Einen Kommentar melden

Danke, daß Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Kommentar an den Administrator dieser Seite zu melden.
Bitte vervollständigen Sie dieses Formular und klicken Sie anschließend auf den Senden Button, um Ihre Meldung abzuschließen.

Name:
 
E-mail:
 
Grund für Ihre Meldung
 
 
 

Fragen oder Hinweise zum Kommentar
16-05-2008 10:31
 
@ couronne5
Ich kann es mir nicht verkneifen, die Frage, die eigentlich an Herrn Morat gestellt wurde, zu beantworten: 
 
Die slowenischsprachige Minderheit in Kärnten durfte zumindestens in einer Volksabstimmung darüber entscheiden, ob sie lieber zu einem neuen Staat Jugoslawien (damals SHS-Staat) gehören oder bei Österreich bleiben wollten. Die Mehrheit der Bevölkerung in den Abstimmungsgebieten entschied sich für den Verbleib bei Österreich. Die Südtiroler haben bis heute nicht über ihre Zukunft selber entscheiden dürfen. 
 
Die slowenischsprachige Minderheit in Kärnten ist durch das Bundesverfassungsrecht ebenso geschützt wie die kroatische im Burgenland, dh in den gemischtsprachigen Gebieten ist slowenisch und kroatisch auch Amtssprache, die Minderheiten haben eigene Schulen, sogar außerhalb des historischen Siedlungsgebietes und dürfen nicht benachteiligt werden. 
 
Beim Ortstafelkonflikt geht es im Moment darum, dass von slowenischsprachiger Seite die Aufstellung weiterer zweisprachiger Ortstafeln gefordert wird. Im derzeit gültigen Voklsgruppengesetz ist festgelegt, dass zweisprachige Ortstafeln aufzustellen sind, wenn mehr als ein Viertel der Bewohner der Minderheit angehört. Der Verfassungsgerichtshof findet diese Grenze zu hoch und ist der Meinung, dass bereits ab 10 % Minderheitenanteil zweisprachige Ortstafeln aufzustellen wären. 
 
Im übrigen sind sowohl die deutschen als auch die slowenischen Ortsnamen durch jahrhundertelangen Gebrauch gewachsen und nicht von einem (kranken) Faschisten (wie in Südtirol) erfunden worden. 
 
Mein Großvater stammte selbst von der kroatischen Minderheit im Burgenland und war immer ein begeisterter Österreicher. 
 
Ich bleibe dabei: den italienischsprachigen Bewohnern Südtirols würde es bei Österreich besser gehen, als es den Südtirolern bei Italien geht!
IP: 80.122.84.130
 
armin
Advertisement

Service-Bereich

Marsch gegen Faschismus

weitere Videos online - Link
 

Aktionen

  • Aktuelle Aktion!

Seiten durchsuchen

PayPal Spenden

Ihre Online Spende für den
Werbekatalog der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Summe
Währung