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08-04-2008 12:11
 
SF und Selbstbestimmung
Mit der politischen Arbeit der Frau Dr. Eva Klotz und der Süd-Tiroler Freiheit kann man aus patriotischer Sicht eines/er Süd, Nord, Ost-Tirolers/In, oder eines Österreichers/In nur hochzufrieden sein, da es endlich eine echte politische Selbstbestimmungbewegung in diesem Land gibt, die die Klärung dieser Frage nicht nur in frommen Sonntagsreden ankündigt, sondern auch konkrete politische Arbeit in diese Richtung leistet. Die durch und durch demokratisch verfasste EU macht das ohne Wenn und Aber politisch heute und morgen möglich. Die Selbstbestimmung wird dem Land und Volk Süd-Tirols höchstwahrscheinlich nicht so bald in den Schoss fallen, bzw. geschenkt werden. Zuerst einmal wäre es aber vieleicht notwendig zu klären, ob man diese Selbstbestimmung für Süd-Tirol von und in Italien Schwarz auf Weiss will. Auch wenn man diese Frage als Bevölkerung der AP Bozen Südtirol zum Beispiel in einer Volksbefragung klar bejahen würde, würde das nicht automatisch bedeuten, dass diese politisch in Italien bald möglich sein würde. In diesem Fall würde man vor dem eigenen Volk und Land, vor dem Vaterland Österreich, vor der EU und vor der Welt eine klare demokratische Willensbekundung darbringen, mit der man dann über viele Jahre in der Landespolitik konkrete Schritte in diese Richtung der vollständigen Ausübung der Selbstbestimmung Zug um Zug setzen könnte, und diese auch ethnisch, demokratiepolitisch, kulturell, sprachlich dort wo es notwendig wäre glaubwürdig begründen würde. Daher, zuerst wäre wahrscheinlich überhaupt eine offizielle Volksbefragung zu dieser Frage notwendig, wie anderswo in der EU in Schottland 2010 oder 2011. Erst dann würde man weiter sehen können, ob es mit der Selbstbestimmung weiter gehen könnte, und vor allem in welche Richtung. Man unterschätzt vollkommen die EU, wenn man glaubt diese supranationale Organisation würde dieses noch so begründete Anliegen der Süd-Tiroler nicht verstehen wollen oder können. Ganz im Gegenteil! Man müsste zuerst in diesem Sinne klar und deutlich politisch handeln und die süd-tiroler Selbstbestimmung vor der EU glaubwürdig begründen, vieleicht einmal zusammmen mit all den anderen anstehenden Selbstbestimmungen anderswo in der EU, die man in einem Reformvertrag der Zukunft einer Lösung näher zuführen könnte. Die Süd-Tiroler sind auf ihrem Wege der Selbstbestimmung nicht allein, abgesehen von der Schutzmachtrolle des österreichischen Vaterlandes hat das Land vor allem im deutschsprachigen Raum aber auch überall in Europa viele verlässliche Freunde, die das Unrecht der Fremdherrschaft verurteilen, bzw. die die Klärung der Frage der Selbstbestimmung in Süd-Tirol auf einem friedlichen und demokratischen Wege von der EU vor allem einfordern, da man sich von Rom kein Nachgeben in dieser Frage so bald erwarten kann. Es sei denn es passiert noch ein Wunder in diesem Staat der Fremdbestimmung, damit ist aber nicht zu rechnen, wenn die Süd-Tiroler nicht selbst eine klare Politik der Selbstbestimmung des eigenen Volkes und Landes im Rahmen des politisch möglichen heute und morgen national und international betreiben.
IP: 195.3.113.179
 
Markus A.
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