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14-03-2008 12:02
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Des Kaisers neue Kleider
Diese Tafel muss klarerweise viele Menschen italienischer Nationalität in Alto Adige verstören, die immer noch an die von Ettore Tolomei ausgegebene Parole glauben wollen, "qui è territorio italiano". Die Bezeichnung Süd-Tirol ist hauptsächlich für die Menschen tiroler Herkunft zwischen Brenner und Salurn und die deutschsprachigen Touristen reserviert, die mit Italia im Land Tirol südlich des Brenners nichts anfangen konnten oder können. Diese "Minderheit" von cirka 75% im eigenen Land Süd-Tirol müsste sich daher nach dem Wunsch der Verwalter der Fremdbestimmung irgendwann dem Willen der italienischen Minderheit beugen und mit der Zeit mit der aufgezwungenen Italianità abfinden. Warum?, weil Italiener es damals 1918-20 mit Brachialgewalt gegen das erste Menscherecht auf Selbstbestimmung der eigenen Person und der eigenen ethnischen Volksgruppe auch mit in der Geschichte beispiellosen diplomatischen Verrat und Betrug gegen schon damals bekannte und überall in Europa in solchen Fällen praktizierte Recht auf Selbstbestimmung der Völker für Italia "erobert" haben, die Welt hat das auch anerkannt, also che cosa?. In der neueren Geschichte Europas ist solche Vorgangsweise der Unterdrückung des Menschenrechtes auf Selbstbestimmung nach einer gewaltsamen "Eroberung" fremder Länder nur von totalitären faschistischen oder kommunistischen Regimen bekannt, beide sind bekanntlich historisch gescheitert. Nacht dem Ersten WK hat Italien drei Gebiete in Europa zugeschlagen bekommen, wo keine Italiener dort lebten das War Deutsch-südtirol, Istrien und Dalmatien und die griechischen Dedokanes Inseln mit Rhodos. Nach dem Zweiten WK konnte die Selbstbestimmung zumindest in zwei letzteren Fällen international gegen die italienische Fremdherrschaft zugunsten dieses Rechtes geregelt werden und sie gehört seit damals 1946, 1948, 1954 der Vergangenheit an. Die "italienische Demokratie" hat aber gerade bei Süd-Tirol bis 1972 eine besondere Vorgangsweise gewählt, die ohne Kommentar alleine für sich spricht. Mit solchen Methoden könnte man auch Lappland für Italianità gewinnen, theoretisch zumindest. Man stelle sich vor, die Finnen würden dann einmal eine Tafel aufstellen, "Lappland ist nicht Italien" aufstellen, was für eine Provokation. Manche in diesem Land glauben daher die Macht der Fremdbestimmung wird hier immer Bestand haben, auch wenn Italien damals in ein Land so gut wie ohne Italiener gekommen ist und alles darauf gesetzt hat, dass es Zug um Zug mit der Zeit italianisiert wird. Daran ist man aber kläglich gescheitert, und das muss man doch endlich in Italien und bei den Italienern in Alto Adige zur Kenntnis nehmen. Süd-Tirol war nie und ist nicht Italien. Diese selbstbestverständliche Botschaft darf man aber nicht klar und deutlich aussprechen, da man sich dabei automatisch in Italien dem Vorwurf der Majestätsbeleidigung aussetzt. Daher darf man auch heute zu den "Kaisers neuen Kleider" gerade in Süd-Tirol nicht so einfach sagen, der Kaiser hat so gut wie gar keine an und die künstliche Italianità des Alto Adige ist nur ein Potemkisches Konstrukt. Heute geht das aber in der EU nicht mehr, dass man den Menschen den Mund verbietet. Was würden dann alle in Europa, das Vaterland der Süd-Tiroler Österreich, die EU die UNO usw., all die noch so "histerischen" Demokraten und Journalisten sagen, daher versucht man solche Botschaft wie diese Tafel am Brenner selbst mit Vandalenakten zu entfernen, damit für die Befürworter der Italianitá des Ober-Etsch-Landes alles wieder stimmt und wieder das Gefühl "siamo in italia" aufkommt, und alle die noch so prachtvollen Kleider des Kaisers bewundert werden. Sich mit fremden Federn zu schmücken ist aber keine edle und noble Charaktereigenschaft. Der Schöpfer dieser Annexion Süd-Tirols von 1918 der Faschist Ettore Tolomei hat bekanntlich Italien höchstens 20 Jahre für die restlose Italianisierung Süd-Tirols gegeben. Schon nach fünf Jahren musste er resignierend feststellen, angesicht des Widerstandes gegen die Maßnahmen des Staates und der abgrundtiefen Ablehnung der italienischen Herschhaft, Sprache und Kultur durch die deutschsprachigenen Eingeborenen in den Bergen in diesem Land Alto Adige erscheint diese Aufgabe in Hinblick auf Erfolgschancen als utopisch und unrealisierbar, das wird Italien nicht einmal in 100 Jahren schaffen. Recht hat er gehabt dieser "Vordenker" des italienischen Faschismus, diese Zeit ist also langsam um, also man sollte sich heute von diesem Ausspruch Tolomeis und Erfinder des Alto Adige in Italien belehren lassen und auf ihn vieleicht hören, bzw. richtige Schlüsse daraus ziehen. Zum Beispiel den Menschen und dem Land Süd-Tirol zum ersten man seit 90 Jahren eine Möglichkeit der freien und demokratischen Wahl in einer Volksabstimmung oder Referendum zwischen status quo der Autonomie oder Selbstbestimmung in und von Italien geben. Erst dann wird man sich sicher sein, ob die italienische Fremdherrschaft in Süd-Tirol national und international nicht mehr als solche bezeichnet werden muss oder darf, weil die Menschen die Zugehörigkeit des Landes zu Italien bejahen würden und keine Änderung mehrheitlich wünschten, oder aber die Fremdbestimmung immer noch mehrheitlich ablehnen würden, und diese Ausübung der Selbstbestimmung als Land und Volk Süd-Tirols klar und demokratisch legitimiert mit der abgegebenen Stimme in der Wahlkabine wünschen würden, und sich in diesem Sinne aus Italien verabschieden wollten. Eines bleibt aber immer sicher wie ein Amen im Gebet, "Tyrol Mater Austriae semper fidelis", Tirol bleibt dem Vaterland immer treu, in Nord, Ost und Süd!
IP: 195.3.113.174
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