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02-03-2008 14:14
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Nationalstolz
Ich glaube, aus Yvan spricht nur der gekränkte Nationalstolz eines Italieners im Ausland im Kanton Jura in der Schweiz. Gerade dort hat man aber eine reiche Erfahrung an gelebter Selbstbestimmung als ein land und Volk vor 30 Jahren gehabt. Wenn es dem so wäre, und dieser Forumteilnehmer ist persönlich gekränkt, dann hat der Yvan etwas missverstanden. Das gibt ihm immer noch lange kein Recht beleidigende Kommentare an unsere Adresse zu verfassen. Wir haben kein Problem mit Italien als Land mit seiner grossartigen Zivilisation und Sprache, sondern damit, dass der italienische Staat sich selbst und uns die restlose Klärung der Frage der Selbstbestimmung des Landes permanent verbietet. Die Landespolitik in Bozen versucht diese Politik Roms auf dem Wege des Ausbaus der Autonomierechte bis hin zu Selbstbestimmung zu konterkarieren. Als Italiener kann man gerade in Süd-Tirol nur die Menschen bezeichnen, die so eine Definition ihrer ethnischen herkunft ohne Wenn und Aber auch unterzeichnen würden. Das war aber In Tirol südlich des Brenners bei der deutschsprachigen Bevölkerung so gut wie nie der Fall gewesen, in den vergangenen fast 90 Jahren seit dem Beginn der italienischen Fremdherschaft. Die Süd-Tiroler sind zuerst Tiroler und laut Definition der SVP und des Landeshauptmanns die Österreichische Minderheit in Italien, im eigenen Land immer noch eine 3/4 Mehrheit. Die heute verpflichtende und seinerzeit 1918 mit Betrug und Gewalt aufgezwungene Zugehörigkeit zu Italien als Staat des Landes Süd-Tirol und seiner Menschen, sowie im weiterer Folge auch die heutige Staatsangehörigkeit hat daher mit dem wirklichen Bekenntnis als Tiroler und damit Österreicher und in weiterer Folge Angehörige der Deutschen Kulturnation aber überhaupt nichts zu tun. Die Liebe und Treue zu einem Land kann man nicht per Gesetzt verordnen, sondern höchstens auf die Einhaltung des geltenen Rechtes durch die Bürger als Staat pochen und sanktinieren, mehr nicht. Das Völkerrecht spricht da eindeutig von Bekenntnisfreiheit und das gilt für alle demokratischen Länder, auch für Italien. Gerade ein Jurist, oder einer der vorgibt das zu sein, müsste das ganz genau wissen. Seine eigenartige Auffassung, dass es sich bei italienischen Staatsbürgern nur um Italiener handeln darf, stammt daher eher aus der Mottenkiste des italienischen Duce-Faschismus, aber ganz sicher nicht von gestern und heute. Ich glaube aber eher nicht, dass der Forumteilnehmer Yvan sich dessen bewusst war, als er dies geschrieben hat. Die Italiener haben halt viel mehr Temperament, als die Menschen im Alpenraum. Vielmehr ist das ein gekränkter Nationalstolz. Vieleicht hat er nie in einem Land gelebt, wo die Italiener eine ethnische Minderheit bilden. Dazu wäre eine Möglichkeit sogar in der Schweiz selbst gerade im Tessin/Ticino vorhanden, wo die italienischen Schweizer das Staatsvolk der Eidgenossenschaft stellen und mit der italienischen Tricolore aber überhaupt nichts anfangen können. Die Slowenen in Süd-Kärnten haben 1920/21 in einer freien und überwachten Abstimmung für Kärnten und Österreich abgestimmt, die Süd-Tiroler haben nie diese Möglichkeit von Italien bekommen. Jedes Bundesland in Österreich ist von Wien so gut und so sehr autonom, wie das Land Süd-Tirol von Italien, daher ist es für die Machtzentrale sehr schwierig den eigenen Willen einem eigenständigen Bundesland demokratisch "aufzuzwingen". Gerade in Süd-Kärnten versucht ja Wien das unuterbochen seit vielen Jahrzenten auch zu tun, mit mäßigen Erfolgen, leider. Der österr. Bundepräsident Fischer wird doch keine Panzer in Bewegung setzen, um den eigenen Standpunkt oder den der Republik in dieser Frage in Kärnten durchzusetzen, das ist in einer Demokratie nicht üblich, auch wenn man das Recht auf der eigenen Seite weiss. Es ist eine andere nur bedingt vergleichbare Lage wie im Falle von Süd-Tirol, daher kann man auch gefühlsmäßig diese Problemlage nicht so leicht nachvollziehen. Die so lange aufgeschobene Selbstbestimmung Süd-Tirols würde meiner Meinung nach Vorteile für alle Menschen bringen, auch den in Süd-Tirol lebenden Italienern. Das ist sicher wie Amen in der Kirche. Wenn man die heutige durch Autonomie geregelte Sprachgruppentrennung, Disagio, gegenseitige Belagerungsmentalität überwinden will, kann man das nur auf dem Wege der Klärung der Selbstbestimmungfrage machen. Dazu braucht man aber ein Referendum oder Volksbefragung und Italien geht heute wohl davon aus, dass man in so einem Fall als Verlierer aus diesem Land abziehen müsste. Das ist nicht zwangsläufig der Fall, da jede Abstimmung nur mit einem offenen Ergebnis abgehalten werden kann und weiters, Rom hat von Anfang an nie gelernt mit der Selbstbestimmung konstruktiv umzugehen. Die Jahre zwischen 1918 - 1972 waren in dieser Hinsicht ein Desaster der italienischen Süd-Tirol Politik. Erst seit der halbherzigen und unvollständigen Einführung und praktischen Umsetzung der Autonomie bis 1992 hat sich das deutlich gebessert, vor allem aber nach dem Beitritt Österreichs zur EU 1995. Die volle Wahrheit der Verletzung dieses Menschenrechtes auf eigene Selbstbestimmung des süd-tiroler Volkes und Landes durch italienische Staatsmacht bis in die späten 80er Jahre und danach werden aber ganz sicher die künftigen Generationen von Fachwissenschaftern herausfinden können und das ist ganz bestimmt kein Ruhmesblatt der Italianità, ganz im Gegenteil. Die Vorgangsweise der italienischen Staatsmacht war in den 60er Jahren sogar in einer westlichen Demokratie nicht anders als anderswo noch vor zehn Jahren am Balkan, wo gerade im Feber 2008 eine dieser unendlichen ewig aufgeschobenen Selbstbestimmunggeschichten erfolgreich abgeschlossen worden ist, nämlich im Kosovo. Für die Kosovaren ist das die erste nationale Selbstbestimmung, da sie in ihrer Geschichte nie vorher ein Teil Albaniens gewesen sind, sondern das war immer ein Teil Serbiens oder des Osmanischen Reiches und wieder Serbiens. Die Ausgangslage für diese gelungene Selbstbestimmung ist daher in dieser Hinsicht nicht so leicht vergleichbar mit Süd-Tirol. Dem italienischen Herrschaftsanspruch in Tirol südlich des Brenners haben die Menschen bei entsprechenden hitorischen Gelegenheiten klar und deutlich widersprochen, so war das in der Petition an die USA 1918, oder an Österreich 1946 und 2006. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass das Land Tirol auch eine italienische Identität und Seele hat, nämlich das Trentino. Hätten die Italiener 1918 gerade im Trentino die Menschen danach gefragt, ob sie die Zerschlagung der Landeseinheit und Viertteilung wollen, hätten sie wahrscheinlich eine Absage bekommen. Das haben aber die italienischen Irredentisten und Faschisten mit Brachialgewalt leider zerschlagen und sie ist nur noch in Resten heute im Trentino gerade noch vorhanden, aber sie lebt noch, Gott sei Dank! Wer würde dann noch so ein Dilema zu lösen vermögen, die Geschichte von "Orpheus und Euridike" wäre vieleicht ein passender Vergleich dazu, die Hoffnung darf man aber nie aufgeben. Aus diesem Grund berufen sich auch die Süd-Tiroler auf ihr gutes Recht auf eine Landeseinheit des deutschsprachigen Teiles von Tirol zwischen Salurn und Kufstein. Das Königreich Italien hat bekanntlich nach dem Sturz des Duce im Zweiten WK in den Jahren zwischen 1943-45/46 die direkte Kontrolle über Süd-Tirol verloren. Die Atlantikcharta von 1941 als eine Art "Gründungsakte" der UNO der für Freiheit und Demokratie und gegen Gewaltherrschaft der Totalitarismen, Unterdrückung und Verweigerung des elementarsten Selbstbestimmungsrechtes für alle Völker der im Krieg kämpfenden Nationen dieser Welt sprach schon damals auch in Hinblick auf die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler als Volk und Land eine klare und deutliche Sprache. Kein freiheitsliebendes Volk darf eine Fremdbestimmung im eigenen Machtbereich dulden, selbst einer Fremdbestimmung weiterhin ausgesetzt werden oder stillschweigend vor der Völkergemeinschaft zustimmen. Darauf haben sich auch die Süd-Tiroler in ihrer Petition von 1946 an Österreich bezogen, so gut wie von allen Bürgern unterzeichnet, als sie damals in einer verzweifelten Bitte an den damaligen österr. BK Leopold Figl und an die freie Welt das Selbstbestimmungsrecht für das Land Süd-Tirol eingefordert haben. Leider vergebens. Frankreich und GB waren dafür, aber USA waren dagegen, da man ein zweites mal wie 1918 das Land Süd-Tirol als eine Art "Belohnung" Italien versprochen hat, und zwar als Lohn für getane Dienste. 1918 war das diplomatischer Verrat und Betrug an Bündisparner Österreich Ungarn, 1943 war das der Sturz des Mussolini-Regimes und ein fliegender Seitenwechsel im Krieg. Das kann man im zweiten Fall natürlich nur begrüssen, aber ganz sicherlich nicht die weitere Verweigerung der Selbstbestimmung für Süd-Tiroler von und in Italien. Das vom Krieg selbst schwer gezeichnete Vaterland Österreich war natürlich zum damaligen Zeitpunkt ein diplomatisches Leichtgewicht und konnte sich nicht in dieser Frage international in der Völkergemeinschaft durchsetrzen. Der völkerverbindende Europagedanke der EU hat aber diese Frage der Tiroler Teilung seit 1957 bereits teilweise dialektisch zum positiven hin stark verändert und auch nachhaltig die Ausgangslage für die Selbstbestimmung des Landes gebessert. Heute kann man bereits die Tiroler Einheit auf der lokalen Ebene der Länder leben, die Unrechtsgrenze am Brenner ist mehr oder weniger "unsichbar" geworden, auch wenn die institutionelle Einheit der geteilten Tiroler Landesteile immer noch nicht erreicht worden ist. Das wird weiterhin uns allen, die an ein Land Tirol zwischen Salurn und Kufstein und an das Österreichische Vaterland glauben, auch in Zukunft als gerechte und edle Zielsetzung noch erhalten bleiben. Das Beispiel des schweizer Kanton Jura mit der Hauptstadt Delsberg/Delémont mit ca 70 Tausend Menschen im nord-westlichen Teil der Schweiz ist auch in diesem Zusammenhang sehr interessant. Der Jura ist der jüngste Kanton der Schweiz. Er wurde aufgrund der aus der Geschichte dieses Landes resultierenden kulturellen und politischen Spannungen zwischen zwei Sprachgruppen und den darauf folgeneden lokalen und gesamtschweizer Volksabstimmungen gegründet. Eine Selbstbestimmung ohne Wenn und Aber war dort im Jahre 1978 möglich, als dieses französischsprachige Volk selbst in diesem in der Geschichte hin und her geschobenen Landstrich in einem freien und demokratischen Referendum zu dieser so wichtigen Frage mit der abgegebenen Stimme eine für dieses Land weichenstellende Entscheidung getroffen hat. Die Selbstbestimmung wurde in dieser Volksabstimmung vom 24.September 1978 vom Wahlvolk klar bejaht und am 1.Jänner 1979 ist Jura, nach 165 Jahre langen und von den Jurassiern selbst subjektiv auch als solche empfundenen Fremdbestimmung, der Schweiz als der jüngste 26. Kanton offiziell beigetreten. Der Kanton Jura ist daher erst 30 Jahre alt oder jung. Der Jubel der Menschen war damals bekanntlich grenzenlos. Nicht anders als heute und gestern im Kosovo 2008 oder in Montenegro 2006, vieleicht in Schottland 2011. Die historisch gewachsene und begründete unverwechselbare Identität dieses kleinen Landes und heutigen neuen Kantons der Schweiz wurde endlich von der hohen Politik ohne Wenn und Aber respektiert. Die äusserst hitzige Selbstbestimmungsdebatte im Vorfeld der Volksabstimmung in Jura von 1978 war von Rangeleien, gegenseitigen Blockaden aller Art und Tumulten gekennzeichnet, aber vor dem erklärten und mit Abstimmung manifestieren Willen des Volkes musste die hohe Politik letztenendes doch friedlich die alte Politik der Fremdbestimmung doch endlich aufgeben. Heute dürfen bereits mehrere alt-tiroler Gemeinden wie Cortina d.a. aus dem Belluno über Provinzwechsel zu Südtirol abstimmmen und dieses Ziel demokratisch zu über 80% bejahen, auch wenn Italien und Veneto ein Drama daraus machen, diesen Provinzwechsel wird es höchstwahrscheinlich auch geben. Dasgleiche ist auch in Zukunft für die AP Bozen Südtirol auch ohne Wenn und Aber realpolitisch in der Frage der Wiederherstellung der Einheit des Landes Tirol in der EU vorstellbar, die Frage ist nur wann und nicht ob, und das hängt auch davon ab, ob wir mehr in Europa der EU, oder in alten Nationalstaaten mit ihren alten Grenzen leben werden. Das war auch sogar damals 1957 im heutigen deutschen Bundesland Saarland auch nicht anders, als man im Jahre 1956 die französichen Saarländer über die Frage der eigenen Zukunft entweder als Franzosen oder Deutsche entscheiden liess. Sie haben sich zu über 80% für Deutschland als Vaterland entschieden und so ist Saarland am 01.Jänner 1957 der BRD als neues Bundesland beigetreten und bis heute auch geblieben. So eine Form einer freien und demokratischen Klärung der Selbstbestimmungfrage des eigenen Landes wünschen sich auch die meisten Süd-Tiroler seit dem Beginn der italienischen Fremmdherrschaft im Jahre 1918 bis heute immer noch. Die realpolitische Möglichkeit einer Klärung dieser Frage rückt schon jetzt in die greifbare Nähe der Landespolitik. Das Andreas Hofer Jubiläumsjahr 2009 würde eine passende Gelegenheit gerade dafür bieten. So ein Referendum in Form einer Volksbefragung könnte z.B. der Landtag in Bozen mit allen Durchführungsbestimmungen beschliessen und abhalten. Wahrscheinlich wäre unter Berücksichtigung aller Aspekte der gegenwärtigen nationalen und internationalen Politik nur eine Fragestellung sinnvoll, nämlich: Sind sie als Bürger/In der AP Bozen Südtirol für oder gegen die Selbstbestimmung des Landes? Falls ja, würden Sie diese Aufgabe dem Südtiroler Landtag, der Landesregierung in Bozen und der Landespolitik der Autonomie zur restlosen Klärung übertragen, und zwar im Einklang mit allen Rechtsvorschriften der Völkergemeinschaft, der UNO und der EU, der Republik Italien und des Österreichischen Vaterlandes als die völkerrechtliche, im Pariser Autonomievertrag definierte Schutzmacht der Interessen der Süd-Tiroler national und international demokratisch zu klären? Würde die Bevölkerung die Ausübung der Selbstbestimmung auf diesem Wege ablehnen, würde sich die Landespolitik weiterhin auf den Ausbau der Autonomie konzentrieren und manche in Italien könnten dann behaupten, Alto Adige ist endlich in diesem Land politisch und mental angekommen. Würden die Bürger aber die Selbstbestimmung des Landes mehrheitlich und klar bejahen, wären die Tage der italienischen Staatsmacht in Tirol südlich des Brenners bis an die Salurner Klause wahrscheinlich gezählt. Ein Völkerrechtexperte und Politiker der SVP Karl Zeller hat einmal in Hinblick auf die theoretische Möglichkeit der Ausübung der Selbstbestimmung durch die AP Bozen gemeint; "Wir sind ein Volk, wir haben ein Territorium und wir können das Selbstbestimmungsrecht jederzeit ausüben, sofern wir es denn wünschen!" Was den klar vorhandenen politischen Willen des Österreichischen Vaterlandes bei der Unterstützung der Selbstbestimmung Süd-Tirols betrifft, davon zeugt die gerade geplante Verankerung der Schutzmachtfunktion Österreichs für Südtirol in der neuen Bundesverfassung der Zweiten Republik, sogar an einer prominenten Stelle in der Präambel dieses Dokumentes. Aussagekräftig in dieser Frage ist auch eine Schlagzeile aus der Dolomiten-Zeitung vom 19.11.2007, nach dem Parteitag der SVP in Meran, auch als Orientierungshilfe für alle Zweifler aber auch Befürworter der Selbstbestimmung: "Zusammenstehen oder untergehen! Gusenbauer, Khol und Innerhofer: Einheit im Edelweiss ein Muss - 80 Prozent für Obmann - Meran (bv) - Was in Deutschland der 3. Oktober, sollte in Südtirol der 17.November sein: Ein Tag der Einheit - im Edelwess." Ende des Zitats. Mit dem 17.November meint man auch die Massenkundgebung für Selbstbestimmung unter der Parole "Los von Trient und Rom" von 1957, also vor mehr als 50 Jahren auf der Burg Sigmundskron bei Bozen, auf der Rütli-Wiese der Süd-Tiroler. Was der 3.Oktober 1990 für die Nachbarn der Österreicher und aller Tiroler war und ist, das müssten doch alle gebildeten Menschen gut wissen, nämlich das Datum der Verwirklichung der Deutschen Einheit. Ein Datum für eine nicht nur theoretische, sondern auch eine praktische und erfolgreiche Festschreibung der süd-tiroler Selbstbestimmung und Tiroler Einheit müsste man als Edelweisspartei und in anderen Parteien des Landes erst finden, z.B. im Andreas Hofer-Jahr 2009 oder sogar noch in diesem Jahr bei der LW im Herbst.
IP: 195.3.113.173
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