Einen Kommentar melden
Danke, daß Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Kommentar an den Administrator dieser Seite zu melden.
Bitte vervollständigen Sie dieses Formular und klicken Sie anschließend auf den Senden Button, um Ihre Meldung abzuschließen.
Fragen oder Hinweise zum Kommentar
|
17-06-2008 21:23
|
|||
|
Selbstbestimmung als legitimer Ausweg, .
... keine Animositäten! Die vielen Kommentare zeigen doch, dass das Thema bewegt. Die STF will hier sicher nicht provozieren, sondern vielmehr aufrütteln! Weisen nicht verschiedene Äußerungen von italienischer Seite in der letzten Zeit (zuletzt von Brunetta) darauf hin, dass schön langsam wieder ein rauerer Wind von Süden her weht? Sind nicht gerade viele Aktionen von Italienern eine bewusste Provokation, ob es sich nun um das Hochhalten von „Sieges“Symbolen, das Anpöbeln von dt.-sprachigen Süd-Tirolern beim Fußball oder um das Kaputtmachen des Schildes am Brenner handelt? Warum ertragen es diese Italiener nicht, wenn sich eine nicht-italienische Bevölkerungsgruppe, die es ja gibt, als solche deklariert? Es ist doch verständlich, wenn sich manche Gruppe wieder mehr auf die eigenen Füße stellen will, um nicht inhaliert zu werden oder gar unterzugehen. Das kann man doch nicht als Provokation sehen. Es gibt aber auch manche Vertreter beider Sprachgruppen – das zeigen einige Reaktionen hier –, die die Sensibilität schon verloren haben, denen schon alles wurscht ist oder die einfach überall Reaktionäres wittern. Der zivilisierte Ausweg scheint nun tatsächlich das Selbstbestimmungsrecht mit einer gut vorbereiteten und verbindlichen Abstimmung zu sein! Dann herrscht endlich Klarheit und man muss sich nicht weiter mit kleinlichem interregionalem Gezänk herumschlagen. Dass es auch unter den Tiroler Landesteilen Rivalitäten gibt, mag stimmen – manches geht halt einfach auf eine unterschiedliche Behandlung in manchen Dingen zurück. Es sind aber auch die Bewohner des Vinschgaus und des Pustertales etwa nicht immer und überall einer Meinung. Tatsache ist jedenfalls, dass sich alle am Riemen reißen und persönliche Animositäten zurückstellen müssen, wenn sie ein großes Ziel erreichen wollen. Es ist z. B. nicht angebracht, Italien nur anzuhimmeln und die Österreicher geringzuschätzen (so ein die Welt bewegender Staat ist Italien auch wieder nicht; wenn man so weiter macht, wird es sogar bald mit der Fußball-Vormacht oder dem G7-Status vorbei sein, während Ö in vielen Belangen im Aufschwung und eher vorbildhaft ist). Die Mehrheit in Ö schätzt die Süd-Tiroler jedenfalls (das beweisen manche Privilegien) nach wie vor außerordentlich und würde das Land gern wieder aufnehmen! Doch warum sollte es sich auf Dauer Schmähungen gefallen lassen? Summa summarum gilt: Das Selbstbestimmungsrecht ist ein so großes Ziel, für das es sich lohnt, zusammenzustehen, das ist außer Zweifel! Ein legitime Chance, wenn das Süd-Tiroler Volk so will, das die Politiker fordert.
|
|||
![]() |


