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28-04-2008 15:10
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Mit oder ohne Wenn und Aber?
@armin
Ich darf bei dieser Gelegenheit daran erinnern, daß die heute lebende Generation nicht als Träger der letzten Weisheit angesehen werden sollte. Immerin waren unsere Väter und Großväter auch nicht geistig unterbelichtet, und wir sollten deshalb mit einem gewissen Respekt ihrer gedenken. Sie waren es, die in einer inoffiziellen Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 98,8 Prozent (!) gegen den Verbleib des Bundeslandes Tirol bei Österreich und für die Angliederung an Deutschland stimmten — und, wohlgemerkt, das waren keine Nationalsozialisten. Diese Selbstbestimmung wurde ihnen aber (von den alliierten Kriegsgewinnern) nicht zugestanden. Der österreichische Staat in Form der Ersten Republik wurde von den Alliierten zwangsverordnet. Es war „der Staat, den keiner wollte.“ Diese demonstrative Mißachtung des Volkswillens läßt sich nicht dadurch rechtfertigen, daß z. B. heute eine Mehrheit der Tiroler für den Verbleib bei Österreich ist, was sich übrigens genauso schnell ändern kann wie die mehrheitliche Einstellung zum x-ten Versuch, ein europäisches Imperium zu errichten. Die Wiederherstellung eines souveränen, freien und neutralen Landes Tirol, vielleicht sogar in den Grenzen seiner größten historischen Ausdehnung, kann angesichts des österreichischen Souveränitätsverlustes und der Einbindung in ein globales militärisches Konfliktpotenzial sehr bald verbreitete Zustimmung finden, vorausgesetzt, die Bevölkerung läßt sich nicht weiterhin durch plattgeistige Sprücheln selbstsüchtiger Großparteien einlullen. IP: 80.109.167.201
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