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15-03-2008 18:40
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Gegen Ehrenabschneider
Es heisst doch so schön in diesem Forum, es werden keine beleidigenden Kommentare von der Redaktion geduldet oder veröffentlicht. Ist das keine Beleidigung, was der Italiener Yvan aus der Schweiz gerade geschrieben hat? Politisch andersdenkende Menschen, vor allem lupenreine Demokraten wie mich, die auch der Meinung sind Süd-Tirol ist ethnisch, sprachlich und kulturell nicht Italien, als "Rechtsradikale" zu bezeichnen, zeugt von niedriger Gesinnung und ehrenabschneiderischen Absichten. Ich halte das für einen brutalen verbalen Übergriff eines verblendeten wohl italienischen Nationalisten. Ich kann ihm nur entgegnen, er ist vieleicht ein Parteifreund der Alessandra Mussolini, bzw. er fühlt sich bei Fiamma Tricolore daheim, daher kann er nicht verstehen, worum es in dieser demokratischen Auseinandersetzung um Freiheit der Wahl in Süd-Tirol in der Selbstbestimmungfrage geht. Soll er seine Kommentare in Internetforen der italienischen Nationalisten und Neofaschisten schreiben, da passssen sie vieleicht besser hin. Ich lasse mir von niemand unterstellen, ich würde im entferntesten in meiner Weltanschaung mit rechtsextremen Gedankengut etwas zu tun haben wollen. Übrigens, ist ist eine alte gut bekannte Methode aus den 50-er 60-er bis Ende der 80er Jahre in Italien, alle Menschen, die sich für Freiheit und Selbstbestimmung der Süd-Tiroler einsetzen, oder auf irgendeine Art bemerkbar machen, sofort als deutschnationale Rechtsradikale zu verleumden. Ich weiss nicht, ob der Forumteilnehmer Yvan nur hysterisch ist, oder ob das bei ihm eine Methode hat, ihm unbekannte Personen als "Rechtsanwalt" ohne Grund zu beleidigen. Wenn es den amtlichen und freiwilligen Hütern der Italianitá in Alto Adige in einem freien demokratischen Diskurs an Argumenten fehlt, mussen sie immer noch zu den alten Methoden greifen, und die Faschismuskeule wieder hervorholen, um noch so überzeugte Demokraten zu diffamieren und unhaltbaren Vorwürfen anzuschütten. Sie sollen lieber dabei aufpassen, ob der Dreck, mit dem sie verbal herumwerfen, nicht womöglich sie selbst trifft. Bitte noch Opfer und Täter-Rolle in der Geschichte nicht zu verdrehen und zu vertauschen versuchen. Die Süd-Tiroler sind bis heute noch Opfer der faschistisch-tolomeischen Politik des italienischen Nationalismus mit allen seinen Folgen bis zum heutigen Tage, und nicht umgekehrt. All das, was Süd-Tirol an Unrecht in der ganzen Geschichte von italienischer Seite unverschuldet erdulden musste, wird ganz einfach und ohne zu zögern von solchen Individuen dabei vom Tisch gefegt und mit keinem Wort erwähnt oder kommentiert, aber wähe wenn jemand die Civilcourage besitzt, seine Meinung offen kundzutun. Das ist schon zu viel der Rede- und Meinungsfreiheit für manche Italiener in diesem Forum. Ihr stellt euch selber ein kümmerliches Zeugnis aus, und man kann mit euch höchstens Mitleid haben, weil ihr die grundlegendsten Wahrheiten und Menschenrechte leugnen wollt. Was ist zum Beispiel mit dem Gebot, Du solltest nicht deinem Nächsten das antun, was du nicht willst, dass dir angetan wird? Es ist dennoch in meinen Augen, als davon direkt betroffener Mensch, viel leichter ethisch mit der Fremdbestimmung als solche umzugehen, als diese über andere unschuldige Menschen ausüben zu müssen oder zu befürworten. Jede Fremdherrschaft hat einmal ein Ende und ist früher oder später historisch gescheitert, davon zeugen so viele gelungene Selbstbestimmungen in Europa der letzten 20 Jahre. Die weitere Zukunft in Europa gehört dennoch weiterhin der Freiheit, der Demokratie und den Menschenrechten und nicht den Gegnern und Verweigerern der Selbstbestimmung, gerade in Süd-Tirol!
IP: 195.3.113.169
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