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09-02-2008 23:04
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wohlhabendes Österreich
@markusA.„Seit dem Beitritt Österreichs zu EU 1995 ist Bruttosozialprodukt dieses Landes fast um ein Drittel bis 2008 gestiegen, d.h. innerhalb von nur 12 Jahren. Heute gehört dieses Land zu den wohlhabendsten Ländern der Welt und der EU.“
Leider ist das nur phrasenförmige Schönfärberei, wie sie die politische Propaganda der beiden österreichischen Großparteien einseitig dem Volk auftischt. Schließlich müssen sie ja rechtfertigen, was sie vor zwölf und mehr Jahren den Wählern einsuggeriert haben — denn welche Partei gibt schon zu, daß sie das Volk auf einen falschen Weg geführt hat? Tatsache ist, daß sich in Österreich wie in anderen Ländern mit kapitalistischer Zinsmechanik die Gewinne permanent von Wertschöpfungsgewinnen zu Kapitalgewinnen hin verlagern; und die Zinsgewinner sind nur etwa zehn Prozent der Bevölkerung. Etwa Achtzig Prozent sind Zinsverlierer. Hieraus erklärt sich, daß trotz der „Wohlhabenheit Österreichs“ (ein Verwandter meines Bruders ist zufällig der reichste Österreicher) sich die Armut in diesem Land unaufhaltsam ausbreitet. Als ich ein junger Mann war, hätte meine Frau sofort eine angemessene Stelle als Maturantin gefunden. Im hochgepriesenen EU-Mitgliedsland Österreich hat es Jahre gedauert, bis sie eine solche Arbeit gefunden hat. Warum bilden sich denn in Österreich neue Parteien wie „Die Christen“ oder die NFÖ? Nach Meinung von Hrn. Markus A. sind diese Leute wohl „Österreichhasser“ oder „undankbar“. Wenn er wie ich mit einer Großfamilie (acht Kinder) in Österreich lebte, würde er wohl auch eine andere Perspektive gewonnen haben. IP: 80.109.167.201
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