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28-06-2007 10:42
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Was soll man von einem Staat auch erwarten, der in den 60er Jahren die Südtiroler Widerstandskämpfer zu Hunderten foltern und viele unter bis Heute ungeklärten Umständen ermorden liess? Ist das etwa eine andere Republik Italien, als zwischen 1960 und 1972? Alle Ehre gebührt den damals mutig handelnden italienischen Staatsanwälten und Richtern, die trozt ungeheueren Drucks und Mobbing aus den Reihen der Justiz und unter Inkaufnahme von verpassten Karrieremöglichkeiten, ihren Berufsethos ernstgenommen haben und die Folterknechte in den Uniformen der Staatsmacht vor ein Gericht gebracht haben, wo sie sich für ihre Untaten verantworten mussten. Sie sind alle von eben diesen italienischen Gerichten freigesprochen worden, auch eine Antwort für alle Menschen in Südtirol auf die Frage nach dem Rechtsstaat Italien. Ein eigenes Kapitel dieser Geschichte stellen die vielen Attentate, die eindeutig nicht von der Seite des Südtiroler Befreiungsausschussen BAS stammten, sei es in Südtirol, Innsbruck, A.Hofer Denkmal, Salzkammergut, Seilbahn usw. Auch dabei sind Menschen gestorben. Die dunklen Mächte hinter diesen Attentaten sind den Historikern bekannt, auch wenn man behauptet, es würde sich um die Neofaschisten aus Milano handeln. Die Zeit für eine Versöhnung ist schon längst reif, aber es wird sie nicht geben, solange Italien an einem Auge blind ist und die Schuld an dieser Entwicklung immer nur bei der anderen Seite sucht.
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