerzeugnisse. Vielmehr sind die Dienstleistungen sein ausschließlicher Wachstumsmotor (insbesondere die Finanzinstitute der Londoner City) 
- Ehemalige von Schwerindustrie beherrschte Gebiete (die belgische Wallonie, Teile des dt. Ruhrgebietes), die den Strukturwandel hin zur Dienstleistungsgesellschat nicht geschafft haben, sind heute Armenhäuser. 
- Sogar die Industrieproduktion der USA kann durch Auslagerungen v.a. nach Lateinamerika und Asien die Nachfrage im Lande selbst schon lange nicht mehr decken. 
 
Vollends anachronistisch werden aber Autarkieüberlegungen vor dem hintergrund des europäischen Binnenmarktes und der Währungsunion. 
Durch den Binnenmarkt ist gleichsam ein EU-weiter Inlandsmarkt entstanden. Ob ich mir ein Auto aus dem Piemont oder aus Bayern besorge ist wirtschaftstheoretisch unerheblich. Beides sind gleichsam Inlandserzeugnisse. 
Dies wurde durch die Währungsunion noch verstärkt. Heute verzerrt ein handelpolitisches Ungleichgewicht innerhalb von Euroland noch nicht einmal den Außenwert meiner Währung. 
 
Die offensichtlichste Widerlegung deiner Autarkiephantasien ist aber Luxemburg. Dieses Land hat 300.000 EW und ist damit nicht nur der kleinste Staat der EU. Nein, es handelt sich dabei gleichzeitig um den mit großen Abstand reichsten Staat der EU. Dies ist sicher so, weil Luxemburg seit jeher auf größtmögliche Autarkie bedacht war, oder? ;-)
IP: 213.150.1.87
 
Gast
Advertisement

Aktueller Hinweis

  • Aktuelle Aktion!
 

youtubelogo.jpg

flickr_logo.jpg

facebook-logo-289-751.jpg

 

Film "Selbstbestimmung"

weitere Videos online - Link
 

Aktionen

Kontakt

 

SÜD-TIROLER FREIHEIT - Bewegung

St. Josef am See 74
39052 Kaltern
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 333 30 24 111
   
  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Landtag

Südtirolerstraße 13
39100 Bozen
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 0471 98 10 64

 

Online-Broschüren

E-Mail - Verteiler

Pressemitteilungen
Wöchentliche Zusammenfassung
Mitglieder



Seiten durchsuchen

PayPal Spenden

Ihre Online Spende für den
Werbekatalog der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Summe
Währung