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29-03-2008 13:21
 
La Sinistra l´Arcobaleno
Die Regenbogenliste ist das beste Beispiel dafür, wie man mit der Zeit mit Doppelsprachigkeit in eigenen Reiehen umgeht, d.h. zum Schluss bleibt meistens nur eine Sprache als "lingua franca" übrig und die ist nicht Deutsch sondern Italienisch. Die altbewehrten Konzepte der Wahrung der eigenen Identität als Süd-Tiroler in einem Staat der Fremdbestimmung sollte man daher niemals zur Diskussion stellen, ganz im Gegenteil. Sie haben das kulturelle, ethnische und sprachliche Überleben der süd-tiroler Volksgruppe über viele Generationen bis heute sichergestellt. Die altbewehrten Lösungen der sprachlichen und kulturellen Autonomie werden erst dann obsolet, wenn man im Sinne der Selbstbestimmung als Volk Süd-Tirols die volle Handlungs- und Entscheidungsfreiheit in dieser ewig aufgeschobenen Frage am ehesten von der EU selbst bekommt, und zwar demokratisch zu entscheiden, ob man an der staatlichen Zugehörigkeit zu Italien als AP Bozen weiterhin festhalten will, oder ob es andere Modelle der politischen Zukunft für das Land Tirol südlichh des Brenners geben könnte oder sollte, z.B. ein Land Tirol in zwei EU-Staaten. Erst dann würde man den Schutz der Autonomie auch in dieser Frage nicht mehr brauchen oder aufgeben können. Daher, zuerst die Selbstbestimmung für Süd-Tirol und erst dann eine gemeinsame Schule für alle und nicht umgekehrt. In Süd-Tirol sind es 75% der Menschen, die Deutsch als Muttersprache angeben, in ganz Italien hingegen sind die Süd-Tiroler eine verschwindend kleine Minderheit, die nicht mehr als 0,5% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Das müsste allen Entscheidungsträgern doch immer klar sein, was das an zwangsläufigen Entwicklungen der Assimilation und deren Folgen für die noch so selbstbewusste süd-tiroler Sprachgruppe mit der Zeit mit sich bringt und weiterhin bringen wird.
IP: 195.3.113.176
 
Markus A.
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